08-09-2026, 06:03 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-09-2026, 06:05 PM von Herr Bert.)
Mit zwei späten Toren drehen Bochums Fußballerinnen das Spiel bei Viktoria Berlin und verteidigen nach zwei Siegen die Tabellenspitze - damit hatte fast niemand mehr gerechnet.
Es war keine Gala wie am ersten Spieltag, aber dieser Sieg fühlt sich für die Fußballerinnen des VfL Bochum wohl noch besser an. Beim selbst erklärten Aufstiegskandidaten Viktoria Berlin gewann der VfL 2:1 nach einem verrückten Spielverlauf. Ganz lange lag Bochum hinten, mit zwei Toren in der 88. und 91. Minute drehte der VfL aber das Spiel. Mit Schlusspfiff fielen sich die Bochumerinnen in die Arme - zehn Minuten vorher hätten sie wohl kaum daran geglaubt.
30-Meter-Schuss ins Glück von Amelie Fölsing
Grund für den unerwarteten war auch das glückliche Händchen von Trainerin Kyra Malinowski, die knapp zehn Minuten vor Schluss Dörthe Hoppius und Amelie Fölsing brachte. Fünf Minuten später hatte sich das schon ausgezahlt - Hoppius setzte sich als Mittelstürmerin bei einem Kopfballduell im Strafraum gut durch und leitete den Ball weiter auf die ebenfalls eingewechselte Angerer, die aus vollem Lauf mit links abschloss und ins Eck traf.
Als sich im Stadion Lichterfelde alle fragten, ob Viktoria noch eine Antwort auf das 1:1 hätte, legte Amelie Fölsing mit einem 30-Meter-Hammer noch das Siegtor für Bochum nach. Der VfL hat nun sechs Punkte aus zwei Spielen auf dem Konto und nach drei sieglosen Duellen mit der Viktoria in der Vorsaison eine offene Rechnung beglichen.
Bochum gewinnt - Viktoria lange spielbestimmend
Noch wichtiger: Nach dem klaren Auftaktsieg über Aufsteiger Hertha schlägt der VfL nun auch eins der Topteams. Viktoria hat immerhin den Aufstieg als klares Saisonziel ausgegeben und war auch über weite Strecken spielbestimmend.
Im Vergleich zum Auftaktspiel veränderte Trainerin Malinowski ihr Team nur auf einer Position, Sarah Freutel begann für Emely Joester auf der rechten Seite. Freutel vergab auch die erste Chance der Partie in einer offenen Anfangsphase, Viktoria machte es besser: Nach einem abgewehrten Ball auf der rechten Abwehrseite herrschte Chaos in der VfL-Abwehr. Melina Reuter stand am hinteren Pfosten ganz frei und erzielte die Führung. Wenige Minuten später hatte Torhüterin Anne Moll Glück, als ein Freistoß der Viktoria an die Latte ging.
Lange sah es so aus, als ob Viktoria diese Führung über die Zeit bringen würde - bis Trainerin Kyra Malinowski mit ihren Einwechslungen genau die richtigen Entscheidungen traf.
Quelle: WAZ.de
Es war keine Gala wie am ersten Spieltag, aber dieser Sieg fühlt sich für die Fußballerinnen des VfL Bochum wohl noch besser an. Beim selbst erklärten Aufstiegskandidaten Viktoria Berlin gewann der VfL 2:1 nach einem verrückten Spielverlauf. Ganz lange lag Bochum hinten, mit zwei Toren in der 88. und 91. Minute drehte der VfL aber das Spiel. Mit Schlusspfiff fielen sich die Bochumerinnen in die Arme - zehn Minuten vorher hätten sie wohl kaum daran geglaubt.
30-Meter-Schuss ins Glück von Amelie Fölsing
Grund für den unerwarteten war auch das glückliche Händchen von Trainerin Kyra Malinowski, die knapp zehn Minuten vor Schluss Dörthe Hoppius und Amelie Fölsing brachte. Fünf Minuten später hatte sich das schon ausgezahlt - Hoppius setzte sich als Mittelstürmerin bei einem Kopfballduell im Strafraum gut durch und leitete den Ball weiter auf die ebenfalls eingewechselte Angerer, die aus vollem Lauf mit links abschloss und ins Eck traf.
Als sich im Stadion Lichterfelde alle fragten, ob Viktoria noch eine Antwort auf das 1:1 hätte, legte Amelie Fölsing mit einem 30-Meter-Hammer noch das Siegtor für Bochum nach. Der VfL hat nun sechs Punkte aus zwei Spielen auf dem Konto und nach drei sieglosen Duellen mit der Viktoria in der Vorsaison eine offene Rechnung beglichen.
Bochum gewinnt - Viktoria lange spielbestimmend
Noch wichtiger: Nach dem klaren Auftaktsieg über Aufsteiger Hertha schlägt der VfL nun auch eins der Topteams. Viktoria hat immerhin den Aufstieg als klares Saisonziel ausgegeben und war auch über weite Strecken spielbestimmend.
Im Vergleich zum Auftaktspiel veränderte Trainerin Malinowski ihr Team nur auf einer Position, Sarah Freutel begann für Emely Joester auf der rechten Seite. Freutel vergab auch die erste Chance der Partie in einer offenen Anfangsphase, Viktoria machte es besser: Nach einem abgewehrten Ball auf der rechten Abwehrseite herrschte Chaos in der VfL-Abwehr. Melina Reuter stand am hinteren Pfosten ganz frei und erzielte die Führung. Wenige Minuten später hatte Torhüterin Anne Moll Glück, als ein Freistoß der Viktoria an die Latte ging.
Lange sah es so aus, als ob Viktoria diese Führung über die Zeit bringen würde - bis Trainerin Kyra Malinowski mit ihren Einwechslungen genau die richtigen Entscheidungen traf.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."