05-09-2026, 08:52 PM
Die Ausfall-Liste beim VfL Bochum wird immer länger. Gegen Hannover mussten Morgalla und Kwarteng runter, zuvor erwischte es Pannewig. Wie es weitergeht.
Mit viel Leidenschaft und einer taktisch reifen Leistung hat der VfL Bochum dem Aufstiegskandidaten Hannover 96 beim 1:1 den Zahn gezogen. Überschattet aber wurde das letzte Saisonheimspiel von der Verletzung von Mats Pannewig.
Es waren erst 13 Minuten gespielt, als Pannewig am Strafraumrand von Hannover mit schmerzverzerrtem Gesicht liegenblieb. Schiedsrichter Robert Kampka ließ nach dem Zweikampf mit Boris Tomiak wohl zu Recht weiterspielen, doch der Mittelfeldmann des VfL hatte sich bei der Aktion offenbar das Knie verdreht. Der 21-Jährige wurde behandelt, eine Trage wurde gebracht. Letztlich humpelte Pannewig mit einer dicken Bandage am rechten Knie, gestützt von den Physiotherapeuten, vom Feld.
Pannewig droht längerer Ausfall – MRT soll Klarheit bringen
„Es sah nicht gut aus“, sagte Rösler später. Eine Diagnose aber lag noch nicht vor, man wolle nicht spekulieren, erklärte der Trainer. Am Montag soll ein MRT näheren Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Heißt: Es kann gut ausgehen, dann würde Pannewig, so viel scheint klar zu sein, nur das letzte Spiel am kommenden Sonntag beim Karlsruher SC verpassen. Doch im schlimmsten Fall droht Pannewig deutlich länger auszufallen. Das wäre ein herber Rückschlag für die nächste Saison.
Pannewig ist als Spielgestalter und Mittelfeldmotor fest eingeplant, er spielte unter Rösler bereits in dieser Saison eine große Rolle und soll in der nächsten Spielzeit noch mehr Verantwortung übernehmen. Dies auch, weil mit Matus Bero (Vertragsende/Zukunft offen), Cajetan Lenz (TSG Hoffenheim) und Francis Onyeka (nach Leihe zurück zu Bayer Leverkusen) drei Stammspieler im Mittelfeldzentrum den VfL verlassen.
Wätjen: Erst ein-, dann ausgewechselt – Rösler erklärt Grund
Die Verletzung von Pannewig, so Rösler, „hat uns schwer getroffen“. Für ihn übernahm Kjell Wätjen, der bei der Startelf-Nominierung knapp den Kürzeren gezogen hatte gegenüber Francis Onyeka, wie Rösler verriet. Letzterer spielte fortan auf der Sechs – und zwar deutlich besser als in den letzten Wochen.
Auch Wätjen habe eine gute Partie abgeliefert, sagte Rösler. Seine Auswechslung in Minute 75 hatte taktische Gründe, erklärte der Coach im Gespräch mit dieser Redaktion. Denn mit Rechtsverteidiger Leandro Morgalla meldete sich der dritte Profi des Tages ab.
Morgalla muss mit Kreislaufproblemen das Feld verlassen
„Leo hatte Kreislaufprobleme“, so Rösler. Daher habe er auf Fünferkette umgestellt, opferte den zentralen offensiven Mittelfeldmann. Rösler wechselte Kevin Vogt in seinem letzten Heimspiel seiner Karriere als Abwehrchef ein und brachte zudem Kacper Koscierski für die rechte Schiene, um sich weiterhin kompakt gegen die Angriffe der auf Sieg angewiesenen Hannoveraner zu stemmen. Die Fünferkette sei nicht einstudiert oder gar geplant gewesen, sagte Rösler. Aber sie ging letztlich auf. „Wir haben mit Hingabe unser Tor verteidigt“, sagte Rösler, der dem Team insgesamt ein „großes Kompliment“ machte: „Die Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen.“
{url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article411949029/vfl-bochum-grosse-sorgen-um-mats-pannewig-roesler-erklaert-die-weiteren-wechsel.html] Quelle: WAZ.de [/url]
Mit viel Leidenschaft und einer taktisch reifen Leistung hat der VfL Bochum dem Aufstiegskandidaten Hannover 96 beim 1:1 den Zahn gezogen. Überschattet aber wurde das letzte Saisonheimspiel von der Verletzung von Mats Pannewig.
Es waren erst 13 Minuten gespielt, als Pannewig am Strafraumrand von Hannover mit schmerzverzerrtem Gesicht liegenblieb. Schiedsrichter Robert Kampka ließ nach dem Zweikampf mit Boris Tomiak wohl zu Recht weiterspielen, doch der Mittelfeldmann des VfL hatte sich bei der Aktion offenbar das Knie verdreht. Der 21-Jährige wurde behandelt, eine Trage wurde gebracht. Letztlich humpelte Pannewig mit einer dicken Bandage am rechten Knie, gestützt von den Physiotherapeuten, vom Feld.
Pannewig droht längerer Ausfall – MRT soll Klarheit bringen
„Es sah nicht gut aus“, sagte Rösler später. Eine Diagnose aber lag noch nicht vor, man wolle nicht spekulieren, erklärte der Trainer. Am Montag soll ein MRT näheren Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Heißt: Es kann gut ausgehen, dann würde Pannewig, so viel scheint klar zu sein, nur das letzte Spiel am kommenden Sonntag beim Karlsruher SC verpassen. Doch im schlimmsten Fall droht Pannewig deutlich länger auszufallen. Das wäre ein herber Rückschlag für die nächste Saison.
Pannewig ist als Spielgestalter und Mittelfeldmotor fest eingeplant, er spielte unter Rösler bereits in dieser Saison eine große Rolle und soll in der nächsten Spielzeit noch mehr Verantwortung übernehmen. Dies auch, weil mit Matus Bero (Vertragsende/Zukunft offen), Cajetan Lenz (TSG Hoffenheim) und Francis Onyeka (nach Leihe zurück zu Bayer Leverkusen) drei Stammspieler im Mittelfeldzentrum den VfL verlassen.
Wätjen: Erst ein-, dann ausgewechselt – Rösler erklärt Grund
Die Verletzung von Pannewig, so Rösler, „hat uns schwer getroffen“. Für ihn übernahm Kjell Wätjen, der bei der Startelf-Nominierung knapp den Kürzeren gezogen hatte gegenüber Francis Onyeka, wie Rösler verriet. Letzterer spielte fortan auf der Sechs – und zwar deutlich besser als in den letzten Wochen.
Auch Wätjen habe eine gute Partie abgeliefert, sagte Rösler. Seine Auswechslung in Minute 75 hatte taktische Gründe, erklärte der Coach im Gespräch mit dieser Redaktion. Denn mit Rechtsverteidiger Leandro Morgalla meldete sich der dritte Profi des Tages ab.
Morgalla muss mit Kreislaufproblemen das Feld verlassen
„Leo hatte Kreislaufprobleme“, so Rösler. Daher habe er auf Fünferkette umgestellt, opferte den zentralen offensiven Mittelfeldmann. Rösler wechselte Kevin Vogt in seinem letzten Heimspiel seiner Karriere als Abwehrchef ein und brachte zudem Kacper Koscierski für die rechte Schiene, um sich weiterhin kompakt gegen die Angriffe der auf Sieg angewiesenen Hannoveraner zu stemmen. Die Fünferkette sei nicht einstudiert oder gar geplant gewesen, sagte Rösler. Aber sie ging letztlich auf. „Wir haben mit Hingabe unser Tor verteidigt“, sagte Rösler, der dem Team insgesamt ein „großes Kompliment“ machte: „Die Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen.“
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."