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Presseberichte zum 18. Spieltag VfL - Darmstadt
#1
   
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„Viel Energie und Leidenschaft“
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Es geht wieder los. Nach einem intensiven Trainingslager im türkischen Belek und einer weiteren Trainingswoche an der Castroper Straße beginnt für den VfL Bochum 1848 am Sonntagmittag (18. Januar, Anstoß: 13:30 Uhr) die Rückrunde der 2. Bundesliga. Der SV Darmstadt 98 gastiert im Vonovia Ruhrstadion. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler sprach vorab auf der Pressekonferenz über die Personalsituation, den Rückrunden-Auftakt und die Veränderungen im Kader. 
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: "Ibrahim Sissoko und Matus Bero stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Gerrit Holtmann und Michael Obafemi haben seit Mitte dieser Woche Teile des Mannschaftstrainings absolviert, ein Einsatz am Wochenende kommt zumindest bei Holtmann noch zu früh. Gegen den SV Elversberg könnte er in der kommenden Woche wieder eine Option sein. Obafemi ist einsatzfähig."
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…die Frage nach Gewinnern der Vorbereitung: "Es ist schwer, den ein oder anderen Spieler hervorzuheben, da wir nur ein Testspiel hatten. Farid Alfa-Ruprecht auf der linke Seite und Koji Miyoshi auf der rechten Seite haben aber einen sehr guten Eindruck hinterlassen und allgemein eine ordentliche Vorbereitung gezeigt."
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… Neuzugang Mikkel Rakneberg: "Mikkel Rakneberg wird Maxi Wittek challengen. Die beiden werden sich bis zum Maximum pushen. Wir erwarten einen fairen Konkurrenzkampf, beide werde davon profitieren." 
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… die „Neuner“ im Kader: "Callum Marshall ist eine andere Nummer 9 als Philipp Hofmann. Er ist ein Pressingspieler, der in die Tiefe geht und mit gewissen Frequenzen anders spielt. Francis Onyeka kann auch als Neuner spielen, insofern sind wir ganz gut aufgestellt."
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… die Verpflichtung von Marcel Sobottka: "Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten. Solch einen Spieler, der mit seinen 31 Jahren viel Erfahrung mitbringt, ablösefrei verpflichten zu können, ist sehr gut und smart. Ich kenne Marcel auch noch als Mensch und als Spieler. Er gibt uns eine weitere Top-Option in der Breite. Marcel hat den Willen und die Energie, auch unsere jüngeren Spieler zu pushen. Er muss natürlich selbst noch in Schuss kommen, Spielfitness erreichen, am Tempowechsel arbeiten. Wenn man länger nicht gespielt hat, dauert es natürlich etwas, bis man dynamischer wird. Er wird seine eigene Leistung aber auf ein sehr gutes Niveau bringen und macht einen super Job."
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… die Bedeutung der Hinspiel-Niederlage: "Im Hinspiel ist die Mannschaft in einem anderen System aufgelaufen, seitdem hat sich viel verändert. Das Hinspiel spielt deshalb für uns keine Rolle mehr. Bei Darmstadt hat sich hingegen wenig verändert, sie sind eingespielt und gehören in vielen Bereichen zu den Top-Mannschaften der Liga.
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… den SV Darmstadt 98: "Darmstadt hat nicht die höchsten Laufwerte, aber sie haben einen hohen Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte und eine hohe Passquote. Dadurch holen sie auch viele Standards raus. Wir können aber absolut dagegenhalten, zum Beispiel im Umschaltspiel. Wir haben sehr gute Chancen gegen Darmstadt – aber nur, wenn wir einen sehr guten Tag haben und viel Energie und Leidenschaft auf den Platz bringen. Mit der Hälfte wird es nicht reichen. Auch unsere fünf Einwechselspieler müssen mindestens dieselbe Leidenschaft und Energie hineinbringen. Wir gehen davon aus, dass wir ein hohes Tempo brauchen werden."
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… die Entwicklung der Mannschaft: "Nach vier Monaten mit der Mannschaft habe ich die Erfahrung gemacht, dass wir immer wieder Prinzipien wiederholen und einimpfen müssen. Es gab immer wieder Sachen, die sehr gut funktioniert haben. Wir müssen aber immer wieder nachlegen. Zu Beginn lag das Hauptaugenmerk auf dem Spiel gegen den Ball, zuletzt ging es eher um das Spiel mit dem Ball."
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Der VfL Bochum startet gegen Darmstadt in die Rückrunde der 2. Liga. Fünf Stammkräfte stehen bei vier Gelben Karten. Aber es gibt Alternativen. 

Los geht es für den VfL Bochum ins neue Jahr: Gegen den SV Darmstadt 98 will der Zweitligist einen besseren Start hinlegen als zum Saisonauftakt, als die Lilien den VfL mit 4:1 entblößten und in eine lange Krise stürzten. 

Mit dem Tabellendritten kommt ein Aufstiegsanwärter ins Ruhrstadion. Es folgen die Duelle beim Tabellenzweiten SV Elversberg und gegen den Spitzenreiter FC Schalke 04. Dabei drohen Trainer Uwe Rösler in diesen Topspielen der Ausfall zahlreicher Stammkräfte. 

Rösler setzt trotz Gelb-Gefahr auf Bestbesetzung
Denn gleich fünf Profis des VfL schlossen die Hinrunde mit vier Gelben Karten ab: Philipp Strompf, Maximilian Wittek, Mats Pannewig, Kjell Wätjen und Philipp Hofmann. Bei einer weiteren Verwarnung sind sie für ein Spiel gesperrt.

Nimmt Uwe Rösler Rücksicht auf die Gelb-Gefahr bei seiner Startelf gegen Darmstadt? Nein! „Volle Power, voll raus. Wir haben alle fit. Ich nehme keine Rücksicht auf Gelbe Karten“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag. Im Dezember war das anders: Da hatte er in Hannover Mats Pannewig und Philipp Hofmann auch wegen einer drohenden Sperre für das KSC-Heimspiel nur eingewechselt. 

VfL Bochum hat Alternativen im Kader
Mittlerweile aber gibt es für (fast) alle adäquate Alternativen. Für Strompf wäre Erhan Masovic erster Kandidat, zumindest zum Karlsruher SC ist ein Wechsel kein Thema mehr. Auch Kevin Vogt ist wieder am Ball. Linksverteidiger Wittek hat in Neuzugang Mikkel Rakneberg neue Konkurrenz bekommen. „Mikkel und Maxi werden sich bis zum Maximum pushen“, sagte Rösler. In der Offensive bieten sich für Wätjen gleich fünf Optionen. Zumal für Rösler die Flügel Koji Miyoshi und Farid Alfa-Ruprecht „Gewinner“ der Vorbereitung seien, wie er auf die entsprechende Frage sagte.

Bliebe Mats Pannewig, für den es aktuell eher keinen Ersatz gibt, wobei zum Beispiel mit Wätjen ein (offensiverer) Typ vorhanden wäre, der ja auch gut zentral aufgehoben ist. Zudem hat der VfL ja Marcel Sobottka geholt, vom Typ eher ein Pendant zu Cajetan Lenz als defensiverer Sechser. 

Hofmann war unter Rösler ohnehin häufiger nur Joker, trotz hoher Wertschätzung. Gegen Teams wie Elversberg könnte Callum Marshall ihn als spielstarker, schneller Stürmer ersetzen. Auch Francis Onyeka hat diese Rolle bereits mehrmals eingenommen. 

[url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article410949443/vfl-bochum-fuenf-spielern-droht-sperre-deshalb-nimmt-roesler-keine-ruecksicht.html] Quelle: WAZ.de [<7url]
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#3
Ein spektakuläres Zweitligaspiel endet ohne Sieger: Der VfL Bochum und der SV Darmstadt 98 trennen sich nach einem offensiven Schlagabtausch mit 3:3. Neuzugang Callum Marshall rettet dem am Ende überlegenen VfL einen Punkt. 

Mit seiner bewährten Formation startete Bochums Trainer Uwe Rösler ins erste Pflichtspiel des neuen Jahres, die Neuzugänge Rakneberg, Sobottka und Marshall saßen zunächst nur auf der Bank. Im Vergleich zum 2:2 gegen den KSC vor der Winterpause gab es nur einen Wechsel, Kwarteng erhielt auf dem rechten Flügel den Vorzug vor Wätjen (Bank). 

Auch bei den Lilien, denen mit einem Sieg im Ruhrpott der Sprung auf Platz zwei winkte, gab es wenig Neues zu bestaunen - wenig verwunderlich, hatte Darmstadt doch noch keinen Winterneuzugang vorstellen können. Lediglich Hornby, der nach seinen muskulären Problemen erstmals seit Ende November wieder in der Startelf stand, ersetzte den an der Hüfte verletzten Corredor

Hornby eröffnet früh den Torreigen
Den Zuschauern an der Castroper Straße war von Beginn an einiges geboten. Nur 28 Sekunden waren gespielt, da schlenzte Marseiler aus bester Position knapp vorbei. Auf der anderen Seite näherten sich Onyeka (2.) und Morgalla (5.) ebenfalls an. Eine frühe Führung war in diesem Spiel beinahe folgerichtig: Richter chippte einen Ball in den Rücken der Bochumer Abwehr, wo Hornby seinen Vollspannschuss im Netz versenkte (7.). 

Der VfL musste sich jedoch nur kurz schütteln und hatte die schnelle Antwort parat: Alfa-Ruprecht düpierte Lopez, scheiterte aber zunächst noch an Lilien-Keeper Schuhen, doch Onyeka war zur Stelle und staubte zum 1:1 ab (11.). Auch in der Folge spielten beide Teams mit offenem Visier weiter nach vorne. Alfa-Ruprecht schlenzte knapp vorbei (13.), auf der anderen Seite vergab Marseiler seine zweite Chance aus bester Position leichtfertig (25.). 

Wittek verhindert nächsten Führungswechsel
Nach einem schlimmen Fehlpass von Richter in die Füße von Hofmann drehte der VfL das Spiel, der Stürmer blieb im Fünfmeterraum cool und überlupfte Schuhen zum 2:1 (27.). 

Doch weiterhin konnte kein Team die Partie unter Kontrolle bringen: Horn verhinderte den schnellen Ausgleich und wischte eine verrutschte Flanke von Richter über die Latte (33.). Auf der Gegenseite flutschte Schuhen eine Ecke durch die Finger, Maglica klärte für seinen Schlussmann auf der Linie (35.). Nur eine Minute später konnte Darmstadt ausgleichen: Bei einer Hereingabe von Lopez stand Lidberg blank und schob zum 2:2 ein (36.). 

Den nächsten Führungswechsel vor der Pause verhinderte allerdings Wittek, einen Kopfball von Pfeiffer blockte der Verteidiger kurz vor der Linie mit dem Gesicht (45.+2). So ging es leistungsgerecht mit 2:2 in die Kabinen. 

Kuller-Eigentor schockt Bochum nur kurz
Bochum kam mit noch mehr Wucht aus der Kabine und riss das Spiel an sich. Hofmann, der erst aus kurzer Distanz an einem starken Reflex von Schuhen scheiterte (53.) und eine Minute später zu wenig Druck hinter den Ball brachte (54.), Morgalla (56.) und Wittek (59.) ließen gute Chancen ungenutzt. 

Darmstadt war lange Zeit vor allem in der Defensive gefordert, mit dem ersten echten Angriff in Durchgang zwei schlugen die Lilien aber zu: Bei einem langen Ball entwischte Marseiler hinter die Kette. Zwar blieb der Flügelstürmer noch an Horn hängen, stolperte den Ball aber zusammen mit Morgalla über die Linie (68.) - ein Eigentor brachte den Gästen die erneute Führung. 

Es war nur ein kurzer Schock für die Bochumer, die unermüdlich gegen das Lilien-Bollwerk anliefen. Und dafür belohnt wurden: Einen abgefälschten Schuss von Wittek köpfte Neuzugang Marshall zum 3:3 ins Netz und feierte einen Traum-Einstand im VfL-Trikot (82.). Getragen vom eigenen Publikum ging der VfL danach voll auf Sieg: Passlack traf den Außenpfosten (85.), Hofmann blieb am eigenen Mann hängen (89.) und Wätjen zielte knapp über den Knick (90.+4). Glück hatten die Hausherren allerdings, dass Vukotic wuchtig Zentimeter über die Latte köpfte und so den Lucky Punch für die Lilien verpasste (90.+3). 

Quelle: Kicker.de
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#4
Der VfL Bochum holt vollkommen verdient einen Punkt im ersten Spiel des Jahres 2026. Gegen Darmstadt 98 spielt der VfL 3:3. 

Der VfL Bochum hat zum Jahresauftakt ein Ausrufezeichen gesetzt, einen Heimsieg gegen Darmstadt 98 nach starker Leistung aber verpasst. In einem teils spektakulären Spiel trennten sich beide Mannschaften 3:3 (2:2). Jubeln konnten die Bochumer dennoch, weil Winterneuzugang Callum Marshall in seinem ersten Einsatz für den VfL kurz vor Schluss den wichtigen Ausgleichstreffer erzielte. 

Dass dieses Spiel unterhaltsam werden würde, deutete sich direkt an. Nach gerade einmal 27 Sekunden hätten die Gäste nämlich bereits in Führung gehen können, als eine Flanke von der rechten Seite durchrutschte und Luca Marseiler vollkommen frei zum Abschluss kam. Er verzog aber. Die Bochumer ließen sich davon aber nicht beirren und schoben weit nach vorn, pressten extrem früh. Doch das bot Darmstadt auch Räume, die diese nutzten. 

Es blieb bei dem munteren Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Vor allem Marseiler stellte die Bochumer immer wieder vor Probleme. In der 25. Minute ließ er drei Bochumer ins Leere laufen, doch Horn war auf dem Posten und konnte parieren. Auf der Gegenseite presste der VfL stark am gegnerischen Strafraum und wurde für den Mut auch belohnt. Alfa-Ruprecht und Co. zwangen Marco Richter zu einem katastrophalen Fehlpass. Der ansonsten gute Darmstädter sah sofort, was er da angerichtet hatte, raufte die Haare, während Philipp Hofmann die Einladung nutzte und das 2:1 erzielte (27.). 

VfL Bochum spielt – Darmstadt geht in Führung
Richter versuchte, seinen Fehler kurz darauf wiedergutzumachen. Nach einer Ecke stand er an der Strafraumkante allein und schlenzte den Ball aufs Tor. Der Versuch wurde immer länger und länger, Horn konnte den Ball aber noch über die Latte lenken. In der 36. Minute war der Keeper dann aber machtlos. Lopez konnte auf der rechten Seite unbedrängt von Alfa-Ruprecht und Maximilian Wittek flanken, im Zentrum kam Hornby zunächst nicht an den Ball, aber Isac Lidberg stand goldrichtig und schoss zum 2:2 ein.

Nach der Pause spielte fast nur noch der VfL Bochum und Philipp Hofmann hatte gleich zwei dicke Gelegenheiten zur erneuten Führung. Nach einer Ecke kam er frei zum Kopfball, aber Schuhen war auf dem Posten (53.). Genauso wie kurz darauf, als er einen Schuss von Hofmann parieren konnte. Darmstadt fand gar nicht mehr statt, ging dann aber vollkommen überraschend in Führung. Bei einem langen Ball von Pfeiffer in die Spitze pennten Noah Loosli und Leandro Morgalla, Marseiler setzte sich durch, blieb aber zunächst an Horn hängen. Der Ball prallte aber wieder nach vorn, wo Leandro Morgalla überrascht wurde und den Ball zum Eigentor über die Linie drückte (68.). 

Marshall trifft beim ersten Einsatz für den VfL Bochum
Der VfL blieb zwar auf dem Gaspedal, aber Florian Kohfeldt rührte mit seinen Einwechslungen kräftig Beton an. Den allerdings durchbrach der eingewechselte Leihstürmer Callum Marshall mit seinem Ausgleich zum 3:3 (82.). Nach einer Wittek-Flanke setzte er sich im Rücken der Abwehr ab und köpfte unbedrängt zum umjubelten Treffer ein. Nun brannte das bis dahin leise Ruhrstadion. Erst recht, nachdem Felix Passlack in der 85. Minute den Pfosten traf. Am Ende blieb es aber beim Remis.

8url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article410964161/neuzugang-marshall-rettet-den-vfl-bochum-in-einem-spektakulaeren-spiel.html] Quelle: WAZ.de [/url]
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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