02-13-2026, 11:38 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-13-2026, 11:39 PM von Herr Bert.)
VfL-Trainer Uwe Rösler hat vor dem Duell mit Paderborn insbesondere im Mittelfeld die Qual der Wahl. Wer fällt dem Luxusproblem des Coaches zum Opfer? Eine Rolle bei der Entscheidung dürften auch die sieben (!) drohenden Gelb-Sperren der Bochumer Akteure spielen
Lange hielt die VfL-Hintermannschaft beim vergangenen Duell am 3. Spieltag mit dem SC Paderborn dicht - falls man es so nennen möchte. Schließlich erspielte sich der SCP Chance um Chance, scheiterte aber am Aluminium und Bochums Keeper Timo Horn, bevor Lucas Copado das Team aus dem Ruhrpott kurz vor Schluss tief ins Mark traf (0:1-Niederlage). Ein hochverdienter Sieg der Paderborner (3,11 xGoals), der die Bochumer Krise damals weiterverschärfte.
Auch wenn damals noch Dieter Hecking an der Seitenlinie stand, ist der Spielverlauf natürlich auch dem aktuellen VfL-Trainer Uwe Rösler nicht verborgen geblieben. Eine Wiederholung der Paderborner Dominanz möchte Rösler naturgemäß vermeiden. "Jeder kann sich daran noch erinnern. Ich habe mir nochmal die Daten angelesen. Sie hatten über drei xGoals. Das deutet auf eine klare Dominanz hin", konstatierte der 57-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Tabellendritten am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).
"Wir haben uns einen Matchplan erarbeitet, der ein anderer sein wird als der gegen Münster. Weil Paderborn das auch einfach abverlangt", kündigte Rösler an. Dabei kann der Trainer fast aus den Vollen schöpfen. Bis auf Kevin Vogt, Matus Bero (beide Trainingsrückstand) und Ibrahim Sissoko (Sprunggelenksverletzung) steht dem Trainer der komplette Kader zur Verfügung.
"Ich bin immer noch nicht klar, ehrlich", schmunzelte Rösler auf die Frage hin, auf wen der Trainer gerade im üppig besetzten Mittelfeld zurückgreifen möchte. "Ich habe mir gerade nochmal das Training angeschaut, morgen spielen wir auch noch mal elf gegen elf, ich schiebe das gerne immer ein bisschen auf."
Von Rösler gehuldigt, dann zweite Wahl
Dabei drängt sich vor allem die Frage auf, wie Rösler mit Mats Pannewig umgeht. Der 21-Jährige, den Rösler nach dem Spiel samt Treffer gegen Elversberg (1:1-Endstand) noch als den besten Mittelfeldspieler, den er beim VfL zur Verfügung hätte, bezeichnete, fiel beim Heimspiel gegen Schalke kurzfristig erkrankt aus und fand sich danach auch im Duell mit Münster auf der Bank wieder. Ist der vor drei Wochen noch von Rösler gehuldigte Youngster nun wieder ein Kandidat für die Startelf?
"Mats war der Spieler, der bis vor dem Schalke-Spiel die konstanteste Leistung gebracht hat, dann ist er leider erkrankt. Das muss jede gute Mannschaft dann auffangen. Das haben wir gegen Schalke und Münster sehr gut aufgefangen. Andere Spieler wie Francis (Onyeka, Anm. d. Red.) haben sich dann in den Dienst der Mannschaft gestellt" erklärte Rösler und bescheinigte Onyeka im gleichen Zuge eine sehr ordentliche Leistung. Das befeuert den Konkurrenzkampf an der Castroper Straße natürlich zusätzlich. "In jeder guten Mannschaft hast du Competition. Da muss sich auch jeder stellen. Da gibt es keine Freifahrtscheine zu verteilen."
Eine Komponente könnte dem Bochum-Trainer die Personalentscheidungen erleichtern. Schließlich droht Pannewig, der bereits viermal Gelb gesehen hat, eine Sperre. Gleich sechs Teamkollegen, zu denen unter anderem Phillip Hoffmann und Maximilian Wittek zählen, befinden sich in der selben Situation. Verteilt Schiedsrichter Tom Bauer im Duell mit Paderborn weitere Karten an die robuste Bochumer Mannschaft, könnte sich Röslers Luxusproblem schneller auflösen, als es dem Trainer lieb ist.
Ganz egal, wer im kommenden Heimspiel auf dem Platz stehen wird, eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung wird gegen Paderborn unumgänglich sein. Denn abermals bekommt es der Tabellenachte mit einer formstarken Mannschaft zu tun. "Wir spielen im Prinzip jetzt Woche für Woche gegen die Mannschaften, die gerade ein Momentum haben. Paderborn steht absolut zu Recht gerade da oben, sie haben eine sehr interessante Spielweise", lobte Rösler. Mit welchen Akteuren er dieser "interessanten Spielweise" begegnen wird, zeigt sich dann rund eine Stunde vor Anpfiff, wenn die Aufstellungen veröffentlicht werden.
Quelle: Kicker.de
Lange hielt die VfL-Hintermannschaft beim vergangenen Duell am 3. Spieltag mit dem SC Paderborn dicht - falls man es so nennen möchte. Schließlich erspielte sich der SCP Chance um Chance, scheiterte aber am Aluminium und Bochums Keeper Timo Horn, bevor Lucas Copado das Team aus dem Ruhrpott kurz vor Schluss tief ins Mark traf (0:1-Niederlage). Ein hochverdienter Sieg der Paderborner (3,11 xGoals), der die Bochumer Krise damals weiterverschärfte.
Auch wenn damals noch Dieter Hecking an der Seitenlinie stand, ist der Spielverlauf natürlich auch dem aktuellen VfL-Trainer Uwe Rösler nicht verborgen geblieben. Eine Wiederholung der Paderborner Dominanz möchte Rösler naturgemäß vermeiden. "Jeder kann sich daran noch erinnern. Ich habe mir nochmal die Daten angelesen. Sie hatten über drei xGoals. Das deutet auf eine klare Dominanz hin", konstatierte der 57-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Tabellendritten am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).
"Wir haben uns einen Matchplan erarbeitet, der ein anderer sein wird als der gegen Münster. Weil Paderborn das auch einfach abverlangt", kündigte Rösler an. Dabei kann der Trainer fast aus den Vollen schöpfen. Bis auf Kevin Vogt, Matus Bero (beide Trainingsrückstand) und Ibrahim Sissoko (Sprunggelenksverletzung) steht dem Trainer der komplette Kader zur Verfügung.
"Ich bin immer noch nicht klar, ehrlich", schmunzelte Rösler auf die Frage hin, auf wen der Trainer gerade im üppig besetzten Mittelfeld zurückgreifen möchte. "Ich habe mir gerade nochmal das Training angeschaut, morgen spielen wir auch noch mal elf gegen elf, ich schiebe das gerne immer ein bisschen auf."
Von Rösler gehuldigt, dann zweite Wahl
Dabei drängt sich vor allem die Frage auf, wie Rösler mit Mats Pannewig umgeht. Der 21-Jährige, den Rösler nach dem Spiel samt Treffer gegen Elversberg (1:1-Endstand) noch als den besten Mittelfeldspieler, den er beim VfL zur Verfügung hätte, bezeichnete, fiel beim Heimspiel gegen Schalke kurzfristig erkrankt aus und fand sich danach auch im Duell mit Münster auf der Bank wieder. Ist der vor drei Wochen noch von Rösler gehuldigte Youngster nun wieder ein Kandidat für die Startelf?
"Mats war der Spieler, der bis vor dem Schalke-Spiel die konstanteste Leistung gebracht hat, dann ist er leider erkrankt. Das muss jede gute Mannschaft dann auffangen. Das haben wir gegen Schalke und Münster sehr gut aufgefangen. Andere Spieler wie Francis (Onyeka, Anm. d. Red.) haben sich dann in den Dienst der Mannschaft gestellt" erklärte Rösler und bescheinigte Onyeka im gleichen Zuge eine sehr ordentliche Leistung. Das befeuert den Konkurrenzkampf an der Castroper Straße natürlich zusätzlich. "In jeder guten Mannschaft hast du Competition. Da muss sich auch jeder stellen. Da gibt es keine Freifahrtscheine zu verteilen."
Eine Komponente könnte dem Bochum-Trainer die Personalentscheidungen erleichtern. Schließlich droht Pannewig, der bereits viermal Gelb gesehen hat, eine Sperre. Gleich sechs Teamkollegen, zu denen unter anderem Phillip Hoffmann und Maximilian Wittek zählen, befinden sich in der selben Situation. Verteilt Schiedsrichter Tom Bauer im Duell mit Paderborn weitere Karten an die robuste Bochumer Mannschaft, könnte sich Röslers Luxusproblem schneller auflösen, als es dem Trainer lieb ist.
Ganz egal, wer im kommenden Heimspiel auf dem Platz stehen wird, eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung wird gegen Paderborn unumgänglich sein. Denn abermals bekommt es der Tabellenachte mit einer formstarken Mannschaft zu tun. "Wir spielen im Prinzip jetzt Woche für Woche gegen die Mannschaften, die gerade ein Momentum haben. Paderborn steht absolut zu Recht gerade da oben, sie haben eine sehr interessante Spielweise", lobte Rösler. Mit welchen Akteuren er dieser "interessanten Spielweise" begegnen wird, zeigt sich dann rund eine Stunde vor Anpfiff, wenn die Aufstellungen veröffentlicht werden.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
