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Der VfL startet in der „Talent Series“ der Bundesliga - Herr Bert - 06-23-2026

   
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Der VfL Bochum 1848 wird in der kommenden Saison 2026/27 beim neu geschaffenen Wettbewerb der Deutschen Fußball Liga (DFL), der sogenannten „Bundesliga Talent Series“ an den Start gehen. Insgesamt haben 26 Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga für die Premieren-Spielzeit gemeldet. 
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Damit forciert die DFL die Nachwuchsförderung im deutschen Spitzenfußball und setzt eine zentrale Empfehlung einer breit aufgestellten Expertengruppe um. Diese wurde im vergangenen Jahr durch die DFL eingesetzt und mit Vertretern der Kommissionen Fußball und Leistungszentren, der DFL und des DFB sowie mit externen Fachleuten besetzt, um konkrete Maßnahmen zur Stärkung des deutschen Nachwuchsfußballs zu entwickeln. Ein erstes zentrales Ergebnis dieser Arbeit ist die Schaffung zusätzlicher Spielmöglichkeiten für Talente im Altersbereich von der U17 bis zur U21. 
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Pablo Thiam, Direktor Talentwerk beim VfL, sagt: „Die Einführung der Talent Series ist aus Sicht des Talentwerks ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspieler. Sie schafft eine leistungsorientierte Plattform für Talente im Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profifußball und schließt damit eine bislang bestehende Lücke im Entwicklungsprozess. Unsere Spieler erhalten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf hohem sportlichem Niveau zu messen, wichtige Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich gezielt auf die Anforderungen des Profibereichs vorzubereiten. Gerade für Talente, die sich unterschiedlich schnell entwickeln, eröffnet die Talent Series zusätzliche Perspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.“ 
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Die Bundesliga Talent Series ist als freiwilliges Zusatzangebot mit hoher Flexibilität für die Klubs konzipiert und ergänzt das bestehende Ligensystem. Die teilnehmenden Klubs greifen auf bereits vorhandene Spielerkader im Übergangsbereich zurück. Pro Team können zusätzlich bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden. Dies ermöglicht nicht nur eine gezielte Förderung junger Talente, sondern bietet auch Spielern nach Verletzungspausen eine Plattform für den Wiedereinstieg in den Wettkampfbetrieb. 
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Thiam erklärt: „Darüber hinaus verbessert die neue Wettbewerbsstruktur die Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit von Spielern. Dies unterstützt eine gezielte Förderung und schafft optimale Voraussetzungen, um Talente nachhaltig an den Profifußball heranzuführen.“ 
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Die Spiele werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, um organisatorische und wirtschaftliche Belastungen für die Teilnehmer gering zu halten. Für das Finalturnier ist eine Austragung mit Zuschauern sowie eine Medialisierung vorgesehen. 
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Das Wettbewerbsformat auf einen Blick:
  • Durchführung von zwei Halbserien im Ligaformat gemäß Schweizer Modell mit separater Auswertung (Serie 1: Sep.-Dez. 2026; Serie 2: Feb.-Apr. 2027)
  • Die beiden bestplatzierten Teams jeder Halbserie qualifizieren sich für Finalspiele im Frühjahr 2027
  • Spielanzahl pro Klub ist flexibel wählbar (3 bis 6 Partien je Halbserie)
  • Tabellenwertung erfolgt auf Grundlage des Punkteschnitts; Tore zählen als absolute Summen




RE: Der VfL startet in der „Talent Series“ der Bundesliga - Herr Bert - 06-24-2026

Die von der DFL neu geschaffene „Talent Series“ bringt Deutschlands Nachwuchselite zusammen. Der VfL Bochum sieht darin eine riesige Chance. 

Der VfL Bochum gehört zu den 26 Profiklubs, die in der kommenden Saison an der neu geschaffenen „Bundesliga Talent Series“ teilnehmen werden. Der Wettbewerb, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) zur Spielzeit 2026/27 erstmals auflegt, soll vor allem jungen Spielern im Übergang zwischen Nachwuchs- und Profifußball zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bieten. Für den VfL ist die Teilnahme deshalb weit mehr als nur ein weiteres Angebot im Nachwuchsbereich. 

Mit Vereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 oder Werder Bremen ist ein großer Teil der deutschen Nachwuchselite vertreten. Insgesamt haben elf Erst- und 15 Zweitligisten gemeldet, darunter auch der VfL Bochum. Zehn der 36 Profiklubs werden auf die Premieren-Saison verzichten. 

Talent Series soll Ausbildungslücke schließen
Warum also macht der VfL bei dem neuen Wettbewerb mit? Aus Sicht des Bochumer Talentwerks schließt die Talent Series eine bislang bestehende Lücke in der Ausbildung junger Spieler. Talentwerk-Direktor Pablo Thiam wird in einer Vereinsmitteilung deutlich: „Die Einführung der Talent Series ist aus Sicht des Talentwerks ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspieler.“ Der Sprung von der Jugend zu den Senioren sei bislang häufig von Brüchen geprägt. Die neue Spielklasse solle genau dort ansetzen und eine leistungsorientierte Plattform für Spieler zwischen U17 und U21 schaffen.

Für den VfL gehe es dabei laut Thiam vor allem um zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. „Unsere Spieler erhalten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf hohem sportlichem Niveau zu messen, wichtige Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich gezielt auf die Anforderungen des Profibereichs vorzubereiten“, sagt Thiam. Gerade für Spieler, deren Entwicklung unterschiedlich schnell verlaufe, eröffne die Talent Series zusätzliche Perspektiven. 

Bochum fördert Talente durch neue Spielstruktur und mehr Einsatzchancen
Hinzu komme ein weiterer Vorteil: Die Vereine dürfen pro Mannschaft bis zu vier ältere Spieler einsetzen. Dadurch könne nicht nur die Wettbewerbsqualität erhöht werden, sondern es entstehe auch eine zusätzliche Plattform für Spieler nach längeren Verletzungspausen. Für einen Klub wie den VfL, der regelmäßig auf die Entwicklung eigener Talente angewiesen sei, eröffne das weitere Möglichkeiten bei der individuellen Steuerung von Spielern. 

Auch die bessere Vergleichbarkeit von Talenten spielt aus Bochumer Sicht eine wichtige Rolle. „Die neue Wettbewerbsstruktur verbessert die Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit von Spielern“, betont Thiam. Das unterstütze eine gezielte Förderung und schaffe bessere Voraussetzungen, Talente nachhaltig an den Profifußball heranzuführen. 

DFL führt Talent Series für mehr Spielpraxis im Nachwuchsfußball ein
Mit der „Talent Series“ setzt die DFL eine zentrale Empfehlung einer Expertengruppe um Jürgen Klopp um, die sich im vergangenen Jahr mit Maßnahmen zur Stärkung des deutschen Nachwuchsfußballs beschäftigt hat. Ziel war es, zusätzliche Spielmöglichkeiten für Talente im Alter von der U17 bis zur U21 zu schaffen.

Für den VfL Bochum ist die Teilnahme damit vor allem eine Investition in die Zukunft. Mehr Spiele auf hohem Niveau, mehr Vergleichsmöglichkeiten und zusätzliche Entwicklungsschritte für jene Talente, die perspektivisch den Sprung in den Profifußball schaffen sollen – genau darin sieht der Verein den Mehrwert des neuen Wettbewerbs.

Im September beginnen die Spiele in Form von zwei Halbserien. Die erste wird von September bis Dezember gespielt, die zweite von Februar bis April. Sie werden nach dem „Schweizer Modell“ separat ausgewertet. Das heißt, dass alle teilnehmenden Teams in einer Tabelle gewertet werden. 

Punkteschnitt bestimmt Finalturnier-Teilnahme bei flexiblen Spielzeiten
Maßgeblich ist am Ende der Punkteschnitt, da die Teams mindestens drei und maximal sechs Spielen absolvieren können. Zuschauer sind in den beiden Halbserien nicht zugelassen. So soll der Kosten- und Organisationsaufwand im Rahmen gehalten werden. Neutrale Austragungsorte sind möglich, Teams können sich so zum Beispiel auf „halber Strecke“ treffen. Die beiden jeweils bestplatzierten Teams der Halbserien qualifizieren sich für ein Finalturnier. Das soll dann vor Zuschauern ausgetragen werden.

Wichtig zudem: Für die erste Saison sind unbegrenzte Wechsel sowie eine flexible Spielzeit von 90 bis 120 Minuten mit bis zu drei Pausen möglich. Also zum Beispiel Spielzeiten von 3 x 40, 4 x 30, 2 x 45 oder 4 x 30. Weitere Änderungen und Erprobungen sind in der Zukunft möglich und werden kontinuierlich diskutiert. 

Quelle: WEAZ.de