10-13-2026, 02:20 PM
Nach Tritten und Schlägen trugen Horn, Wittek, Hofmann Blessuren davon, drei lange fehlende Profis des VfL Bochum kehren auf den Platz zurück. Wer ist fit?
Er machte in der Länderspielpause einen ordentlichen Sprung nach vorne, hatte sogar die Chance, erstmals in die Startelf zu rücken beim VfL Bochum. Doch es gibt deutlich wichtigere Dinge als Fußball. Jarne Steuckers reiste in den Tagen vor dem Heimspiel gegen Bielefeld (0:1) in seine Heimat Belgien. Wie seine Partnerin Maxine Bunckens via Instagram in einem gemeinsamen Post erklärte, verlor sie das gemeinsame Kind rund fünf Monate vor der Geburt.
Ein schwerer Schicksalsschlag für den 24-jährigen Steuckers, der mit seiner fußballerischen Klasse, die er zuletzt im Testspiel gegen Osnabrück mehr als nur aufblitzen ließ, das so offensivschwache Spiel des VfL beleben kann, soll, vielleicht: muss auf Sicht. Insofern war die Rückkehr des von Genk ausgeliehenen Flügelstürmers am Dienstag, als der Zweitligist die Trainingswoche einläutete vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Kaiserslautern (13 Uhr/Sky), die menschlich und sportlich wichtigste Nachricht beim VfL.
Wittek, Horn und Hofmann sind bereit für Kaiserslautern
Mit Steuckers hat Trainer Uwe Rösler eine Alternative mehr, ob von Beginn an oder von der Bank kommend – und es gibt auch ansonsten personell gute Nachrichten. Maximilian Wittek, der praktisch alternativlose Linksverteidiger, musste nach zwei Schlägen in den Hals am Sonntag ausgewechselt werden. Zuletzt traf ihn Torschütze Benjamin Boakye, sah für seinen Schlag zum Ärger der Bochumer aber nur die Gelbe Karte. Über Schluckbeschwerden klage er noch, sagte Wittek im Vorbeigehen am Dienstag. Er konnte die Einheit, einen eher lockeren Aufgalopp für die Stammkräfte mit anschließendem Krafttraining, aber komplett absolvieren. Ebenso wie Stürmer Philipp Hofmann.
Die Faust von Arminias Torwart Jonas Kersken traf Hofmann in der Nachspielzeit am Kopf. Nach einem Schockmoment und kurzer Behandlung brachte der Stoßstürmer die Partie aber zu Ende. Mittlerweile haben sich die Kopfschmerzen gelegt. Hofmann ist bereit für den Betzenberg, was auch für die Nummer eins gilt. Timo Horn zog noch leicht zurück, als Felix Hagmann den Ball neben das Tor spitzelte und dabei in Horns Bein rauschte, kurz vor dem Abpfiff. Sein Knie wurde bandagiert und gekühlt. Bereits nach dem 0:1 sagte der Kapitän: „Die Niederlage schmerzt deutlich mehr.“ Am Dienstag zeigten seine Daumen im Kraftraum nach oben.
Das ist der Stand bei Cokaj, Olsen und Mbom
Auch bei einigen Langzeitverletzten rückt ein Comeback zumindest näher. „Es ist wichtig, dass wir die verletzten Spieler wieder spielfit bekommen“, sagte Trainer Uwe Rösler im VfL-Talk von WAZ und Radio Bochum am Montag. Um „mehr Optionen“ zu haben, im Spielverlauf besser reagieren zu können. Und um die Trainingsqualität zu erhöhen, den Konkurrenzkampf.
Oliver Olsen, Enis Cokaj und Jean Manuel Mbom arbeiteten am Montag individuell, auch mit Ball. Für das Spiel in Kaiserslautern allerdings werde noch keiner eine Option sein, stellte Rösler am Montag klar. Bei Olsen (muskuläre Verletzung im Oberschenkel) könnte es nach unseren Informationen noch rund zwei Wochen dauern, bei Mbom (Verletzung am Sprunggelenk) eher länger, während Sechser Cokaj (muskuläre Verletzung) wohl als Erster des Trios wieder mitmischen kann. Bei Philipp Strompf (Schambeinprobleme) und Babis Drakas (nach Meniskus-OP) ist ein Comeback noch nicht absehbar.
Quelle: WAZ.de
Er machte in der Länderspielpause einen ordentlichen Sprung nach vorne, hatte sogar die Chance, erstmals in die Startelf zu rücken beim VfL Bochum. Doch es gibt deutlich wichtigere Dinge als Fußball. Jarne Steuckers reiste in den Tagen vor dem Heimspiel gegen Bielefeld (0:1) in seine Heimat Belgien. Wie seine Partnerin Maxine Bunckens via Instagram in einem gemeinsamen Post erklärte, verlor sie das gemeinsame Kind rund fünf Monate vor der Geburt.
Ein schwerer Schicksalsschlag für den 24-jährigen Steuckers, der mit seiner fußballerischen Klasse, die er zuletzt im Testspiel gegen Osnabrück mehr als nur aufblitzen ließ, das so offensivschwache Spiel des VfL beleben kann, soll, vielleicht: muss auf Sicht. Insofern war die Rückkehr des von Genk ausgeliehenen Flügelstürmers am Dienstag, als der Zweitligist die Trainingswoche einläutete vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Kaiserslautern (13 Uhr/Sky), die menschlich und sportlich wichtigste Nachricht beim VfL.
Wittek, Horn und Hofmann sind bereit für Kaiserslautern
Mit Steuckers hat Trainer Uwe Rösler eine Alternative mehr, ob von Beginn an oder von der Bank kommend – und es gibt auch ansonsten personell gute Nachrichten. Maximilian Wittek, der praktisch alternativlose Linksverteidiger, musste nach zwei Schlägen in den Hals am Sonntag ausgewechselt werden. Zuletzt traf ihn Torschütze Benjamin Boakye, sah für seinen Schlag zum Ärger der Bochumer aber nur die Gelbe Karte. Über Schluckbeschwerden klage er noch, sagte Wittek im Vorbeigehen am Dienstag. Er konnte die Einheit, einen eher lockeren Aufgalopp für die Stammkräfte mit anschließendem Krafttraining, aber komplett absolvieren. Ebenso wie Stürmer Philipp Hofmann.
Die Faust von Arminias Torwart Jonas Kersken traf Hofmann in der Nachspielzeit am Kopf. Nach einem Schockmoment und kurzer Behandlung brachte der Stoßstürmer die Partie aber zu Ende. Mittlerweile haben sich die Kopfschmerzen gelegt. Hofmann ist bereit für den Betzenberg, was auch für die Nummer eins gilt. Timo Horn zog noch leicht zurück, als Felix Hagmann den Ball neben das Tor spitzelte und dabei in Horns Bein rauschte, kurz vor dem Abpfiff. Sein Knie wurde bandagiert und gekühlt. Bereits nach dem 0:1 sagte der Kapitän: „Die Niederlage schmerzt deutlich mehr.“ Am Dienstag zeigten seine Daumen im Kraftraum nach oben.
Das ist der Stand bei Cokaj, Olsen und Mbom
Auch bei einigen Langzeitverletzten rückt ein Comeback zumindest näher. „Es ist wichtig, dass wir die verletzten Spieler wieder spielfit bekommen“, sagte Trainer Uwe Rösler im VfL-Talk von WAZ und Radio Bochum am Montag. Um „mehr Optionen“ zu haben, im Spielverlauf besser reagieren zu können. Und um die Trainingsqualität zu erhöhen, den Konkurrenzkampf.
Oliver Olsen, Enis Cokaj und Jean Manuel Mbom arbeiteten am Montag individuell, auch mit Ball. Für das Spiel in Kaiserslautern allerdings werde noch keiner eine Option sein, stellte Rösler am Montag klar. Bei Olsen (muskuläre Verletzung im Oberschenkel) könnte es nach unseren Informationen noch rund zwei Wochen dauern, bei Mbom (Verletzung am Sprunggelenk) eher länger, während Sechser Cokaj (muskuläre Verletzung) wohl als Erster des Trios wieder mitmischen kann. Bei Philipp Strompf (Schambeinprobleme) und Babis Drakas (nach Meniskus-OP) ist ein Comeback noch nicht absehbar.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."