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Pressebericht zum 4. Spieltag Dresden - VfL
#2
Das Transferfenster ist geschlossen, jetzt ist Arbeiten angesagt. Am Mittwoch war Neuzugang Jarne Steuckers erstmals dabei. Das fiel im Training auf. 

Als Jarne Steuckers gerade die erste taktische Trainingseinheit bei seinem neuen Klub unter seinem neuen Trainer Uwe Rösler absolvierte, verfinsterten sich die bis dahin strahlenden Mienen auf dem Feld leicht. Gut 45 Minuten nach dem Start, als der Cheftrainer gerade angefangen hatte, im Elf-gegen-Elf, das Verschieben zu trainieren, fasste sich plötzlich Koji Miyoshi ans rechte Knie. Der Japaner drückte rund um die Kniescheibe an einer bereits getapten Stelle herum und humpelte schließlich in Richtung Seitenlinie. 

Mit sorgenvoller Miene blickten ihm unter anderem Sprinter Gerrit Holtmann nach, als er sich auf die Bank am unteren Trainingsplatz fallen ließ und seine Schuhe auszog. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Physiotherapeuten schlurfte er mit gesenktem Kopf in Richtung Kabine und offenbarte im Vorbeigehen, dass er bereits zu Wochenbeginn einen Schlag auf das Knie bekommen habe. 

Ob man sich beim VfL Bochum nun Sorgen machen muss, wird sich wohl erst am Donnerstag und Freitag in den letzten beiden Einheiten vor dem Spiel bei Dynamo Dresden am Samstagabend (20.30 Uhr, Sky und Nitro) zeigen. Auf Miyoshi will Rösler eigentlich nicht verzichten, bezeichnete ihn zuletzt auch aufgrund dessen Defensivarbeit als einen der wichtigsten Spieler. Allerdings weiß auch Rösler, dass sich auch durch die Last-minute-Neuzugänge Charlie Patino und Jarne Steuckers mehr Optionen im Mittelfeld ergeben und er ohnehin bald als Puzzle-Meister gefragt sein wird. 

Rösler hat viele Alternativen
Denn nominell haben die Verantwortlichen dem Trainer eine Menge Qualität in den Kader geholt. Schon am Mittwoch war zu beobachten, dass jeder der Offensivspieler einmal mit möglichst allen Kollegen zusammenspielen soll. So begann Steuckers zunächst im B-Team auf dem Flügel und rückte dann nach dem Miyoshi-Ausfall im A-Team auf die Zehn – neben Berkan Taz. 

Schon im ersten Training mit dem kompletten Kader war zu erkennen, dass Rösler unter Umständen seinen Spielstil und die Statik auf dem Feld aufgrund der Neuzugänge etwas verändern könnte. Da der Konkurrenzkampf vor allem auf den Außen nun sehr groß ist, könnte jemand wie Steuckers, der über hohe Qualitäten am Ball verfügt, eher im Zentrum agieren und Taz somit unterstützen. Patino bringt zudem eine Menge Ballsicherheit ins Spiel. 

A-Elf wird zum Puzzlespiel
Auffällig auch: Klaiber agierte zunächst in der vermeintlichen A-Formation und bildete die Viererkette mit Maximilian Wittek, Karol Mets und Michael Steinwender. Womöglich aber zunächst nur, um sich mit ihnen einspielen zu können. Der zuletzt kritisierte Oliver Olsen wechselte im Trainingsverlauf die Mannschaft. Wichtig war dem Trainer in erster Linie, dass sich jeder Spieler auf die ihm zugeteilten Aufgaben besinnt. Entsprechend wurde es am Mittwoch auch einmal kurz lauter, als über den Flügel Holtmann durchbrechen konnte und die Restverteidigung, die bei der Pleite gegen Osnabrück zum Verhängnis wurde, nicht funktionierte

Röslers große Aufgabe wird nun sein, die hohe Qualität im Kader auch aufs Feld zu bringen. Die Ansätze, die seine Mannschaft im Training zeigte, sind jedenfalls gut. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Pressebericht zum 4. Spieltag Dresden - VfL - von Herr Bert - 09-02-2026, 02:24 PM

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