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Wittek offenbart Horror-Verletzung
#1
Nach einer dramatischen Verletzung im Saisonendspurt stand Maximilian Witteks Karriere auf der Kippe – und sogar eine Amputation drohte. 

Das Lachen ist zurückgekehrt bei Maximilian Wittek, wenngleich er dieser Tage vom Athletik-Trainer Björn Kadlubowski richtig rangenommen wird. In Sondereinheiten schuftet der Linksverteidiger zum Start in die Vorbereitung an seiner Fitness, absolviert individuelle Läufe und Stabilisierungsübungen. Am Ende der anstrengenden Einheiten wird aus dem Lächeln zwar oft ein verzerrtes Gesicht, doch man merkt Wittek an, dass er froh ist, wieder die Fußballschuhe anhaben zu können. Wenig deutet derzeit darauf hin, welch dramatische Stunden er im Mai noch erlebte. 

Wer genau hinguckt, sieht am unteren Rand seiner Trainingshose aber noch die Ausmaße dessen, was ihm widerfahren ist. Eine 21 Zentimeter lange Narbe ziert seinen linken Oberschenkel. Mit 17 Stichen musste die jüngste Narbe genäht werden. Es ist ein Überbleibsel, das ihn an die schwierigsten Tage seiner Profikarriere erinnert. Der Auslöser war ein Zusammenprall am 32. Spieltag der vergangenen Saison im Spiel gegen Arminia Bielefeld. Monju Momuluh landete nach einem Duell auf Witteks Oberschenkel – der Linksverteidiger musste vom Platz. „Mein Bein war im ersten Moment kurz taub. Ich musste dann raus, weil ich wirklich keine Kraft mehr auf das Bein bekommen habe“, erklärte Wittek nun in einer hauseigenen Podcast-Folge „meinVfL“ des Vereins. 

Vier Operationen in nur zehn Tagen
Nach eingehenden Untersuchungen ohne Befund fuhr Wittek am selben Abend nach Hause – doch es entwickelte sich das seltene Kompartmentsyndrom in seinem Bein. In diesem Fall schwillt das Gewebe an und erhöht massiv den Druck auf die Arterien. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, die die Nerven und Muskulatur schädigen. „Ich bin mit Maximilian David, unserem Physio, und unserem Mannschaftsarzt Mark Sandford in Kontakt getreten“, sagte Wittek. Der Arzt habe ihm mitgeteilt, dass er sofort in die Klinik müsse, nachdem es nicht besser wurde. Noch in derselben Nacht wurde Wittek operiert. Ansonsten hätte eine Amputation gedroht. „Ich bin ihm unendlich dankbar“, sagte Wittek über Sandfort. Eine Woche lang lag der 30-Jährige danach im Krankenhaus, drei weitere Operationen folgten – in nur zehn Tagen. 

Mit Schrecken erinnert sich Wittek an die Nacht zurück, in der Sandford ihm sagte, dass sofort operiert werden müsste. „Da wurde mir auch erstmal ganz anders in dem Moment und ich habe zu schwitzen angefangen. Ich dachte mir, das kann ja jetzt nicht sein. Ich habe nur einen Schlag bekommen, aber er hat dann gesagt: Wir machen das jetzt und wir bekommen das alles wieder hin. Er hat sich wirklich überragend um mich gekümmert“, sagte Wittek. 

Wittek wird langsam wieder herangeführt
Auch dank der schnellen Reaktion des Mannschaftsarzts kann Wittek heute wieder im Training langsam herangeführt werden, wenngleich der Einstieg ins echte Teamtraining wohl noch zwei Wochen dauern wird. Die Muskulatur, so die gute Nachricht, hat aber nicht abbekommen. „Der ist komplett intakt geblieben“, verriet Wittek. Knapp sechs Wochen habe er für die Wundheilung komplett pausiert. Erst kurz vor dem Laktattest zum Vorbereitungsstart habe er wieder angefangen zu laufen. Und von Tag zu Tag wird es nun mehr.

  Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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