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Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - Herr Bert - 02-23-2026

Viel Brisanz steckt im NRW-Duell zwischen Düsseldorf und Bochum, noch gibt es ein paar Karten. Beim VfL Bochum könnten vier Spieler zurückkehren. 

Die Sorgen des VfL Bochum hätte Fortuna Düsseldorf wohl gerne. Eine latente Unzufriedenheit machte sich breit an der Castroper Straße nach der Partie gegen Nürnberg. Es war das siebte Remis in den letzten acht Partien nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem kämpferisch starken zweiten Durchgang, in dem Francis Onyeka per verwandeltem Handelfmeter zum leistungsgerechten 1:1 ausgeglichen hatte. 

Wieder kein Sieg, „das kann gefährlich sein“, mahnte etwa Stürmer Philipp Hofmann mit Blick auf den Abstiegskampf. Er schob aber nach: „Punkt ist Punkt. Wir sind schwer zu besiegen.“ Seit zehn Partien hat der VfL nicht mehr verloren: Man schwankt in Bochum zwischen leichtem Frust und zartem Stolz auf eine „gute Entwicklung in den letzten Wochen“, wie Torwart Timo Horn meinte. 

Düsseldorf hadert nach 1:2 in Darmstadt
Die Fortuna indes haderte einmal mehr mit ihrer eklatanten Abschluss-Schwäche. Sie zeigte beim Tabellenzweiten Darmstadt eine ihrer stärksten Saisonleistungen, kehrte aber nach dem späten 1:2-Nackenschlag ohne Zähler in die Landeshauptstadt zurück. Düsseldorf liegt damit weiter bedrohlich nah an den Abstiegsrängen und vier Punkte hinter dem VfL. Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) steigt das NRW-Duell, vielleicht: ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf. Und mit Sicherheit eine Partie mit viel Brisanz.

Fan-Invasion, Erinnerungen ans Jahrhundertspiel
Die VfL-Fans laufen seit Wochen heiß, mehr als 8700 Anhänger werden dabei sein, noch gibt es ein paar Restkarten für den auf nun 9000 Plätze erweiterten Gästeblock – Auswärts-Saisonrekord! Es ist das erste Wiedersehen in der Merkus-Spiel-Arena seit dem Jahrhundertspiel des VfL, dem Relegations-Wunder im Mai 2024. Bochum drehte ein 0:3 nach dem Hinspiel im Elfmeterschießen, feierte die Bundesliga-Rettung. Fortuna versank wochenlang in Schockstarre. 

Röslers Rückkehr nach Düsseldorf
Und es ist auch die Rückkehr von VfL-Trainer Uwe Rösler nach Düsseldorf, der in seinen anderthalb Jahren als Fortuna-Coach zunächst den Bundesliga-Klassenerhalt und in der Corona-Zweitliga-Saison 2020/21 den Aufstieg mehr oder minder knapp verpasst hatte. Rösler heuerte im Oktober 2025 beim VfL an nach einem Katastrophen-Start mit drei Punkten aus acht Partien. Bei Düsseldorf, das bis dahin zehn Punkte gesammelt hatte, übernahm zeitgleich Markus Anfang, der pikanterweise auch in Bochum ein Kandidat war. Klarer Punktsieger im Fernduell: Uwe Rösler.

Mit einem Erfolg an seiner alten Wirkungsstätte würde Bochum einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Dafür muss sich der VfL gegen die zuletzt heimstarke Fortuna (drei Siege, ein Remis) aber steigern, muss „das Maximum“ herausholen, wie Rösler immer wieder betont. Und zwar konstant. Gegen Nürnberg habe der ersatzgeschwächte VfL die erste Halbzeit „etwas verschlafen“, meinte Rösler. Er betonte aber die Leidenschaft im zweiten Abschnitt: „Ich bin nicht unzufrieden. Die Jungs haben alles rausgehauen, den Punkt nehmen wir mit.“ 

Holtmann und Morgalla : Positive Signale
In Düsseldorf sollen es drei werden, helfen könnten gleich vier Rückkehrer. Mit Philipp Strompf und Koji Miyoshi ist nach ihren Gelb-Sperren fest in der Startelf zu rechnen. Bei Gerrit Holtmann, der beim Anschwitzen über muskuläre Probleme am Oberschenkel geklagt hatte, und Leandro Morgalla, der offensichtlich mit Problemen im Brustbereich früh ausgewechselt werden musste, gibt es nach Informationen dieser Redaktion positive Signale, dass sie gegen Düsseldorf dabei sein könnten. Nach ersten Erkenntnissen vom Wochenende droht beiden Stammspielern jedenfalls kein längerer Ausfall. Weitere Untersuchungen am Montag stehen allerdings noch aus. 

Quelle: WAZ.de


RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - Herr Bert - 02-23-2026

Die Remiskönige des VfL Bochum haben in der Rückrunde nicht mehr Punkte geholt als Fortuna Düsseldorf. Daher wäre es mal wieder an der Zeit für einen Dreier - auswärts mit 9000 VfL-Fans im Rücken. 

Auf der einen Seite ist der VfL Bochum seit Ende November ungeschlagen. Auf der anderen Seite gewinnt die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler aber auch fast kein Spiel. 

Sieben der acht letzten Begegnungen endeten mit einer Punkteteilung. Daher verwundert es nicht, dass man in der Rückrundentabelle die gleiche Punktzahl erarbeiten konnte wie Fortuna Düsseldorf, die gefühlt aber im Krisenmodus agieren. 

Vier Punkte trennen Bochum und Düsseldorf nur, ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu erkennen. Mit diesen ganzen Punkteteilungen kommt man nicht von der Stelle. 

Positiv: Am Montag konnte Rösler schon zwei Rückkehrer im Training begrüßen, die das Spiel gegen Nürnberg (1:1) verpassten oder nur kurzzeitig mitbestreiten konnten. 

Gerrit Holtmann kehrte ebenso ins Training zurück wie Leandro Morgalla, beide dürften am Freitag in Düsseldorf (18:30 Uhr) wieder im Kader stehen, in dem der gelbgesperrte Maximilian Wittek fehlen wird. 

Für Rösler werden die 90 Minuten eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. 53 Mal stand er als Trainer von Fortuna Düsseldorf an der Seitenlinie. Er erreichte einen Punkteschnitt von 1,45. 

Vor der Rückkehr zur Fortuna freut er sich auf das, was ihn und seine Mannschaft erwarten wird. "In dem Stadion mit 10.000 Bochumern vor vollem Haus zu spielen, das wird eine besondere Atmosphäre. Da freuen sich alle drauf." 

Kontakt hat er nicht mehr so viele nach Düsseldorf, wo seine Trainertätigkeit im Juni 2021 endete. Was den Gegner vom Freitag angeht, weiß er nur, dass die Fortuna schlechter dasteht in der Tabelle, als es nötig wäre. 

Rösler: "Sie waren oft nicht die schlechtere Mannschaft. Sie waren oft ebenbürtig. Wenn man ihre Chancen sieht, die sie erarbeiten, das wird ein hartes Stück Arbeit." 

Zuletzt hatte die Fortuna allerdings große personelle Probleme. Viele Torhüter fielen aus, aktuell muss man um einige Innenverteidiger bangen. Mit Jesper Daland sah einer der Verteidiger zuletzt in Darmstadt die Rote Karte 

Rösler weiß dennoch, wie schwer die Aufgabe wird. Seine Ansage: "In der Liga gibt es nichts for free." 

Quelle: Reviersport.de


RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - Herr Bert - 02-23-2026

VfL Bochum bereitet sich mit dem kompletten Kader auf das Spiel in Düsseldorf vor – ob alle Leistungsträger rechtzeitig fit werden? 

Die Sprintübungen gingen Gerrit Holtmann wieder leicht aus den Beinen. Der eine oder andere der 25 Feldspieler und vier Torhüter hatte hingegen etwas Probleme mit der Standfestigkeit auf dem inzwischen auch angeschlagenen Rasen auf dem Trainingsplatz des VfL Bochum. Anders als das Geläuf im Ruhrstadion - der neue Rasen wird dann beim Heimspiel gegen Kaiserslautern am 7. März eingeweiht - wird dort aber noch nicht gewechselt. Solange normale Trainingseinheiten wie am Montagvormittag auch noch vonstattengehen können, wird sich wohl auch niemand aus dem Kader des VfL beklagen. Zumal dafür auch gar keine Zeit ist. 

Schon am Freitagabend geht es für die Bochumer im Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf (18.30 Uhr/Sky) weiter, und dann dürfte auch Gerrit Holtmann wieder eine Rolle in der Startelf spielen, nachdem er vor dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg kurzfristig mit Problemen in der Oberschenkelmuskulatur ausgefallen war. „Dass er so kurz vor dem Spiel nicht auflaufen konnte, macht etwas mit der Mannschaft. Wir müssen daher auch Verständnis haben für die Mannschaft in der ersten Halbzeit“, sagte Rösler rückblickend. Doch schon am Montag war er wieder dabei – einzig beim abschließenden Turnier durfte er, genauso wie Marcel Sobottka und Ibrahim Sissoko, noch nicht mitmischen. 

Rösler erklärt: So geht es Morgalla
„Bei Gerrit war etwas vom Rücken reingezogen“, sagte sein Trainer Uwe Rösler am Montag rückblickend auf letzten Freitag. „Das kann manchmal passieren. Es ist so, wie es ist.“ Beim Anschwitzen am Vormittag hatte Holtmann über Probleme geklagt, konnte am Abend nicht mitwirken. Was sichtlich zu kleineren Anpassungsproblemen führte, weil sein Ersatzmann Farid Alfa-Ruprecht nicht überzeugen konnte. „Wir haben das Spiel auf Gerrit zugeschnitten und er war sehr wichtig in den Spielen“, sagte Rösler, der Hoffnungen hat, dass Holtmann schon am Freitag wieder von Beginn an spielen kann. „Der Plan war, dass er heute mit dem Ball etwas macht und auch an den Spielformen teilnimmt. Beim Turnier sollte er draußenbleiben. Morgen soll er voll mitmachen.“

Schon am Montag wieder voll dabei war Leandro Morgalla. Der Rechtsverteidiger musste gegen Nürnberg nach einer guten Viertelstunde vom Platz und fasste sich dabei immer wieder an die Brust. Beim VfL schrillten die Alarmglocken. Im Februar 2024 hatte ihn eine Herzmuskelentzündung infolge einer Virusinfektion als damals 19-Jährigen jäh aus dem gewohnten Leben eines Profifußballers gerissen, ein halbes Jahr später kehrte er zurück. „Wir haben bei Leo das Herz getestet, weil er früher mal Probleme mit dem Herzmuskel hatte“, sagte Rösler. „Wir haben aber grünes Licht bekommen. Ich weiß nicht genau, woran es am Freitag lag. Er hat sich unwohl gefühlt. Deshalb habe ich ihn rausgenommen. Wenn man mal sechs Monate damit raus war, macht das was mit einem.“ 

Rakneberg ersetzt Wittek
Die Entwarnung aber kam schnell – und Morgalla mischte schon wieder voll mit und dürfte gegen Fortuna Düsseldorf erneut in der Startelf stehen. Was für die Stabilität der Mannschaft wichtig sein dürfte, zumal mit dem gesperrten Maximilian Wittek bereits ein Spieler aus der Viererkette ersetzt werden muss. Für ihn spielt zu „100 Prozent“ Mikkel Rakneberg, wie Rösler schon sagte.

Quelle: WAZ.de


RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - Herr Bert - 02-23-2026

Anderthalb Jahre coachte Uwe Rösler die Fortuna. Jetzt kehrt er als VfL-Trainer nach Düsseldorf zurück und erklärt, wie er mit Bochum siegen will. 

Zusatzmotivation? Besondere Emotionen? Uwe Rösler wiegelt ab. Der Trainer des VfL Bochum ist ja ohnehin immer on fire, wenn der Ball im Spiel ist, ob beim Training oder bei den Spielen. Am Freitag kehrt der 57-Jährige erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück: Fortuna Düsseldorf empfängt den VfL (18.30 Uhr/Sky).

Ein besonderes Spiel? „Es ist eines, das wir gewinnen wollen“, sagte Rösler nach dem Training am Montag. In der Düsseldorfer Arena zu spielen, vor mindestens 9000 anreisenden VfL-Fans, „darauf freut sich jeder. Emotionen zeige ich am Freitag. Ich fahre mich langsam hoch.“ Business as usual, sozusagen. 

Röslers Werk in Düsseldorf bleibt unvollendet
Nur ein deutsches Team hatte Rösler vor seiner Ankunft in Bochum im vergangenen Oktober gecoacht. Düsseldorf. Sein Werk blieb unvollendet. Ende Januar 2020 kam der in England und Skandinavien gereifte Trainer und Ex-Stürmer zum damaligen Bundesliga-Schlusslicht. Die Fortuna spielte mutig, holte 15 Punkte in 15 Partien, verpasste aber den Relegationsrang 16 durch ein 0:3 am letzten Spieltag bei Union Berlin. Werder Bremen rettete sich, Düsseldorf stieg ab.

Der Wiederaufstieg war dann das erklärte Ziel, der Druck groß. Die Corona-Krise, die Röslers Amtszeit von Beginn an begleitete, und leere Stadien erschwerten die Arbeit. 56 Punkte holte Düsseldorf, Rang fünf. Sechs Zähler fehlten zu Platz drei, acht zum zweiten Platz. Rösler stolperte damals ausgerechnet auch über den VfL, der sein Team im Hinspiel 5:0 abfertigte und in Düsseldorf 2:0 gewann. Es war ein Meilenstein zur Bochumer Zweitliga-Meisterschaft. 

Röslers Ende bei Fortuna: Abschied mit Anstand
Die Folge: Der am Saisonende auslaufende Vertrag wurde nicht verlängert, Düsseldorf trennte sich im Mai 2021 von Rösler. Ein Abschied mit Anstand. „Wir sind Uwe Rösler sehr dankbar für sein großes Engagement, seine Leidenschaft und akribische Arbeit mit der Mannschaft“, sagte der damalige Sportvorstand Uwe Klein. Ähnlich respektvoll äußerte sich Fortunas langjähriger Boss Klaus Allofs.

„Insgesamt müssen wir aber sehen, dass unsere gemeinsamen Ziele – wenn auch denkbar knapp – nicht erreicht wurden“, so Klein damals über die „schwierige Entscheidung“. Auch Rösler wählte wohlwollende Worte zum Abschied nach 53 Pflichtspielen (Punkteschnitt: 1,45). Er ließ aber damals schon durchblicken, dass er sich eine andere Entscheidung gewünscht hätte. 

Rösler freut sich auf Wiedersehen mit alten Bekannten bei Fortuna
Ein Jahr Pause, drei Jahre bei Aarhus GF in Dänemark und ein halbes Jahr beim VfL später läuft Rösler nun wieder in Düsseldorf ein. „Ich hatte mir den fairen Abgang verdient. Ich hätte damals gerne weitergemacht, aber Klaus Allofs und Uwe Klein hatten andere Ideen“, sagte Rösler am Montag im Gespräch mit dieser Redaktion. „Wir haben uns in die Augen geguckt und die Hand gegeben. Es gab kein böses Blut. Es ist alles professionell gelaufen, und wir können auch heute ein Bier zusammen trinken.“

Allofs und Klein sind bei der Fortuna mittlerweile Geschichte, andere wie Sven Mislintat, seit Dezember neuer Sportvorstand, haben das Sagen. Zahlreiche Mitarbeiter im Lizenzbereich und auch einige Spieler aus Röslers Zeit sind aber noch für Düsseldorf aktiv. Stammtorwart Florian Kastenmeier, Emmanuel Iyoha, Shinta Appelkamp kamen beim jüngsten 1:2 der Fortuna in Darmstadt zum Einsatz, Matthias Zimmermann saß auf der Bank. „Auch im Staff sind noch ein paar Leute dabei, die ich kenne. Ich freue mich, sie wiederzusehen“, sagt Rösler. 

Idealerweise müssen sie ihrem Ex-Chef hinterher gratulieren. Nach zuletzt drei Remis in Serie peilt der unter Rösler auswärts noch unbesiegte VfL einen Dreier an, könnte den Vorsprung auf Düsseldorf damit auf sieben Punkte ausbauen. Es wäre ein großer Schritt zum Klassenerhalt. Allerdings zeigte sich Düsseldorf zuletzt heimstark, holte zehn Punkte aus den letzten vier Partien in der heimischen Arena. 

„Wir müssen eine gute Pressinghöhe finden. Wenn wir zu hoch stehen, ist Kastenmeier da, wenn wir zu tief stehen, werden sie viele Flanken schlagen“, erklärte Rösler einen Teil des Plans. Und: „Die Boxverteidigung wird wichtig sein. Wir hätten das Tor gegen Nürnberg kollektiv besser verteidigen können“, so Rösler mit dem Blick zurück aufs Nürnberg-Spiel (1:1), als Mohamed Ali Zoma zum 1:0 getroffen hatte. 

Düsseldorf habe „generell sechs große Spieler“ auf dem Platz, sei „im offensiven Bereich gefährlich“. Allein: Im Abschluss haperte es oft, zuletzt in Darmstadt. „Sie sind oft Minimum ebenbürtig und manchmal die bessere Mannschaft. Es wir ein hartes Stück Arbeit. Wie jedes Spiel in dieser Liga“, so Rösler. 

Rösler über Rakneberg: „Er pusht das Team“
Seine komplette Startelf habe er, anders als in den Vorwochen, diesmal noch nicht frühzeitig im Kopf. Wenn nichts passiert, hat Rösler viel Auswahl: 25 Feldspieler und vier Torhüter trainierten am Montag. Die zuletzt angeschlagenen Gerrit Holtmann und Leandro Morgalla dürften ebenso loslegen wie die gegen Nürnberg gesperrt fehlenden Philipp Strompf und Koji Miyoshi.

Dagegen wird Maximilian Wittek fehlen nach seiner fünften Gelben Karte. Für den Stamm-Linksverteidiger spielt Winterzugang Mikkel Rakneberg erstmals von Beginn an, nachdem der 23-Jährige bereits gegen Elversberg, Schalke und Nürnberg eingewechselt wurde. Darauf legte sich Rösler bereits fest. „Ich wollte ihn unbedingt reinbringen im letzten Spiel, damit er sich ans Tempo gewöhnt“, erklärte der Trainer. „Er ist fit, kann 90 Minuten ohne Probleme gehen. Er trainiert immer zuverlässig und im Sinne der Mannschaft. Er pusht die Jungs. Er kann sich auf das super Spiel vor 40.000 Fans freuen.“ 

Quelle: WAZ.de


RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - Herr Bert - 02-24-2026

Fortuna Düsseldorf blickt auf ein Wochenende zum Vergessen zurück: Last-Minute-Pleite und ein weiterer Ausfall. 

Fortuna Düsseldorfs Innenverteidiger Jordy de Wijs hat sich bei seinem Startelf-Comeback eine Adduktorenverletzung zugezogen. Damit wird der Niederländer vorerst ausfallen, wie der Fußball-Zweitligist zwei Tage nach der 1:2-Niederlage in Darmstadt mitteilte. 

Bereits nach einer Viertelstunde hatte sich de Wijs bei einem Zweikampf mit Darmstadt-Stürmer Isac Lidberg verletzt und war kurz darauf ausgewechselt worden. Nur vier Minuten zuvor war dem 31-Jährigen noch sein erster Saisontreffer zum 1:1-Ausgleich gelungen. 

De Wijs war bis dato nur als Ergänzungsspieler gefragt gewesen. Und nach seiner Auswechslung sollte das Spiel gegen die Lilien auch kein gutes Ende mehr nehmen. Denn nach 88 Minuten besorgte Matej Maglica den 2:1-Siegtreffer für die Lilien. 

"Es ist extrem bitter, denn wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich muss nur aufpassen, denn ich sage oft, dass wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben, und am Ende fahren wir mit null Punkten nach Hause. Das ärgert einen. Wenn wir hier gewinnen, kann sich keiner beschweren. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt und den Gegner gut beherrscht", analysierte Fortuna-Trainer Markus Anfang im Nachgang bei "Sky". 

Und weiter: "Dass man eine solche Mannschaft nicht komplett ausschalten kann, ist natürlich auch klar. Bitter ist zudem, dass wir zwei weitere Innenverteidiger verloren haben. Mit Kenneth Schmidt unter der Woche sind es insgesamt drei. Wir dürfen letztlich aber nicht immer nur jammern über fehlende Punkte, sondern müssen auch Tore machen. Da ist jeder gefragt. Jeder Profi kann Tore schießen. Und hinten können wir auch zu Null spielen. Ich gehe mit keinem guten Gefühl nach Hause." 

Torwart Florian Kastenmeier ergänzte: "Es ist sehr enttäuschend und ein Stück weit Wut dabei. Wir haben es wieder nicht geschafft, uns zu belohnen und vorne die Tore zu machen. Hinten sind wir zweimal unachtsam. So fahren wir wieder mit null Punkten nach Hause. Natürlich können wir auch was mitnehmen: Es war ein Riesenspiel von uns, wir waren super in den Räumen unterwegs und kamen ins letzte Drittel. Dort war es wie zuletzt zu ineffizient. Letztlich kriegen wir in der 88. Minute das Gegentor und fahren mit leeren Händen nach Hause. Das begleitet uns schon über Monate." 

Neben de Wijs fallen, Stand jetzt, Jesper Daland (gesperrt), Florian Schock, Kenneth Schmidt, Tim Breithaupt, Hamza Anhari, Julian Hettwer, Tim Rossmann und Marin Ljubicic (alle verletzt) gegen den VfL Bochum aus. 

Quelle: Reviersport.de