07-20-2026, 09:07 AM
Obwohl einige Fans des VfL Bochum den Transfer von Karol Mets kritisch sehen, ist Trainer Uwe Rösler begeistert. Seine Erklärung.
Als seine Mitspieler am Sonntagmorgen schon die ersten Stretching-Übungen machten, kam auch Karol Mets aus der Kabine. Schon kurz darauf war der Neuzugang für die Innenverteidigung allerdings schon mittendrin. Kaum anzumerken war dem Esten, dass er seine Mitspieler erst am Tag zuvor das erste Mal gesehen hatte. Schon gar nicht anzumerken war ihm, dass er acht, neun Wochen lang kein Mannschaftstraining mehr absolviert hatte, nachdem er sich am Ende der vergangenen Spielzeit beim FC St. Pauli verabschiedet hatte.
„Er ist sicher mit und am Ball. Das hat man heute früh gesehen bei dem Vier-gegen-Zwei, Sieben-gegen-Vier, Drei-gegen-Eins. Er war dabei ballsicher. Das ist genau das, was wir brauchen“, sagte sein neuer Cheftrainer Uwe Rösler nach den ersten beiden Einheiten im Trainingslager in Bramberg am Wildkogel. Und am Nachmittag zeigte Mets dann, dass er im „Spielaufbau grundsolide“ ist, wie es Rösler ausdrückte, lange Bälle spielen und die Ketten überspielen kann. Der 33-jährige „Keyplayer“, wie ihn der Trainer schon nannte, bevor der Wechsel offiziell wurde, hinterließ am ersten Tag in Bramberg am Wildkogel im Trainingslager einen guten Eindruck.
Rösler glücklich über Mets-Transfer
Das dürfte auch dem einen oder anderen kritischen Fan nicht entgangen sein. Immer wieder waren Zweifel unter den Trainingsgästen zu hören, ob Mets denn nun wirklich ein guter Transfer sei. Daran ließ Rösler keinerlei Zweifel. „Wir waren auf der Suche nach einem erfahrenen Spieler, der schon viel erlebt hat, der seine Erfahrung mit uns teilen kann und diese der Mannschaft zur Verfügung stellt. Karol ist Meister und Pokalsieger geworden, ist aufgestiegen, hat die Klasse gehalten und auf dem Platz ist er ein Organisator. Genau sowas wollten wir schon eine ganze Weile haben, und jetzt hat das halt geklappt“, sagte Rösler deutlich.
Lange hatte sich der VfL Bochum mit Mets beschäftigt, der auch bei anderen Zweitligisten und sogar Erstligisten auf dem Zettel stand, nachdem er zuletzt beim FC St. Pauli in der Bundesliga noch Stammspieler gewesen war. Dennoch hätten sich einige Anhänger wohl ein anderes Kaliber gewünscht. „Dann soll der eine oder andere sich bei unserem Verein bitte für die Scoutingabteilung bewerben, wenn er mit unserem Budget einen anderen Innenverteidiger findet“, sagte Rösler süffisant.
Günstig im Unterhalt ist Mets zwar auch nicht, dennoch ist er vom Gesamtpaket möglicherweise der beste Innenverteidiger gewesen, der in diesem Sommer für den VfL Bochum finanziell und sportlich erreichbar gewesen ist. „Es ist klar, dass wir wirtschaftlich in unserem Budget bleiben müssen“, sagte Rösler. „Wir haben einen großen Umbruch, da muss das Geld verteilt werden. Ich glaube, einen ablösefreien Spieler mit dieser Erfahrung, der letztes Jahr fast immer 90 Minuten gespielt hat, der sehr viel erreicht hat in seiner Karriere, über 100 Länderspiele hat – darüber kann man sich gern positiv äußern.“
Mets überzeugt bei den Läufen
Zumal Mets absolut fit nach Bochum gekommen ist, als er am Freitagabend seinen Vertrag an der Castroper Straße unterschrieb. Am Samstag, vor dem Abflug gen München ins Trainingslager, absolvierten die Spieler noch 1000-Meter-Läufe, die der Este als Zweitbester des gesamten Kaders beendet hatte. „Ich habe nicht gedacht, dass ein Innenverteidiger so laufen kann“, sagte er. Allerdings gab Rösler auch zu, dass der Innenverteidiger, der die Kette demnächst ordnen und führen soll, noch nicht spielfit sei. Die fußballerische Praxis durch Mannschaftstraining fehle ihm noch. Daher wird er am Dienstag im Testspiel gegen Swansea City noch nicht zum Einsatz kommen, absolviert stattdessen bereits am Montag eine Einheit mehr als seine Kollegen und legt auch am Dienstag noch einmal nach.
Im XXL-Test am kommenden Samstag gegen Werder Bremen, der den Abschluss des einwöchigen Trainingslagers bilden wird, plant Rösler vorsichtig mit den ersten 30 bis 45 Minuten für den estischen Nationalspieler. Dann kann er auch im Spiel die derzeit noch vielen kritischen Begleiter des VfL Bochum überzeugen.
Quelle: WAZ.de
Als seine Mitspieler am Sonntagmorgen schon die ersten Stretching-Übungen machten, kam auch Karol Mets aus der Kabine. Schon kurz darauf war der Neuzugang für die Innenverteidigung allerdings schon mittendrin. Kaum anzumerken war dem Esten, dass er seine Mitspieler erst am Tag zuvor das erste Mal gesehen hatte. Schon gar nicht anzumerken war ihm, dass er acht, neun Wochen lang kein Mannschaftstraining mehr absolviert hatte, nachdem er sich am Ende der vergangenen Spielzeit beim FC St. Pauli verabschiedet hatte.
„Er ist sicher mit und am Ball. Das hat man heute früh gesehen bei dem Vier-gegen-Zwei, Sieben-gegen-Vier, Drei-gegen-Eins. Er war dabei ballsicher. Das ist genau das, was wir brauchen“, sagte sein neuer Cheftrainer Uwe Rösler nach den ersten beiden Einheiten im Trainingslager in Bramberg am Wildkogel. Und am Nachmittag zeigte Mets dann, dass er im „Spielaufbau grundsolide“ ist, wie es Rösler ausdrückte, lange Bälle spielen und die Ketten überspielen kann. Der 33-jährige „Keyplayer“, wie ihn der Trainer schon nannte, bevor der Wechsel offiziell wurde, hinterließ am ersten Tag in Bramberg am Wildkogel im Trainingslager einen guten Eindruck.
Rösler glücklich über Mets-Transfer
Das dürfte auch dem einen oder anderen kritischen Fan nicht entgangen sein. Immer wieder waren Zweifel unter den Trainingsgästen zu hören, ob Mets denn nun wirklich ein guter Transfer sei. Daran ließ Rösler keinerlei Zweifel. „Wir waren auf der Suche nach einem erfahrenen Spieler, der schon viel erlebt hat, der seine Erfahrung mit uns teilen kann und diese der Mannschaft zur Verfügung stellt. Karol ist Meister und Pokalsieger geworden, ist aufgestiegen, hat die Klasse gehalten und auf dem Platz ist er ein Organisator. Genau sowas wollten wir schon eine ganze Weile haben, und jetzt hat das halt geklappt“, sagte Rösler deutlich.
Lange hatte sich der VfL Bochum mit Mets beschäftigt, der auch bei anderen Zweitligisten und sogar Erstligisten auf dem Zettel stand, nachdem er zuletzt beim FC St. Pauli in der Bundesliga noch Stammspieler gewesen war. Dennoch hätten sich einige Anhänger wohl ein anderes Kaliber gewünscht. „Dann soll der eine oder andere sich bei unserem Verein bitte für die Scoutingabteilung bewerben, wenn er mit unserem Budget einen anderen Innenverteidiger findet“, sagte Rösler süffisant.
Günstig im Unterhalt ist Mets zwar auch nicht, dennoch ist er vom Gesamtpaket möglicherweise der beste Innenverteidiger gewesen, der in diesem Sommer für den VfL Bochum finanziell und sportlich erreichbar gewesen ist. „Es ist klar, dass wir wirtschaftlich in unserem Budget bleiben müssen“, sagte Rösler. „Wir haben einen großen Umbruch, da muss das Geld verteilt werden. Ich glaube, einen ablösefreien Spieler mit dieser Erfahrung, der letztes Jahr fast immer 90 Minuten gespielt hat, der sehr viel erreicht hat in seiner Karriere, über 100 Länderspiele hat – darüber kann man sich gern positiv äußern.“
Mets überzeugt bei den Läufen
Zumal Mets absolut fit nach Bochum gekommen ist, als er am Freitagabend seinen Vertrag an der Castroper Straße unterschrieb. Am Samstag, vor dem Abflug gen München ins Trainingslager, absolvierten die Spieler noch 1000-Meter-Läufe, die der Este als Zweitbester des gesamten Kaders beendet hatte. „Ich habe nicht gedacht, dass ein Innenverteidiger so laufen kann“, sagte er. Allerdings gab Rösler auch zu, dass der Innenverteidiger, der die Kette demnächst ordnen und führen soll, noch nicht spielfit sei. Die fußballerische Praxis durch Mannschaftstraining fehle ihm noch. Daher wird er am Dienstag im Testspiel gegen Swansea City noch nicht zum Einsatz kommen, absolviert stattdessen bereits am Montag eine Einheit mehr als seine Kollegen und legt auch am Dienstag noch einmal nach.
Im XXL-Test am kommenden Samstag gegen Werder Bremen, der den Abschluss des einwöchigen Trainingslagers bilden wird, plant Rösler vorsichtig mit den ersten 30 bis 45 Minuten für den estischen Nationalspieler. Dann kann er auch im Spiel die derzeit noch vielen kritischen Begleiter des VfL Bochum überzeugen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."