Gestern, 07:29 AM
Der VfL Bochum wechselt 2027 seinen Ausrüster: Hummel löst Mizuno ab – und bringt dem Verein einen satten finanziellen Vorteil.
In den vergangenen beiden Tagen war in den Fanshops des VfL Bochum am Ruhrstadion und im Ruhrpark Umräumen angesagt. Die alte Kollektion raus, die neue musste rein. Nachdem passend zum Trainingsstart am letzten Donnerstag die neuen Trainingsklamotten vorgestellt worden waren, mussten nun auch die Trikots in die Verkaufsräume gehängt werden. Der Verein stellte die Arbeitskleidung der Spieler am Dienstagabend standesgemäß um 18:48 Uhr vor. Wie in den vergangenen Jahren wurde dafür wieder der Wechsel des Geschäftsjahres gewählt, das mit dem 1. Juli neu beginnt.
Im kommenden Sommer muss die Vorstellung der neuen Spielkleidung möglicherweise um einen Tag verschoben werden. Denn der VfL Bochum wechselt nach der Saison 2026/2027 nicht nur die Kollektion, sondern auch den Ausrüster. Nach vier Jahren endet der Vertrag mit dem japanischen Sportartikelhersteller Mizuno am 30.06.2027. Dann übernimmt das dänische Traditionsunternehmen Hummel, das kürzlich einen Dreijahresvertrag mit dem VfL Bochum abgeschlossen hat.
Mizuno hatte Matching-Right
Nach Informationen dieser Redaktion hatte der VfL Bochum die Ausrüsterrechte international ausgeschrieben, was dem Verein mehrere Angebote eingebracht hatte. Das von Hummel war demnach am höchsten dotiert. Der Verein kassiert künftig pro Jahr eine mittlere sechsstellige Summe und damit rund 30 Prozent mehr als das, was Mizuno bislang gezahlt haben soll. Allein die Ausschreibung für internationale Marken habe die Erwartungen übertroffen, heißt es.
Dabei hätte es durchaus sein können, dass Mizuno weiterhin an Bord und ein starker Partner des VfL Bochum bleibt. Vertraglich geregelt war ein sogenanntes Matching-Right. Die Japaner hätten also mit dem Angebot der Konkurrenz gleichziehen können. Darauf haben die Verantwortlichen bei Mizuno allerdings verzichtet, sodass Hummel den Zuschlag bekommen hat. Dabei hätte es durchaus sein können, dass Mizuno weiterhin an Bord und ein starker Partner des VfL Bochum bleibt. Vertraglich geregelt war ein sogenanntes Matching-Right. Die Japaner hätten also mit dem Angebot der Konkurrenz gleichziehen können. Darauf haben die Verantwortlichen bei Mizuno allerdings verzichtet, sodass Hummel den Zuschlag bekommen hat.
Hummel rüstet auch Werder Bremen aus
Das dänische Unternehmen wurde 1923 in Hamburg gegründet und produzierte nach dem Zweiten Weltkrieg im nordrhein-westfälischen Kevelaer, bevor es 1975 von Dänen übernommen wurde. Heutzutage ist die Marke mit Sitz in Aarhus, dem ehemaligen Arbeitsort von VfL-Trainer Uwe Rösler, vor allem im Handballsport präsent und zählt dort zu den Marktführern. Doch auch im Fußball hat Hummel Tradition, stattete einst Real Madrid oder Benfica Lissabon aus. Derzeit stehen auch Werder Bremen und der 1. FC Magdeburg mit den Dänen in einer Partnerschaft. Nun reiht sich der VfL Bochum in die Reihe der Vereine ein, die vom Unternehmen ausgerüstet werden.
In den vergangenen beiden Tagen war in den Fanshops des VfL Bochum am Ruhrstadion und im Ruhrpark Umräumen angesagt. Die alte Kollektion raus, die neue musste rein. Nachdem passend zum Trainingsstart am letzten Donnerstag die neuen Trainingsklamotten vorgestellt worden waren, mussten nun auch die Trikots in die Verkaufsräume gehängt werden. Der Verein stellte die Arbeitskleidung der Spieler am Dienstagabend standesgemäß um 18:48 Uhr vor. Wie in den vergangenen Jahren wurde dafür wieder der Wechsel des Geschäftsjahres gewählt, das mit dem 1. Juli neu beginnt.
Im kommenden Sommer muss die Vorstellung der neuen Spielkleidung möglicherweise um einen Tag verschoben werden. Denn der VfL Bochum wechselt nach der Saison 2026/2027 nicht nur die Kollektion, sondern auch den Ausrüster. Nach vier Jahren endet der Vertrag mit dem japanischen Sportartikelhersteller Mizuno am 30.06.2027. Dann übernimmt das dänische Traditionsunternehmen Hummel, das kürzlich einen Dreijahresvertrag mit dem VfL Bochum abgeschlossen hat.
Mizuno hatte Matching-Right
Nach Informationen dieser Redaktion hatte der VfL Bochum die Ausrüsterrechte international ausgeschrieben, was dem Verein mehrere Angebote eingebracht hatte. Das von Hummel war demnach am höchsten dotiert. Der Verein kassiert künftig pro Jahr eine mittlere sechsstellige Summe und damit rund 30 Prozent mehr als das, was Mizuno bislang gezahlt haben soll. Allein die Ausschreibung für internationale Marken habe die Erwartungen übertroffen, heißt es.
Dabei hätte es durchaus sein können, dass Mizuno weiterhin an Bord und ein starker Partner des VfL Bochum bleibt. Vertraglich geregelt war ein sogenanntes Matching-Right. Die Japaner hätten also mit dem Angebot der Konkurrenz gleichziehen können. Darauf haben die Verantwortlichen bei Mizuno allerdings verzichtet, sodass Hummel den Zuschlag bekommen hat. Dabei hätte es durchaus sein können, dass Mizuno weiterhin an Bord und ein starker Partner des VfL Bochum bleibt. Vertraglich geregelt war ein sogenanntes Matching-Right. Die Japaner hätten also mit dem Angebot der Konkurrenz gleichziehen können. Darauf haben die Verantwortlichen bei Mizuno allerdings verzichtet, sodass Hummel den Zuschlag bekommen hat.
Hummel rüstet auch Werder Bremen aus
Das dänische Unternehmen wurde 1923 in Hamburg gegründet und produzierte nach dem Zweiten Weltkrieg im nordrhein-westfälischen Kevelaer, bevor es 1975 von Dänen übernommen wurde. Heutzutage ist die Marke mit Sitz in Aarhus, dem ehemaligen Arbeitsort von VfL-Trainer Uwe Rösler, vor allem im Handballsport präsent und zählt dort zu den Marktführern. Doch auch im Fußball hat Hummel Tradition, stattete einst Real Madrid oder Benfica Lissabon aus. Derzeit stehen auch Werder Bremen und der 1. FC Magdeburg mit den Dänen in einer Partnerschaft. Nun reiht sich der VfL Bochum in die Reihe der Vereine ein, die vom Unternehmen ausgerüstet werden.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."