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Presseberichte zum 5. Spieltag VfL - Fürth
#1
Enis Cokaj musste früh vom Feld und droht erneut auszufallen. Tom Meyer überzeugt. Aber gegen Fürth hat der VfL Bochum eine weitere Alternative. 

Enis Cokaj zog aus rund 20 Metern ab, sein Schuss flog deutlich über das Dresdener Tor. Ein Abschluss mit Folgen. Der Sechser des VfL Bochum, der früh das 1:0 mit energischer Balleroberung und Pass auf Koji Miyoshi vorbereitet hatte, fasste sich umgehend an den hinteren Oberschenkel. Er probierte es nochmal, verließ aber wenig später geknickt das Feld nach nur 21 Minuten. 

„Es ist eine ähnliche Sache wie vor dem Spiel gegen Osnabrück“, erklärte Trainer Uwe Rösler nach dem 2:1-Erfolg bei der SG Dynamo. Offenbar ist Cokaj nicht schwerer verletzt, eine Pause wegen muskulärer Probleme droht dennoch. „Bei dem Schuss von der Strafraumgrenze hat er ein bisschen was gemerkt, dann zieht er nochmal durch im Sprint“, so Rösler. „Es wird schwer werden für nächste Woche, das ist mein Gefühl.“ Cokaj droht also beim Heimspiel gegen Fürth am kommenden Samstag (12. September, 13 Uhr) erneut auszufallen. 

Tom Meyer kommt in Bochum schon auf vier Einsätze
Bereits im Training vor dem Osnabrück-Heimspiel (0:1) hatte sich der 27-Jährige leicht verletzt, musste passen, konnte aber in der Woche darauf wieder komplett trainieren. In beiden Fällen übernahm Tom Meyer seinen Job. Der 18-Jährige überzeugte an der Seite des 21-jährigen Mats Pannewig auch in Dresden mit viel Energie in den Zweikämpfen und guten Pässen, sammelte mit dem Steckball auf Miyoshi vor dem 2:0 seinen ersten Assist ein. Auf 1,95-Meter-Hüne Meyer, der nun schon auf vier Saisoneinsätze kommt, ist trotz ein paar Wacklern Verlass, auch wenn er im taktischen Verhalten, wann er welche Räume besetzen sollte, noch einiges lernen muss.

Gut möglich, dass bei einem Cokaj-Ausfall erneut das Talent aus der eigenen Jugend beim Heimspiel gegen Fürth in der Startelf steht. Allerdings hat Trainer Rösler eine weitere Alternative dazu bekommen. Mats Pannewig könnte die defensivere Cokaj-Rolle als Sechser einnehmen und Neuzugang Charlie Patino als spielstarker Achter agieren. Den technisch hoch veranlagten 22-Jährigen hat der VfL kurz vor Transferschluss von Deportivo A Coruna ausgeliehen. In Dresden war der Brite bereits im Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz. Rösler rechnet damit, dass Patino sein volles Potenzial beim VfL erst in ein paar Wochen ausschöpfen könne – das spricht eher für Meyer in der Startelf und Patino als Bank-Option. 

Torwart Horn schwärmt von den Neuzugängen des VfL Bochum
Zwei weitere Zugänge, die erst kurz vor Transferschluss zum VfL stießen, haben bereits ihr VfL-Debüt gegeben, erhöhen die Qualität im Kader und sorgen für Konkurrenzkampf im Training. Rechtsverteidiger Sean Klaiber kam in Dresden in der zweiten Halbzeit zum Zug, machte seine Sache ordentlich.

Jarne Steuckers ließ in der letzten halben Stunde sein fußballerisches Potenzial auf dem rechten Halbflügel aufblitzen, noch fehlte etwas die Bindung. Torwart Timo Horn zeigte sich „froh“, dass der Kader nochmal verstärkt wurde. „Die Jungs haben sich nahtlos eingefunden“, sagte der VfL-Kapitän. „Sie sind wenige Tage da und haben so getan, als hätten sie die ganze Vorbereitung mitgemacht.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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