06-18-2026, 06:33 AM
Der VfL Bochum setzt große Hoffnungen in Yigit Karademir und bindet den talentierten Innenverteidiger bis 2030. Wie tickt der neue Hoffnungsträger?
Das Vertrauen in das Potenzial von Yigit Karademir ist beim VfL Bochum offenbar stark ausgeprägt. Am Mittwoch verkündete der Verein, dass sie den Innenverteidiger bis 2030 unter Vertrag genommen haben. An der Castroper Straße erhoffen sie sich, dass er sich dort zu einem Topspieler entwickelt, der potenziell einmal einen höheren Wiederverkaufswert haben wird - und bis dahin sportlich ein Mehrwert für die Mannschaft von Uwe Rösler ist.
Dass es so kommen kann, davon ist sein ehemaliger Trainer Adrian Alipour überzeugt. Unter ihm machte Karademir in der Regionalliga Nord in der Saison 2023/2024 einen großen Schritt, der ihn zu einem ernsthaften Kaderspieler des VfL Osnabrück in der vergangenen Drittliga-Saison machte. „Der VfL Bochum ist ein guter Klub für Yigit“, sagt Alipour im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich möchte den Verantwortlichen ein Kompliment dafür machen, dass sie ihn top gescoutet und auch verpflichtet haben. Ich bin davon überzeugt, dass sich der Mut auszahlt und sie und die Fans viel Freude an ihm haben werden.“
So schätzt Alipour den VfL-Neuzugang ein
Der 22-jährige Karademir soll beim VfL Bochum zunächst in der Herausfordererrolle in der Innenverteidigung in der Zweiten Bundesliga ankommen. Dennoch bringt er Qualitäten mit, die dem VfL und insbesondere Rösler gefallen dürften. „Er hat tagtäglich an sich gearbeitet, hat jede Übung ernst genommen, war morgens der erste und nachmittags der letzte, der das Trainingsgelände verlassen hat“, berichtet Alipour über den 1,88 Meter großen Innenverteidiger. Der türkische U-Nationalspieler ist offenbar ein Arbeiter, wie es beispielsweise Noah Loosli war. Auch in Bezug auf Ernährung und Nachbehandlung bei den Physios habe Karademir schon vor zwei Jahren stets eine professionelle Einstellung an den Tag gelegt. Charakterlich sei er zudem einwandfrei, habe ein solides Umfeld und sei in der Mannschaft stets beliebt gewesen aufgrund seiner sympathischen Art.
Für Rösler besonders wichtig ist die Geschwindigkeit, die seine Innenverteidiger mitbringen sollen. Karademir ist so ein Spieler, sagt sein Ex-Trainer aus Meppen. „Er war mit Abstand der schnellste Spieler, den ich je hatte“, sagt er. „Er hat seine Gegenspieler regelmäßig abgelaufen und nie aufgegeben.“ Im Spiel gegen den HSV II habe es beispielsweise mal eine Szene gegeben, in der der Gäste-Stürmer bereits durch gewesen sei, Karademir aber von hinten herangerauscht kam und den Ball abgrätschte. „Da hat selbst der gegnerische Trainer geklatscht“, erinnert sich Alipour. Auch im Passspiel sei er gut und habe eine gute Schärfe in den Bällen.
Karademir arbeitet an seinen Schwächen
Doch fertig ist Karademir noch lange nicht. Im Kopfballspiel und im Spiel mit dem Ball hat er noch Nachholbedarf. Wenngleich er bei beiden Attributen ein solides Grundniveau habe. „Es geht nicht ums Timing, eher um die Kopfballtechnik“, sagt Alipour. Dieser Schwäche sei er sich aber schon damals bewusst gewesen und habe mit Bruno Soares stark daran gearbeitet. Beim Passspiel konzentriere er sich zudem auf das, was er könne, und spiele den Ball eher sicher und kurz. „Er spielt einfach, aber kann auch gut andribbeln“, so Alipour. Wichtig sei vielmehr, dass er die Bälle gut erobere.
Sicher ist sich Alipour zudem, dass Karademir seinen Weg in Bochum gehen könne. „Ich glaube, dass er zwar als Herausforderer kommt, aber einige Einsätze schon in der kommenden Saison sammeln wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass er spätestens in eineinhalb Jahren Stammspieler ist“, so sein Ex-Trainer.
Quelle: WAZ.de
Das Vertrauen in das Potenzial von Yigit Karademir ist beim VfL Bochum offenbar stark ausgeprägt. Am Mittwoch verkündete der Verein, dass sie den Innenverteidiger bis 2030 unter Vertrag genommen haben. An der Castroper Straße erhoffen sie sich, dass er sich dort zu einem Topspieler entwickelt, der potenziell einmal einen höheren Wiederverkaufswert haben wird - und bis dahin sportlich ein Mehrwert für die Mannschaft von Uwe Rösler ist.
Dass es so kommen kann, davon ist sein ehemaliger Trainer Adrian Alipour überzeugt. Unter ihm machte Karademir in der Regionalliga Nord in der Saison 2023/2024 einen großen Schritt, der ihn zu einem ernsthaften Kaderspieler des VfL Osnabrück in der vergangenen Drittliga-Saison machte. „Der VfL Bochum ist ein guter Klub für Yigit“, sagt Alipour im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich möchte den Verantwortlichen ein Kompliment dafür machen, dass sie ihn top gescoutet und auch verpflichtet haben. Ich bin davon überzeugt, dass sich der Mut auszahlt und sie und die Fans viel Freude an ihm haben werden.“
So schätzt Alipour den VfL-Neuzugang ein
Der 22-jährige Karademir soll beim VfL Bochum zunächst in der Herausfordererrolle in der Innenverteidigung in der Zweiten Bundesliga ankommen. Dennoch bringt er Qualitäten mit, die dem VfL und insbesondere Rösler gefallen dürften. „Er hat tagtäglich an sich gearbeitet, hat jede Übung ernst genommen, war morgens der erste und nachmittags der letzte, der das Trainingsgelände verlassen hat“, berichtet Alipour über den 1,88 Meter großen Innenverteidiger. Der türkische U-Nationalspieler ist offenbar ein Arbeiter, wie es beispielsweise Noah Loosli war. Auch in Bezug auf Ernährung und Nachbehandlung bei den Physios habe Karademir schon vor zwei Jahren stets eine professionelle Einstellung an den Tag gelegt. Charakterlich sei er zudem einwandfrei, habe ein solides Umfeld und sei in der Mannschaft stets beliebt gewesen aufgrund seiner sympathischen Art.
Für Rösler besonders wichtig ist die Geschwindigkeit, die seine Innenverteidiger mitbringen sollen. Karademir ist so ein Spieler, sagt sein Ex-Trainer aus Meppen. „Er war mit Abstand der schnellste Spieler, den ich je hatte“, sagt er. „Er hat seine Gegenspieler regelmäßig abgelaufen und nie aufgegeben.“ Im Spiel gegen den HSV II habe es beispielsweise mal eine Szene gegeben, in der der Gäste-Stürmer bereits durch gewesen sei, Karademir aber von hinten herangerauscht kam und den Ball abgrätschte. „Da hat selbst der gegnerische Trainer geklatscht“, erinnert sich Alipour. Auch im Passspiel sei er gut und habe eine gute Schärfe in den Bällen.
Karademir arbeitet an seinen Schwächen
Doch fertig ist Karademir noch lange nicht. Im Kopfballspiel und im Spiel mit dem Ball hat er noch Nachholbedarf. Wenngleich er bei beiden Attributen ein solides Grundniveau habe. „Es geht nicht ums Timing, eher um die Kopfballtechnik“, sagt Alipour. Dieser Schwäche sei er sich aber schon damals bewusst gewesen und habe mit Bruno Soares stark daran gearbeitet. Beim Passspiel konzentriere er sich zudem auf das, was er könne, und spiele den Ball eher sicher und kurz. „Er spielt einfach, aber kann auch gut andribbeln“, so Alipour. Wichtig sei vielmehr, dass er die Bälle gut erobere.
Sicher ist sich Alipour zudem, dass Karademir seinen Weg in Bochum gehen könne. „Ich glaube, dass er zwar als Herausforderer kommt, aber einige Einsätze schon in der kommenden Saison sammeln wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass er spätestens in eineinhalb Jahren Stammspieler ist“, so sein Ex-Trainer.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."