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Presseberichte zum 3. Spieltag VfL - Osnabrück
#1
Mbom fällt monatelang aus, Olsens Einsatz am Freitag gegen Osnabrück ist fraglich. Doch es gibt auch gute Nachrichten beim VfL Bochum. 

Der Pokalfight des VfL Bochum in Fürth (2:1) hallt noch lange nach. Im Guten wie im Schlechten. Denn Jean Manuel Mbom zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu, er war nach einem Tritt umgeknickt. Der Rechtsverteidiger und defensive Mittelfeldmann fällt monatelang aus. „Er ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Gruppe, ein sehr beliebter Spieler bei allen Spielern und beim Staff“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag nach der ersten Einheit der Woche. „Er gibt immer Vollgas, war in einer guten Phase. Es ist sehr schade, dass er sich jetzt so schwer verletzt hat. Das tut mir leid für den Jungen und ist es natürlich auch nicht positiv für uns.“ 

Auch Oliver Olsen musste nach einem Schlag aufs Sprunggelenk in Fürth früh ausgewechselt werden, weshalb Mbom ja ins Spiel kam. Beim dänischen Rechtsverteidiger aber erwies sich die Blessur als nicht so schwerwiegend. Am Dienstag fehlte er im Training. Am Mittwoch sei aber geplant, dass er ein individuelles Programm absolviere, erklärte Rösler. „Wir haben noch Hoffnung“, meinte der Coach mit Blick auf das Zweitliga-Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Freitag (18.30 Uhr/Sky). 

VfL Bochum sucht Rechtsverteidiger: Karademir und Steinwender sind zwei Optionen
Die Zeit ist knapp. Nachdem der VfL Talent Kacper Koscierski an Alemannia Aachen ausgeliehen hat, steht Bochum aktuell ohne etatmäßigen Rechtsverteidiger da. In den nächsten zwei – nicht-öffentlichen – Trainingseinheiten wird der Coach nun testen, wer die Lücke füllen soll. „Es ist eine Herausforderung. Wir werden aber auf jeden Fall einen rechten Verteidiger auf dem Platz haben, der seine Sache so gut wie möglich machen wird“, betonte Rösler vor dem Duell gegen den noch punktlosen Aufsteiger kämpferisch. „Wir werden trotzdem in der Lage sein, das Spiel zu gewinnen.“ 

Der Trainer nannte auf Nachfrage vier Optionen, falls Olsen nicht rechtzeitig fit genug sein sollte. Innenverteidiger Yigit Karademir könnte beim Spiel gegen seinen Ex-Klub, von dem er im Sommer nach Bochum gewechselt war, nach rechts rücken, was allerdings Neuland für den Neuzugang wäre. In der Abwehrzentrale hat er im Training und bei seinen Spielen bisher einen guten Eindruck hinterlassen. 

In jedem Fall eine erfahrene Option wäre Michael Steinwender. Der 26 Jahre alte Neuzugang spielte bei den Hearts of Midlothian in Schottland auch als Rechtsverteidiger, bringt das Spielverständnis und Tempo mit. Allerdings müsste Rösler dann seinen bisherigen Trumpf opfern: Denn innen ragte Steinwender mit Karol Mets bisher heraus. Das Duo war der Garant für die defensive Stabilität gegen Hertha (0:1), in Braunschweig (0:1) und lange Zeit auch in Fürth. Steinwender aus dem Abwehrblock rauszuziehen, wäre „nicht ideal“, räumte Rösler ein. „Der Ansatz ist klar, auf Kontinuität und Stabilität zu setzen. Aber manchmal sind dir die Hände gebunden.“ 

Talente Bernsdorf und Schneider zeigen sich im Training des VfL Bochum
Zeigen dürfen sich daher seit dem rund einstündigen Aufgalopp in die Trainingswoche am Dienstag auch die Talente Luca Bernsdorf (21) und Jason Schneider (18). Bernsdorf hat in der Regionalliga bisher alle vier Spiele für das Team von Trainer Heiko Butscher als Rechtsverteidiger bestritten, ist also im Rhythmus und dürfte damit gute Chancen haben, zumindest als Back-up in den Profi-Kader gegen Osnabrück zu rücken. Bernsdorf war bereits U21-Stammkraft im Oberliga-Meisterjahr, ehe ihn eine Verletzung lange zurückwarf und er sich am Ende der Vorsaison wieder zurück ins Team kämpfte. 

Jason Schneider wechselte in diesem Sommer von der U19 des MSV Duisburg zum VfL, spielte als neuer Kapitän der A-Junioren einmal über die komplette Distanz, kam zudem bereits zu zwei Kurzeinsätzen in der U21. Karademir, Steinwender, Bernsdorf und Schneider: „Das sind die vier Optionen, falls Oli ausfällt“, sagte Rösler. Dass ein Linksverteidiger – Leon Sawas oder Maximilian Wittek – auf die andere Seite rückt, schloss der Coach indes aus. 

Wittek und Holtmann trainieren komplett mit
Auch Wittek musste in Fürth angeschlagen ausgewechselt werden. Der Führungsspieler konnte aber am Dienstag komplett mitmischen, hob nach der Einheit den Daumen. „Alles gut“, sagte er im Vorbeigehen. Wittek kann also hinten links starten, Sawas steht nach seinem ordentlichen Profidebüt in Fürth als Ersatz bereit.

Gute Nachrichten gibt es auch aus der Offensivabteilung. Der in Fürth noch fehlende Gerrit Holtmann, der in der Vorwoche drei Einheiten wegen Rückenproblemen verpasst hatte, absolvierte am Dienstag die komplette Einheit. Der Linksaußen könnte das noch längst nicht ausgereifte Angriffsspiel des VfL mit seinem Tempo beflügeln, auch wenn Christian Rasmussen in Fürth einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sein erstes Tor für den VfL erzielt hat. 

Rasmussen ist aber von Haus aus auf der rechten Seite stärker, wo der laufstarke, allerdings selten torgefährliche Koji Miyoshi bisher die Nase vorn hat. Mit Alessandro Crimaldi gibt es auf dem linken Flügel eine weitere Alternative. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Erst das turbulente 3:4 in Heidenheim, dann das ernüchternde 0:3 gegen Magdeburg: Der VfL Osnabrück ist mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet. Nun soll in Bochum die Wende gelingen. Dabei wird einer der beiden Neuen auf Anhieb in der Startelf stehen. 

Timo Schultz schnippte mit den Fingern. "Wir sind jetzt in der 2. Liga", rief der Trainer des VfL Osnabrück, um dann gleich noch die Forderung hinterherzuschicken, dass es für seine Mannschaft gelte, in dieser 2. Liga nun auch "anzukommen". Dann unterstrich er seine Aussage, indem er den Mittelfinger über den Daumen schnalzen ließ und meinte: "Das geht nicht auf Knopfdruck." Und noch das: "Da müssen wir durch. Dafür müssen wir uns schnellstmöglich verbessern in vielen, vielen Bereichen." 

Ja, es waren eindringliche, durchaus energische Worte, die Schultz vor dem Osnabrücker Auswärtsspiel am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in Bochum formulierte. In den ersten 180 Minuten der neuen Saison hatte seine Mannschaft bereits die Erfahrung machen müssen, dass es im deutschen Unterhaus anders zugeht als in der 3. Liga. War der VfL in der vergangenen Runde in aller Regel Favorit, so nimmt er es jetzt öfter mit Gegnern auf, die ihm qualitativ überlegen sind. 

"Wir dürfen die Augen auch nicht vor der Realität verschließen", meinte Schultz, "wir haben zweimal nicht gut gespielt und dementsprechend auch bei beiden Spielen als Verlierer den Platz verlassen." Ein Schicksal, das sich wohl noch häufen wird. Schultz dürfte ja Recht behalten, wenn er schon jetzt voraussagt, dass dies noch öfter passieren werde 

Der erste, Adrian Beck, ist nach vier Jahren beim 1. FC Heidenheim mit der Erfahrung von 79 Bundesliga- und acht Conference-League-Spielen an die Bremer Brücke gekommen. Und der andere, Daniel Kofi Kyereh, hat zwölf Bundesliga-, vier Europa-League- und 91 Zweitliga-Partien mit 27 Toren und ebenso vielen Assists sowie eine lange Leidenszeit hinter sich

Beck wird in Bochum bereits Teil der Startelf sein
"Dass sie uns sofort helfen, steht außer Frage", betonte Schultz und machte keinen Hehl daraus, dass Beck in Bochum auf Anhieb in der Osnabrücker Startformation stehen werde. Kyereh hingegen dürfte eher für eine Reservistenrolle vorgesehen sein, doch die individuelle Qualität des ehemaligen ghanaischen Nationalspielers dürfte den VfL früher oder später ebenfalls weiterbringen. Möglicherweise sogar schon am Freitagabend. 

Quelle: Kicker.de
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#3
   
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„Das wird das Rezept sein“
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Freitagabend, Flutlicht, VfL gegen VfL. Vor dem Heimspiel gegen Osnabrück beantwortete Cheftrainer Uwe Rösler auf der Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Jean Manuel Mbom und Babis Drakas werden uns bekannterweise leider langfristig fehlen. Mikkel Rakneberg hat morgen seinen Abschlusstest. Wenn er den besteht, kann er voll mit Kontakt ins Training einsteigen. Oliver Olsen hat heute mittrainiert. Wir müssen schauen, wie er darauf reagiert. Er hat generell die gesamte Vorbereitung und alle Spiele mitgemacht, die Spielfitness ist also nicht das Problem, auch wenn er ein paar Tage nicht trainiert hat. Wir werden morgen sehen, ob sein Fuß hält. Gerrit war in Fürth nicht dabei, hat das Wochenende aber durchtrainiert und ist Montag bei uns voll eingestiegen. Das sieht sehr gut aus.
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… den Gegner: Osnabrück hat drei Tore in Heidenheim geschossen, bei einem Bundesliga-Absteiger. Da waren sie sehr nah dran, etwas mitzunehmen. Sie sind sehr gut im Umschaltspiel, haben sehr hohes Tempo. Sie versuchen, vorne im 5-2-3 zu pressen, fallen ansonsten ins 5-4-1. In so einem Spiel ist es besonders hilfreich, mit 1:0 in Führung zu gehen. Wir müssen viele Standardsituationen rausholen, Geduld beweisen und eine gute Restverteidigung haben. Das wird das Rezept sein.
… die Vorbereitung: Diese Woche war sehr kurz. Da mussten wir die Einheiten anders planen, um einen anderen Rhythmus zu setzen. Die Mannschaft war am Mittwoch und auch heute im Elf-gegen-Elf sehr scharf. Die Intensität ist zurück in ihren Beinen und sie freuen sich alle auf ein Heimspiel vor vollem Haus. Dieser Sieg in Fürth und auch die Art und Weise, wie hintenheraus alle beißen mussten, hat die Mannschaft nochmal zusammengeschweißt. Wir wissen alle, dass es jetzt gegen Osnabrück ein sehr wichtiges Spiel ist, auch für unsere Zielstellung bis zur Länderspielpause.
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… die Herangehensweise: Unsere Spielweise muss über Intensität kommen. Das wollen die Menschen von uns sehen, Bochum ist eine Arbeiterstadt. Die Menschen malochen in der Stadt und wir malochen auf dem Platz. Natürlich wollen wir auch spielerische Akzente setzen und dies miteinander verknüpfen, da braucht es eine Balance. Für unsere Ziele ist es absolut notwendig, eine körperlich starke, aber faire Mannschaft auf den Platz zu bringen. Wir kommen über den Zweikampf, aber immer im Rahmen des Erlaubten. Auch morgen wird die Herangehensweise sein: attackieren, dynamisch, aggressiv.
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… Standards: Ich bin bislang nicht Hundertprozent zufrieden. Wir waren da letzte Saison offensiv stärker, haben noch kein Tor daraus geschossen. Wir müssen wieder dahinkommen, viele Standards zu kreieren und auszunutzen, um gerade gegen tiefstehende Gegner Lösungen zu finden. Da machen wir uns jeden Tag zu Gedanken.
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… Koji Miyoshi: Er versucht immer sehr aufmerksam, den Matchplan umzusetzen. Vor allem bei den letzten zwei Siegen ist er defensiv sehr gefordert worden, hat enorm für die Mannschaft gearbeitet und unsere Prinzipien verinnerlicht. Aus dem Grund und dem Glauben, dass er offensiv in jedem Spiel etwas bewegen kann, ist er für mich aktuell gesetzt.
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#4
Vor dem Heimspiel gegen Osnabrück sorgt vor allem der mögliche Ausfall von Rechtsverteidiger Olsen beim VfL Bochum für taktische Fragen. 

Sein Prunkstück will Uwe Rösler nicht opfern. „Es gibt keine Überlegung, die Innenverteidigung auseinanderzureißen“, sagte der Cheftrainer des VfL Bochum vor dem zweiten Heimspiel der Saison gegen den VfL Osnabrück am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky). Karol Mets und Michael Steinwender, die maßgeblich mit ihren Leistungen im Abwehrbollwerk an den Siegen in der Liga gegen Braunschweig (1:0) und im DFB‑Pokal in Fürth (2:1) beteiligt waren, werden also auf jeden Fall zusammen auflaufen. Dennoch rattert es in dem 57-Jährigen nach dem Abschlusstraining am Donnerstag. Denn auf der Rechtsverteidiger-Position dürfte auf der Tafel im Trainerbüro noch ein Fragezeichen kleben, nachdem sich Jean Manuel Mbom schwer verletzt hat und monatelang ausfallen wird. 

Zwar nahm der in Fürth nach Problemen am Fuß früh ausgewechselte Olsen am Donnerstag wieder am Abschlusstraining teil. Doch: „Hält die Ferse?“, fragte sich Rösler selbst. „Er hat die Vorbereitung und alle Spiele mitgemacht, sein Fitnesszustand ist gut. Das würde kein Thema werden. Es geht nur um die medizinische Sache, ob sein Fuß hält“, sagte der Cheftrainer. 

Mit dem Einsatz von Olsen steht und fällt der Plan für das Spiel gegen den Aufsteiger aus Osnabrück. Zwar gibt es in Yigit Karademir, pikanterweise bis Sommer Osnabrück-Profi, einen potenziellen Ersatz. Doch der gelernte Innenverteidiger bringt eher die defensiven Qualitäten im Zweikampf mit, als dass er sich mit ins Offensivspiel der Bochumer einschaltet. Dabei braucht der rechte Mittelfeldspieler Koji Miyoshi die Unterstützung des Akteurs hinter sich, um sich entfalten zu können. Und das Spiel des VfL Bochum braucht Olsen.

Holtmann ist wieder fit 
Der Däne ist es nämlich, der dem VfL in den drei bisherigen Saisonspielen die Breite gab und immer wieder weit nach vorn schob, um Miyoshi den Freiraum zu geben, zwischen den Linien agieren und immer wieder einrücken zu können. Dann ließ der Japaner seine technischen Fähigkeiten aufblitzen, wenngleich er in dieser Saison bislang vor allem in der Defensivarbeit gefordert ist.

Umso wichtiger ist für Rösler, dass auf der anderen Seite des Feldes Gerrit Holtmann wieder fit ist. Mindestens genauso wichtig wie Breitengeber Olsen ist Sprinter Holtmann für das Spiel des VfL Bochum. Umso mehr, wenn auf der rechten Seite der Fokus auf der Defensive liegt. Der explosive Linksaußen ist der schnellste Spieler im Kader und kann somit wie kaum ein anderer gefährliche Situationen kreieren. Die sind gegen Osnabrück von Beginn an gewollt. „Wir wollen attackieren, dynamisch und aggressiv spielen“, stellte Rösler klar. Es geht schließlich auch darum, das positive Gefühl der letzten beiden Siege zu festigen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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