08-31-2026, 06:41 AM
Ernüchterung statt Euphorie beim VfL Bochum: Das 0:1 gegen Osnabrück hinterließ bei Fans, aber auch Spielern und Trainer Uwe Rösler Spuren.
Es hat nicht lange gedauert, bis in dieser Saison die ersten lauteren Pfiffe durchs Ruhrstadion hallten. Bereits nach dem dritten Spieltag ist die Stimmung rund um den VfL Bochum gekippt. Die Zuversicht ist schon jetzt dem Pessimismus gewichen. In den Kommentarspalten und den Kneipen der Stadt wurde noch am Freitagabend der erneute Abstiegskampf beschworen. Schlittert der Klub in die nächste Krise?
„Es war eine richtige Ohrfeige für uns“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück. „Mund abputzen, es geht weiter. Wir sind Bochum, wir kennen das Gefühl. Wir werden wieder Punkte holen“, sagte er zwar optimistisch. Doch anzusehen war ihm auf dem Podium im Bauch des immer mehr entkernten Stadions nicht, dass er das in diesem Moment auch selbst glaubte.
Bochum ist viel zu harmlos – Klartext von Hofmann
Wie beim Publikum ist auch bei ihm Ernüchterung eingezogen nach den ersten vier Pflichtspielen in dieser Saison. Während beim 1:0-Sieg in Braunschweig und dem 2:1-Erfolg im DFB-Pokal in Fürth die Leistungen in der Defensive und die Ergebnisse stimmten, ließ der VfL Bochum gegen Aufsteiger Osnabrück viel vermissen. Zwar hatten die Hausherren am Ende 65 Prozent Ballbesitz, doch von welcher Qualität der war, ließ sich an einer anderen Statistik ablesen. Echte Torgefahr strahlte der VfL nicht aus. Ein harmloser Schuss von Talent Tom Meyer in die Arme von Osnabrück-Keeper Jonas Krumrey, ein Schuss ans Außennetz von Koji Miyoshi und ein Kopfball von Philipp Hofmann an die Latte – mehr kam nicht.
„Gegner auseinanderzuziehen ist nicht unsere Paradedisziplin, und wenn‘s gefährlich wurde, war es durch Flanken. Das machen wir aber zu selten“, klagte Stürmer Philipp Hofmann. „Wir spielen wieder hintenrum und dann verpufft alles. Wir gewinnen auf den Außen kein Eins-gegen-eins, wir haben keinen Wow-Moment.“ Das Bemühen konnte man den Bochumern nicht absprechen, aber „dann hatten wir Situationen, in denen wir schießen können und dann wieder abspielen oder andersherum. Wir treffen die falschen Entscheidungen“, so Hofmann.
Dem Kader fehlt nach Ausfällen die Tiefe
Viele Spieler sind aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht auf ihrem höchsten Leistungslevel. Es fehlt nach mehreren Verletzungs-Ausfällen an Tiefe im Kader und an echten Startelf-Alternativen. Im Hintergrund laufen derzeit viele Gespräche, um die Schwächen doch noch zu adressieren. Mit Charlie Patino und Sean Klaiber stehen zwei Spieler kurz vor der Unterschrift an der Castroper Straße.
„Wir ziehen an einem Strang und wir dürfen jetzt nicht aufgeben oder negativ sein“, forderte Innenverteidiger Michael Steinwender daher. Doch bleiben die spielerischen Probleme, wird die Geduld sicher nicht größer.
[url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article413006064/stimmung-kippt-beim-vfl-bochum-viele-fans-beschwoeren-schon-den-abstiegskampf.html] Quelle: WAZ.de[/ur]
Es hat nicht lange gedauert, bis in dieser Saison die ersten lauteren Pfiffe durchs Ruhrstadion hallten. Bereits nach dem dritten Spieltag ist die Stimmung rund um den VfL Bochum gekippt. Die Zuversicht ist schon jetzt dem Pessimismus gewichen. In den Kommentarspalten und den Kneipen der Stadt wurde noch am Freitagabend der erneute Abstiegskampf beschworen. Schlittert der Klub in die nächste Krise?
„Es war eine richtige Ohrfeige für uns“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück. „Mund abputzen, es geht weiter. Wir sind Bochum, wir kennen das Gefühl. Wir werden wieder Punkte holen“, sagte er zwar optimistisch. Doch anzusehen war ihm auf dem Podium im Bauch des immer mehr entkernten Stadions nicht, dass er das in diesem Moment auch selbst glaubte.
Bochum ist viel zu harmlos – Klartext von Hofmann
Wie beim Publikum ist auch bei ihm Ernüchterung eingezogen nach den ersten vier Pflichtspielen in dieser Saison. Während beim 1:0-Sieg in Braunschweig und dem 2:1-Erfolg im DFB-Pokal in Fürth die Leistungen in der Defensive und die Ergebnisse stimmten, ließ der VfL Bochum gegen Aufsteiger Osnabrück viel vermissen. Zwar hatten die Hausherren am Ende 65 Prozent Ballbesitz, doch von welcher Qualität der war, ließ sich an einer anderen Statistik ablesen. Echte Torgefahr strahlte der VfL nicht aus. Ein harmloser Schuss von Talent Tom Meyer in die Arme von Osnabrück-Keeper Jonas Krumrey, ein Schuss ans Außennetz von Koji Miyoshi und ein Kopfball von Philipp Hofmann an die Latte – mehr kam nicht.
„Gegner auseinanderzuziehen ist nicht unsere Paradedisziplin, und wenn‘s gefährlich wurde, war es durch Flanken. Das machen wir aber zu selten“, klagte Stürmer Philipp Hofmann. „Wir spielen wieder hintenrum und dann verpufft alles. Wir gewinnen auf den Außen kein Eins-gegen-eins, wir haben keinen Wow-Moment.“ Das Bemühen konnte man den Bochumern nicht absprechen, aber „dann hatten wir Situationen, in denen wir schießen können und dann wieder abspielen oder andersherum. Wir treffen die falschen Entscheidungen“, so Hofmann.
Dem Kader fehlt nach Ausfällen die Tiefe
Viele Spieler sind aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht auf ihrem höchsten Leistungslevel. Es fehlt nach mehreren Verletzungs-Ausfällen an Tiefe im Kader und an echten Startelf-Alternativen. Im Hintergrund laufen derzeit viele Gespräche, um die Schwächen doch noch zu adressieren. Mit Charlie Patino und Sean Klaiber stehen zwei Spieler kurz vor der Unterschrift an der Castroper Straße.
„Wir ziehen an einem Strang und wir dürfen jetzt nicht aufgeben oder negativ sein“, forderte Innenverteidiger Michael Steinwender daher. Doch bleiben die spielerischen Probleme, wird die Geduld sicher nicht größer.
[url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article413006064/stimmung-kippt-beim-vfl-bochum-viele-fans-beschwoeren-schon-den-abstiegskampf.html] Quelle: WAZ.de[/ur]
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
