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Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL
#9
Fortuna Düsseldorf hat sich knapp gegen den VfL Bochum durchgesetzt und damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt gefeiert. Vor allem in Durchgang eins zeigte sich F95 sehr dominant, die Gäste wachten zu spät auf. 

Weniger als 50 Kilometer liegen zwischen den Stadien der Fortuna aus Düsseldorf und des VfL Bochum. Am Freitagabend trafen beide Teams in der Merkur Spiel-Arena aufeinander und peilten nach jeweils drei sieglosen Partien mal wieder einen Dreier an. Dennoch ging der VfL mit Rückenwind in die Partie: Bochum war seit neun Pflichtspielen ohne Niederlage. 

Nach der bitteren 1:2-Niederlage beim SV Darmstadt 98, bei der die Fortuna eine gute Leistung gezeigt hatte, jedoch letztlich ohne Zähler die Heimreise angetreten hatte, tauschte F95-Coach Markus Anfang dreimal: Für de Wijs (Adduktorenbeschwerden), Lenz (nicht im Kader) und Muslija (Bank) begannen Lunddal, Suso und Rasmussen. 

Auch auf der Gegenseite nahm VfL-Trainer Uwe Rösler im Vergleich zum 1:1-Remis gegen 1. FC Nürnberg einige Änderungen vor - und schraubte vor allem an der Innenverteidigung: Dort begannen Rakneberg und Loosli für Masovic (Bank) und Wittek (Gelbsperre). Auf den Flügeln verdrängten Miyoshi und Holtmann Alfa-Ruprecht und Onyeka auf die Bank. 

Düsseldorf drückt und drückt - und belohnt sich
Bochum lauerte von Anfang an auf Düsseldorfer Fehler und kam infolge eines Fehlpasses im Aufbauspiel der Hausherren zum ersten Abschluss der Partie: Holtmann traf die Hereingabe von Lenz nicht sauber (2.). Kurz darauf setzte der Flügelspieler einen Versuch ans Außennetz (13.). Das war es dann erst einmal von den Gästen, die der Fortuna in der Folge beim Spielen zusahen. 

Während Düsseldorf zunächst nur Torannäherungen zu verzeichnen hatte, wurde Fortuna nach einer knappen Viertelstunde gefährlicher. So musste VfL-Schlussmann Horn erst einen Volley-Versuch von Appelkamp entschärfen (23.), dann parierte er einen harten Abschluss von Iyoha (29.). Und auch im Eins-gegen-eins gegen Al Azzouzi behielt der Keeper die Oberhand (31.). Doch kurz vor der Halbzeit war auch er chancenlos: Nach einem Abschluss von Pannewig rollte der Gegenangriff über Iyoha, der mit seiner Flanke den Kopf von Itten fand. In bester Stürmermanier nickte der Schweizer die Kugel ins linke Eck (45.). 

Zur Pause wechselten die Gäste offensiv: Unter anderem kam Onyeka, dem Trainer Rösler zunächst eine Pause vergönnt hatte. Und der Mittelfeldspieler hatte direkt die erste Großchance in Durchgang zwei, doch sein Versuch verfehlte das Tor (55.). Chance auf den Ausgleich vergeben, stattdessen erhöhte dann die Fortuna: Muslija setzte einen Distanzschuss unwiderstehlich in den rechten Winkel (57.). In der Folge wechselte Rösler aufseiten der Gäste erneut mehrfach und brachte mit Alfa-Ruprecht neuen offensiven Schwung. Die vielen Wechsel der Bochumer wirkten sich in der Tat aus, denn der VfL entwickelte neuen Druck. Beinahe hätte die Fortuna ungewollt nachgeholfen, doch Kastenmeier klärte nach dem Luftloch von Egouli (64.). 

Bochum verkürzt, verliert aber denoch
Düsseldorf drängte dann darauf, den Sack zuzumachen, jedoch scheiterte Itten erneut am stark parierenden Horn (68.). Dann folgte ein letztes Aufbäumen des VfL: Während Kastenmeier noch einen Versuch von Morgalla mit einer Glanzparade über die Latte lenkte (70.), konnte er in Minute 74 den Anschluss nicht verhindern: Olsen brachte den Ball mit dem rechten Außenrist an den zweiten Pfosten, wo Alfa-Ruprecht nur noch einschieben musste (79.). Danach verschleppte die Fortuna das Tempo. Nachdem auch die letzte Möglichkeit der Bochumer durch Onyeka in der Nachspielzeit ungenutzt blieb (90.+5), holte Düsseldorf einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf und brachte die Ungeschlagen-Serie des VfL zu einem Ende. 

Weiter geht's für die Fortuna am Samstag um 13 Uhr, wenn es zum 1. FC Nürnberg geht (LIVE! bei kicker). Der VfL Bochum ist am selben Tag abends gefordert, im Topspiel trifft die Mannschaft von Uwe Rösler um 20.30 Uhr auf den 1. FC Kaiserslautern. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - von Herr Bert - Vor 4 Stunden

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