10-16-2026, 05:09 PM
Nur fünf Tore aus sieben Spielen, kein Heimsieg und die Abstiegszone im Blick: Beim VfL Bochum wächst der Druck. Trainer Uwe Rösler hält trotz fehlender Durchschlagskraft an seiner Spielidee fest - doch gegen tief stehende Gegner fehlen bislang die Lösungen.
Ein Hüpfverbot für die Bochumer Stehplatztribüne hat jüngst für deutschlandweite Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz des Unmuts hielten sich die Fans beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an die neue Regel - vielleicht auch, weil es keinen Grund gab, die Leistung ihrer Mannschaft zu feiern. Im Gegenteil: Der VfL blieb auch im vierten Heimspiel ohne Sieg und zum dritten Mal ohne Tor. Mit dieser Bilanz muss sich der Traditionsklub vorerst in Richtung Tabellenkeller orientieren. Derzeit sind es nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber schon zehn Zähler Rückstand auf Rang 2.
Dabei war die Erwartung vor der Saison eine ganz andere. Viele Verantwortliche träumten von einem Angriff aufs obere Tabellendrittel, einige sogar auf die Aufstiegsränge - nach jetzigem Stand eine klare Fehleinschätzung. Wieder einmal klafft beim VfL eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Die 0:1-Niederlage gegen Bielefeld bestätigte vieles von dem, was schon in den zurückliegenden Wochen immer wieder Probleme bereitet hat. Die größte Schwachstelle: Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler schießt kaum Tore. Nach sieben Ligaspielen stehen nur fünf Treffer auf der Habenseite. Scheiterten die Bochumer gegen Fürth und Hannover noch an ihrer Chancenverwertung, mangelte es gegen die Arminia nicht zum ersten Mal an guten Gelegenheiten.
"Es ist fast jede Woche das gleiche Thema. Wir haben eine gute Spielstruktur, aber im letzten Drittel gelingt zu wenig", stellt Mittelfeldspieler Mats Pannewig fest, relativiert aber: "So schlecht, wie es von außen teilweise dargestellt wird, ist unser Spiel nicht."
Die Philosophie habe sich vor dieser Saison "komplett geändert", und diese Umstellung benötige Zeit. In der vergangenen Spielzeit war der VfL über lange Bälle, starke Pressingmomente oder Konter zum Torerfolg gekommen. Nun versuchen die Bochumer, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. Das gelingt allerdings nur phasenweise. Speziell gegen dicht gestaffelte Gegner fehlen die Ideen, die Präzision und die passenden Laufwege.
Rolle rückwärts kommt nicht infrage
Die Stabilität der Defensive ist zwar gewährleistet, eine nachhaltige Entwicklung ist in der Offensive aber bislang nicht zu erkennen. Eine Rolle rückwärts bei der Herangehensweise werde es dennoch nicht geben, bekräftigt Rösler: "Wir werden weiter so Fußball spielen." Der Fußballlehrer setzt offensichtlich alles auf eine Karte und denkt nicht über einen Plan B nach.
Dabei ist der Erfolgsdruck vor dem Duell beim 1. FC Kaiserslautern bereits spürbar. Die Vorzeichen für eine Trendwende könnten bessere sein, denn: Der schwächste Angriff der Liga trifft auf die beste Abwehr.
Quelle: Kicker.de
Ein Hüpfverbot für die Bochumer Stehplatztribüne hat jüngst für deutschlandweite Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz des Unmuts hielten sich die Fans beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an die neue Regel - vielleicht auch, weil es keinen Grund gab, die Leistung ihrer Mannschaft zu feiern. Im Gegenteil: Der VfL blieb auch im vierten Heimspiel ohne Sieg und zum dritten Mal ohne Tor. Mit dieser Bilanz muss sich der Traditionsklub vorerst in Richtung Tabellenkeller orientieren. Derzeit sind es nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber schon zehn Zähler Rückstand auf Rang 2.
Dabei war die Erwartung vor der Saison eine ganz andere. Viele Verantwortliche träumten von einem Angriff aufs obere Tabellendrittel, einige sogar auf die Aufstiegsränge - nach jetzigem Stand eine klare Fehleinschätzung. Wieder einmal klafft beim VfL eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Die 0:1-Niederlage gegen Bielefeld bestätigte vieles von dem, was schon in den zurückliegenden Wochen immer wieder Probleme bereitet hat. Die größte Schwachstelle: Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler schießt kaum Tore. Nach sieben Ligaspielen stehen nur fünf Treffer auf der Habenseite. Scheiterten die Bochumer gegen Fürth und Hannover noch an ihrer Chancenverwertung, mangelte es gegen die Arminia nicht zum ersten Mal an guten Gelegenheiten.
"Es ist fast jede Woche das gleiche Thema. Wir haben eine gute Spielstruktur, aber im letzten Drittel gelingt zu wenig", stellt Mittelfeldspieler Mats Pannewig fest, relativiert aber: "So schlecht, wie es von außen teilweise dargestellt wird, ist unser Spiel nicht."
Die Philosophie habe sich vor dieser Saison "komplett geändert", und diese Umstellung benötige Zeit. In der vergangenen Spielzeit war der VfL über lange Bälle, starke Pressingmomente oder Konter zum Torerfolg gekommen. Nun versuchen die Bochumer, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. Das gelingt allerdings nur phasenweise. Speziell gegen dicht gestaffelte Gegner fehlen die Ideen, die Präzision und die passenden Laufwege.
Rolle rückwärts kommt nicht infrage
Die Stabilität der Defensive ist zwar gewährleistet, eine nachhaltige Entwicklung ist in der Offensive aber bislang nicht zu erkennen. Eine Rolle rückwärts bei der Herangehensweise werde es dennoch nicht geben, bekräftigt Rösler: "Wir werden weiter so Fußball spielen." Der Fußballlehrer setzt offensichtlich alles auf eine Karte und denkt nicht über einen Plan B nach.
Dabei ist der Erfolgsdruck vor dem Duell beim 1. FC Kaiserslautern bereits spürbar. Die Vorzeichen für eine Trendwende könnten bessere sein, denn: Der schwächste Angriff der Liga trifft auf die beste Abwehr.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."