Vor 11 Stunden
Nach dem Pokalerfolg gegen Mainz 05 war Bochum wieder in der Liga gefragt. In Cottbus spielte der VfL erst eine schwache erste Hälfte und drehte dann in Person des eingewechselten Christian Rasmussen nach Wiederanpfiff auf.
Zum Abschluss einer englischen Woche für Bochum, in der der VfL im Pokal den Erstligisten Mainz 05 ausgeschaltet hatte (2:0), war nun wieder Ligaalltag angesagt. Für das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus veränderte Coach Uwe Rösler seine erste Elf auf zwei Positionen und brachte Miyoshi und Hofmann für Steuckers und Rasmussen. Damit stand auch dieselbe Startelf wie beim 1:1 gegen Wolfsburg auf dem Feld.
Auf der Gegenseite nahm Claus-Dieter Wollitz nach dem 1:1 beim 1. FC Heidenheim drei Veränderungen vor: Bittencourt, Hannemann und Butler kehrten alle wieder in den Kader zurück und standen sofort in der Startelf. Campulka, Doumbia und Bogdanov nahmen dafür auf der Bank Platz.
Horn kommt gegen Copado zu spät und verursacht Elfer
Ein sportliches Highlight sollte sich aber zunächst nicht entwickeln. Vom Pokalspiel womöglich noch müde trat Bochum vorsichtig und ideenlos auf, während Cottbus ebenfalls nur vereinzelt Nadelstiche setzen konnte. Erst in Minute 14 hatte Miyoshi die erste gute Möglichkeit für die Gäste, setzte eine Volley-Abnahme aber knapp vorbei (14.). Auf der Gegenseite war es Michelbrink, der ebenfalls das Tor knapp verpasste (19.).
Dennoch waren es die Lausitzer, die in Führung gingen - unter Mithilfe von Bochum-Keeper Horn. Der holte im Sechzehner nämlich Copado von den Beinen. Es gab Elfmeter und Cigerci versenkte sicher (21.). Während Bochum in der Folge nur früh wechselte und den bereits verwarnten Meyer vom Platz nahm (26.), der durch Patino ersetzt wurde, blieb das Spiel zäh. Einzig die Wollitz-Elf wurde noch einmal gefährlich, doch den Schuss von Butler hielt Horn diesmal stark (37.). So ging es mit der knappen FCE-Führung in die Kabinen.
Drei Tore zählen nicht - dann kommt Erlöser Hofmann
Nach Wiederanpfiff sollte das Spiel spektakulärer werden. Nach einer kurzen weiteren Abtastphase erzielte plötzlich Hofmann den Ausgleich (53.). Doch der Stürmer stand im Abseits und der VAR kassierte den Treffer ein. Die Antwort folgte auf dem Fuß. Lotkas Freistoß landete bei Butler, der per Traumtor vermeintlich zum 2:0 traf (55.). Doch auch dieses Mal meldete sich der Video-Assistent und erneut zählte das Tor nicht. Doch mit Treffern, die nicht zählen, sollte das noch nicht alles gewesen sein. Kurz darauf traf nämlich erneut Hofmann, doch diesmal ging sofort zurecht die Fahne hoch, weil Vorlagengeber Rasmussen in der verbotenen Zone stand (61.).
Viel mehr Tempo war nun in der Begegnung und Bochum schnürte Energie langsam aber sicher ein. Rasmussen scheiterte per Kopf an Lotka bevor sich Bochum und Hofmann dann erlösten. Erneut nach Vorlage des starken Rasmussen, der erst nach der Pause gekommen war, spitzelte Hofmann das Leder über die Linie (70.). Kurz darauf hätte der ebenfalls eingewechselte Steuckers das Spiel beinahe schnell gedreht, traf aber nur den Pfosten (72.).
Erst danach hatte Cottbus erneut eine kleine Drangphase, die eingewechselten Boziaris (73.) und Kinsombi (82.) sowie Bittencourt (83.) wurden auch richtig gefährlich. Doch der Schlusspunkt sollte bei den Gästen liegen. Rasmussen krönte seine gelungene Vorstellung nach der Vorlage zum Ausgleich mit dem 2:1 (88.). Darauf konnten die Lausitzer nicht mehr antworten und verspielten bereits zum fünften Mal in Folge eine Führung, während der VfL mit vier Punkten und einem Pokal-Sieg aus der englischen Woche kam.
Beide Teams sind nun wieder am kommenden Wochenende in der Liga gefordert. Cottbus ist erneut am Freitag (18.30 Uhr) bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Bochum hat derweil zwei Tage länger Zeit und empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den Karlsruher SC.
Quelle: WAZ.de
Zum Abschluss einer englischen Woche für Bochum, in der der VfL im Pokal den Erstligisten Mainz 05 ausgeschaltet hatte (2:0), war nun wieder Ligaalltag angesagt. Für das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus veränderte Coach Uwe Rösler seine erste Elf auf zwei Positionen und brachte Miyoshi und Hofmann für Steuckers und Rasmussen. Damit stand auch dieselbe Startelf wie beim 1:1 gegen Wolfsburg auf dem Feld.
Auf der Gegenseite nahm Claus-Dieter Wollitz nach dem 1:1 beim 1. FC Heidenheim drei Veränderungen vor: Bittencourt, Hannemann und Butler kehrten alle wieder in den Kader zurück und standen sofort in der Startelf. Campulka, Doumbia und Bogdanov nahmen dafür auf der Bank Platz.
Horn kommt gegen Copado zu spät und verursacht Elfer
Ein sportliches Highlight sollte sich aber zunächst nicht entwickeln. Vom Pokalspiel womöglich noch müde trat Bochum vorsichtig und ideenlos auf, während Cottbus ebenfalls nur vereinzelt Nadelstiche setzen konnte. Erst in Minute 14 hatte Miyoshi die erste gute Möglichkeit für die Gäste, setzte eine Volley-Abnahme aber knapp vorbei (14.). Auf der Gegenseite war es Michelbrink, der ebenfalls das Tor knapp verpasste (19.).
Dennoch waren es die Lausitzer, die in Führung gingen - unter Mithilfe von Bochum-Keeper Horn. Der holte im Sechzehner nämlich Copado von den Beinen. Es gab Elfmeter und Cigerci versenkte sicher (21.). Während Bochum in der Folge nur früh wechselte und den bereits verwarnten Meyer vom Platz nahm (26.), der durch Patino ersetzt wurde, blieb das Spiel zäh. Einzig die Wollitz-Elf wurde noch einmal gefährlich, doch den Schuss von Butler hielt Horn diesmal stark (37.). So ging es mit der knappen FCE-Führung in die Kabinen.
Drei Tore zählen nicht - dann kommt Erlöser Hofmann
Nach Wiederanpfiff sollte das Spiel spektakulärer werden. Nach einer kurzen weiteren Abtastphase erzielte plötzlich Hofmann den Ausgleich (53.). Doch der Stürmer stand im Abseits und der VAR kassierte den Treffer ein. Die Antwort folgte auf dem Fuß. Lotkas Freistoß landete bei Butler, der per Traumtor vermeintlich zum 2:0 traf (55.). Doch auch dieses Mal meldete sich der Video-Assistent und erneut zählte das Tor nicht. Doch mit Treffern, die nicht zählen, sollte das noch nicht alles gewesen sein. Kurz darauf traf nämlich erneut Hofmann, doch diesmal ging sofort zurecht die Fahne hoch, weil Vorlagengeber Rasmussen in der verbotenen Zone stand (61.).
Viel mehr Tempo war nun in der Begegnung und Bochum schnürte Energie langsam aber sicher ein. Rasmussen scheiterte per Kopf an Lotka bevor sich Bochum und Hofmann dann erlösten. Erneut nach Vorlage des starken Rasmussen, der erst nach der Pause gekommen war, spitzelte Hofmann das Leder über die Linie (70.). Kurz darauf hätte der ebenfalls eingewechselte Steuckers das Spiel beinahe schnell gedreht, traf aber nur den Pfosten (72.).
Erst danach hatte Cottbus erneut eine kleine Drangphase, die eingewechselten Boziaris (73.) und Kinsombi (82.) sowie Bittencourt (83.) wurden auch richtig gefährlich. Doch der Schlusspunkt sollte bei den Gästen liegen. Rasmussen krönte seine gelungene Vorstellung nach der Vorlage zum Ausgleich mit dem 2:1 (88.). Darauf konnten die Lausitzer nicht mehr antworten und verspielten bereits zum fünften Mal in Folge eine Führung, während der VfL mit vier Punkten und einem Pokal-Sieg aus der englischen Woche kam.
Beide Teams sind nun wieder am kommenden Wochenende in der Liga gefordert. Cottbus ist erneut am Freitag (18.30 Uhr) bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Bochum hat derweil zwei Tage länger Zeit und empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den Karlsruher SC.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."