08-12-2026, 09:00 AM
Es klingt zu schön, um wahr zu sein – und doch hat sich alles so zugetragen. Klaus Toppmöller ist es zu verdanken, dass der VfL erstmals Europapokalduft schnuppern durfte. Der sympathische Coach aus Rivenich übernahm die Mannschaft auf dem Weg in die Zweite Liga, krempelte sie in einem Sommer total um, schaffte den Wiederaufstieg und sofort den Einzug in den UEFA-Cup. Am 12. August wird Klaus Toppmöller 75 Jahre alt. Der VfL sagt danke und wünscht dem Jubilar alles Gute!
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Der VfL Bochum Mitte der 90er-Jahre war soeben von den „Unabsteigbaren“ zu den doch durchaus absteigbaren Vereinen geworden. Um das zu verhindern, war Klaus Toppmöller engagiert worden. Der ehemalige Top-Stürmer des 1.FC Kaiserslautern, der heute noch Bundesligarekordschütze der „Roten Teufel“ ist (104 Tore in 208 Spielen), hatte zuvor bereits u.a. den SSV Ulm, Erzgebirge Aue und den SV Waldhof Mannheim trainiert. Alles eher unspektakulär, vielleicht auch nicht die richtigen Stationen, um sein Faible für attraktiven Offensivfußball umzusetzen. Das gelang ihm bei Eintracht Frankfurt, wo er aus einer Mannschaft mit Könnern wie Anthony Yeboah, Uwe Bein, Maurizio Gaudino oder Jay-Jay Okocha ein Spitzenteam formte.
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Der VfL befand sich nach dem erstmaligen Ab- und sofortigem Wiederaufstieg im November 1994 erneut in sportlichen Turbulenzen. VfL-Trainer Jürgen Gelsdorf trat zurück, „Toppi“ wurde sein Nachfolger. Den neuerlichen Abstieg konnte allerdings auch der Lockenkopf aus der Vordereifel nicht verhindern. Wohl aber die Herangehensweise an die folgende Saison verändern. Man bedenke: Wir reden hier über die Zeit vor dem Bosman-Urteil, die Spieler hatten noch Verträge auch mit Gültigkeit für die Zweite Liga. Außer Goalgetter Uwe Wegmann, der zum 1.FC Kaiserslautern transferiert wurde, und VfL-Urgestein „Katze“ Zumdick, der sich in die Fußball-Rente verabschiedete, verließen weitere 13 Spieler das Team, darunter auch große Namen oder verdiente Akteure.
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Toppmöller, gelernter Ingenieur, wagte den Totalumbau, zwölf neue Spieler stießen sofort oder im Laufe der Saison zum Kader. Darunter solche, die er noch aus seiner Frankfurter Zeit kannte (Thomas Ernst und Thomas Reis), hoffnungsvolle Talente aus dem eigenen Nachwuchs (Kai Michalke und Delron Buckley) und eine Reihe Spieler, deren Karrieren nicht ganz geradlinig verlaufen waren: Torsten Kracht, Thomas Stickroth, Mathias Jack, Thorsten Schmugge oder Peter Közle zum Beispiel. Eine Mischung aus Jung (u.a. Uwe Gospodarek, Max Eberl, Thordur Gudjonsson, Filip Tapalovic, Henryk Baluszynski) und (international) Erfahrenen (Funny Heinemann, Tomasz Waldoch, Dariusz Wosz, Peter Peschel, Andrzey Rudy, Eric Wynalda, Roland Wohlfarth), die vom ersten Tag an zündete.
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Der VfL stürmte durch die 2. Bundesliga, „Toppis“ Jungs wurden mit großem Vorsprung Meister, inklusive Derbysieg in Wattenscheid und den beiden Triumphen über Mitaufsteiger Bielefeld. Was sich bis hierhin schon gut anfühlte, sollte im darauffolgenden Jahr noch getoppt werden. In einer Bundesligasaison, in der die Bayern unter Giovanni Trappatoni Meister und der VfB Stuttgart unter dem Trainer Jogi Löw Pokalsieger wurden (mittels „Magischen Dreiecks“ Balakov-Bobic-Elber), schaffte der VfL aus Bochum DIE Sensation und belegte am Ende der Spielzeit 1996/97 Rang 5 – nie zuvor waren die Blau-Weißen in der Beletage erfolgreicher. Das Ganze umso bemerkenswerter, da der VfL weiterhin seinen von Toppmöller implementierten Offensivstil pflegte und so den Bayern ein 1:1 abtrotzte, den späteren Champions-League-Sieger aus Dortmund mit 1:0 besiegte und St. Pauli am Ende mit 6:0 versenkte, was den Einzug in den UEFA-Cup vollendete (und zugleich eine weitere Einstellung des höchsten Bundesligasiegs des VfL darstellte).
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Das Jahr danach war selbstverständlich von den Unwägbarkeiten geprägt, die Vereine wie den VfL in (un)schöner Regelmäßigkeit ereilen, wenn der sportliche Erfolg schneller kommt als die Strukturen es eigentlich zulassen. Die Doppelbelastung aus Europapokal und Ligabetrieb machte sich bemerkbar, am Ende der Saison reichte es aber zu Platz 12 – und einem 3:0-Heimsieg über UEFA-Cup-Sieger Schalke. Aber die europäischen Auftritte hatten es in sich, mit einem Klaus Toppmöller in Hochform. Festspielwochen in Blau und Weiß, beginnend mit dem ersten Aufritt am Schwarzen Meer, bei Trabzonspor.
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Keine Minute war dort gespielt, als der VfL in seinem ersten Europapokalspiel überhaupt in Führung lag, einem verwandelten Foulelfmeter von Baluszynski sei Dank. Zwar drehten die Türken das Spiel in ein 2:1, doch die Ausgangslage vor dem Rückspiel war aufgrund des Auswärtstores durchaus vielversprechend. Und Klaus Toppmöller, der Trainerfuchs, griff dafür eigens in die Trickkiste. Beim Abschlusstraining fehlten Stickroth und Peschel, über die eingeweihte Bochumer Journaille wurde die Nachricht verbreitet, die beiden seien verletzt. Zur Verwunderung der 24.500 Zuschauer (mobile Sitze sorgten für die geringere Kapazität) und der Trabzon-Verantwortlichen liefen sie dann doch auf und hatten unmittelbaren Anteil an einem der größten Abende, die das Ruhrstadion jemals gesehen hat. Stickroth traf zum 1:0, Peschel zum zwischenzeitlichen 5:1, der VfL in Unterzahl (Gelb-Rot für Waldoch in der 45. Minute) wie entfesselt und im Rausch. Und zum Ende hin im Glück, denn die Partie endete 5:3 – ein weiteres Gegentor und Toppmöller & Co. wären raus gewesen.
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So konnte die märchenhafte Reise weitergehen, zwei Runden noch, zu den Top-Clubs aus Benelux, dem FC Brügge und Ajax Amsterdam. Die Belgier wurden nach einer Hinspielniederlage (0:1) mit einem 4:1 zurück nach Westflandern geschickt und dem haushohen Favoriten aus Amsterdam (Champions-League-Sieger 1995) im Achtelfinale extrem Paroli geboten. In der Amsterdam Arena führte der VfL bereits mit 2:0, am Ende hieß es 2:4. Im Rückspiel schien das Weiterkommen nach einer 2:1-Führung für kurze Zeit sogar realistisch. Es sollte nicht reichen, das 2:2 bedeutete ein Aus mit Applaus.
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Rund fünf Jahre sollte Klaus Toppmöller beim VfL wirken, 1999 war Schluss, der VfL mit ihm als 17. erneut abgestiegen. „Toppi“ heuerte beim 1.FC Saarbrücken an und später, 2001, bei Bayer Leverkusen – was für ihn persönlich noch eine größere Reise werden sollte als mit dem VfL. Mit der Werkself wurde Toppmöller in seiner ersten Saison dreimal „Vize“: in der Bundesliga (hinter dem BVB), im DFB-Pokal (Niederlage im Finale gegen Schalke) und erstaunlicherweise auch in der Champions League. Die Leverkusener waren unter Toppmöller, der selbstverständlich auch hier den offensiven Ansatz wählte, durch sensationelle Siege über den FC Barcelona, Juventus Turin, Deportivo La Coruña und den FC Liverpool bis ins Finale vorgedrungen. In Glasgow trafen sie auf die „Galacticos“ von Real Madrid, das dank der Treffer der Superstars Raul und Zinedine Zidane am Ende mit 2:1 gewann. Klaus Toppmöller wurde später aufgrund der Leverkusener Erfolge zum „Trainer des Jahres“ in Deutschland gewählt. Auch die VfL-Fans haben ihn nicht vergessen und ernannten ihn zum Trainer der Legenden-Elf, deren Konterfeis seit über einem Jahrzehnt die Säulen am Ruhrstadion schmücken.
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Nach weiteren Engagements beim Hamburger SV (2003 bis 2004, beendet durch den so genannten „Hoyzer-Skandal“) sowie als Nationaltrainer Georgiens (2006 bis 2008) schloss sich seine Trainerkarriere. Die seines Sohnes Dino, auch einem ehemaligen VfLer (2001-02, zwölf Spiele), sollte später Fahrt aufnehmen, vermutlich aufgrund einiger Tipps des Vaters. Fußball bleibt also Trumpf im Hause Toppmöller, sein Enkel Lionel Toppmöller kickt bei Eintracht Frankfurt in der U17, was Opa Klaus sicherlich wohlwollend zur Kenntnis nimmt.
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Der VfL Bochum 1848 gratuliert dem Jubilar zum seinem 75. Geburtstag – und wie wir Klaus Toppmöller kennen, wird es eine anständige Sause geben. In diesem Sinne: Alles Gute zum 75., Toppi!
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Der VfL Bochum Mitte der 90er-Jahre war soeben von den „Unabsteigbaren“ zu den doch durchaus absteigbaren Vereinen geworden. Um das zu verhindern, war Klaus Toppmöller engagiert worden. Der ehemalige Top-Stürmer des 1.FC Kaiserslautern, der heute noch Bundesligarekordschütze der „Roten Teufel“ ist (104 Tore in 208 Spielen), hatte zuvor bereits u.a. den SSV Ulm, Erzgebirge Aue und den SV Waldhof Mannheim trainiert. Alles eher unspektakulär, vielleicht auch nicht die richtigen Stationen, um sein Faible für attraktiven Offensivfußball umzusetzen. Das gelang ihm bei Eintracht Frankfurt, wo er aus einer Mannschaft mit Könnern wie Anthony Yeboah, Uwe Bein, Maurizio Gaudino oder Jay-Jay Okocha ein Spitzenteam formte.
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Der VfL befand sich nach dem erstmaligen Ab- und sofortigem Wiederaufstieg im November 1994 erneut in sportlichen Turbulenzen. VfL-Trainer Jürgen Gelsdorf trat zurück, „Toppi“ wurde sein Nachfolger. Den neuerlichen Abstieg konnte allerdings auch der Lockenkopf aus der Vordereifel nicht verhindern. Wohl aber die Herangehensweise an die folgende Saison verändern. Man bedenke: Wir reden hier über die Zeit vor dem Bosman-Urteil, die Spieler hatten noch Verträge auch mit Gültigkeit für die Zweite Liga. Außer Goalgetter Uwe Wegmann, der zum 1.FC Kaiserslautern transferiert wurde, und VfL-Urgestein „Katze“ Zumdick, der sich in die Fußball-Rente verabschiedete, verließen weitere 13 Spieler das Team, darunter auch große Namen oder verdiente Akteure.
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Toppmöller, gelernter Ingenieur, wagte den Totalumbau, zwölf neue Spieler stießen sofort oder im Laufe der Saison zum Kader. Darunter solche, die er noch aus seiner Frankfurter Zeit kannte (Thomas Ernst und Thomas Reis), hoffnungsvolle Talente aus dem eigenen Nachwuchs (Kai Michalke und Delron Buckley) und eine Reihe Spieler, deren Karrieren nicht ganz geradlinig verlaufen waren: Torsten Kracht, Thomas Stickroth, Mathias Jack, Thorsten Schmugge oder Peter Közle zum Beispiel. Eine Mischung aus Jung (u.a. Uwe Gospodarek, Max Eberl, Thordur Gudjonsson, Filip Tapalovic, Henryk Baluszynski) und (international) Erfahrenen (Funny Heinemann, Tomasz Waldoch, Dariusz Wosz, Peter Peschel, Andrzey Rudy, Eric Wynalda, Roland Wohlfarth), die vom ersten Tag an zündete.
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Der VfL stürmte durch die 2. Bundesliga, „Toppis“ Jungs wurden mit großem Vorsprung Meister, inklusive Derbysieg in Wattenscheid und den beiden Triumphen über Mitaufsteiger Bielefeld. Was sich bis hierhin schon gut anfühlte, sollte im darauffolgenden Jahr noch getoppt werden. In einer Bundesligasaison, in der die Bayern unter Giovanni Trappatoni Meister und der VfB Stuttgart unter dem Trainer Jogi Löw Pokalsieger wurden (mittels „Magischen Dreiecks“ Balakov-Bobic-Elber), schaffte der VfL aus Bochum DIE Sensation und belegte am Ende der Spielzeit 1996/97 Rang 5 – nie zuvor waren die Blau-Weißen in der Beletage erfolgreicher. Das Ganze umso bemerkenswerter, da der VfL weiterhin seinen von Toppmöller implementierten Offensivstil pflegte und so den Bayern ein 1:1 abtrotzte, den späteren Champions-League-Sieger aus Dortmund mit 1:0 besiegte und St. Pauli am Ende mit 6:0 versenkte, was den Einzug in den UEFA-Cup vollendete (und zugleich eine weitere Einstellung des höchsten Bundesligasiegs des VfL darstellte).
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Das Jahr danach war selbstverständlich von den Unwägbarkeiten geprägt, die Vereine wie den VfL in (un)schöner Regelmäßigkeit ereilen, wenn der sportliche Erfolg schneller kommt als die Strukturen es eigentlich zulassen. Die Doppelbelastung aus Europapokal und Ligabetrieb machte sich bemerkbar, am Ende der Saison reichte es aber zu Platz 12 – und einem 3:0-Heimsieg über UEFA-Cup-Sieger Schalke. Aber die europäischen Auftritte hatten es in sich, mit einem Klaus Toppmöller in Hochform. Festspielwochen in Blau und Weiß, beginnend mit dem ersten Aufritt am Schwarzen Meer, bei Trabzonspor.
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Keine Minute war dort gespielt, als der VfL in seinem ersten Europapokalspiel überhaupt in Führung lag, einem verwandelten Foulelfmeter von Baluszynski sei Dank. Zwar drehten die Türken das Spiel in ein 2:1, doch die Ausgangslage vor dem Rückspiel war aufgrund des Auswärtstores durchaus vielversprechend. Und Klaus Toppmöller, der Trainerfuchs, griff dafür eigens in die Trickkiste. Beim Abschlusstraining fehlten Stickroth und Peschel, über die eingeweihte Bochumer Journaille wurde die Nachricht verbreitet, die beiden seien verletzt. Zur Verwunderung der 24.500 Zuschauer (mobile Sitze sorgten für die geringere Kapazität) und der Trabzon-Verantwortlichen liefen sie dann doch auf und hatten unmittelbaren Anteil an einem der größten Abende, die das Ruhrstadion jemals gesehen hat. Stickroth traf zum 1:0, Peschel zum zwischenzeitlichen 5:1, der VfL in Unterzahl (Gelb-Rot für Waldoch in der 45. Minute) wie entfesselt und im Rausch. Und zum Ende hin im Glück, denn die Partie endete 5:3 – ein weiteres Gegentor und Toppmöller & Co. wären raus gewesen.
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So konnte die märchenhafte Reise weitergehen, zwei Runden noch, zu den Top-Clubs aus Benelux, dem FC Brügge und Ajax Amsterdam. Die Belgier wurden nach einer Hinspielniederlage (0:1) mit einem 4:1 zurück nach Westflandern geschickt und dem haushohen Favoriten aus Amsterdam (Champions-League-Sieger 1995) im Achtelfinale extrem Paroli geboten. In der Amsterdam Arena führte der VfL bereits mit 2:0, am Ende hieß es 2:4. Im Rückspiel schien das Weiterkommen nach einer 2:1-Führung für kurze Zeit sogar realistisch. Es sollte nicht reichen, das 2:2 bedeutete ein Aus mit Applaus.
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Rund fünf Jahre sollte Klaus Toppmöller beim VfL wirken, 1999 war Schluss, der VfL mit ihm als 17. erneut abgestiegen. „Toppi“ heuerte beim 1.FC Saarbrücken an und später, 2001, bei Bayer Leverkusen – was für ihn persönlich noch eine größere Reise werden sollte als mit dem VfL. Mit der Werkself wurde Toppmöller in seiner ersten Saison dreimal „Vize“: in der Bundesliga (hinter dem BVB), im DFB-Pokal (Niederlage im Finale gegen Schalke) und erstaunlicherweise auch in der Champions League. Die Leverkusener waren unter Toppmöller, der selbstverständlich auch hier den offensiven Ansatz wählte, durch sensationelle Siege über den FC Barcelona, Juventus Turin, Deportivo La Coruña und den FC Liverpool bis ins Finale vorgedrungen. In Glasgow trafen sie auf die „Galacticos“ von Real Madrid, das dank der Treffer der Superstars Raul und Zinedine Zidane am Ende mit 2:1 gewann. Klaus Toppmöller wurde später aufgrund der Leverkusener Erfolge zum „Trainer des Jahres“ in Deutschland gewählt. Auch die VfL-Fans haben ihn nicht vergessen und ernannten ihn zum Trainer der Legenden-Elf, deren Konterfeis seit über einem Jahrzehnt die Säulen am Ruhrstadion schmücken.
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Nach weiteren Engagements beim Hamburger SV (2003 bis 2004, beendet durch den so genannten „Hoyzer-Skandal“) sowie als Nationaltrainer Georgiens (2006 bis 2008) schloss sich seine Trainerkarriere. Die seines Sohnes Dino, auch einem ehemaligen VfLer (2001-02, zwölf Spiele), sollte später Fahrt aufnehmen, vermutlich aufgrund einiger Tipps des Vaters. Fußball bleibt also Trumpf im Hause Toppmöller, sein Enkel Lionel Toppmöller kickt bei Eintracht Frankfurt in der U17, was Opa Klaus sicherlich wohlwollend zur Kenntnis nimmt.
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Der VfL Bochum 1848 gratuliert dem Jubilar zum seinem 75. Geburtstag – und wie wir Klaus Toppmöller kennen, wird es eine anständige Sause geben. In diesem Sinne: Alles Gute zum 75., Toppi!
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
