Heute, 07:13 AM
Elfter Neuzugang beim VfL Bochum: Mansour Ouro-Tagba bringt Geschwindigkeit mit. Wie er dem Zweitligisten künftig helfen kann.
Der VfL Bochum hat seinen elften Neuzugang in diesem Sommer verpflichtet und deckt damit gleich zwei wichtige Positionen ab. Mansour Ouro-Tagba kommt als Festverpflichtung vom 1. FC Köln. Nach Informationen dieser Redaktion hat der VfL ihn für eine sehr geringe Ablöse verpflichtet – trotz laufenden Vertrags bis 2028.
Der 1,91 Meter große und bullige Stürmer, der auch auf dem Flügel mit seiner Geschwindigkeit Chancen herausspielen kann, soll zunächst eine Backup-Rolle im Kader übernehmen und hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben.
„Mansour ist ein Angreifer, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Sei es als wuchtiger Spieler im Zentrum oder mit Tempo über außen. Er hat sich bereits in jungen Jahren im Männerfußball behauptet, nun begleiten wir seine weiteren Entwicklungsschritte. Wir freuen uns, dass wir ihn vom VfL und unserem Weg überzeugen konnten“, sagte Simon Zoller, Direktor Lizenz beim VfL Bochum, über den Neuzugang, der Hofmann bei entsprechender Entwicklung perspektivisch ablösen soll.
Wagner setzte beim 1. FC Köln nicht auf Ouro-Tagba
Dass Ouro-Tagba erst nach dem Saisonstart der Zweiten Liga nach Bochum wechselt, liegt an der Geduld der Bochumer Verantwortlichen, die den Offensivmann zwar schon lange beobachtet hatten, aber auf ihre Chance warten mussten. Markus Brunnschneider kennt den Spieler bereits aus seinen Münchener Zeiten, in denen Ouro-Tagba von 2013 an bei 1860 ausgebildet wurde. Simon Zoller pflegt gute Kontakte zum 1. FC Köln. Entsprechend lange und ausführlich haben sich die Verantwortlichen mit dem Spieler beschäftigt.
Klar war zwar, dass der 21-Jährige beim 1. FC Köln keine Chance bekommen würde, weil Trainer René Wagner ihn auch für Effzeh-Experten überraschend nicht im Training sehen wollte. Doch die Domstädter sollen nach Informationen dieser Redaktion zunächst auf eine Ablöse spekuliert haben, nachdem Ouro-Tagba in der vergangenen Saison in der 3. Liga beim VfB Stuttgart II durchaus überzeugen konnte und das Interesse von Rapid Wien und KAA Gent auf sich gezogen haben soll.
Der gebürtige New Yorker, der für Togo schon vier Länderspiele bestritt, schoss in der vergangenen Spielzeit neun Tore und bereitete drei weitere Treffer vor, war Stammspieler im Schwabenland. Er durfte sogar mehrfach bei den Profis unter Trainer Sebastian Hoeneß mit trainieren. Der Trainer soll damals durchaus angetan gewesen sein von dem Spieler. Stuttgart besaß sogar eine Kaufoption über zwei Millionen Euro, investierte die Summe aber schlussendlich doch nicht, weil sie ihm den Sprung zu den Profis und in die Champions League nicht zutrauten. Eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro wäre für die 3. Liga außergewöhnlich hoch gewesen.
Das sind die Stärken von Ouro-Tagba
So konnte sich der VfL Bochum Hoffnungen machen – und bekam nun den Zuschlag, auch aufgrund des Verhandlungsgeschicks der Verantwortlichen. Ouro-Tagba, dessen Marktwert bei Transfermarkt.de auf 600.000 Euro taxiert wird und der bei entsprechender Entwicklung aufs sogenannte Kaderwertmanagement des VfL einzahlen kann, wurde 2024 in der Transfersperre ablösefrei vom 1. FC Köln von 1860 München verpflichtet, dann aber direkt an Jahn Regensburg verliehen. In Köln hätte er aufgrund der Fifa-Strafe nicht spielen dürfen. „Mansour hat vielversprechende Anlagen und bringt für sein junges Alter vor allem aus athletischer Perspektive schon sehr gute Voraussetzungen mit, um sich nachhaltig im Profifußball durchzusetzen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller damals in einer Pressemitteilung.
Die Leihe in Regensburg klappte für den „bulligen Stürmer, der es den Gegnern schwer macht“, wie sich Ouro-Tagba selbst in seinem Vorstellungsvideo beim Jahn beschrieb, allerdings nicht. Die Rückrunde 2024/2025 verbrachte er bei Köln II und kam immerhin auf sechs Scorerpunkte in der Regionalliga. In der Saison 2025/2026 ging er dann in Stuttgart den nächsten Schritt. In der 3. Liga überzeugte er mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke, weshalb er auch auf dem Flügel einsetzbar ist. Er kann aufgrund seiner Körperstatur und seiner Fähigkeiten aber auch gut Bälle festmachen und Anspiele behaupten und für nachrückende Mitspieler ablegen, wodurch er Philipp Hofmann durch Kurzeinsätze entlasten könnte.
Transfergewinn möglich
In Ouro-Tagba bekommt der VfL Bochum also einen Offensivmann, dem die Verantwortlichen den nächsten Schritt in der 2. Bundesliga zutrauen. Dass er in Köln keine Chance bekam und sich individuell fit halten musste, überraschte auch den einen oder anderen Beobachter der Geißböcke. Doch Trainer Wagner und Co. sollen andere Profile für die Offensive definiert haben, weshalb er nicht passen würde. In Bochum hingegen bewerten sie das Profil des Offensivmannes als spannend genug, um sich vom Ergänzungsspieler zum künftigen Stammspieler hochzuarbeiten oder möglicherweise einen satten Transfergewinn zu erwirtschaften.
Quelle: WAYZ.de
Der VfL Bochum hat seinen elften Neuzugang in diesem Sommer verpflichtet und deckt damit gleich zwei wichtige Positionen ab. Mansour Ouro-Tagba kommt als Festverpflichtung vom 1. FC Köln. Nach Informationen dieser Redaktion hat der VfL ihn für eine sehr geringe Ablöse verpflichtet – trotz laufenden Vertrags bis 2028.
Der 1,91 Meter große und bullige Stürmer, der auch auf dem Flügel mit seiner Geschwindigkeit Chancen herausspielen kann, soll zunächst eine Backup-Rolle im Kader übernehmen und hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben.
„Mansour ist ein Angreifer, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Sei es als wuchtiger Spieler im Zentrum oder mit Tempo über außen. Er hat sich bereits in jungen Jahren im Männerfußball behauptet, nun begleiten wir seine weiteren Entwicklungsschritte. Wir freuen uns, dass wir ihn vom VfL und unserem Weg überzeugen konnten“, sagte Simon Zoller, Direktor Lizenz beim VfL Bochum, über den Neuzugang, der Hofmann bei entsprechender Entwicklung perspektivisch ablösen soll.
Wagner setzte beim 1. FC Köln nicht auf Ouro-Tagba
Dass Ouro-Tagba erst nach dem Saisonstart der Zweiten Liga nach Bochum wechselt, liegt an der Geduld der Bochumer Verantwortlichen, die den Offensivmann zwar schon lange beobachtet hatten, aber auf ihre Chance warten mussten. Markus Brunnschneider kennt den Spieler bereits aus seinen Münchener Zeiten, in denen Ouro-Tagba von 2013 an bei 1860 ausgebildet wurde. Simon Zoller pflegt gute Kontakte zum 1. FC Köln. Entsprechend lange und ausführlich haben sich die Verantwortlichen mit dem Spieler beschäftigt.
Klar war zwar, dass der 21-Jährige beim 1. FC Köln keine Chance bekommen würde, weil Trainer René Wagner ihn auch für Effzeh-Experten überraschend nicht im Training sehen wollte. Doch die Domstädter sollen nach Informationen dieser Redaktion zunächst auf eine Ablöse spekuliert haben, nachdem Ouro-Tagba in der vergangenen Saison in der 3. Liga beim VfB Stuttgart II durchaus überzeugen konnte und das Interesse von Rapid Wien und KAA Gent auf sich gezogen haben soll.
Der gebürtige New Yorker, der für Togo schon vier Länderspiele bestritt, schoss in der vergangenen Spielzeit neun Tore und bereitete drei weitere Treffer vor, war Stammspieler im Schwabenland. Er durfte sogar mehrfach bei den Profis unter Trainer Sebastian Hoeneß mit trainieren. Der Trainer soll damals durchaus angetan gewesen sein von dem Spieler. Stuttgart besaß sogar eine Kaufoption über zwei Millionen Euro, investierte die Summe aber schlussendlich doch nicht, weil sie ihm den Sprung zu den Profis und in die Champions League nicht zutrauten. Eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro wäre für die 3. Liga außergewöhnlich hoch gewesen.
Das sind die Stärken von Ouro-Tagba
So konnte sich der VfL Bochum Hoffnungen machen – und bekam nun den Zuschlag, auch aufgrund des Verhandlungsgeschicks der Verantwortlichen. Ouro-Tagba, dessen Marktwert bei Transfermarkt.de auf 600.000 Euro taxiert wird und der bei entsprechender Entwicklung aufs sogenannte Kaderwertmanagement des VfL einzahlen kann, wurde 2024 in der Transfersperre ablösefrei vom 1. FC Köln von 1860 München verpflichtet, dann aber direkt an Jahn Regensburg verliehen. In Köln hätte er aufgrund der Fifa-Strafe nicht spielen dürfen. „Mansour hat vielversprechende Anlagen und bringt für sein junges Alter vor allem aus athletischer Perspektive schon sehr gute Voraussetzungen mit, um sich nachhaltig im Profifußball durchzusetzen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller damals in einer Pressemitteilung.
Die Leihe in Regensburg klappte für den „bulligen Stürmer, der es den Gegnern schwer macht“, wie sich Ouro-Tagba selbst in seinem Vorstellungsvideo beim Jahn beschrieb, allerdings nicht. Die Rückrunde 2024/2025 verbrachte er bei Köln II und kam immerhin auf sechs Scorerpunkte in der Regionalliga. In der Saison 2025/2026 ging er dann in Stuttgart den nächsten Schritt. In der 3. Liga überzeugte er mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke, weshalb er auch auf dem Flügel einsetzbar ist. Er kann aufgrund seiner Körperstatur und seiner Fähigkeiten aber auch gut Bälle festmachen und Anspiele behaupten und für nachrückende Mitspieler ablegen, wodurch er Philipp Hofmann durch Kurzeinsätze entlasten könnte.
Transfergewinn möglich
In Ouro-Tagba bekommt der VfL Bochum also einen Offensivmann, dem die Verantwortlichen den nächsten Schritt in der 2. Bundesliga zutrauen. Dass er in Köln keine Chance bekam und sich individuell fit halten musste, überraschte auch den einen oder anderen Beobachter der Geißböcke. Doch Trainer Wagner und Co. sollen andere Profile für die Offensive definiert haben, weshalb er nicht passen würde. In Bochum hingegen bewerten sie das Profil des Offensivmannes als spannend genug, um sich vom Ergänzungsspieler zum künftigen Stammspieler hochzuarbeiten oder möglicherweise einen satten Transfergewinn zu erwirtschaften.
Quelle: WAYZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."