07-04-2026, 10:05 AM
Der VfL Bochum bestreitet mit 22 Spielern sein Testspiel bei RW Oberhausen. Sechs Profis fallen aus, zwei kehren zurück. So plant der Coach.
70 Laufkilometer haben die Profis des VfL Bochum in den ersten neun Trainingstagen abgespult. Oft gab es zwei Einheiten am Tag, die erste Pause ist erst am Sonntag vorgesehen. Zuvor bestreitet der Zweitligist sein zweites Testspiel nach dem 8:0-Aufgalopp gegen die Amateure der Vonovia Allstars. Beim ambitionierten Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen will Trainer Uwe Rösler am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker bei waz.de) „genau hingucken, wer sich quälen kann“.
Er habe, sagte Rösler nach der dann doch etwas kürzer gehaltenen Abschluss-Einheit am Freitagmittag, in dieser Woche grundsätzlich keine Rücksicht genommen auf das Spiel bei RWO, einem Gegner, „der aufsteigen will in die 3. Liga. Aber natürlich wollen wir gewinnen.“ Oberhausen feiert am Samstag seine offizielle Saisoneröffnung, der VfL ist einer der Topgegner zum 100-jährigen Bestehen des Stadions Niederrhein. In zwei Wochen kommt zum Höhepunkt der RWO-Feierlichkeiten Borussia Dortmund in das altehrwürdige Stadion.
VfL Bochum vor RWO: „Das wird schon hart“
Bei RWO ist der Kader nach Rang zwei in der Vorsaison allerdings lange noch nicht komplett, in den beiden bisherigen Testspielen bei SW Alstaden (5:0) und gegen den niederländischen Zweitligisten RKC Waalwijk (1:2) kamen auch viele Nachwuchskräfte zum Zug.
Wie beim VfL. „Unter der Hinsicht der Belastung und weil wir viele junge Spieler haben, wird das schon hart“, ahnt Rösler. „Aber wenn die Beine und Köpfe schwer sind, muss man trotzdem noch ein solides Niveau anbieten. Das will ich sehen. Man muss sich manchmal quälen in der einen oder anderen Situation. Ich werde genau hingucken, wer sich quälen kann“, erklärte Rösler seine Erwartungen.
Rösler: Spieler sollen „Läufe machen, die weh tun“
Es gehe nicht nur darum, „viel zu rennen“, sondern auch, „mal Läufe zu machen, die wehtun, den Ball immer wieder zu fordern, nach Fehlern ins Gegenpressing zu gehen“. Zumindest Ansätze der zuletzt einstudierten Prinzipien wolle er erkennen, „dass wir mutig sind“ zum Beispiel. So ging es am Freitag in einer taktisch geprägten Einheit in zwei Zehner-Gruppen ums Verschieben, forsches Anlaufen, das Gegenpressing, das Besetzen der richtigen Räume. Bisher, betonte der Coach, sei er zufrieden: „Die Mannschaft ist bis jetzt sehr willig. An Einsatz und Energie hapert es überhaupt nicht, im Gegenteil.“
Da der Kader noch nicht komplett ist und einige Spieler ausfallen, muss er allerdings zwangsläufig erneut improvisieren. Rösler plant erneut mit zwei gemischten Teams, die jeweils eine Halbzeit spielen werden. 22 Profis sollen zum Einsatz kommen, die am Freitag das Abschlusstraining absolvierten.
Koscierski erreicht mit Deutschland das EM-Halbfinale
Auch Maximilian Wittek war dabei, trainiert aber weiterhin nur dosiert und ohne Gegnerkontakt, nachdem sich der Linksverteidiger in Bielefeld schwer am Oberschenkel verletzt hatte und im Mai vier Operationen überstehen musste. Ferner fehlen weiterhin Gerrit Holtmann und Mats Pannewig, die im Lauftraining sind, sowie Mikkel Rakneberg. Kacper Koscierski ist bei der U19-EM. Der Rechtsverteidiger wurde gegen Wales eingewechselt, bereitete den Treffer zum 4:0-Endstand vor. Deutschland steht damit bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien (Samstag, 15 Uhr) im Halbfinale.
Knieprobleme: Kwarteng fehlt beim Spiel in Oberhausen
Zu den Ausfällen beim VfL hinzu kommt Moritz-Broni Kwarteng, der am Ende der Vorsaison aufblühte und auch im ersten kleinen Test gegen die Allstars einen guten Eindruck gemacht hatte. Der Offensivmann fehlt seit Donnerstag. „Er hatte eine Behandlung am Knie, nach der er ein, zwei Tage Ruhe benötigt. Ab Montag soll er wieder komplett trainieren“, sagte Rösler.
Verteidiger Philipp Strompf, zuletzt noch geschont, feiert dagegen sein Testspiel-Comeback bei RWO. Auch Darnell Keumo, der die ersten vier Trainingstage wegen einer Reizung verpasst hatte, spielt 45 Minuten als Linksverteidiger. In der anderen Halbzeit wird erneut Leon Sawas, der auch im Training einen guten Eindruck machte, eine Chance bekommen.
Mohammed Tolba verteidigt mit Michael Steinwender
Sawas ist einer von drei U21-Spielern ohne Profivertrag, die in dieser Woche bei den Profis arbeiteten. Aurel Wagbe wird auf dem Flügel auflaufen, Mohammed Tolba an der Seite von Michael Steinwender innen verteidigen. „Sehr solide“ nannte Rösler die Leistungen von Tolba bisher. Der 21-Jährige profitiert auch davon, dass der neue Abwehrchef noch gesucht wird und daher der Kader nur drei gelernte Innenverteidiger hergibt. Auf der rechten Verteidigerposition fehlt ein Pendant zu Oliver Olsen, weshalb diesmal Flügelstürmer Baris Drakas aushilft. Jean Manuel Mbom, der gegen die Allstars hinten rechts agierte, darf im Zentrum ran.
Quelle: WAZ.de
70 Laufkilometer haben die Profis des VfL Bochum in den ersten neun Trainingstagen abgespult. Oft gab es zwei Einheiten am Tag, die erste Pause ist erst am Sonntag vorgesehen. Zuvor bestreitet der Zweitligist sein zweites Testspiel nach dem 8:0-Aufgalopp gegen die Amateure der Vonovia Allstars. Beim ambitionierten Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen will Trainer Uwe Rösler am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker bei waz.de) „genau hingucken, wer sich quälen kann“.
Er habe, sagte Rösler nach der dann doch etwas kürzer gehaltenen Abschluss-Einheit am Freitagmittag, in dieser Woche grundsätzlich keine Rücksicht genommen auf das Spiel bei RWO, einem Gegner, „der aufsteigen will in die 3. Liga. Aber natürlich wollen wir gewinnen.“ Oberhausen feiert am Samstag seine offizielle Saisoneröffnung, der VfL ist einer der Topgegner zum 100-jährigen Bestehen des Stadions Niederrhein. In zwei Wochen kommt zum Höhepunkt der RWO-Feierlichkeiten Borussia Dortmund in das altehrwürdige Stadion.
VfL Bochum vor RWO: „Das wird schon hart“
Bei RWO ist der Kader nach Rang zwei in der Vorsaison allerdings lange noch nicht komplett, in den beiden bisherigen Testspielen bei SW Alstaden (5:0) und gegen den niederländischen Zweitligisten RKC Waalwijk (1:2) kamen auch viele Nachwuchskräfte zum Zug.
Wie beim VfL. „Unter der Hinsicht der Belastung und weil wir viele junge Spieler haben, wird das schon hart“, ahnt Rösler. „Aber wenn die Beine und Köpfe schwer sind, muss man trotzdem noch ein solides Niveau anbieten. Das will ich sehen. Man muss sich manchmal quälen in der einen oder anderen Situation. Ich werde genau hingucken, wer sich quälen kann“, erklärte Rösler seine Erwartungen.
Rösler: Spieler sollen „Läufe machen, die weh tun“
Es gehe nicht nur darum, „viel zu rennen“, sondern auch, „mal Läufe zu machen, die wehtun, den Ball immer wieder zu fordern, nach Fehlern ins Gegenpressing zu gehen“. Zumindest Ansätze der zuletzt einstudierten Prinzipien wolle er erkennen, „dass wir mutig sind“ zum Beispiel. So ging es am Freitag in einer taktisch geprägten Einheit in zwei Zehner-Gruppen ums Verschieben, forsches Anlaufen, das Gegenpressing, das Besetzen der richtigen Räume. Bisher, betonte der Coach, sei er zufrieden: „Die Mannschaft ist bis jetzt sehr willig. An Einsatz und Energie hapert es überhaupt nicht, im Gegenteil.“
Da der Kader noch nicht komplett ist und einige Spieler ausfallen, muss er allerdings zwangsläufig erneut improvisieren. Rösler plant erneut mit zwei gemischten Teams, die jeweils eine Halbzeit spielen werden. 22 Profis sollen zum Einsatz kommen, die am Freitag das Abschlusstraining absolvierten.
Koscierski erreicht mit Deutschland das EM-Halbfinale
Auch Maximilian Wittek war dabei, trainiert aber weiterhin nur dosiert und ohne Gegnerkontakt, nachdem sich der Linksverteidiger in Bielefeld schwer am Oberschenkel verletzt hatte und im Mai vier Operationen überstehen musste. Ferner fehlen weiterhin Gerrit Holtmann und Mats Pannewig, die im Lauftraining sind, sowie Mikkel Rakneberg. Kacper Koscierski ist bei der U19-EM. Der Rechtsverteidiger wurde gegen Wales eingewechselt, bereitete den Treffer zum 4:0-Endstand vor. Deutschland steht damit bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien (Samstag, 15 Uhr) im Halbfinale.
Knieprobleme: Kwarteng fehlt beim Spiel in Oberhausen
Zu den Ausfällen beim VfL hinzu kommt Moritz-Broni Kwarteng, der am Ende der Vorsaison aufblühte und auch im ersten kleinen Test gegen die Allstars einen guten Eindruck gemacht hatte. Der Offensivmann fehlt seit Donnerstag. „Er hatte eine Behandlung am Knie, nach der er ein, zwei Tage Ruhe benötigt. Ab Montag soll er wieder komplett trainieren“, sagte Rösler.
Verteidiger Philipp Strompf, zuletzt noch geschont, feiert dagegen sein Testspiel-Comeback bei RWO. Auch Darnell Keumo, der die ersten vier Trainingstage wegen einer Reizung verpasst hatte, spielt 45 Minuten als Linksverteidiger. In der anderen Halbzeit wird erneut Leon Sawas, der auch im Training einen guten Eindruck machte, eine Chance bekommen.
Mohammed Tolba verteidigt mit Michael Steinwender
Sawas ist einer von drei U21-Spielern ohne Profivertrag, die in dieser Woche bei den Profis arbeiteten. Aurel Wagbe wird auf dem Flügel auflaufen, Mohammed Tolba an der Seite von Michael Steinwender innen verteidigen. „Sehr solide“ nannte Rösler die Leistungen von Tolba bisher. Der 21-Jährige profitiert auch davon, dass der neue Abwehrchef noch gesucht wird und daher der Kader nur drei gelernte Innenverteidiger hergibt. Auf der rechten Verteidigerposition fehlt ein Pendant zu Oliver Olsen, weshalb diesmal Flügelstürmer Baris Drakas aushilft. Jean Manuel Mbom, der gegen die Allstars hinten rechts agierte, darf im Zentrum ran.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."