02-15-2026, 06:47 PM
Bochum und Paderborn trennen sich 0:0 - nach einem Chancenfestival par excellence ein unfassbares Ergebnis, über das sich vor allem der VfL angesichts einer Masse an Hochkarätern ärgern muss.
Bochums Coach Uwe Rösler nahm gegenüber dem 1:1 in Münster einen Personaltausch vor: Pannewig verdrängte Marshall auf die Bank. Bei Paderborn vertraute Ralf Kettemann im Vergleich zum 2:1 gegen Nürnberg auf exakt dieselbe Anfangsformation.
Trotz äußerst viel Ballkontrolle des SCP gegen lauernde Bochumer, die durch Miyoshi in der 1. Minute fast einen Blitzstart hingelegt hätten, verstrich die Anfangsviertelstunde ohne nennenswerten Abschluss der überlegenen Gäste, die nicht in die Tiefe fanden.
Mit einem ersten VfL-Konter von Onyeka (16.) verschoben sich die Kräfteverhältnisse, die Offensivaktionen der Gastgeber wurden konkreter und gipfelten in der bis dorthin besten Chance durch Hofmann - Paderborns Keeper Seimen parierte großartig (20.).
VAR kassiert Elfmeter ein - Bochumer Chancenwucher
Die Offensive des SCP blieb harmlos, auf der Gegenseite entwickelte sich diesbezüglich ein wahres Feuerwerk. Zunächst wurde ein durch Götze verursachter Handelfmeter vom VAR wieder einkassiert, weil Miyoshi in der Entstehung im Abseits gestanden hatte (30.).
Immer nach dem gleichen Muster - mit Initiator Holtmann vom linken Flügel - spielte sich Bochum in einen Rausch, betrieb allerdings Chancenwucher. Nach Miyoshis Schlenzer (33.) stand wiederholt Seimen der überfälligen Führung im Weg: Der Keeper bewahrte sein Team bei mehreren Hochkarätern von Hofmann (37.) und Miyoshi (40., 44.) vor dem Rückstand.
Die letzte Szene gehörte auf der anderen Seite Tigges, dessen Kopfball noch die Oberkante der Latte touchierte ((45.) - eine Pausenführung des Aufstiegsaspiranten wäre aber auch absurd gewesen.
Miyoshi kommt einfach nicht an Seimen vorbei
Nach Wiederanpfiff ging es zunächst fröhlich offensiv weiter. Holtmann (46.) und Onyeka (48.) erweiterten das Chancenplus des VfL, Baur meldete immerhin auch den SCP an (47.). Es folgte die nächste große Bochumer Möglichkeit, wieder zog Miyoshi im Privatduell gegen Seimen den Kürzeren (51.).
Auf der anderen Seite zeigte Horn gegen Michel sein Können, ein Treffer hätte wegen Abseits wohl nicht gezählt (57.). Bei Holtmann schon - wohl überflüssig zu erwähnen, dass Seimen auch die nächste dicke Gelegenheit vereitelte (60.).
Nach einer Stunde Offensivfeuerwerk flaute das Spiel zwar nicht in seiner Intensität, aber doch in Sachen zwingende Chancen deutlich ab. Der VfL agierte nicht mehr so präzise, was den Kettemann-Schützlingen das Verteidigen erleichterte.
Eine Topchance gab es noch: Fast nicht mehr verwunderlich war es, dass Seimen auch Bochums Lucky Punch durch Wittek beim 22. Torschuss der Gastgeber im Weg stand (90.+4). Es blieb bei der Nullnummer, mit der der Aufstiegsaspirant sicherlich sehr gut leben kann.
Am kommenden Freitag (18.30 Uhr) empfängt Bochum den 1. FC Nürnberg und muss dabei auf die gelbgesperrten Strompf und Miyoshi verzichten. Am Sonntag (13.30 Uhr) trifft Paderborn auf Hertha BSC.
Quelle: Kicker.de
Bochums Coach Uwe Rösler nahm gegenüber dem 1:1 in Münster einen Personaltausch vor: Pannewig verdrängte Marshall auf die Bank. Bei Paderborn vertraute Ralf Kettemann im Vergleich zum 2:1 gegen Nürnberg auf exakt dieselbe Anfangsformation.
Trotz äußerst viel Ballkontrolle des SCP gegen lauernde Bochumer, die durch Miyoshi in der 1. Minute fast einen Blitzstart hingelegt hätten, verstrich die Anfangsviertelstunde ohne nennenswerten Abschluss der überlegenen Gäste, die nicht in die Tiefe fanden.
Mit einem ersten VfL-Konter von Onyeka (16.) verschoben sich die Kräfteverhältnisse, die Offensivaktionen der Gastgeber wurden konkreter und gipfelten in der bis dorthin besten Chance durch Hofmann - Paderborns Keeper Seimen parierte großartig (20.).
VAR kassiert Elfmeter ein - Bochumer Chancenwucher
Die Offensive des SCP blieb harmlos, auf der Gegenseite entwickelte sich diesbezüglich ein wahres Feuerwerk. Zunächst wurde ein durch Götze verursachter Handelfmeter vom VAR wieder einkassiert, weil Miyoshi in der Entstehung im Abseits gestanden hatte (30.).
Immer nach dem gleichen Muster - mit Initiator Holtmann vom linken Flügel - spielte sich Bochum in einen Rausch, betrieb allerdings Chancenwucher. Nach Miyoshis Schlenzer (33.) stand wiederholt Seimen der überfälligen Führung im Weg: Der Keeper bewahrte sein Team bei mehreren Hochkarätern von Hofmann (37.) und Miyoshi (40., 44.) vor dem Rückstand.
Die letzte Szene gehörte auf der anderen Seite Tigges, dessen Kopfball noch die Oberkante der Latte touchierte ((45.) - eine Pausenführung des Aufstiegsaspiranten wäre aber auch absurd gewesen.
Miyoshi kommt einfach nicht an Seimen vorbei
Nach Wiederanpfiff ging es zunächst fröhlich offensiv weiter. Holtmann (46.) und Onyeka (48.) erweiterten das Chancenplus des VfL, Baur meldete immerhin auch den SCP an (47.). Es folgte die nächste große Bochumer Möglichkeit, wieder zog Miyoshi im Privatduell gegen Seimen den Kürzeren (51.).
Auf der anderen Seite zeigte Horn gegen Michel sein Können, ein Treffer hätte wegen Abseits wohl nicht gezählt (57.). Bei Holtmann schon - wohl überflüssig zu erwähnen, dass Seimen auch die nächste dicke Gelegenheit vereitelte (60.).
Nach einer Stunde Offensivfeuerwerk flaute das Spiel zwar nicht in seiner Intensität, aber doch in Sachen zwingende Chancen deutlich ab. Der VfL agierte nicht mehr so präzise, was den Kettemann-Schützlingen das Verteidigen erleichterte.
Eine Topchance gab es noch: Fast nicht mehr verwunderlich war es, dass Seimen auch Bochums Lucky Punch durch Wittek beim 22. Torschuss der Gastgeber im Weg stand (90.+4). Es blieb bei der Nullnummer, mit der der Aufstiegsaspirant sicherlich sehr gut leben kann.
Am kommenden Freitag (18.30 Uhr) empfängt Bochum den 1. FC Nürnberg und muss dabei auf die gelbgesperrten Strompf und Miyoshi verzichten. Am Sonntag (13.30 Uhr) trifft Paderborn auf Hertha BSC.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."