08-15-2026, 09:03 AM
Er hatte Krämpfe, er hielt durch, er sicherte Bochum den 1:0-Sieg in Braunschweig: Warum Philipp Hofmann von einem „Ausnahmezustand“ spricht.
Er gab den Takt vor bei der kleinen Party vor den Fans in der Gästekurve, schlich dann in den Katakomben des Eintracht-Stadions von Interview zu Interview, ehe er auch den schreibenden Journalisten noch ein paar Fragen beantwortete. Zuvor streifte er sich gefühlt mit letzter Kraft seine Jacke ab, die er fürs Fernsehen trug, und ließ im Gespräch quasi seine Muskeln spielen. „Ich war noch nie so platt“, sagte Philipp Hofmann nach dem 1:0-Sieg des VfL Bochum in Braunschweig.
Von einem „Ausnahmezustand vom Wetter her“ sprach der Angreifer des VfL, der mit seinem wuchtigen Linksschuss in der 18. Minute für den ersten Auswärtssieg im ersten Auswärtsspiel gesorgt hatte nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Hertha BSC. Bei rund 35 Grad wurde die Partie angepfiffen. „Wir mussten uns richtig quälen, aber das galt für beide Teams“, so Hofmann.
Hofmann trotzt Krämpfen – Warum Rösler ihn nicht auswechseln kann
Auch deshalb, sowie nach insgesamt fünf Wechseln, kam von Bochum in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel nach vorne, bei Braunschweig schwanden die Kräfte dann ebenfalls zusehends. Letztlich hatte der VfL nur noch wenig Probleme, das 1:0 über die Zeit zu bringen.
Auch dank Hofmann, der früh mit Krämpfen zu kämpfen hatte, was er selbst gar nicht mal für erwähnenswert hielt. Hofmann rackerte bis zum Schluss. „Hoffi kann man nicht rausnehmen, weil er für die Standards unabdingbar ist – auch, wenn er Wadenkrämpfe hat“, sagte Trainer Uwe Rösler hinterher.
Sein Vizekapitän gab ihm recht mit seiner Leistung. Denn nach dominanten 15 Eintracht-Minuten „kamen wir besser ins Spiel, haben das Tor zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, meinte Hofmann. Nach einem Freistoß von Berkan Taz „spekuliere ich so ein bisschen, dass er durchgeht. Koji (Miyoshi, die Redaktion) legt den Ball mit der Brust rein, ich habe den Ball auf dem linken Fuß und darf mir den nicht nehmen lassen“, schilderte der 33-Jährige das erste Saisontor des VfL.
Erster Treffer von Hofmann seit Testspiel in Oberhausen
Es war zugleich sein erster Treffer seit dem Testspiel in Oberhausen Anfang Juli, in sechs Partien danach hatte er nicht mehr geknipst. Nach dem 0:1 gegen Hertha herrschte schon viel Unmut bei den Fans, forderten manche in den sozialen Medien – mal wieder – einen „echten Torjäger“.
Hofmann strafte die Kritiker ab: „Ein Pflichtspiel ist natürlich immer was anderes als Testspiele. Ich freue mich, dass ich das erste Tor geschossen habe, das tat gut. Ich hoffe, dass viele weitere folgen“, sagte Hofmann und betonte: „Aber wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft weiterentwickeln, und das war ein guter Schritt heute. Das war eine super Teamleistung.“
Nach der Führung zeigte der VfL im ersten Abschnitt eine starke spielerische Leistung. Das Manko: „Wir müssen ein, zwei Tore mehr machen und können so in der ersten Halbzeit schon das Spiel zumachen.“ Doch Taz, Miyoshi und er selbst vergaben einige gute bis sehr gute Möglichkeiten.
Hofmann: „Müssen daran anknüpfen“
„Wir wussten, dass Braunschweig nach der Pause noch mal kommen wird. Wir kamen nicht mehr so gut raus. Da ließ dann die Kraft auch ein bisschen nach. Trotzdem haben wir nichts Richtiges zugelassen und verdient gewonnen am Ende“, bilanzierte Hofmann. Vor allem die Innenverteidiger Michael Steinwender und Karol Mets sorgten für Sicherheit im Abwehrzentrum, verteidigten stark in der Box, bauten gut auf.
Die Zeiten, in denen es gefühlt nur lange Bälle auf Hofmann gab, sollen vorbei sein – ganz nach dem Geschmack vom Wandstürmer. Hofmann: „Wir müssen daran anknüpfen, dass jeder den Ball haben will. Das entlastet auch mich und wir haben andere Optionen.“
Quelle: WAZ.de
Er gab den Takt vor bei der kleinen Party vor den Fans in der Gästekurve, schlich dann in den Katakomben des Eintracht-Stadions von Interview zu Interview, ehe er auch den schreibenden Journalisten noch ein paar Fragen beantwortete. Zuvor streifte er sich gefühlt mit letzter Kraft seine Jacke ab, die er fürs Fernsehen trug, und ließ im Gespräch quasi seine Muskeln spielen. „Ich war noch nie so platt“, sagte Philipp Hofmann nach dem 1:0-Sieg des VfL Bochum in Braunschweig.
Von einem „Ausnahmezustand vom Wetter her“ sprach der Angreifer des VfL, der mit seinem wuchtigen Linksschuss in der 18. Minute für den ersten Auswärtssieg im ersten Auswärtsspiel gesorgt hatte nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Hertha BSC. Bei rund 35 Grad wurde die Partie angepfiffen. „Wir mussten uns richtig quälen, aber das galt für beide Teams“, so Hofmann.
Hofmann trotzt Krämpfen – Warum Rösler ihn nicht auswechseln kann
Auch deshalb, sowie nach insgesamt fünf Wechseln, kam von Bochum in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel nach vorne, bei Braunschweig schwanden die Kräfte dann ebenfalls zusehends. Letztlich hatte der VfL nur noch wenig Probleme, das 1:0 über die Zeit zu bringen.
Auch dank Hofmann, der früh mit Krämpfen zu kämpfen hatte, was er selbst gar nicht mal für erwähnenswert hielt. Hofmann rackerte bis zum Schluss. „Hoffi kann man nicht rausnehmen, weil er für die Standards unabdingbar ist – auch, wenn er Wadenkrämpfe hat“, sagte Trainer Uwe Rösler hinterher.
Sein Vizekapitän gab ihm recht mit seiner Leistung. Denn nach dominanten 15 Eintracht-Minuten „kamen wir besser ins Spiel, haben das Tor zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, meinte Hofmann. Nach einem Freistoß von Berkan Taz „spekuliere ich so ein bisschen, dass er durchgeht. Koji (Miyoshi, die Redaktion) legt den Ball mit der Brust rein, ich habe den Ball auf dem linken Fuß und darf mir den nicht nehmen lassen“, schilderte der 33-Jährige das erste Saisontor des VfL.
Erster Treffer von Hofmann seit Testspiel in Oberhausen
Es war zugleich sein erster Treffer seit dem Testspiel in Oberhausen Anfang Juli, in sechs Partien danach hatte er nicht mehr geknipst. Nach dem 0:1 gegen Hertha herrschte schon viel Unmut bei den Fans, forderten manche in den sozialen Medien – mal wieder – einen „echten Torjäger“.
Hofmann strafte die Kritiker ab: „Ein Pflichtspiel ist natürlich immer was anderes als Testspiele. Ich freue mich, dass ich das erste Tor geschossen habe, das tat gut. Ich hoffe, dass viele weitere folgen“, sagte Hofmann und betonte: „Aber wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft weiterentwickeln, und das war ein guter Schritt heute. Das war eine super Teamleistung.“
Nach der Führung zeigte der VfL im ersten Abschnitt eine starke spielerische Leistung. Das Manko: „Wir müssen ein, zwei Tore mehr machen und können so in der ersten Halbzeit schon das Spiel zumachen.“ Doch Taz, Miyoshi und er selbst vergaben einige gute bis sehr gute Möglichkeiten.
Hofmann: „Müssen daran anknüpfen“
„Wir wussten, dass Braunschweig nach der Pause noch mal kommen wird. Wir kamen nicht mehr so gut raus. Da ließ dann die Kraft auch ein bisschen nach. Trotzdem haben wir nichts Richtiges zugelassen und verdient gewonnen am Ende“, bilanzierte Hofmann. Vor allem die Innenverteidiger Michael Steinwender und Karol Mets sorgten für Sicherheit im Abwehrzentrum, verteidigten stark in der Box, bauten gut auf.
Die Zeiten, in denen es gefühlt nur lange Bälle auf Hofmann gab, sollen vorbei sein – ganz nach dem Geschmack vom Wandstürmer. Hofmann: „Wir müssen daran anknüpfen, dass jeder den Ball haben will. Das entlastet auch mich und wir haben andere Optionen.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."