Gestern, 10:14 AM
Mit einem Tor und in neuer Rolle sorgt Christian Rasmussen für frischen Wind beim VfL Bochum. Sein Einsatz in Cottbus bleibt dennoch fraglich.
Als Christian Rasmussen im Sommer sein erstes Interview seit seinem Wechsel zum VfL Bochum mit dieser Redaktion führte, warnte er seine Gegner quasi vor. „Ich bin ein schneller Spieler und gehe gern hinter die letzte Kette, nutze gern meinen Körper und meinen linken Fuß, um den Cut nach innen zu machen und den Abschluss zu suchen“, sagte er damals im österreichischen Bramberg am Wildkogel. Die Defensive des 1. FSV Mainz 05 hätte am Dienstagabend also gewappnet sein können, als der Däne in der 46. Minute plötzlich frei im Strafraum auftauchte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Abschluss suchte. Dass zu seinem Treffer eine Menge Glück gehörte, ist allerdings auch Teil der Wahrheit. Egal war es Rasmussen trotzdem, denn sein Tor zum 1:0 ebnete den Weg für den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals.
„Vielleicht war ein bisschen Glück dabei, ja. Aber ich glaube, das Glück erarbeitet man sich selbst. So wie wir aufgetreten sind, haben wir uns diesen Sieg absolut verdient: defensiv extrem stabil und nach vorne gefährlich. Wir können wirklich stolz auf uns sein“, sagte ein sichtlich erleichterter Offensivspieler. Was er sich in diesem Moment nicht anblicken ließ: Ein Schlag auf die Rippe machte seine Auswechslung nötig, Trainer Uwe Rösler bangt um den Einsatz am Freitag im Auswärtsspiel bei Energie Cottbus (18.30 Uhr, Sky). Am Mittwoch trainierte Rasmussen zunächst individuell.
Rasmussen schwer zu ersetzen
Ein Rasmussen in der aktuellen Form ist nämlich schwer zu ersetzen. Gegen Wolfsburg (1:1) bekam er eine Pause, damit er in der englischen Woche nicht jedes Spiel bestreiten muss. Gegen Mainz startete er dann als zentraler Stürmer. Eine ungewohnte Position für den gelernten Flügelspieler, mit der er sich allerdings sehr gut anfreundete. „Uwe hat mir gesagt, dass ich einfach meine Qualitäten auf den Platz bringen soll – vor allem mein Tempo und meine Wucht“, sagte Rasmussen selbst über seinen Auftritt als Stürmer. „Mein Auftrag war es, die gegnerische Abwehr müde zu spielen, damit Hoffi bei seiner Einwechslung gegen erschöpfte Gegenspieler leichtere Chancen vorfindet.“ Das ging auf. Denn Hofmann kam für den angeschlagenen Rasmussen und machte nach einem tollen Spielzug über Mansour Ouro-Tagba und Jarne Steuckers mit dem 2:0 alles klar.
Wie Rasmussen waren auch die beiden letztgenannten Spieler Sommer-Neuzugänge. Nach nun mehreren Monaten der Zusammenarbeit und einer Systemumstellung des Trainers, scheint beim VfL Bochum inzwischen etwas zusammenzuwachsen. Rasmussen zeigt dabei schon länger seine Qualitäten und konnte sie nun wieder in ein Tor ummünzen – wie bereits in der ersten Pokalrunde bei Greuther Fürth.
Harte Arbeit zahlt sich beim VfL Bochum jetzt aus
Dabei bleibt Rasmussen aber bescheiden. „Ich freue mich für die Mannschaft und die harte Arbeit, die wir jeden Tag investieren. Endlich zahlt sich das aus – und das auch noch vor unseren Fans zu zeigen, ist großartig. Sie unterstützen uns in jedem einzelnen Spiel. Ihnen jetzt unsere Qualität zu beweisen und etwas zurückzugeben, ist eine Freude“, sagte er nach dem Einzug ins Achtelfinale. „Ich sehe, wie intensiv wir trainieren und wie wir uns gegenseitig pushen. Entscheidend ist aber vor allem, dass wir im Training wieder extrem viel voneinander einfordern. Das bringt jeden Einzelnen an sein Limit. Erst dadurch bist du in der Position, auch von deinen Mitspielern und vom gesamten Verein mehr zu verlangen. Jetzt sieht man, dass sich diese Haltung auszahlt“, sagte Rasmussen.
]url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article413527831/in-veraenderter-rolle-christian-rasmussen-belebt-den-vfl-bochum-immer-mehr.html] Quelle: WAZ.de [/url]
Als Christian Rasmussen im Sommer sein erstes Interview seit seinem Wechsel zum VfL Bochum mit dieser Redaktion führte, warnte er seine Gegner quasi vor. „Ich bin ein schneller Spieler und gehe gern hinter die letzte Kette, nutze gern meinen Körper und meinen linken Fuß, um den Cut nach innen zu machen und den Abschluss zu suchen“, sagte er damals im österreichischen Bramberg am Wildkogel. Die Defensive des 1. FSV Mainz 05 hätte am Dienstagabend also gewappnet sein können, als der Däne in der 46. Minute plötzlich frei im Strafraum auftauchte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Abschluss suchte. Dass zu seinem Treffer eine Menge Glück gehörte, ist allerdings auch Teil der Wahrheit. Egal war es Rasmussen trotzdem, denn sein Tor zum 1:0 ebnete den Weg für den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals.
„Vielleicht war ein bisschen Glück dabei, ja. Aber ich glaube, das Glück erarbeitet man sich selbst. So wie wir aufgetreten sind, haben wir uns diesen Sieg absolut verdient: defensiv extrem stabil und nach vorne gefährlich. Wir können wirklich stolz auf uns sein“, sagte ein sichtlich erleichterter Offensivspieler. Was er sich in diesem Moment nicht anblicken ließ: Ein Schlag auf die Rippe machte seine Auswechslung nötig, Trainer Uwe Rösler bangt um den Einsatz am Freitag im Auswärtsspiel bei Energie Cottbus (18.30 Uhr, Sky). Am Mittwoch trainierte Rasmussen zunächst individuell.
Rasmussen schwer zu ersetzen
Ein Rasmussen in der aktuellen Form ist nämlich schwer zu ersetzen. Gegen Wolfsburg (1:1) bekam er eine Pause, damit er in der englischen Woche nicht jedes Spiel bestreiten muss. Gegen Mainz startete er dann als zentraler Stürmer. Eine ungewohnte Position für den gelernten Flügelspieler, mit der er sich allerdings sehr gut anfreundete. „Uwe hat mir gesagt, dass ich einfach meine Qualitäten auf den Platz bringen soll – vor allem mein Tempo und meine Wucht“, sagte Rasmussen selbst über seinen Auftritt als Stürmer. „Mein Auftrag war es, die gegnerische Abwehr müde zu spielen, damit Hoffi bei seiner Einwechslung gegen erschöpfte Gegenspieler leichtere Chancen vorfindet.“ Das ging auf. Denn Hofmann kam für den angeschlagenen Rasmussen und machte nach einem tollen Spielzug über Mansour Ouro-Tagba und Jarne Steuckers mit dem 2:0 alles klar.
Wie Rasmussen waren auch die beiden letztgenannten Spieler Sommer-Neuzugänge. Nach nun mehreren Monaten der Zusammenarbeit und einer Systemumstellung des Trainers, scheint beim VfL Bochum inzwischen etwas zusammenzuwachsen. Rasmussen zeigt dabei schon länger seine Qualitäten und konnte sie nun wieder in ein Tor ummünzen – wie bereits in der ersten Pokalrunde bei Greuther Fürth.
Harte Arbeit zahlt sich beim VfL Bochum jetzt aus
Dabei bleibt Rasmussen aber bescheiden. „Ich freue mich für die Mannschaft und die harte Arbeit, die wir jeden Tag investieren. Endlich zahlt sich das aus – und das auch noch vor unseren Fans zu zeigen, ist großartig. Sie unterstützen uns in jedem einzelnen Spiel. Ihnen jetzt unsere Qualität zu beweisen und etwas zurückzugeben, ist eine Freude“, sagte er nach dem Einzug ins Achtelfinale. „Ich sehe, wie intensiv wir trainieren und wie wir uns gegenseitig pushen. Entscheidend ist aber vor allem, dass wir im Training wieder extrem viel voneinander einfordern. Das bringt jeden Einzelnen an sein Limit. Erst dadurch bist du in der Position, auch von deinen Mitspielern und vom gesamten Verein mehr zu verlangen. Jetzt sieht man, dass sich diese Haltung auszahlt“, sagte Rasmussen.
]url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article413527831/in-veraenderter-rolle-christian-rasmussen-belebt-den-vfl-bochum-immer-mehr.html] Quelle: WAZ.de [/url]
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."