Vor 6 Stunden
Das 2:1 bei Energie Cottbus war der Schlusspunkt einer erfolgreichen englischen Woche für den VfL Bochum. Mit Christian Rasmussen und Maximilian Wittek standen in der Zeit zwei Spieler im Mittelpunkt, die ihr Coach gesondert hervorhebt.
Die eine oder andere Sorgenfalte hatte sich vor ein paar Wochen noch im Umfeld des VfL Bochum abgezeichnet. Drei Pleiten in Serie hatte es bis zum 8. Spieltag gegeben, der Absturz auf Rang 16 mit der schlechtesten Offensive der Liga (5 Tore) war die Folge. Nur eine Woche reicht nun aber zunächst, um die Stimmung an der Castroper Straße zu drehen.
Denn die englische Woche des VfL war ziemlich erfolgreich, wofür auch eine Systemumstellung von einem 4-2-3-1 hin zu einem 4-2-2-2 mitverantwortlich zeichnete. Vier Punkte nimmt der Revierklub aus dieser mit, hinzu kommt das Weiterkommen im Pokal gegen Bundesligist Mainz 05 (2:0). Normal ist das laut den Verantwortlichen nicht, die Woche hat mächtig an den Kräften gezerrt.
"Wir haben alles aus der Woche herausgeholt", resümiert daher auch Philipp Hofmann nach dem Sieg bei Energie Cottbus (2:1) am Mikrofon von Sky. "Jetzt können wir erstmal durchschnaufen. Es war sehr anstrengend und intensiv, nicht nur körperlich, auch für den Kopf." Ähnlich sieht es auch sein Coach Uwe Rösler, der seinem Team eine "sensationelle Woche" bescheinigt und das Duell mit Cottbus als das "ganz klar schwierigste Spiel dieser Woche" bewertet. "Die Mannschaft ist es nicht gewohnt, dreimal in der Woche zu spielen. Sie hat heute aber bewiesen, dass sie es kann."
Wittek wurde vor wenigen Tagen noch mit einer Trage vom Platz gebracht
Generell hätten seine Spieler, die in Cottbus zunächst einem Rückstand hinterherliefen und erst in der 88. Minute das Spiel drehten, "den Plan hervorragend umgesetzt". Dennoch wollte der 57-Jährige zwei Namen besonders hervorheben: Maximilian Wittek und Christian Rasmussen. Ersterer war noch unter der Woche im Pokalspiel mit einer Kopfverletzung mit einer Trage vom Platz getragen worden und stand in Cottbus schon direkt wieder in der Startelf - mit Verbandsturban.
Rasmussen habe zudem "eine Verletzung, über die wir aber nicht offiziell reden", so Rösler weiter. "Beide haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Beide sind mitgekommen. Beide haben performt! Und für mich haben die beiden symbolisiert, wie die Mannschaft in den letzten Wochen gearbeitet hat."
Dass Wittek mit seiner Flankenstärke immer gesucht wurde und Rasmussen erst eine Vorlage und dann den entscheidenden Treffer beisteuerte, unterstrich deren Wichtigkeit und Einsatzwillen nur noch einmal. Für den Dänen war es zudem das erste Zweitliga-Tor im Trikot des VfL, nachdem er bereits in beiden Pokalspielen bisher jeweils einmal getroffen hatte.
Auch auf Nachfrage blieb Rösler zur Verletzung von Rasmussen übrigens sehr vage, sagte nur noch: "Er beißt auf die Zähne und hat natürlich einige Ibuprofen genommen."
Bochum mit gruseliger Heimbilanz
Nun gilt es für die Bochumer, den Schwung aus der erfolgreichen englischen Woche mitzunehmen. Dafür steht am Sonntag in einer Woche (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) das nächste Heimspiel gegen den Karlsruher SC an. Während der VfL nach dem Sieg in der Lausitz nun zwischenzeitlich als die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga daherkommt, ist der Blick auf die Heimtabelle hingegen gruselig. Zuhause gelang nämlich noch kein Sieg und nur zwei mickrige Pünktchen liegen auf dem eigenen Konto bei Spielen an der Castroper Straße - der schlechteste Wert der Liga. Gelingt da ein Sieg, ist die Wende womöglich endgültig eingeleitet.
Quelle: Kicker.de
Die eine oder andere Sorgenfalte hatte sich vor ein paar Wochen noch im Umfeld des VfL Bochum abgezeichnet. Drei Pleiten in Serie hatte es bis zum 8. Spieltag gegeben, der Absturz auf Rang 16 mit der schlechtesten Offensive der Liga (5 Tore) war die Folge. Nur eine Woche reicht nun aber zunächst, um die Stimmung an der Castroper Straße zu drehen.
Denn die englische Woche des VfL war ziemlich erfolgreich, wofür auch eine Systemumstellung von einem 4-2-3-1 hin zu einem 4-2-2-2 mitverantwortlich zeichnete. Vier Punkte nimmt der Revierklub aus dieser mit, hinzu kommt das Weiterkommen im Pokal gegen Bundesligist Mainz 05 (2:0). Normal ist das laut den Verantwortlichen nicht, die Woche hat mächtig an den Kräften gezerrt.
"Wir haben alles aus der Woche herausgeholt", resümiert daher auch Philipp Hofmann nach dem Sieg bei Energie Cottbus (2:1) am Mikrofon von Sky. "Jetzt können wir erstmal durchschnaufen. Es war sehr anstrengend und intensiv, nicht nur körperlich, auch für den Kopf." Ähnlich sieht es auch sein Coach Uwe Rösler, der seinem Team eine "sensationelle Woche" bescheinigt und das Duell mit Cottbus als das "ganz klar schwierigste Spiel dieser Woche" bewertet. "Die Mannschaft ist es nicht gewohnt, dreimal in der Woche zu spielen. Sie hat heute aber bewiesen, dass sie es kann."
Wittek wurde vor wenigen Tagen noch mit einer Trage vom Platz gebracht
Generell hätten seine Spieler, die in Cottbus zunächst einem Rückstand hinterherliefen und erst in der 88. Minute das Spiel drehten, "den Plan hervorragend umgesetzt". Dennoch wollte der 57-Jährige zwei Namen besonders hervorheben: Maximilian Wittek und Christian Rasmussen. Ersterer war noch unter der Woche im Pokalspiel mit einer Kopfverletzung mit einer Trage vom Platz getragen worden und stand in Cottbus schon direkt wieder in der Startelf - mit Verbandsturban.
Rasmussen habe zudem "eine Verletzung, über die wir aber nicht offiziell reden", so Rösler weiter. "Beide haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Beide sind mitgekommen. Beide haben performt! Und für mich haben die beiden symbolisiert, wie die Mannschaft in den letzten Wochen gearbeitet hat."
Dass Wittek mit seiner Flankenstärke immer gesucht wurde und Rasmussen erst eine Vorlage und dann den entscheidenden Treffer beisteuerte, unterstrich deren Wichtigkeit und Einsatzwillen nur noch einmal. Für den Dänen war es zudem das erste Zweitliga-Tor im Trikot des VfL, nachdem er bereits in beiden Pokalspielen bisher jeweils einmal getroffen hatte.
Auch auf Nachfrage blieb Rösler zur Verletzung von Rasmussen übrigens sehr vage, sagte nur noch: "Er beißt auf die Zähne und hat natürlich einige Ibuprofen genommen."
Bochum mit gruseliger Heimbilanz
Nun gilt es für die Bochumer, den Schwung aus der erfolgreichen englischen Woche mitzunehmen. Dafür steht am Sonntag in einer Woche (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) das nächste Heimspiel gegen den Karlsruher SC an. Während der VfL nach dem Sieg in der Lausitz nun zwischenzeitlich als die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga daherkommt, ist der Blick auf die Heimtabelle hingegen gruselig. Zuhause gelang nämlich noch kein Sieg und nur zwei mickrige Pünktchen liegen auf dem eigenen Konto bei Spielen an der Castroper Straße - der schlechteste Wert der Liga. Gelingt da ein Sieg, ist die Wende womöglich endgültig eingeleitet.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."