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Morgalla hat das letzte Wort
#1
Der VfL Bochum kommt durch ein ganz spätes Tor noch zu einem Punkt gegen Hertha BSC. Die Berliner verpassten es, den Sack zuzumachen. 

Der VfL Bochum zeigt Moral und sichert sich spät noch einen Punkt, Hertha BSC dagegen kann keinen Boden auf die Spitze gutmachen. Die Berliner kamen am Samstagabend im Olympiastadion nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den Revierklub hinaus. 

Der eingewechselte Leandro Morgalla (90.+1) verhinderte in der Nachspielzeit den dritten Berliner Sieg in Folge. Geburtstagskind Dawid Kownacki hatte die Gastgeber kurz vor der Pause per Foulelfmeter in Führung gebracht (45.), nachdem er den Strafstoß an seinem 29. Geburtstag selbst herausgeholt hatte. 

Hofmann lobt zweite Halbzeit
In der Tabelle bleibt Hertha trotz des Punktverlusts auf Rang sechs und kommt nun auf 41 Punkte. Der Rückstand auf Relegationsrang drei, den derzeit die SV Elversberg belegt, beträgt bereits sieben Punkte. Bochum verbessert sich derweil leicht mit 33 Punkten und rangiert weiter im Tabellenmittelfeld.

„Die zweite Halbzeit war richtig gut“, sagte der Bochumer Philip Hofmann nach dem Spiel und sah eine klare Leistungssteigerung nach der Pause. Hertha habe sich da vor allem auf Kontern konzentriert. „Die erste Halbzeit war schwierig. Wir haben zu viele Bälle verloren und Berlin war richtig gut im Umschaltspiel. Wir haben wieder einen Punkt geholt. Das war extrem wichtig, wenn man sieht, wie eng die Liga ist.“ 

Loosli legt Kownacki, Morgalla gleicht aus
Die Partie bot zunächst nur wenige klare Chancen. Nach einem Abspielfehler von Noah Loosli schaltete Michael Cuisance schnell um und bediente Josip Brekalo, dessen Schlenzer aus rund 15 Metern jedoch über das Tor ging (25.). Auf der Gegenseite setzte sich Michal Karbownik gegen Matus Bero und Maximilian Wittek durch und legte für Kownacki ab, der aus etwa acht Metern das Tor aber verfehlte (31.).

Dann brachte Loosli Kownacki zu Fall. Der Gefoulte blieb vom Punkt eiskalt: Kownacki verlud Bochums Torhüter Timo Horn und schob den Ball ins linke Eck – es war sein erster Treffer nach zuvor acht Spielen ohne Tor. Die Gastgeber verteidigten die knappe Führung nach dem Seitenwechsel konzentriert. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Bochum aber den Druck – und belohnte sich kurz vor Schluss: Innenverteidiger Morgalla war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Trotz langer Zeit in Rückstand hat der VfL Bochum am Ende einen Punkt aus dem Olympiastadion entführt. Der Torschütze kam nach dem Abpfiff nicht mehr aus dem Grinsen heraus. 

Von der 45. Minute bis zum Beginn der Nachspielzeit waren die Bochumer dem knappen 0:1-Rückstand in der Hauptstadt hinterhergelaufen. In der ersten Hälfte hatte das Team von Uwe Rösler kaum Ideen gefunden, die gegnerische Defensive auch nur irgendwie vor ernsthafte Probleme zu stellen. 

m zweiten Abschnitt hatte sich die Anzahl an Abschlüssen zwar deutlich erhöht, doch die Aussicht auf die zehnte Saisonniederlage war dennoch zunehmend realistischer geworden. Dann aber kam der Auftritt von Leandro Morgalla, für den der Treffer zum späten Ausgleich auch persönlich ein ganz besonderer war. 

Plötzlich taucht Morgalla vorne auf
"Es ist mein allererstes Profitor, ich habe lange drauf gewartet", erklärte der Bochumer Joker freudestrahlend bei Sky. Bereits zum Wiederanpfiff hatte Rösler den 21-Jährigen für Rechtsverteidiger Oliver Olsen eingewechselt, der in der ersten Hälfte eine Gelbe Karte gesehen hatte. Dass Morgalla letztlich bei einer eigenen Ecke wichtig werden würde, hatte der VfL-Coach zu diesem Zeitpunkt derweil wohl nicht erwartet. 

"Wie man davor gesehen hat, bin ich bei Ecken eigentlich immer in der Absicherung und habe da vorne nichts zu tun", führte der Premierentorschütze aus. "Jetzt stand es 0:1 und ich dachte: Komm', versuche ich mal mein Glück. Und zum Glück ist er dann reingegangen." 

104 Pflichtspiele hatte der Sommerneuzugang zuvor für die Profis des TSV 1860 München, FC Liefering, RB Salzburg und VfL Bochum absolviert, ohne seinen Namen jemals auf der Torschützenliste zu verewigen. Im 105. Anlauf klappte es nun endlich - und dieser Moment wurde standesgemäß gefeiert: "90. Minute, da kann man schon mal einen Knierutscher machen", blickte Morgalla auf seinen ausgelassenen Jubel zurück. 

Wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf
Trotz aller Freude über den persönlichen Erfolg, den er "auch mal für mich selbst genießen" werde, "steht natürlich die Mannschaftsleistung im Vordergrund", gab sich die Leihgabe aus Salzburg professionell. Da Dynamo Dresden (15.) und Preußen Münster (16., beide 26 Punkte) am Sonntag (13.30 Uhr) im direkten Duell aufeinandertreffen, beträgt Bochums Vorsprung auf die Abstiegszone mindestens sechs, im Optimalfall sieben Zähler. Der VfL bleibt wachsam. 

"Wie der Coach schon vor dem Spiel gesagt hat, sind wir immer noch mittendrin", ordnete Morgalla die Tabellensituation ein. "Wenn man die Ergebnisse sieht, auch heute und gestern wieder, bildet sich nach unten weiterhin nicht so eine Lücke." 

Im kommenden Spiel gegen Kellerkind Holstein Kiel (17.) wollen er und seine Mitspieler "natürlich die drei Punkte mitnehmen", um das Polster weiter auszubauen. Der 21-Jährige jedenfalls hat sich am Samstagabend nicht nur als überraschende Option bei eigenen Eckbällen empfohlen. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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