07-30-2026, 06:46 PM
Die Uefa-Mitglieder machen Ernst: Sie drohen der Fifa geschlossen mit einem WM-Boykott. Ihr Signal ist überfällig und richtig. Aber setzen sie die Drohung auch in die Tat um?
Ist das endlich das schon lange überfällige Kräftemessen? Begehrt hier endlich ein starker Machtfaktor im weltweiten Fußball auf gegen den Weltverband Fifa und seinen Präsidenten Gianni Infantino, der immer wahnwitzigere Projekte verfolgt? Es scheint zumindest so, da der europäische Verband Uefa nun geschlossen mit Boykott droht, sollte die Fifa tatsächlich die WM an Investoren verhökern.
Das ist erst einmal ein starkes Zeichen, vor allem aber ist es ein richtiges und längst überfälliges Zeichen gegen die Allmachtsfantasien Infantinos und seines Verbands. Aber ist es auch mehr?
Schwer zu sagen. Rein verbandsjuristisch reicht das Nein der Europäer nicht aus, das Projekt zu stoppen: Im Fifa-Rat wie auch in der Versammlung der Mitglieder sind sie klar in der Unterzahl gegen den Rest der Welt. Und in diesem Rest der Welt finden sich viele kleine Verbände, die nur dank der Fifa überlebensfähig sind und sich durch die versprochenen achtstelligen Zusatzsummen gerne ködern lassen.
Aber neben den harten gibt es ja auch die weichen Faktoren: Europa ist zwar nicht machtpolitisch, sportlich und wirtschaftlich aber sehr wohl das Zentrum des Weltfußballs. Sechs von acht WM-Viertelfinalisten stellte die Uefa, ein bedeutender Anteil der TV-Einnahmen kommt ebenfalls von hier. Und was bitte wäre eine WM wert ohne Spanien, Frankreich, England, Belgien und so weiter? Was eine Klub-WM ohne Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain, Liverpool, die beiden Manchesters und den FC Bayern? Erheblich weniger, das werden auch die übrigen Verbände und die potenziellen Investoren wissen. Die entscheidende Frage ist nur: Trauen sie der Uefa tatsächlich zu, ihre Drohung auch in die Tat umzusetzen?
Quelle: WAZ.de
Ist das endlich das schon lange überfällige Kräftemessen? Begehrt hier endlich ein starker Machtfaktor im weltweiten Fußball auf gegen den Weltverband Fifa und seinen Präsidenten Gianni Infantino, der immer wahnwitzigere Projekte verfolgt? Es scheint zumindest so, da der europäische Verband Uefa nun geschlossen mit Boykott droht, sollte die Fifa tatsächlich die WM an Investoren verhökern.
Das ist erst einmal ein starkes Zeichen, vor allem aber ist es ein richtiges und längst überfälliges Zeichen gegen die Allmachtsfantasien Infantinos und seines Verbands. Aber ist es auch mehr?
Schwer zu sagen. Rein verbandsjuristisch reicht das Nein der Europäer nicht aus, das Projekt zu stoppen: Im Fifa-Rat wie auch in der Versammlung der Mitglieder sind sie klar in der Unterzahl gegen den Rest der Welt. Und in diesem Rest der Welt finden sich viele kleine Verbände, die nur dank der Fifa überlebensfähig sind und sich durch die versprochenen achtstelligen Zusatzsummen gerne ködern lassen.
Aber neben den harten gibt es ja auch die weichen Faktoren: Europa ist zwar nicht machtpolitisch, sportlich und wirtschaftlich aber sehr wohl das Zentrum des Weltfußballs. Sechs von acht WM-Viertelfinalisten stellte die Uefa, ein bedeutender Anteil der TV-Einnahmen kommt ebenfalls von hier. Und was bitte wäre eine WM wert ohne Spanien, Frankreich, England, Belgien und so weiter? Was eine Klub-WM ohne Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain, Liverpool, die beiden Manchesters und den FC Bayern? Erheblich weniger, das werden auch die übrigen Verbände und die potenziellen Investoren wissen. Die entscheidende Frage ist nur: Trauen sie der Uefa tatsächlich zu, ihre Drohung auch in die Tat umzusetzen?
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."