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Presseberichte zum 22. Spieltag VfL - Paderborn
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„Wollen bei uns und unseren Prinzipien bleiben“
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Der VfL Bochum 1848 empfängt am 22. Spieltag den Tabellendritten. Am Sonntag, 15. Februar, ist der SC Paderborn zu Gast im Vonovia Ruhrstadion. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete auf der Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Neben Ibrahim Sissoko fehlt Romario Rösch, der immer noch krank ist. Matus Bero hat jetzt die erste Woche trainiert und es ordentlich gemacht. Er hat eine sehr hohe Grundfitness. Ich glaube aber, er braucht noch mindestens eine Woche.
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… den Kader: Ich kann nur 20 Spieler in den Spieltagskader berufen, nur elf von Anfang an spielen lassen und habe nur fünf Einwechslungen. Das ist mein Job, diese Entscheidungen zu treffen. Ich sammle alle Eindrücke, bespreche mich mit meinem Staff und es hängt auch vom Matchplan ab. Wir haben ein Heimspiel, wollen bei uns und unseren Prinzipien bleiben, müssen aber ein, zwei Dinge für Paderborn anpassen.
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… den Gegner: Paderborn steht absolut zurecht da oben in der Tabelle. Sie haben eine interessante Spielweise, sind eine der Mannschaften, die mit den meisten langen Bällen in der Liga agiert. Dazu ein Torhüter, der weit vor seinem Tor und sehr Ballsicher fast als Feldspieler mitspielt, was es schwer macht, sie zu pressen. Sie bringen viele Spieler auf die letzte Linie, was es schwierig macht für unsere Abwehrspieler, wenn wir vorne keinen Druck draufbekommen. Sie sammeln dann die zweiten Bälle ein, um ihren Ballbesitz in der gegnerischen Hälfe zu etablieren, und schlagen dazu viele Flanken.

… Philipp Hofmann: Seitdem ich hier bin, hat er sich voll damit identifiziert, wie wir spielen wollen. Ich habe ihm auch klare Dinge mitgegeben, zum Beispiel dass er sich immer zentral bewegen soll. Er wollte immer wieder außen aushelfen, das habe ich ihm strikt verboten. Ich brauche ihn im Zentrum, wo er den kürzesten Weg zum Tor hat, damit er seine Kräfte für die entscheidenden Situationen in beiden Boxen schont. Er ist sowohl offensiv als auch defensiv wichtig. Es wird aber auch mal ein Spiel geben, wo ich ihn nicht von Anfang an bringen werde, weil es unser Matchplan verlangt. Aber generell bin ich mit seiner Entwicklung, seiner Leistung und auch Leadership innerhalb der Mannschaft sehr zufrieden. Er hat eine gute Ausstrahlung, ist für mich ein Führungsspieler, aber auch er muss immer weitermachen.
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… Mats Pannewig: Er war der Spieler, der bis vor dem Schalke-Spiel die konstantesten Leistungen im Mittelfeldzentrum gebracht hat. Dann ist er krank geworden, was jede gute Mannschaft auffangen muss. Das haben wir sehr gut gegen Schalke und auch Münster gemacht. Da haben sich andere Spieler in den Dienst der Mannschaft gestellt, in diesem Fall Francis Onyeka. So ist das im Fußball, es gilt immer der Ist-Zustand. Mats hatte jetzt eine sehr gute Einwechslung gegen Münster und ist jetzt wieder voll auf seinem Leistungsniveau. Du hast in jeder guten Mannschaft Konkurrenzkampf. Dem muss sich jeder stellen und da gibt es keinen Freifahrtschein. Wir haben alle das Ziel, die Liga so schnell wie möglich zu halten. Diesem muss sich jeder im Dienst der Mannschaft unterordnen.
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... Farid Alfa-Ruprecht: Gegen Münster war seine Einwechslung sehr effektiv, er hat uns fast noch den Sieg gebracht. Er ist ein junger Spieler, ich beschäftige mich viel mit ihm, sei es per Video oder auf dem Trainingsplatz und er versucht, die Dinge anzunehmen. Wenn ihm im Spiel die ersten Aktionen nicht gelangen, ist er ein bisschen in ein Loch gefallen. Das verzeihe ich ihm, weil er jung ist und seine erste Saison als Profi hat. Da ist sein Lernprozess, dass er sich wieder auf die einfachen Dinge konzentriert, und versucht, innerhalb des Spieles das ungute Gefühl von misslungenen Aktionen schnellstmöglich verarbeitet. Damit ihn das in den folgenden Aktionen nicht beeinflusst. Er ist ein guter Junge, hat gut trainiert, ist willig und hat gegen Münster gezeigt, dass ich mich auf ihn verlassen kann.
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... Oliver Olsen: Mit ihm und Leandro Morgalla sind wir auf der Rechtsverteidiger sehr stark besetzt. Die beiden pushen sich, das ist gut für sie. Wir geben Oliver die Zeit zu lernen, wie wir spielen. Er hat jetzt auch unsere Abläufe bei offensiven und defensiven Standardsituationen mitgemacht. Da kann er mit seiner Kopfballstärke eine Waffe sein. Das braucht einfach seine Zeit, dass er unsere Spielweise kennenlernt, wie wir aufbauen, wie wir verteidigen. Er ist ein sehr schlauer Spieler mit guter Ausbildung in Dänemark und lernt jeden Tag.
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 22. Spieltag VfL - Paderborn - von Herr Bert - 02-13-2026, 03:26 PM

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