08-26-2026, 08:28 AM
Mbom fällt monatelang aus, Olsens Einsatz am Freitag gegen Osnabrück ist fraglich. Doch es gibt auch gute Nachrichten beim VfL Bochum.
Der Pokalfight des VfL Bochum in Fürth (2:1) hallt noch lange nach. Im Guten wie im Schlechten. Denn Jean Manuel Mbom zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu, er war nach einem Tritt umgeknickt. Der Rechtsverteidiger und defensive Mittelfeldmann fällt monatelang aus. „Er ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Gruppe, ein sehr beliebter Spieler bei allen Spielern und beim Staff“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag nach der ersten Einheit der Woche. „Er gibt immer Vollgas, war in einer guten Phase. Es ist sehr schade, dass er sich jetzt so schwer verletzt hat. Das tut mir leid für den Jungen und ist es natürlich auch nicht positiv für uns.“
Auch Oliver Olsen musste nach einem Schlag aufs Sprunggelenk in Fürth früh ausgewechselt werden, weshalb Mbom ja ins Spiel kam. Beim dänischen Rechtsverteidiger aber erwies sich die Blessur als nicht so schwerwiegend. Am Dienstag fehlte er im Training. Am Mittwoch sei aber geplant, dass er ein individuelles Programm absolviere, erklärte Rösler. „Wir haben noch Hoffnung“, meinte der Coach mit Blick auf das Zweitliga-Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Freitag (18.30 Uhr/Sky).
VfL Bochum sucht Rechtsverteidiger: Karademir und Steinwender sind zwei Optionen
Die Zeit ist knapp. Nachdem der VfL Talent Kacper Koscierski an Alemannia Aachen ausgeliehen hat, steht Bochum aktuell ohne etatmäßigen Rechtsverteidiger da. In den nächsten zwei – nicht-öffentlichen – Trainingseinheiten wird der Coach nun testen, wer die Lücke füllen soll. „Es ist eine Herausforderung. Wir werden aber auf jeden Fall einen rechten Verteidiger auf dem Platz haben, der seine Sache so gut wie möglich machen wird“, betonte Rösler vor dem Duell gegen den noch punktlosen Aufsteiger kämpferisch. „Wir werden trotzdem in der Lage sein, das Spiel zu gewinnen.“
Der Trainer nannte auf Nachfrage vier Optionen, falls Olsen nicht rechtzeitig fit genug sein sollte. Innenverteidiger Yigit Karademir könnte beim Spiel gegen seinen Ex-Klub, von dem er im Sommer nach Bochum gewechselt war, nach rechts rücken, was allerdings Neuland für den Neuzugang wäre. In der Abwehrzentrale hat er im Training und bei seinen Spielen bisher einen guten Eindruck hinterlassen.
In jedem Fall eine erfahrene Option wäre Michael Steinwender. Der 26 Jahre alte Neuzugang spielte bei den Hearts of Midlothian in Schottland auch als Rechtsverteidiger, bringt das Spielverständnis und Tempo mit. Allerdings müsste Rösler dann seinen bisherigen Trumpf opfern: Denn innen ragte Steinwender mit Karol Mets bisher heraus. Das Duo war der Garant für die defensive Stabilität gegen Hertha (0:1), in Braunschweig (0:1) und lange Zeit auch in Fürth. Steinwender aus dem Abwehrblock rauszuziehen, wäre „nicht ideal“, räumte Rösler ein. „Der Ansatz ist klar, auf Kontinuität und Stabilität zu setzen. Aber manchmal sind dir die Hände gebunden.“
Talente Bernsdorf und Schneider zeigen sich im Training des VfL Bochum
Zeigen dürfen sich daher seit dem rund einstündigen Aufgalopp in die Trainingswoche am Dienstag auch die Talente Luca Bernsdorf (21) und Jason Schneider (18). Bernsdorf hat in der Regionalliga bisher alle vier Spiele für das Team von Trainer Heiko Butscher als Rechtsverteidiger bestritten, ist also im Rhythmus und dürfte damit gute Chancen haben, zumindest als Back-up in den Profi-Kader gegen Osnabrück zu rücken. Bernsdorf war bereits U21-Stammkraft im Oberliga-Meisterjahr, ehe ihn eine Verletzung lange zurückwarf und er sich am Ende der Vorsaison wieder zurück ins Team kämpfte.
Jason Schneider wechselte in diesem Sommer von der U19 des MSV Duisburg zum VfL, spielte als neuer Kapitän der A-Junioren einmal über die komplette Distanz, kam zudem bereits zu zwei Kurzeinsätzen in der U21. Karademir, Steinwender, Bernsdorf und Schneider: „Das sind die vier Optionen, falls Oli ausfällt“, sagte Rösler. Dass ein Linksverteidiger – Leon Sawas oder Maximilian Wittek – auf die andere Seite rückt, schloss der Coach indes aus.
Wittek und Holtmann trainieren komplett mit
Auch Wittek musste in Fürth angeschlagen ausgewechselt werden. Der Führungsspieler konnte aber am Dienstag komplett mitmischen, hob nach der Einheit den Daumen. „Alles gut“, sagte er im Vorbeigehen. Wittek kann also hinten links starten, Sawas steht nach seinem ordentlichen Profidebüt in Fürth als Ersatz bereit.
Gute Nachrichten gibt es auch aus der Offensivabteilung. Der in Fürth noch fehlende Gerrit Holtmann, der in der Vorwoche drei Einheiten wegen Rückenproblemen verpasst hatte, absolvierte am Dienstag die komplette Einheit. Der Linksaußen könnte das noch längst nicht ausgereifte Angriffsspiel des VfL mit seinem Tempo beflügeln, auch wenn Christian Rasmussen in Fürth einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sein erstes Tor für den VfL erzielt hat.
Rasmussen ist aber von Haus aus auf der rechten Seite stärker, wo der laufstarke, allerdings selten torgefährliche Koji Miyoshi bisher die Nase vorn hat. Mit Alessandro Crimaldi gibt es auf dem linken Flügel eine weitere Alternative.
Quelle: WAZ.de
Der Pokalfight des VfL Bochum in Fürth (2:1) hallt noch lange nach. Im Guten wie im Schlechten. Denn Jean Manuel Mbom zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu, er war nach einem Tritt umgeknickt. Der Rechtsverteidiger und defensive Mittelfeldmann fällt monatelang aus. „Er ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Gruppe, ein sehr beliebter Spieler bei allen Spielern und beim Staff“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag nach der ersten Einheit der Woche. „Er gibt immer Vollgas, war in einer guten Phase. Es ist sehr schade, dass er sich jetzt so schwer verletzt hat. Das tut mir leid für den Jungen und ist es natürlich auch nicht positiv für uns.“
Auch Oliver Olsen musste nach einem Schlag aufs Sprunggelenk in Fürth früh ausgewechselt werden, weshalb Mbom ja ins Spiel kam. Beim dänischen Rechtsverteidiger aber erwies sich die Blessur als nicht so schwerwiegend. Am Dienstag fehlte er im Training. Am Mittwoch sei aber geplant, dass er ein individuelles Programm absolviere, erklärte Rösler. „Wir haben noch Hoffnung“, meinte der Coach mit Blick auf das Zweitliga-Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Freitag (18.30 Uhr/Sky).
VfL Bochum sucht Rechtsverteidiger: Karademir und Steinwender sind zwei Optionen
Die Zeit ist knapp. Nachdem der VfL Talent Kacper Koscierski an Alemannia Aachen ausgeliehen hat, steht Bochum aktuell ohne etatmäßigen Rechtsverteidiger da. In den nächsten zwei – nicht-öffentlichen – Trainingseinheiten wird der Coach nun testen, wer die Lücke füllen soll. „Es ist eine Herausforderung. Wir werden aber auf jeden Fall einen rechten Verteidiger auf dem Platz haben, der seine Sache so gut wie möglich machen wird“, betonte Rösler vor dem Duell gegen den noch punktlosen Aufsteiger kämpferisch. „Wir werden trotzdem in der Lage sein, das Spiel zu gewinnen.“
Der Trainer nannte auf Nachfrage vier Optionen, falls Olsen nicht rechtzeitig fit genug sein sollte. Innenverteidiger Yigit Karademir könnte beim Spiel gegen seinen Ex-Klub, von dem er im Sommer nach Bochum gewechselt war, nach rechts rücken, was allerdings Neuland für den Neuzugang wäre. In der Abwehrzentrale hat er im Training und bei seinen Spielen bisher einen guten Eindruck hinterlassen.
In jedem Fall eine erfahrene Option wäre Michael Steinwender. Der 26 Jahre alte Neuzugang spielte bei den Hearts of Midlothian in Schottland auch als Rechtsverteidiger, bringt das Spielverständnis und Tempo mit. Allerdings müsste Rösler dann seinen bisherigen Trumpf opfern: Denn innen ragte Steinwender mit Karol Mets bisher heraus. Das Duo war der Garant für die defensive Stabilität gegen Hertha (0:1), in Braunschweig (0:1) und lange Zeit auch in Fürth. Steinwender aus dem Abwehrblock rauszuziehen, wäre „nicht ideal“, räumte Rösler ein. „Der Ansatz ist klar, auf Kontinuität und Stabilität zu setzen. Aber manchmal sind dir die Hände gebunden.“
Talente Bernsdorf und Schneider zeigen sich im Training des VfL Bochum
Zeigen dürfen sich daher seit dem rund einstündigen Aufgalopp in die Trainingswoche am Dienstag auch die Talente Luca Bernsdorf (21) und Jason Schneider (18). Bernsdorf hat in der Regionalliga bisher alle vier Spiele für das Team von Trainer Heiko Butscher als Rechtsverteidiger bestritten, ist also im Rhythmus und dürfte damit gute Chancen haben, zumindest als Back-up in den Profi-Kader gegen Osnabrück zu rücken. Bernsdorf war bereits U21-Stammkraft im Oberliga-Meisterjahr, ehe ihn eine Verletzung lange zurückwarf und er sich am Ende der Vorsaison wieder zurück ins Team kämpfte.
Jason Schneider wechselte in diesem Sommer von der U19 des MSV Duisburg zum VfL, spielte als neuer Kapitän der A-Junioren einmal über die komplette Distanz, kam zudem bereits zu zwei Kurzeinsätzen in der U21. Karademir, Steinwender, Bernsdorf und Schneider: „Das sind die vier Optionen, falls Oli ausfällt“, sagte Rösler. Dass ein Linksverteidiger – Leon Sawas oder Maximilian Wittek – auf die andere Seite rückt, schloss der Coach indes aus.
Wittek und Holtmann trainieren komplett mit
Auch Wittek musste in Fürth angeschlagen ausgewechselt werden. Der Führungsspieler konnte aber am Dienstag komplett mitmischen, hob nach der Einheit den Daumen. „Alles gut“, sagte er im Vorbeigehen. Wittek kann also hinten links starten, Sawas steht nach seinem ordentlichen Profidebüt in Fürth als Ersatz bereit.
Gute Nachrichten gibt es auch aus der Offensivabteilung. Der in Fürth noch fehlende Gerrit Holtmann, der in der Vorwoche drei Einheiten wegen Rückenproblemen verpasst hatte, absolvierte am Dienstag die komplette Einheit. Der Linksaußen könnte das noch längst nicht ausgereifte Angriffsspiel des VfL mit seinem Tempo beflügeln, auch wenn Christian Rasmussen in Fürth einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sein erstes Tor für den VfL erzielt hat.
Rasmussen ist aber von Haus aus auf der rechten Seite stärker, wo der laufstarke, allerdings selten torgefährliche Koji Miyoshi bisher die Nase vorn hat. Mit Alessandro Crimaldi gibt es auf dem linken Flügel eine weitere Alternative.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."