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Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL
#6
Vor dem Spiel des VfL Bochum in Düsseldorf bieten sich Uwe Rösler einige Optionen. Im Mittelfeld und Angriff muss er ein Luxusproblem lösen. 

In den letzten Wochen hatte Uwe Rösler stets zu Wochenbeginn seine Wunsch-Startelf schon im Kopf. Vor der Partie des VfL Bochum bei Fortuna Düsseldorf am Freitag (18.30 Uhr/Sky) sei dies aber nicht der Fall, versicherte der Trainer im Gespräch mit dieser Redaktion. 

Seine Auswahl ist groß: Kein einziger Profi fehlte bei der langen Einheit am Dienstag krank oder verletzt. Klar ist damit lediglich, dass Maximilian Wittek nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ausfallen wird. Weitere Startelf-Änderungen sind zu erwarten: Was im Training auffiel. 

Intensives Training: Rösler setzt Fokus auf Konsequenz im Angriff
Intensiv ging es auf dem unteren Trainingsplatz zur Sache, mit langen Sprints im zwei gegen zwei samt Abschluss und Verteidigung gleich zu Beginn, mit einem Fokus auf Flanken und schnellen Abschlüssen danach. Rösler legte einen Schwerpunkt aufs letzte Drittel, wo es zuletzt an Konsequenz und Schärfe haperte. Für die Verteidiger ging es um die Box-Verteidigung.

Flanken von außen – eher flach als hoch – auf den ersten Pfosten oder in den Rückraum, Direktspiel mit Tempo, One-Touch-Abschluss, das will Rösler sehen. Immer mal wieder rief er ein „Bravo“ oder „Guter Ball“ über den Platz, im Wechsel mit lautstarker Kritik. „Eye, Jungs, das ist der Grund, warum wir so wenig Tore schießen. Haut den Ball rein!“, schnaubte der Ex-Stürmer einmal, als Gerrit Holtmann zu lange zögerte. „Gerrit, schieß!“ Wichtiger: Holtmann, der gegen Nürnberg ja kurzfristig ausgefallen war, konnte wie geplant das gesamte Pensum absolvieren, ebenso wie Leandro Morgalla und Marcel Sobottka. 

Viererkette spielt sich ein – Rakneberg ersetzt Wittek
Mit Spielformen zum Pressing, Gegenpressing und sauberem Herausspielen aus der Abwehr ging es weiter: Zunächst neun gegen neun, dann elf gegen elf, während der Rest Torschussübungen absolvierte oder mit Anthony Losilla auf dem Nebenplatz arbeitete. Dabei blieb die in Düsseldorf zu erwartende Viererkette in allen Übungen zusammen: mit Mikkel Rakneberg als Wittek-Ersatz links, mit dem nach Gelb-Sperre zurückkehrenden Philipp Strompf und Noah Loosli innen, mit Leandro Morgalla rechts.

Die Kette verteidigte zunächst gegen einen möglichen Düsseldorf-Angriff. Den bildeten Gerrit Holtmann und Koji Miyoshi über die Außen sowie Callum Marshall und Philipp Hofmann zentral. Auffallend: Francis Onyeka agierte am Dienstag in keiner Spielform gemeinsam mit Zielstürmer Hofmann. Auch im A-Team beim Abschluss-Spiel bildeten Marshall und Hofmann ein Duo, flankiert von Miyoshi und Moritz-Broni Kwarteng, der gegen Nürnberg als Joker für frischen Wind gesorgt hatte. 

Hofmann und Miyoshi dürften starten
Auf Hofmanns Präsenz dürfte Rösler bei den groß gewachsenen Fortunen wohl nicht verzichten; auf die gute Form von Miyoshi, der gegen Nürnberg gesperrt gefehlt hatte, ebenfalls nicht. Das Wechselspiel Holtmann/Kwarteng könnte es auch im Spielverlauf geben. Starten wird wohl der in den letzten Wochen starke Holtmann, auf den die VfL-Angriffe zuletzt auch zugeschnitten waren, wie Rösler am Montag erklärt hatte.

Offen scheint das Rennen zwischen Onyeka und Marshall zu sein. Der 18-jährige Onyeka zählte unter Rösler bisher immer zur Startelf auf verschiedenen Positionen, ist mit acht Treffern bester VfL-Torschütze, körperlich robust, spielintelligent, gut im Pressing, eigentlich: gesetzt. Er zeigte in den letzten Wochen aber schwankende Leistungen. Winterzugang Marshall überzeugte mit guten Pässen, intensiven Zweikämpfen, viel Herzblut. Eine knifflige Entscheidung, die Rösler womöglich erst nach den beiden nicht-öffentlichen Einheiten am Mittwoch und Donnerstag trifft. 

Matus Bero trainiert im A-Team
Einen guten, zielstrebigen Eindruck hinterließ auch Matus Bero, der zumindest perspektivisch für ein weiteres „Luxusproblem“ sorgt für Bochumer Zweitliga-Verhältnisse. Der Kapitän durfte zum Abschluss als Sechser/Achter neben Cajetan Lenz im A-Team ran. Mats Pannewig spielte auf der anderen Seite. 

Pannewig hatte gegen Nürnberg nicht seinen besten Tag, Bero feierte nach langer Zwangspause mit seiner Einwechslung in der Schlussphase sein Comeback. Fraglich ist allerdings, ob der 30-Jährige bereits die Kraft hat für 90 Minuten. Bero fehlte seit Mitte Dezember wegen einer Verletzung am Sprunggelenk, kehrte erst vor gut zwei Wochen ins Mannschaftstraining zurück. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 24. Spieltag Düseldorf - VfL - von Herr Bert - Gestern, 10:50 AM

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