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Presseberichte zum 27. Spieltag VfL - Kiel
#1
Der VfL Bochum hat jetzt zwei Matchbälle für den Klassenerhalt. Trainer Uwe Rösler setzt personell bereits ein erstes Ausrufezeichen. 

Fabian Reese vergrub auf der Tribüne sein Gesicht in den Händen. Der gesperrte Kapitän von Hertha BSC wollte nicht wahrhaben, dass der VfL Bochum gerade ausgelassen vor den 5.500 Fans in der Gästekurve feierte im Olympiastadion. Rechtsverteidiger Leandro Morgalla (21) hatte nach einer Ecke in der Nachspielzeit mit seinem ersten Tor in seiner Profikarriere dem Team von Uwe Rösler noch ein 1:1 beschert und Berlins wohl letzte Aufstiegs-Hoffnung zerstört. 

Es war ein Remis mit einem klaren Sieger. Emotional zumindest. Frust bei der Hertha, Freude beim VfL. „Heute können wir mit dem Punkt sehr gut leben“, sagte VfL-Coach Rösler um kurz vor Mitternacht am späten Samstag. 

Kein Ballbesitz: Rösler reagiert auf viele Fehler
Denn 70 Minuten fand sein Team offensiv praktisch nicht statt, gönnte sich in der ersten Halbzeit viele Fehler im Aufbau, kam nicht ins Pressing, in die Zweikämpfe. Die dominante Hertha führte aber nur mit 1:0, dank eines Elfmetertreffers von Dawid Kownacki (45.). „Wir waren nicht in der Lage, in der letzten Kette Ballbesitz zu haben. Wir haben uns immer wieder in schwierige Situationen gespielt, die Unsicherheit ist sehr schnell eingezogen“, kritisierte Rösler. „In der zweiten Halbzeit war es besser.“

Auch dank Verteidiger Kevin Vogt, der für den schwachen Noah Loosli ins Spiel kam, Ruhe in den Aufbau brachte und ein Kompliment vom Trainer erhielt. Der 34-Jährige feierte sein Comeback nach fünfeinhalb Monaten ohne Spielpraxis. Ein „Risiko“ daher, „das aber voll aufgegangen ist“, meinte Rösler. Die Hertha, die sich auch nur wenige gute Möglichkeiten herausarbeiten konnte, ließ am Ende nach, der VfL bewies erneut Moral. 

Sechs-Punkte-Spiel gegen Holstein Kiel
„Im zweiten Abschnitt haben wir das Tempo hochgehalten“, sagte Rösler, dessen Wechsel in Summe fruchteten: Auch Torschütze Morgalla kam nach der Pause, später Erhan Masovic und Kjell Wätjen. Alle drei waren am 1:1 direkt beteiligt. Rösler nahm eine positive Erkenntnis mit: „Wir haben die Stabilität, im Spiel zu bleiben, auch wenn es mal nicht so läuft.“

Das reichte noch zum achten Remis in den letzten elf Partien. Es geht jetzt im Ruhrstadion gegen den Vorletzten Holstein Kiel am Sonntag (13.30 Uhr), danach zum Schlusslicht FC Magdeburg. Acht Spiele vor Schluss hat der Tabellenneunte VfL sieben Punkte Vorsprung auf den Sechzehnten Münster, acht auf Kiel, neun auf Magdeburg. Es ist Matchball-Zeit. Gegen Kiel, sagte Rösler mit Nachdruck, „haben wir jetzt ein Sechs-Punkte-Spiel“. 

Startelf-Garantie für Mats Pannewig
Dabei wird Rösler seine Startelf wieder umbauen. Definitiv setzt er auf den in Berlin nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlenden Mats Pannewig. Ungefragt gab er dem 21-jährigen Mittelfeldmann noch im Presseraum des Olympiastadions eine Einsatzgarantie. Denn nicht nur mit der spielerischen Leistung seiner Innenverteidiger Noah Loosli und, mit Abstrichen, Philipp Strompf war Rösler nicht einverstanden. Auch im Zentrum vermisste er den Zugriff, die Pass-Qualität. „Man hat im Mittelfeld gemerkt, dass uns Pannewig gefehlt hat, wenn es um Spielgestaltung ging, um Ballbesitz“, sagte Rösler. „Ich bin froh, dass wir ihn nächste Woche wieder dabei haben.“

Cajetan Lenz ist von der Topform weit entfernt
Unausgesprochen ist das auch Kritik an Cajetan Lenz, dem von Spitzenklubs begehrten Sechser, für den der Klub eine hohe Millionen-Ablöse kassieren könnte im Sommer. Der 19-Jährige erhielt beim 3:2-Energie-Sieg gegen Kaiserslautern, als allerdings auch Spieler wie die in Berlin ziemlich abgemeldeten Koji Miyoshi, Francis Onyeka und Philipp Hofmann deutlich mehr Akzente setzten, eine Verschnaufpause. In Berlin kehrte er für Pannewig auf seine Stammposition zurück, agierte neben dem nicht fehlerfreien, aber aggressiveren Matus Bero. Lenz lief oft nur neben- oder hinterher, ist von seiner Topform aktuell ein gutes Stück weit entfernt.

Rösler wechselte ihn nach gut einer Stunde aus, Bero blieb bis zum Schluss auf dem Platz. Gegen Kiel ist daher wieder mit dem Duo Pannewig/Bero zu rechnen. Zudem könnte Flügelstürmer Gerrit Holtmann für den weiterhin zu durchsetzungsschwachen Farid Alfa-Ruprecht zurückkehren. Holtmann soll nach Plan am Dienstag wieder komplett mit der Mannschaft trainieren. Offen bleibt das Rennen zwischen den Rechtsverteidigern Leandro Morgalla und Oliver Olsen. Und in der Innenverteidigung könnte Kevin Vogt sein Startelf-Comeback feiern. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Uwe Rösler drückte beim Training des VfL Bochum mächtig aufs Tempo. Sein Plan gegen Kiel ist erkennbar. Vogt fehlt, Masovic empfiehlt sich. 

Tempo, Tempo, Tempo. Nie abschalten. Selbst bei Einwürfen zählte Trainer Uwe Rösler die Sekunden runter im intensiven Training am Donnerstag, nach dem manch ein Profi des VfL Bochum in der strahlenden Sonne ein wenig nach Luft schnappte. 

Der VfL erwartet mit Holstein Kiel eine Mannschaft, die unter dem neuen Trainer Tim Walter bisher zwar rein bilanziell weitgehend erfolglos agierte, mit zwei Niederlagen und einem Remis. Die aber bereits einen Walter-Stil erkennen ließ, die viel in Bewegung ist, Druck macht, überzeugter auftritt als in den fünf sieglosen Partien zuvor. Und die Räume anbietet in der Defensive. 

Diese Kiel-Schwächen will Bochum nutzen
Diese Schwächen, zuletzt sichtbar beim 2:3 gegen Nürnberg, will Bochum nutzen im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky), wenn der Tabellenneunte VfL mit einem Sieg einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machen kann. Es geht um Geschwindigkeit, auch mental. Es geht um beherztes Attackieren und dann, nach Ballgewinnen, um ein schnelles, vertikales Umschaltspiel, um Tempo über die Außen. Mit wem? Was im Training noch auffiel.

Vogt fehlt weiterhin, Thiede bei der U21
Personal. 21 Feldspieler und drei Torhüter waren am Ball. Dabei trainierten Niklas Jahn und Keeper Niklas Thiede bei der U21, die am Freitag gegen Siegen spielt (Ruhrstadion, 19.30 Uhr). Ersatztorwart Thiede soll Spielpraxis in der Regionalliga erhalten. Weiterhin erkrankt fehlte Verteidiger Kevin Vogt auf dem Platz, der es damit sicherlich nicht in die Startelf schaffen wird gegen Kiel. Auch Marcel Sobottka fällt erneut aus.

Wer verteidigt innen? Rösler legte sich fürs Kiel-Spiel bereits auf Philipp Strompf fest. Er bildete mit Erhan Masovic in der gesamten Einheit ein Innenverteidiger-Duo, auch im Spiel elf gegen elf. Masovic könnte für Noah Loosli, der in Berlin einen schwachen Tag erwischt hatte, in die Startelf rotieren, zeigte sich im Training aufmerksam im Zweikampf, solide im Aufbau. Allerdings stehen noch zwei nicht-öffentliche Einheiten an. Strompf und Loosli sind eingespielt. 

Gemischte Teams: Onyekas Stammplatz wackelt
Insgesamt mischte der Trainer durch, es gab keine klare A- oder B-Elf. So wurden Strompf/Masovic flankiert von Oliver Olsen und Mikkel Rakneberg. Für letzteren wird definitiv Maximilian Wittek auflaufen. Das Rennen um den Posten des rechten Außenverteidigers bleibt offen zwischen Leandro Morgalla und Olsen.

Das Zentrum. Mats Pannewig ackerte wie eh und je über den Platz beim Training, erzielte eines der wenigen Tore, überzeugte mit Präsenz und Dynamik. Er spielte mit Matus Bero, diese Doppelsechs ist zu erwarten. Weiter vorne war der normalerweise gesetzte Francis Onyeka im Pannewig-Team. Der 18-Jährige hatte das Training am Vortag wegen Oberschenkel-Problemen abgebrochen, hielt diesmal durch. Überzeugend wirkte er allerdings nicht. 

Der Angriff. Im anderen Team ließ Rösler neben und hinter dem gesetzten Stoßstürmer Philipp Hofmann Callum Marshall ran, der seine Zehenverletzung überwunden hat. Mehrmals führte er auch Einzelgespräche mit dem Duo. Sollte Onyeka nicht fit genug sein oder „durchhängen“, könnte Marshall mit Hofmann den Angriff bilden. 

Die Flügel. Auf dem Flügel ist Koji Miyoshi rechts die Nummer eins, war auch am Donnerstag einer der auffälligsten Spieler. Links agierte in seinem Team Moritz-Broni Kwarteng, der zuletzt keine Rolle spielte. Wahrscheinlicher ist ein Comeback von Gerrit Holtmann. Der linke Flügelstürmer zeigte gute Sprints und Vorstöße, wirkte nach zwei verpassten Partien wegen eines kleinen Muskelfaserrisses in der Wade wieder bereit. Farid Alfa-Ruprecht trainierte diesmal auf der rechten Seite, konnte in den letzten Wochen nicht überzeugen. Kjell Wätjen, auch eine Alternative, spielte zentral. 

Das A-Jugend-Talent. Zudem durfte sich wie schon am Dienstagnachmittag ein Talent der U19 bei den Profis zeigen. Innenverteidiger Daryl Tschoumy Nana zeigte sein Spielverständnis an Noah Looslis Seite. Mit 1,89 Metern bringt er eine gute Größe mit, ist spiel- und zweikampfstark und bei den A-Junioren auch torgefährlich, ein Spezialist nach Ecken und Freistößen. Zudem ist er der Mann für die Elfmeter. 

Nach einer geplanten und gut verlaufenen Hüft-Operation im vergangenen Spätherbst ist der 19-jährige Hagener bei der U19 von David Siebers, die am Samstag das DFB-Pokalhalbfinale gegen den VfB Stuttgart bestreitet (11 Uhr/LA-Platz am Stadion), seit Jahresbeginn wieder komplett dabei und längst wieder gesetzt, wie schon im Vorjahr. 

Anders als etliche andere A-Junioren wie Kacper Koscierski oder Darnell Keumo hat Tschoumy Nana, dessen Kontrakt nach dieser Saison ausläuft, noch keinen Profivertrag. Er könnte, wenn es zu einer Einigung kommt, in der kommenden Saison auch in der U21 Spielpraxis sammeln, wenn er den Sprung nach oben nicht direkt schaffen sollte. Gespräche mit dem VfL Bochum laufen. Es gibt nach unseren Informationen aber auch andere Interessenten. 

Quelle: WAZ.de
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#3
   
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„Brauchen beste Leistung der Rückserie“
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Heimspiel anne Castroper. Am 27. Spieltag der aktuellen Zweitliga-Saison geht es für den VfL Bochum 1848 gegen Holstein Kiel im Vonovia Ruhrstadion um wichtige Punkte (Sonntag, 22. März, Anstoß: 13:30 Uhr). VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete vorab auf der obligatorischen Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten.
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 VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Romario Rösch und Marcel Sobottka stehen nicht zur Verfügung. Kevin Vogt hat heute nach mehreren Tagen Fieber erstmals leicht trainiert. Francis Onyeka hatte muskuläre Probleme, diese sind noch nicht ganz weg. Bei Kevin und Francis müssen wir abwarten. Ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.“ 
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…die Vertragsverlängerung von Timo Horn: „Gratulation an den gesamten Verein, der es möglich gemacht, mit solch einem Eckpfeiler wie Timo Horn zu verlängern. Ich glaube, Timo hat richtig Bock auf den VfL, auf Bochum und die Mannschaft. Er ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns. Wir werden im Sommer einen relativ großen Umbruch haben. Insofern sind Eckpfeiler wie Maxi, Hoffi und Timo immens wichtig für uns. Um diese Spieler herum werden wir eine neue Mannschaft formen. Wir sind sehr froh, dass sich einer der besten Torhüter der Liga zu uns bekannt hat. Darüber sind wir überglücklich.“
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…den Gegner: „Es ist zu sehen, dass Tim Walter ordentlich nachgeschärft hat. Holstein Kiel ist sehr willig, sie spielen Vollgas-Fußball, gehen in die Zweikämpfe. Kiel hat es gegen Nürnberg sehr gut gemacht. Ich habe in diesem Spiel eine sehr intensive Mannschaft gesehen und eine Mannschaft, die das Spiel nicht hätte verlieren dürfen. Doch manchmal ist es so im Fußball, die Spiele in der 2. Bundesliga sind sehr eng. Sie machen auf mich in ihrer Struktur einen sehr gefestigten Eindruck, sind total motiviert. In Anbetracht ihrer Leistungen haben sie in den letzten drei Spielen zu wenige Punkte geholt.“ 
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…die Marschroute für die Partie: „Es wird ein hochintensives Spiel. Wir spielen gegen eine der schnellsten und sprintstärksten Mannschaften der Liga. Wir müssen die beste Leistung der Rückserie auf den Platz bringen, um das Spiel zu gewinnen. Da bin ich mir sicher. Wir müssen mit dem Kieler System umgehen und brauchen viel Kommunikation auf dem Platz. Wir werden unsere Chancen im Umschaltspiel bekommen, da müssen wir Effizienz an den Tag legen.“
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…die Frage nach dem Zeitpunkt des möglichen Klassenerhalts: „Wir sind keine Mannschaft, die einfach jedes Spiel gewinnt. Wir müssen uns unsere Punkte hart erarbeiten. Die Mannschaft arbeitet gut, ist sehr motiviert. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie ist beharrlich, die Moral konnte man gut beim Spiel in Berlin sehen, als wir noch zurückgekommen sind. Natürlich wäre es schön, wenn es bald passiert. Aber es liegt an uns, Punkte zu sammeln. Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel gegen einen direkten Konkurrenten ist.“
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#4
Holstein Kiel hat sich durch den ersten Sieg nach neun erfolglosen Pflichtspielen Luft im Abstiegskampf verschafft. Ein intensives Duell beim VfL Bochum entschied am Ende ein feiner Therkelsen-Schlenzer. 

Nach drei sieglosen Partien zum Antritt wollte Tim Walter endlich den ersten Sieg seiner zweiten Amtszeit bei Holstein Kiel feiern. Ein Remis und zwei Niederlagen hatte er vor der Reise nach Bochum hinnehmen müssen - wobei den Coach besonders das jüngste 2:3 gegen Nürnberg geärgert haben dürfte. Immerhin hatte sich die KSV ein deutliches Plus an Abschlüssen erspielt, war damit aber zu ineffizient umgegangen. 

"Anne Castroper" sah das bei bestem Fußballwetter dann ganz anders aus. Keine acht Minuten dauerte es, da stellten die Gäste nach einem Fehler Marshalls mit der ersten Chance auf 1:0. Einen mustergültigen Konter über Kapralik und Skrzybski schloss Davidsen cool per Kopf ab (8.). Walters Entscheidung, Zweitgenannten als eine von vier neuen Kräften in die Startelf zu beordern, machte sich also früh bezahlt. 

Harres besorgt schmeichelhafte Pausenführung
In der Folge war von den Störchen offensiv kaum noch etwas zu sehen. Uwe Röslers Bochumer - nach dem späten 1:1 bei Hertha BSC ebenfalls auf vier Positionen verändert - übernahmen komplett die Kontrolle. Holtmann (10.), Wittek (12.) und Miyoshi (13.) verliehen diesem Umstand durch gute Abschlüsse Ausdruck, ehe schließlich ein Hofmann-Abstauber den verdienten Ausgleich brachte (14.). 

Nachdem Harres kurz darauf eine freche Eckballvariante nicht hatte nutzen können (17.) und Hofmann mit einem weiteren Abschluss an Weiner gescheitert war (25.), schien trotz Bochumer Überlegenheit alles auf ein Unentschieden zur Pause hinauszulaufen. Bis in der Nachspielzeit des Durchgangs auf einmal wieder Kiel obenauf war. Harres schaltete schneller als Strompf und Horn und traf zur schmeichelhaften Pausenführung (45.+1). 

Therkelsen kontert Ausgleich in Unterzahl
Nach Wiederbeginn war der VfL also gefordert - und kam gut in den zweiten Spielabschnitt: Strompf verbuchte eine Kopfballchance, die Weiner vereitelte (56.), ehe Bero seinem Team einen Bärendienst erwies. Binnen zehn Minuten griff der Bochumer Kapitän zunächst zu einem taktischen Foul (47.) und stieg dann verwarnt Skrzybski auf den Fuß. Schiedsrichter Patrick Alt hatte keine Wahl und stellte den Slowaken vom Feld (57.). 

Anmerken konnte man dem Kieler Spiel die Überzahl in der Folge allerdings nicht. Stattdessen fingen sich elf Störche gegen zehn Bochumer sogar den Ausgleich. Hofmann vollstreckte eine von vielen Freistoßflanken Witteks per Kopf zum 2:2 (66.) - konnte sich darüber nur kurz freuen. Denn Therkelsen fand vier Zeigerumdrehungen später mit einem feinen Schlenzer die perfekte Antwort (70.). 

Zweiter Platzverweis mit dem Schlusspfiff
In der Schlussphase wurde das Spiel zerfahrener. Kiel drehte an der Uhr, der VfL tat sich in Unterzahl schwer. Wirklich spektakulär wurde es daher nur noch einmal in der Nachspielzeit: Nachdem Onyeka (90.+8) und Harres (90.+9) die letzten Chancen vergeben hatten, gab es eine zweite Ampelkarte (90.+9). Der eingewechselte Tohumcu erlebte den Schlusspfiff daher auf dem Weg zur Kieler Bank. 

Für Bochum geht es nach der Länderspielpause am Samstag (13 Uhr) in Magdeburg weiter. Kiel trifft am Tag darauf (13.30 Uhr) mit dem Rückenwind des ersten Dreiers nach neun sieglosen Pflichtspielen zu Hause auf das neue Schlusslicht Münster. 

Quelle: Kicker.de
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" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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