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Presseberichte zum 8. Spieltag: Kaiserslautern - VfL
#1
Nach Tritten und Schlägen trugen Horn, Wittek, Hofmann Blessuren davon, drei lange fehlende Profis des VfL Bochum kehren auf den Platz zurück. Wer ist fit? 

Er machte in der Länderspielpause einen ordentlichen Sprung nach vorne, hatte sogar die Chance, erstmals in die Startelf zu rücken beim VfL Bochum. Doch es gibt deutlich wichtigere Dinge als Fußball. Jarne Steuckers reiste in den Tagen vor dem Heimspiel gegen Bielefeld (0:1) in seine Heimat Belgien. Wie seine Partnerin Maxine Bunckens via Instagram in einem gemeinsamen Post erklärte, verlor sie das gemeinsame Kind rund fünf Monate vor der Geburt. 

Ein schwerer Schicksalsschlag für den 24-jährigen Steuckers, der mit seiner fußballerischen Klasse, die er zuletzt im Testspiel gegen Osnabrück mehr als nur aufblitzen ließ, das so offensivschwache Spiel des VfL beleben kann, soll, vielleicht: muss auf Sicht. Insofern war die Rückkehr des von Genk ausgeliehenen Flügelstürmers am Dienstag, als der Zweitligist die Trainingswoche einläutete vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Kaiserslautern (13 Uhr/Sky), die menschlich und sportlich wichtigste Nachricht beim VfL. 

Wittek, Horn und Hofmann sind bereit für Kaiserslautern
Mit Steuckers hat Trainer Uwe Rösler eine Alternative mehr, ob von Beginn an oder von der Bank kommend – und es gibt auch ansonsten personell gute Nachrichten. Maximilian Wittek, der praktisch alternativlose Linksverteidiger, musste nach zwei Schlägen in den Hals am Sonntag ausgewechselt werden. Zuletzt traf ihn Torschütze Benjamin Boakye, sah für seinen Schlag zum Ärger der Bochumer aber nur die Gelbe Karte. Über Schluckbeschwerden klage er noch, sagte Wittek im Vorbeigehen am Dienstag. Er konnte die Einheit, einen eher lockeren Aufgalopp für die Stammkräfte mit anschließendem Krafttraining, aber komplett absolvieren. Ebenso wie Stürmer Philipp Hofmann.

Die Faust von Arminias Torwart Jonas Kersken traf Hofmann in der Nachspielzeit am Kopf. Nach einem Schockmoment und kurzer Behandlung brachte der Stoßstürmer die Partie aber zu Ende. Mittlerweile haben sich die Kopfschmerzen gelegt. Hofmann ist bereit für den Betzenberg, was auch für die Nummer eins gilt. Timo Horn zog noch leicht zurück, als Felix Hagmann den Ball neben das Tor spitzelte und dabei in Horns Bein rauschte, kurz vor dem Abpfiff. Sein Knie wurde bandagiert und gekühlt. Bereits nach dem 0:1 sagte der Kapitän: „Die Niederlage schmerzt deutlich mehr.“ Am Dienstag zeigten seine Daumen im Kraftraum nach oben. 

Das ist der Stand bei Cokaj, Olsen und Mbom
Auch bei einigen Langzeitverletzten rückt ein Comeback zumindest näher. „Es ist wichtig, dass wir die verletzten Spieler wieder spielfit bekommen“, sagte Trainer Uwe Rösler im VfL-Talk von WAZ und Radio Bochum am Montag. Um „mehr Optionen“ zu haben, im Spielverlauf besser reagieren zu können. Und um die Trainingsqualität zu erhöhen, den Konkurrenzkampf.

Oliver Olsen, Enis Cokaj und Jean Manuel Mbom arbeiteten am Montag individuell, auch mit Ball. Für das Spiel in Kaiserslautern allerdings werde noch keiner eine Option sein, stellte Rösler am Montag klar. Bei Olsen (muskuläre Verletzung im Oberschenkel) könnte es nach unseren Informationen noch rund zwei Wochen dauern, bei Mbom (Verletzung am Sprunggelenk) eher länger, während Sechser Cokaj (muskuläre Verletzung) wohl als Erster des Trios wieder mitmischen kann. Bei Philipp Strompf (Schambeinprobleme) und Babis Drakas (nach Meniskus-OP) ist ein Comeback noch nicht absehbar. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
   
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„Wollen unsere Chancen nutzen“
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Es geht auf den Betzenberg. Am Samstagmittag gastiert der VfL Bochum 1848 beim 1. FC Kaiserslautern (17. Oktober, Anstoß: 13 Uhr). VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete vorab auf der obligatorischen Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Babis Drakas, Jean Manuel Mbom, Enis Çokaj, Oliver Olsen und Philipp Strompf stehen weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.“
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…die Vorbereitung und die Marschroute für das Spiel: „Keiner verliert gerne. Unsere Trainingseinheiten vor dem Spiel gegen Bielefeld waren sehr gut. Auch vor dem Spiel gegen Kaiserslautern bin ich sehr zufrieden mit der Vorbereitung, der Stimmung und der Energie. Diese Qualität müssen wir nur auf den Platz bringen. Wir wollen unsere Chancen nutzen, die wir uns zuletzt in Auswärtsspielen reihenweise erarbeitet haben. Die Vorbereitung ist wichtig, entscheidend ist aber der Spieltag. Wir müssen mental, körperlich und fußballerisch alles in die Waagschale werfen, um dort zu bestehen. Wir sind ready und wollen das auch auf dem Platz unter Beweis stellen.“
…seine Vorfreude auf das Spiel: „Ich freue mich auf die Rückkehr auf den Betzenberg. Mit Fortuna Düsseldorf habe ich dort gewonnen. Ich liebe das Stadion, hatte dort ein sehr gutes Jahr. Ich freue mich auch darauf, wieder Bekannte zu treffen.“
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…den Gegner, den 1. FC Kaiserslautern: „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die sehr klare Prinzipien hat – sowohl offensiv als auch defensiv. Sie agieren permanent im Eins-gegen-Eins. Kaiserslautern ist eine sehr athletische, zweikampfstarke Mannschaft. Sie gehören zu den laufstärksten Teams der Liga. Wenn sie im Ballbesitz sind, kommen sie relativ schnell in die gegnerische Hälfte. Sie werden uns speziell zu Beginn des Spiels hinten reindrücken wollen und versuchen, früh in Führung zu gehen. Sie gehen stark auf den zweiten Ball, haben dabei eine sehr gute Struktur. Und wenn sie den Ball haben, haben sie sehr gute Zocker in ihren Reihen – Marlon Ritter und Naatan Skyttä unter anderem. Zudem wird das Team von ihren Fans mit viel Energie getragen.“
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…Jarne Steuckers, der zuletzt aus familiären Gründen nicht zur Verfügung stand: „Das ist eine ganz tragische Sache für die junge Familie. Um solch einen schlimmen Schicksalsschlag nachvollziehen zu können, muss man etwas Ähnliches erlebt haben. Das nagt natürlich an ihm und seiner Partnerin. Wir unterstützen ihn bestmöglich und sind froh, dass er wieder bei uns ist, weil er einfach ein guter Spieler ist. Es ist sehr schade, weil Jarne auch gerade besser in Form kam. Natürlich weiß ich nicht, wie es in ihm aussieht, wenn er nach Hause fährt und zuhause ist. Aber wie er sich hier bei uns präsentiert, ist top. Er wird auf jeden Fall im Spieltagskader sein.“
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#3
Der VfL Bochum gastiert beim 1. FC Kaiserslautern - und sollte tunlichst gewinnen. Zuletzt hat das gut geklappt. 

Der VfL Bochum und der 1. FC Kaiserslautern haben eine lange gemeinsame Pflichtspiel-Historie. 75 Begegnungen stehen bisher zu Buche. Am Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, kommt Partie Nummer 76 hinzu. 

Die schlechte Nachricht für den VfL Bochum: Die Bilanz spricht klar für die Pfälzer: Kaiserslautern gewann 32 Mal, Bochum 22 Mal, 21 Spiele endeten remis. 

Die gute Nachricht: Am Samstag werden all die vergangenen Statistiken nichts mehr wert sein. Beide Mannschaften stehen unter Zugzwang. Der VfL Bochum nach enttäuschenden sieben Punkten aus sieben Spielen sowieso. Aber auch der fünf Zähler besser dastehende FCK hat die gewünschte Konstanz bisher noch nicht in seine Auftritte bekommen. 

Das bisher letzte Pflichtspiel zwischen den beiden Teams gewann Bochum am 7. März 2026 im Ruhrstadion mit 3:2 (1:1). Vor 26.000 Zuschauern brachte Philipp Hofmann den VfL in der 10. Minute per Kopfball in Führung. Norman Bassette glich in der 30. Minute für den FCK aus. 

Nach der Pause drehte Kaiserslautern zunächst das Spiel: Marlon Ritter traf in der 50. Minute zum 2:1 für die Gäste. Bochum antwortete jedoch stark. Callum Marshall erzielte in der 66. Minute den Ausgleich, nur drei Minuten später sorgte Mats Pannewig in der 69. Minute für den 3:2-Endstand. 

Kurios: Das Hinspiel auf dem Betzenberg wiederum hatte der 1. FC Kaiserslautern mit 3:2 gewonnen. Es waren die ersten beiden Duelle seit der Saison 2017/18 in der der VfL nach einem 0:0 im Hinspiel das Rückspiel, natürlich, mit 3:2 gewonnen hatte. Somit endeten die vergangenen drei Pflichtspiele zwischen beiden Teams tatsächlich allesamt 3:2. 

Die bisher letzte Niederlage auf dem Betzenberg ist ziemlich genau zehn Jahre her. Am 24. Oktober 2016 hat der FCK den VfL Bochum mit 3:0 nach Hause geschickt. Das sollte sich, allein schon der Stimmung an der Castroper Straße wegen, am Samstag nicht wiederholen. Davon, dass der VfL in der Tabelle in den Keller rutschen könnte, ganz zu schweigen. 

Quelle: Reviersport.de
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#4
Lautern löste seine Heimaufgabe gegen ein harmloses Bochum verdient und festigt seinen Platz in der Spitzengruppe. Glanzvoll war die Vorstellung des FCK beim 2:0 gleichwohl nicht. Nach viel Magerkost ist der Dreier in die Kategorie Arbeitssieg einzuordnen. 

Lauterns Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum 0:0 in Heidenheim viermal: Murphy, Sauer, Kanaté und Lukovic (Zweitligadebüt) kamen für Rasmussen, Kunze, Ritter und Berisha zum Zug. Prtajin stand erstmals seit seinem Achillessehnenriss im Januar wieder im Kader. 
Uwe Rösler vertraute trotz der 0:1-Heimpleite gegen Bielefeld auf dasselbe Personal. 

Auf dem Betzenberg kamen beide Teams in der Anfangsphase über Ansätze kaum hinaus und ließen es vor allem im letzten Drittel an Präzision fehlen. Die Kontrahenten neutralisierten sich, das Geschehen spielte sich in der Hauptsache im Zentrum ab. Strafraumaktionen blieben auch aufgrund schwacher Flanken auf beiden Seiten Fehlanzeige 

Es dauerte bis Mitte des ersten Durchgangs, ehe Bochums Rasmussen das erste Mal Gefahr versprühte (23.). Selbiges gelang auf der Gegenseite Lukovic (29.). Ein Treffer hatte sich dennoch nicht abgezeichnet - und fiel so aus dem Nichts. 

Lukovic trifft beim Debüt
Nach Gyamfis weitem Schlag setzte sich Kanaté gegen Klaiber in Szene, tunnelte Mets mit seinem Zuspiel auf Lukovic, der beim Abschluss auch noch durch die Beine von Horn traf - 1:0 (31.). 

Dabei blieb es bis zum Kabinengang, auch wenn der VfL mit etwas mehr Offensivgeist auf den Rückstand reagierte. Eine Ausgleichschance blieb der Rösler-Elf gegen die stabile FCK-Defensive nach viel Magerkost im ersten Durchgang allerdings versagt. 

Nach Wiederanpfiff war etwas mehr Zug in den Aktionen, ohne dass das spielerische Niveau sich merklich verbesserte und es vor den Toren zunächst wirklich konkret werden sollte. 

Die Pfälzer verteidigten die nicht besonders einfallsreichen Angriffe des VfL ohne große Mühe, vereinzelt ergaben sich Umschaltmomente - Skyttä ließ einen davon ungenutzt (66.). 

Sahin besorgt die Entscheidung vom Punkt
Bochum fiel trotz aller Bemühungen auch im weiteren Verlauf einfach zu wenig ein. 0,58 xGoals standen am Ende zu Buche. Die Vorentscheidung fiel nach einem harten Elfmeterpfiff, als der gerade eingewechselte Patino Elvedi im Luftduell nach Ansicht von Referee Wolfgang Haslberger zu robust mit dem Arm traf - Sahin verwandelte zum 2:0 (75.)

Sauer vergab noch das 3:0 (84.), aber es reichte für den FCK auch so zum glanzlosen, aber verdienten Dreier. Auch weil Klaiber für die Gäste die beste Chance liegen ließ (87.) und so eine spannende Schlussphase ausblieb. 

Am kommenden Samstagabend (20.30 Uhr) gastiert der FCK zum Spitzenspiel in Nürnberg. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) steht Bochum gegen Wolfsburg ebenfalls vor einer schweren Bewährungsprobe. 

Quelle: Kicker.de


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