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Keine Chance für Vogt?
#1
Nach seiner Verletzungspause kämpft Kevin Vogt beim VfL Bochum um den Anschluss – doch der Konkurrenzkampf ist groß, die Plätze sind gering. 

Das Klatschen hatte man selbst einige Meter entfernt auf dem kleinen Hügel auf dem Trainingsgelände des VfL Bochum noch gehört. Als Kevin Vogt in einer Spielform seinem Mitspieler einen Ball halbhoch zuspielen wollte, traf er dabei den Kopf vom im Weg stehenden Matus Bero. Der Slowake, der gerade erst ins Training beim VfL Bochum zurückgekehrt war, schüttelte sich kurz und machte weiter. Auch zur Freude von Vogt, der kurz erschrocken geguckt hatte. Voller Elan zog der 34-Jährige die restliche Einheit durch, kratzte und biss in den verschiedenen Spielchen. Ihm war deutlich anzusehen, dass er sich dringend bei Trainer Uwe Rösler in den Fokus bringen wollte. 

Die Situation nämlich ist für den vermeintlichen Königstransfer des vergangenen Sommers keine leichte. Nach einer Knie-Operation im Oktober und einer anschließenden langen Verletzungspause ist Vogt inzwischen seit einigen Wochen wieder im Mannschaftstraining dabei. Für den Kader, geschweige denn die Startelf, hat es allerdings bislang nicht gereicht. 

Und auch gegen den SC Paderborn am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, Sky) dürfte es eng werden. „Kevin will und kämpft – genauso wie Erhan Masovic, Noah Loosli und Philipp Strompf“, sagte Rösler am Mittwoch nach einer intensiven Einheit. Die drei letztgenannten haben allerdings die Nase gegenüber Vogt vorn. 

Warum Rösler nur einen Innenverteidiger auf die Bank setzt
Hinzu kommt, dass Rösler als Trainer einen anderen Ansatz verfolgt, als manch einer seiner Kollegen. „Bei dem Angebot an offensiven Spielern, möchte ich in Spielen nur einen zentralen Verteidiger auf der Bank haben“, sagte er. „Ich halte mir lieber offensive Optionen offen. Zumal auch Leandro Morgalla als Innenverteidiger spielen kann, wenn Not am Mann ist. Das macht es für alle vier Innenverteidiger schwieriger, weil dadurch oft nur drei zum Kader gehören.“ Bedeutet auch, dass Vogt sich sehr anstrengen muss, um überhaupt in den nächsten Wochen wieder eine Kader-Option zu werden.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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