Vor 1 Stunde
Im Duell zwischen Energie Cottbus und dem VfL Bochum treffen zwei leidenschaftliche Trainer aufeinander. Die Partie verspricht hohe Intensität.
Sonderlich schwer gemacht hat es Claus-Dieter Wollitz seinem Amtskollegen Uwe Rösler nicht. „90 Minuten volle Intensität“, kündigte der Cheftrainer des FC Energie Cottbus seinen Matchplan für das Spiel gegen den VfL Bochum am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) an. „Die wollen vom Start an den Vorteil, weil sie unter der Woche nicht gespielt haben, nutzen. Sie wollen uns stressen mit hoher Intensität. Wir wissen genau, was auf uns zukommt“, sagte VfL‑Trainer Rösler am Donnerstagmittag. Die Spielvorbereitung ist schnell gemacht.
Nur: Reicht das Wissen aus, um gegenzuhalten gegen den Aufsteiger, der sich bislang gut in der Liga eingefunden hat, wenngleich der letzte Sieg Mitte September gelang? „Unsere Abläufe haben wir gegen den Ball oft in derselben Formation gespielt. Wir wissen genau, wo die Räume sind, die sie uns geben werden. Die müssen wir konsequent bespielen“, kündigte Rösler an. „Wenn wir aus einem kompakten Block herausagieren, werden wir Möglichkeiten bekommen.“
Rösler rotierte leicht
So wie am vergangenen Freitag gegen den VfL Wolfsburg oder am Dienstag beim Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Mainz 05. Allerdings, dem ist sich Rösler auch bewusst, wird die Partie in der Lausitz wohl die schwerste der drei Spiele. Weil die Mannschaft den Drei-Tages-Rhythmus so nicht gewohnt ist und die beiden Spiele durchaus anstrengend waren. Doch Rösler konnte unter der Woche zumindest etwas rotieren, nahm zudem beispielweise Gerrit Holtmann gegen Mainz etwas früher vom Feld. Wohlwissend, dass er den Sprinter in Cottbus wieder von Beginn an auf dem Feld stehen haben möchte.
Neben der spielerischen Energie der Hausherren müssen sich die Bochumer auch auf eine brodelnde Atmosphäre gefasst machen. Vor allem für das Trainerteam und die Ersatzspieler dürfte es eine interessante Erfahrung werden. „Ich weiß, dass in Cottbus die Bänke fast auf der Tribüne sind“, sagte Rösler. Man sitze also fast zwischen den Fans und müsse „wissen, was da auf einen zukommt.“
Duell der Alphatiere: Rösler gegen Wollitz
Das muss übrigens auch Rösler selbst, der mit seiner emotionalen Art seiner Mannschaft durchaus einen Extra-Schub Motivation geben kann, sich an der Seitenlinie aber auch kaum bremsen kann. Mit „Pele“ Wollitz trifft er auf der anderen Seite auf einen Gleichgesinnten, was Philipp Hofmann schon nach dem Pokalspiel gegen Mainz dazu veranlasste, „ein interessantes Duell“ heraufzubeschwören. „Da treffen zwei Alphatiere aufeinander“, sagte der Stürmer.
Wird das zum Problem? „Pele und ich sind erfahren, wir sagen beide unsere ehrliche Meinung. Pele ist ein guter, authentischer Trainer. Er hat dort gute Arbeit geleistet“, sagte Rösler diplomatisch. Am Freitag wird sich im Stadion der Freundschaft dann zeigen, wer besser gearbeitet hat und ob der VfL Bochum die Vorankündigung der Cottbusser für sich nutzen konnte.
Quelle: WAZ.de
Sonderlich schwer gemacht hat es Claus-Dieter Wollitz seinem Amtskollegen Uwe Rösler nicht. „90 Minuten volle Intensität“, kündigte der Cheftrainer des FC Energie Cottbus seinen Matchplan für das Spiel gegen den VfL Bochum am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) an. „Die wollen vom Start an den Vorteil, weil sie unter der Woche nicht gespielt haben, nutzen. Sie wollen uns stressen mit hoher Intensität. Wir wissen genau, was auf uns zukommt“, sagte VfL‑Trainer Rösler am Donnerstagmittag. Die Spielvorbereitung ist schnell gemacht.
Nur: Reicht das Wissen aus, um gegenzuhalten gegen den Aufsteiger, der sich bislang gut in der Liga eingefunden hat, wenngleich der letzte Sieg Mitte September gelang? „Unsere Abläufe haben wir gegen den Ball oft in derselben Formation gespielt. Wir wissen genau, wo die Räume sind, die sie uns geben werden. Die müssen wir konsequent bespielen“, kündigte Rösler an. „Wenn wir aus einem kompakten Block herausagieren, werden wir Möglichkeiten bekommen.“
Rösler rotierte leicht
So wie am vergangenen Freitag gegen den VfL Wolfsburg oder am Dienstag beim Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Mainz 05. Allerdings, dem ist sich Rösler auch bewusst, wird die Partie in der Lausitz wohl die schwerste der drei Spiele. Weil die Mannschaft den Drei-Tages-Rhythmus so nicht gewohnt ist und die beiden Spiele durchaus anstrengend waren. Doch Rösler konnte unter der Woche zumindest etwas rotieren, nahm zudem beispielweise Gerrit Holtmann gegen Mainz etwas früher vom Feld. Wohlwissend, dass er den Sprinter in Cottbus wieder von Beginn an auf dem Feld stehen haben möchte.
Neben der spielerischen Energie der Hausherren müssen sich die Bochumer auch auf eine brodelnde Atmosphäre gefasst machen. Vor allem für das Trainerteam und die Ersatzspieler dürfte es eine interessante Erfahrung werden. „Ich weiß, dass in Cottbus die Bänke fast auf der Tribüne sind“, sagte Rösler. Man sitze also fast zwischen den Fans und müsse „wissen, was da auf einen zukommt.“
Duell der Alphatiere: Rösler gegen Wollitz
Das muss übrigens auch Rösler selbst, der mit seiner emotionalen Art seiner Mannschaft durchaus einen Extra-Schub Motivation geben kann, sich an der Seitenlinie aber auch kaum bremsen kann. Mit „Pele“ Wollitz trifft er auf der anderen Seite auf einen Gleichgesinnten, was Philipp Hofmann schon nach dem Pokalspiel gegen Mainz dazu veranlasste, „ein interessantes Duell“ heraufzubeschwören. „Da treffen zwei Alphatiere aufeinander“, sagte der Stürmer.
Wird das zum Problem? „Pele und ich sind erfahren, wir sagen beide unsere ehrliche Meinung. Pele ist ein guter, authentischer Trainer. Er hat dort gute Arbeit geleistet“, sagte Rösler diplomatisch. Am Freitag wird sich im Stadion der Freundschaft dann zeigen, wer besser gearbeitet hat und ob der VfL Bochum die Vorankündigung der Cottbusser für sich nutzen konnte.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."