Gestern, 10:55 AM
Die von der DFL neu geschaffene „Talent Series“ bringt Deutschlands Nachwuchselite zusammen. Der VfL Bochum sieht darin eine riesige Chance.
Der VfL Bochum gehört zu den 26 Profiklubs, die in der kommenden Saison an der neu geschaffenen „Bundesliga Talent Series“ teilnehmen werden. Der Wettbewerb, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) zur Spielzeit 2026/27 erstmals auflegt, soll vor allem jungen Spielern im Übergang zwischen Nachwuchs- und Profifußball zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bieten. Für den VfL ist die Teilnahme deshalb weit mehr als nur ein weiteres Angebot im Nachwuchsbereich.
Mit Vereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 oder Werder Bremen ist ein großer Teil der deutschen Nachwuchselite vertreten. Insgesamt haben elf Erst- und 15 Zweitligisten gemeldet, darunter auch der VfL Bochum. Zehn der 36 Profiklubs werden auf die Premieren-Saison verzichten.
Talent Series soll Ausbildungslücke schließen
Warum also macht der VfL bei dem neuen Wettbewerb mit? Aus Sicht des Bochumer Talentwerks schließt die Talent Series eine bislang bestehende Lücke in der Ausbildung junger Spieler. Talentwerk-Direktor Pablo Thiam wird in einer Vereinsmitteilung deutlich: „Die Einführung der Talent Series ist aus Sicht des Talentwerks ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspieler.“ Der Sprung von der Jugend zu den Senioren sei bislang häufig von Brüchen geprägt. Die neue Spielklasse solle genau dort ansetzen und eine leistungsorientierte Plattform für Spieler zwischen U17 und U21 schaffen.
Für den VfL gehe es dabei laut Thiam vor allem um zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. „Unsere Spieler erhalten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf hohem sportlichem Niveau zu messen, wichtige Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich gezielt auf die Anforderungen des Profibereichs vorzubereiten“, sagt Thiam. Gerade für Spieler, deren Entwicklung unterschiedlich schnell verlaufe, eröffne die Talent Series zusätzliche Perspektiven.
Bochum fördert Talente durch neue Spielstruktur und mehr Einsatzchancen
Hinzu komme ein weiterer Vorteil: Die Vereine dürfen pro Mannschaft bis zu vier ältere Spieler einsetzen. Dadurch könne nicht nur die Wettbewerbsqualität erhöht werden, sondern es entstehe auch eine zusätzliche Plattform für Spieler nach längeren Verletzungspausen. Für einen Klub wie den VfL, der regelmäßig auf die Entwicklung eigener Talente angewiesen sei, eröffne das weitere Möglichkeiten bei der individuellen Steuerung von Spielern.
Auch die bessere Vergleichbarkeit von Talenten spielt aus Bochumer Sicht eine wichtige Rolle. „Die neue Wettbewerbsstruktur verbessert die Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit von Spielern“, betont Thiam. Das unterstütze eine gezielte Förderung und schaffe bessere Voraussetzungen, Talente nachhaltig an den Profifußball heranzuführen.
DFL führt Talent Series für mehr Spielpraxis im Nachwuchsfußball ein
Mit der „Talent Series“ setzt die DFL eine zentrale Empfehlung einer Expertengruppe um Jürgen Klopp um, die sich im vergangenen Jahr mit Maßnahmen zur Stärkung des deutschen Nachwuchsfußballs beschäftigt hat. Ziel war es, zusätzliche Spielmöglichkeiten für Talente im Alter von der U17 bis zur U21 zu schaffen.
Für den VfL Bochum ist die Teilnahme damit vor allem eine Investition in die Zukunft. Mehr Spiele auf hohem Niveau, mehr Vergleichsmöglichkeiten und zusätzliche Entwicklungsschritte für jene Talente, die perspektivisch den Sprung in den Profifußball schaffen sollen – genau darin sieht der Verein den Mehrwert des neuen Wettbewerbs.
Im September beginnen die Spiele in Form von zwei Halbserien. Die erste wird von September bis Dezember gespielt, die zweite von Februar bis April. Sie werden nach dem „Schweizer Modell“ separat ausgewertet. Das heißt, dass alle teilnehmenden Teams in einer Tabelle gewertet werden.
Punkteschnitt bestimmt Finalturnier-Teilnahme bei flexiblen Spielzeiten
Maßgeblich ist am Ende der Punkteschnitt, da die Teams mindestens drei und maximal sechs Spielen absolvieren können. Zuschauer sind in den beiden Halbserien nicht zugelassen. So soll der Kosten- und Organisationsaufwand im Rahmen gehalten werden. Neutrale Austragungsorte sind möglich, Teams können sich so zum Beispiel auf „halber Strecke“ treffen. Die beiden jeweils bestplatzierten Teams der Halbserien qualifizieren sich für ein Finalturnier. Das soll dann vor Zuschauern ausgetragen werden.
Wichtig zudem: Für die erste Saison sind unbegrenzte Wechsel sowie eine flexible Spielzeit von 90 bis 120 Minuten mit bis zu drei Pausen möglich. Also zum Beispiel Spielzeiten von 3 x 40, 4 x 30, 2 x 45 oder 4 x 30. Weitere Änderungen und Erprobungen sind in der Zukunft möglich und werden kontinuierlich diskutiert.
Quelle: WEAZ.de
Der VfL Bochum gehört zu den 26 Profiklubs, die in der kommenden Saison an der neu geschaffenen „Bundesliga Talent Series“ teilnehmen werden. Der Wettbewerb, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) zur Spielzeit 2026/27 erstmals auflegt, soll vor allem jungen Spielern im Übergang zwischen Nachwuchs- und Profifußball zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bieten. Für den VfL ist die Teilnahme deshalb weit mehr als nur ein weiteres Angebot im Nachwuchsbereich.
Mit Vereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 oder Werder Bremen ist ein großer Teil der deutschen Nachwuchselite vertreten. Insgesamt haben elf Erst- und 15 Zweitligisten gemeldet, darunter auch der VfL Bochum. Zehn der 36 Profiklubs werden auf die Premieren-Saison verzichten.
Talent Series soll Ausbildungslücke schließen
Warum also macht der VfL bei dem neuen Wettbewerb mit? Aus Sicht des Bochumer Talentwerks schließt die Talent Series eine bislang bestehende Lücke in der Ausbildung junger Spieler. Talentwerk-Direktor Pablo Thiam wird in einer Vereinsmitteilung deutlich: „Die Einführung der Talent Series ist aus Sicht des Talentwerks ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspieler.“ Der Sprung von der Jugend zu den Senioren sei bislang häufig von Brüchen geprägt. Die neue Spielklasse solle genau dort ansetzen und eine leistungsorientierte Plattform für Spieler zwischen U17 und U21 schaffen.
Für den VfL gehe es dabei laut Thiam vor allem um zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. „Unsere Spieler erhalten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf hohem sportlichem Niveau zu messen, wichtige Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich gezielt auf die Anforderungen des Profibereichs vorzubereiten“, sagt Thiam. Gerade für Spieler, deren Entwicklung unterschiedlich schnell verlaufe, eröffne die Talent Series zusätzliche Perspektiven.
Bochum fördert Talente durch neue Spielstruktur und mehr Einsatzchancen
Hinzu komme ein weiterer Vorteil: Die Vereine dürfen pro Mannschaft bis zu vier ältere Spieler einsetzen. Dadurch könne nicht nur die Wettbewerbsqualität erhöht werden, sondern es entstehe auch eine zusätzliche Plattform für Spieler nach längeren Verletzungspausen. Für einen Klub wie den VfL, der regelmäßig auf die Entwicklung eigener Talente angewiesen sei, eröffne das weitere Möglichkeiten bei der individuellen Steuerung von Spielern.
Auch die bessere Vergleichbarkeit von Talenten spielt aus Bochumer Sicht eine wichtige Rolle. „Die neue Wettbewerbsstruktur verbessert die Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit von Spielern“, betont Thiam. Das unterstütze eine gezielte Förderung und schaffe bessere Voraussetzungen, Talente nachhaltig an den Profifußball heranzuführen.
DFL führt Talent Series für mehr Spielpraxis im Nachwuchsfußball ein
Mit der „Talent Series“ setzt die DFL eine zentrale Empfehlung einer Expertengruppe um Jürgen Klopp um, die sich im vergangenen Jahr mit Maßnahmen zur Stärkung des deutschen Nachwuchsfußballs beschäftigt hat. Ziel war es, zusätzliche Spielmöglichkeiten für Talente im Alter von der U17 bis zur U21 zu schaffen.
Für den VfL Bochum ist die Teilnahme damit vor allem eine Investition in die Zukunft. Mehr Spiele auf hohem Niveau, mehr Vergleichsmöglichkeiten und zusätzliche Entwicklungsschritte für jene Talente, die perspektivisch den Sprung in den Profifußball schaffen sollen – genau darin sieht der Verein den Mehrwert des neuen Wettbewerbs.
Im September beginnen die Spiele in Form von zwei Halbserien. Die erste wird von September bis Dezember gespielt, die zweite von Februar bis April. Sie werden nach dem „Schweizer Modell“ separat ausgewertet. Das heißt, dass alle teilnehmenden Teams in einer Tabelle gewertet werden.
Punkteschnitt bestimmt Finalturnier-Teilnahme bei flexiblen Spielzeiten
Maßgeblich ist am Ende der Punkteschnitt, da die Teams mindestens drei und maximal sechs Spielen absolvieren können. Zuschauer sind in den beiden Halbserien nicht zugelassen. So soll der Kosten- und Organisationsaufwand im Rahmen gehalten werden. Neutrale Austragungsorte sind möglich, Teams können sich so zum Beispiel auf „halber Strecke“ treffen. Die beiden jeweils bestplatzierten Teams der Halbserien qualifizieren sich für ein Finalturnier. Das soll dann vor Zuschauern ausgetragen werden.
Wichtig zudem: Für die erste Saison sind unbegrenzte Wechsel sowie eine flexible Spielzeit von 90 bis 120 Minuten mit bis zu drei Pausen möglich. Also zum Beispiel Spielzeiten von 3 x 40, 4 x 30, 2 x 45 oder 4 x 30. Weitere Änderungen und Erprobungen sind in der Zukunft möglich und werden kontinuierlich diskutiert.
Quelle: WEAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."