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Uefa droht mit WM-Boykott
#1
Die Uefa-Mitglieder machen Ernst: Sie drohen der Fifa geschlossen mit einem WM-Boykott. Ihr Signal ist überfällig und richtig. Aber setzen sie die Drohung auch in die Tat um? 

Ist das endlich das schon lange überfällige Kräftemessen? Begehrt hier endlich ein starker Machtfaktor im weltweiten Fußball auf gegen den Weltverband Fifa und seinen Präsidenten Gianni Infantino, der immer wahnwitzigere Projekte verfolgt? Es scheint zumindest so, da der europäische Verband Uefa nun geschlossen mit Boykott droht, sollte die Fifa tatsächlich die WM an Investoren verhökern. 

Das ist erst einmal ein starkes Zeichen, vor allem aber ist es ein richtiges und längst überfälliges Zeichen gegen die Allmachtsfantasien Infantinos und seines Verbands. Aber ist es auch mehr? 

Schwer zu sagen. Rein verbandsjuristisch reicht das Nein der Europäer nicht aus, das Projekt zu stoppen: Im Fifa-Rat wie auch in der Versammlung der Mitglieder sind sie klar in der Unterzahl gegen den Rest der Welt. Und in diesem Rest der Welt finden sich viele kleine Verbände, die nur dank der Fifa überlebensfähig sind und sich durch die versprochenen achtstelligen Zusatzsummen gerne ködern lassen. 

Aber neben den harten gibt es ja auch die weichen Faktoren: Europa ist zwar nicht machtpolitisch, sportlich und wirtschaftlich aber sehr wohl das Zentrum des Weltfußballs. Sechs von acht WM-Viertelfinalisten stellte die Uefa, ein bedeutender Anteil der TV-Einnahmen kommt ebenfalls von hier. Und was bitte wäre eine WM wert ohne Spanien, Frankreich, England, Belgien und so weiter? Was eine Klub-WM ohne Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain, Liverpool, die beiden Manchesters und den FC Bayern? Erheblich weniger, das werden auch die übrigen Verbände und die potenziellen Investoren wissen. Die entscheidende Frage ist nur: Trauen sie der Uefa tatsächlich zu, ihre Drohung auch in die Tat umzusetzen? 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Die Uefa wäre gut beraten, sich dabei mit den Südamerika abzustimmen. Allein ist man wirts Hattrick schon das Schwergewicht, mit Südamerika aber alles. Womit will man denn Einnahmen generieren, wenn die beiden nicht dabei sind?

Wird aber so nicht kommen, obwohl ich Spaß daran hätte.
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#3
Die UEFA ist schon eine Macht. Mit rund 50  Verbänden (von rund 200 FiFa- Verbänden) kann man schonmal aufmucken. Sportlich ist die FIFA ohne die UEFA ein Muster ohne Wert.Bisher konnte der Koruptino machen was er wollte, jetzt kriegt er zum ersten Mal Gegenwind. Mal abwarten wie sich die Angelegenheit entwickelt.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
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#4
Die UEFA hat ja immerhin auch die CONCACAF (Nord- und Mittelamerika, plus Karibik) hinter sich. Die Asiaten sind wohl auch dagegen. Der CAF (afrikanischer Verband) ist dafür, was aber zu erwarten war, da der Verband ohnehin als relativ korrupt und anfällig für die Geldgeschenke der FIFA gilt. Die CONMEBOL (Südamerika) hat sich kicher noch nicht positioniert. Hier ist aber auch eher von einer der FIFA zugewandten Entscheidung auszugehen. Nichtsdestotrotz: Sollten Europäer, Asiaten und Nordamerikaner Ernst machen, wird es für Infantino fast schon unmöglich eine Mehrheit zu generieren. Fun Fact: Infantino hat das beinahe selbe Spiel schon vor etwa 10 Jahren versucht.
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#5
Nun hat sich mit Asien der dritte Kontinentalverband mit klarer Skepsis zu Wort gemeldet: Die Investorenpläne der FIFA drohen damit immer deutlicher, keine Mehrheit im Plenum zu bekommen. 

"Die AFC solidarisiert sich mit der UEFA und der CONCACAF und äußert ernste Bedenken hinsichtlich des FIFA-Vorschlags, private Investitionen in die wichtigsten Wettbewerbe des Verbandes einzubringen, sowie bezüglich des Entscheidungsprozesses rund um die FIFA Forward Enterprise (FFE)", beginnt das Statement des asiatischen Fußballverbands am Freitagvormittag deutscher Zeit. 

Was darin etwas versteckt ist: Damit drohen die Pläne der FIFA zu scheitern, externe Investoren an der WM zu beteiligen. Denn nach der UEFA, die am Donnerstag sogar einen Boykott für den Fall der Fälle androhte, und der CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) ist die AFC schon der dritte Kontinentalverband, der sich mindestens klar skeptisch äußert. Gemeinsam kommen die drei Verbände auf 143 der 211 FIFA-Mitglieder, also auf eine klare absolute Mehrheit - selbst wenn doch einzelne Abweichler in den Verbänden anders abstimmen sollten. 

Quelle und mehr: Kicker.de
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#6
Damit sind die für Investoren wichtigsten Regionen dagegen. Schaun mer mal, was jetzt passiert
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#7
Spannend auf jeden Fall
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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#8
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat FIFA-Präsident Gianni Infantino sein umstrittenes Vorhaben für beendet erklärt. Der Vorschlag, Anteile an Turnieren des Weltverbandes zu verkaufen, sei gestoppt. 

Die am Dienstag durch einen Bericht der Times und durch die spätere Bestätigung der FIFA losgetretene Welle soll nun wieder eingefangen werden. Gianni Infantino erklärte in der Nacht von Freitag auf Samstag in einer Stellungnahme, dass die Gründung der "FIFA Forward Enterprise" nicht weiter verfolgt wird. 

Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die - unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung - nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen", postete der Schweizer in seiner Instagram-Story. 

[url=https://www.kicker.de/projekt-hat-zu-spaltungen-gefuehrt-infantino-beendet-umstrittene-investorenplaene-1239960/artikel} Quelle und mehr: Kicker.de [/url]
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#9
Wer hätte das gedacht? Jetzt steht sogar die Wiederwahl von Korruptino in den Sternen. Ist ja toll aber nicht ausgeschlossen. Wir werden also heftige Machtkämpfe der Verbände und des Titelverteidigers erleben. Hoher Unterhaltungswert darf erwartet werden.
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#10
Die FIFA ist doch nicht erst seit Infantino ein korrupter Pflegefall. Das geht doch schon weit über 20 Jahre, wenn nicht sogar länger so.
Einmal Bochumer, immer Bochumer
...und die Bayern kann ich immer noch nicht leiden!
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