Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
VfL wird Großverdiener Sissoko los
#1
VfL Bochum trennt sich von seinem Stürmer Ibrahim Sissoko. Der Abgang des Großverdieners bringt keine Ablöse, aber finanzielle Entlastung. 

Zu Wochenbeginn drehte Ibrahim Sissoko noch allein seine Runden auf dem Leichtathletikplatz an der Castroper Straße. Jetzt wechselt der Stürmer in die Türkei. Wie der VfL Bochum am Donnerstag bekanntgab, verlässt der Malier den Verein mit sofortiger Wirkung in Richtung des türkischen Zweitligisten Muglaspor. Nach Informationen dieser Redaktion fließt für den 30-Jährigen allerdings keine Ablöse. 

Sissoko kam erst im vergangenen Jahr vom französischen Traditionsklub AS St. Etienne als große Hoffnung nach Bochum. Er sollte mit seiner bulligen Statur und seiner Abschlussstärke seinen Teamkollegen Philipp Hofmann herausfordern. Entsprechend bekam er auch ein üppiges Gehalt und galt als Spitzenverdiener neben dem inzwischen in Fußball-Rente gegangenen Kevin Vogt. 

Doch die für ihn vorgesehene Rolle konnte Sissoko nie ausfüllen. Er wirkte lange nicht richtig fit, verletzte sich dann, fand keinen Anschluss mehr. Sowohl im Training als auch in Testspielen konnte der 30-Jährige nicht überzeugen und hatte unter Uwe Rösler keine Chance mehr auf einen Kaderplatz. Dies hatte der Trainer Sissoko und dessen Team schon im Frühjahr mitgeteilt und die Aussage vor dem Start der Sommervorbereitung wiederholt. Sissoko war seitdem auf Vereinssuche. Zwischenzeitlich war er dafür freigestellt, ein neuer Klub fand sich nicht. In den letzten Wochen arbeitete er individuell in Bochum. 

VfL Bochum spart eine Menge Gehalt ein
So dauerte es nun bis Ende August, bis Sissoko einen neuen Klub gefunden hat. Nun wechselt er in die türkische zweite Liga. Dort wurde er in einem Vorstellungsvideo als Superheld vorgestellt. Das Video sorgt im Netz bereits für Aufsehen.

Dies zeigt auch, wie schwierig der Markt für den glücklosen gebürtigen Franzosen gewesen ist. Deswegen sind die Bochumer Verantwortlichen auch froh, dass Sissoko überhaupt einen neuen Klub gefunden hat. Zwar nimmt der chronisch klamme Zweitligist keine Ablöse ein, spart aber ein hohes Gehalt ein, was das Budget bislang belastet hat. Dieses wird nun frei für Last-minute-Transfers in dieser Wechselperiode. 

Pikant: Durch den Abgang von Sissoko steht von den Sommer-Neuzugängen des ehemaligen Sport-Geschäftsführers Dirk Dufner nur noch ein Transfer im Kader des VfL Bochum: Innenverteidiger Philipp Strompf. Strompf war in der Vorsaison Stammkraft, ist aktuell aber nur noch die Nummer vier im Abwehrzentrum hinter dem Stamm-Duo Michael Steinwender und Karol Mets sowie Yigit Karademir. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren
#2
ich sag mal: Gut, dass wir ihn noch losgeworden sind! Spart ne Menge Geld ein!
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste