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Warum zwei freie Tage wichtig waren
#1
Beim VfL Bochum ist wieder Feuer drin, was auch an Uwe Rösler und seiner Maßnahme mit einem etwas verlängerten Wochenende liegt. 

Am Mittwochvormittag war wieder alles normal: Uwe Rösler gab lautstarke Kommandos auf dem Trainingsplatz beim VfL Bochum und haute auch den einen oder anderen markigen Spruch raus. Philipp Hofmann zum Beispiel nannte er nach einem Treffer während einer Übung einen „geilen Hund“. Noch am Dienstag war es ein wenig ruhiger. Da fehlte Rösler in der ersten Einheit vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn (13.30 Uhr, Sky) allerdings auch. Er musste an mehreren wichtigen Sitzungen in der Geschäftsstelle teilnehmen – unter anderem mit dem Präsidium, das bis halb eins in der Nacht auf Mittwoch tagte. 

Da war Rösler schon in anderen Sphären unterwegs. Die Nächte in dieser Woche werden nach eigener Aussage nämlich deutlich angenehmer, als es bei dem vollen Trainingsplatz noch zu befürchten war. „Ich habe jetzt schon meine Mannschaft bis auf eine Position im Kopf“, sagte der 57-Jährige überraschend am Mittwoch – schob aber auch hinterher: „Immer vorausgesetzt, die Mannschaft trainiert ordentlich. Wenn sich jemand hängenlässt oder einer überragend trainiert – dann sieht es noch mal anders aus.“ Nur eine Position sei aktuell noch offen, so der Cheftrainer. „Von der Grundausrichtung habe ich eine Position, bei der ich denke, dass es für dieses spezifische Spiel und die Herangehensweise vielleicht besser wäre. Das müssen wir in der Trainingswoche aber sehen.“ 

Der Beginn der Woche jedenfalls war vielversprechend. Bereits am Mittwoch war mächtig Zug in der Mannschaft, in der nur Romario Rösch krankheitsbedingt fehlte. Nach einem verlängerten Wochenende für Rösler und seine Spieler waren die Sinne offenbar wieder geschärft, das Feuer neu entfacht. „Heute war richtig gutes Feuer drin. Die Qualität war sehr, sehr hoch. Alle zeigen sich. Die wissen alle, dass wir nur 20 Mann im Kader haben können. Die waren heute auch alle gedanklich frischer. Sie reagieren schneller in der Entscheidungsfindung. Wir dürfen nur nicht überziehen“, sagte Rösler. 

„Die freien Tage waren notwendig“
Die paar Tage, an denen jeder machen konnte, was er wollte, seien genau deshalb nötig gewesen. „Wir haben in den letzten Wochen schon viele Emotionen gelebt. Der Höhepunkt war das Schalke-Spiel, wir durften vor Münster aber auf gar keinen Fall nachlassen. Wir haben gepusht und gepusht und gepusht, dass wir ja nicht die Zügel schleifen lassen“, sagte Rösler. „Daher waren die Tage jetzt notwendig. Ich habe von großen Trainern wie Alex Ferguson gelernt, dass der mentale Aspekt manchmal wichtiger als der physische ist. Bei Spielern und Trainern.“

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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