07-06-2026, 07:01 AM
Ein Anruf, ein Gefallen, ein Makel: Der US-Präsident drängt Fifa-Boss Infantino zur Rücknahme einer Roten Karte – ein Präzedenzfall.
Die Fußball-Weltmeisterschaft hat ihren ersten Fall, der größer ist als Fußball. Er beginnt mit einer umstrittenen Roten Karte gegen Folarin Balogun, den gefährlichsten Stürmer der US-Mannschaft. Er führt über einen persönlichen Anruf Donald Trumps bei Fifa-Präsident Gianni Infantino. Und er endet, vorerst, mit einer Entscheidung, die nach Sportrecht möglich sein mag, politisch aber stinkt wie ein Gefallen unter mächtigen Männern.
Fakt ist: Balogun darf am Montag (Ortszeit, Dienstag 2 Uhr dt. Zeit) im Achtelfinale gegen Belgien spielen. Das teilte die Fifa am Sonntag mit. Drei Tage zuvor war das noch undenkbar gewesen. Der Angreifer des AS Monaco, drei Tore in drei WM-Spielen, hatte beim 2:0 der USA gegen Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale nach Einschaltung des Tech-Schiedsrichter-Korrektorats VAR Rot gesehen.
Trump schaltet sich wegen Roter Karte ein
Dann rief Trump an. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer relevanter US-Medien von „New York Times“ über „Washington Post“, „Politico“ bis „Wall Street Journal“, bat der Präsident Infantino, die Rote Karte überprüfen zu lassen. Nach mehrtägigen Beratungen dann die Entscheidung: „Gemäß Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements wird die Vollstreckung der Spielsperre für eine Probezeit von einem Jahr ausgesetzt“, erklärte der Weltverband in einer Stellungnahme.
Trump bedankte sich am Sonntag umgehend öffentlich, ohne aber seinen Initiativ-Anteil zu erwähnen, ohne den diese Personalie nach Einschätzung von Sport-Experten in Washington nicht möglich gewesen wäre: „Danke an die Fifa, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!“
Quelle und mehr: WAZ.de
Die Fußball-Weltmeisterschaft hat ihren ersten Fall, der größer ist als Fußball. Er beginnt mit einer umstrittenen Roten Karte gegen Folarin Balogun, den gefährlichsten Stürmer der US-Mannschaft. Er führt über einen persönlichen Anruf Donald Trumps bei Fifa-Präsident Gianni Infantino. Und er endet, vorerst, mit einer Entscheidung, die nach Sportrecht möglich sein mag, politisch aber stinkt wie ein Gefallen unter mächtigen Männern.
Fakt ist: Balogun darf am Montag (Ortszeit, Dienstag 2 Uhr dt. Zeit) im Achtelfinale gegen Belgien spielen. Das teilte die Fifa am Sonntag mit. Drei Tage zuvor war das noch undenkbar gewesen. Der Angreifer des AS Monaco, drei Tore in drei WM-Spielen, hatte beim 2:0 der USA gegen Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale nach Einschaltung des Tech-Schiedsrichter-Korrektorats VAR Rot gesehen.
Trump schaltet sich wegen Roter Karte ein
Dann rief Trump an. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer relevanter US-Medien von „New York Times“ über „Washington Post“, „Politico“ bis „Wall Street Journal“, bat der Präsident Infantino, die Rote Karte überprüfen zu lassen. Nach mehrtägigen Beratungen dann die Entscheidung: „Gemäß Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements wird die Vollstreckung der Spielsperre für eine Probezeit von einem Jahr ausgesetzt“, erklärte der Weltverband in einer Stellungnahme.
Trump bedankte sich am Sonntag umgehend öffentlich, ohne aber seinen Initiativ-Anteil zu erwähnen, ohne den diese Personalie nach Einschätzung von Sport-Experten in Washington nicht möglich gewesen wäre: „Danke an die Fifa, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!“
Quelle und mehr: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."