06-10-2026, 03:44 PM
Das Ruhrstadion wird modernisiert, die Preise für Dauerkarten sind gestiegen. Wie viele Fans haben ihr Abo gekündigt? Die Zahlen.
Auf schwierige, harte Zeiten schwört der VfL Bochum seine Fans ein, wenn das Ruhrstadion ab Sommer modernisiert wird. Drei Jahre lang ist das marode „Schmuckkästchen“ eine Baustelle, die Kapazität sinkt. Einige Fans verlieren nach dem Umbau ihren Stammplatz, weil zum Beispiel der Familienblock von der Westtribüne in N1 wandert. Eine größere Kündigungswelle an Dauerkarten, für die der VfL die Preise erhöht hat, blieb aber aus.
Bis zum 2. Juni konnten Fans des VfL Bochum ihre Dauerkarte kündigen, ansonsten verlängerten sie sich automatisch. 17.500 Dauerkarten gab es in der vergangenen Saison. 200 Fans haben ihre DK gekündigt, erklärte der VfL auf Nachfrage dieser Redaktion. Somit haben 17.300 Anhängerinnen und Anhänger eine Dauerkarte für die kommende Saison 2026/27.
3300 Dauerkarten werden ruhend gestellt
Allerdings muss man wegen der Modernisierung differenzieren. Der VfL unterscheidet zwischen 14.000 „aktiven“ Dauerkarten von Fans, die in der nächsten Spielzeit wie bisher ihren Steh- oder Sitzplatz in allen 17 Partien einnehmen können. Hinzu kommen 3.300 ruhend gestellte Dauerkarten. „Bei einer Ruhendstellung einer Dauerkarte besteht im Zeitraum der baulichen Maßnahmen kein automatisches Besuchsrecht aus der Dauerkarte für die konkret betroffenen Heimspiele“, so der VfL.
Denn diese Fans sind bereits in der kommenden Saison von den ersten Umbaumaßnahmen im Ruhrstadion betroffen. So sollen nach Plan ab September die Tribünen im Nordbereich von H2 bis N1 gesperrt werden. Ab Januar werden auch im Süden die Blöcke C und D gesperrt.
Vorkaufsrecht bis zur Sperrung
Diese Dauerkarten-Inhaber haben zunächst ein Vorkaufsrecht auf ihren Stammplatz: Im Nordbereich voraussichtlich bis zum 4. Spieltag, im Süden voraussichtlich bis zum Jahresende 2026, so der VfL in seinen Schreiben an die betroffenen DK-Inhaber. Danach werden die DK „bis auf Weiteres“ ruhend gestellt. Eine Umplatzierung für alle ist nicht möglich, da es in den übrigen Blöcken bei weitem nicht genug Sitzplätze gibt, die nicht von DK-Inhabern belegt sind.
Quelle: WAZ.de
Auf schwierige, harte Zeiten schwört der VfL Bochum seine Fans ein, wenn das Ruhrstadion ab Sommer modernisiert wird. Drei Jahre lang ist das marode „Schmuckkästchen“ eine Baustelle, die Kapazität sinkt. Einige Fans verlieren nach dem Umbau ihren Stammplatz, weil zum Beispiel der Familienblock von der Westtribüne in N1 wandert. Eine größere Kündigungswelle an Dauerkarten, für die der VfL die Preise erhöht hat, blieb aber aus.
Bis zum 2. Juni konnten Fans des VfL Bochum ihre Dauerkarte kündigen, ansonsten verlängerten sie sich automatisch. 17.500 Dauerkarten gab es in der vergangenen Saison. 200 Fans haben ihre DK gekündigt, erklärte der VfL auf Nachfrage dieser Redaktion. Somit haben 17.300 Anhängerinnen und Anhänger eine Dauerkarte für die kommende Saison 2026/27.
3300 Dauerkarten werden ruhend gestellt
Allerdings muss man wegen der Modernisierung differenzieren. Der VfL unterscheidet zwischen 14.000 „aktiven“ Dauerkarten von Fans, die in der nächsten Spielzeit wie bisher ihren Steh- oder Sitzplatz in allen 17 Partien einnehmen können. Hinzu kommen 3.300 ruhend gestellte Dauerkarten. „Bei einer Ruhendstellung einer Dauerkarte besteht im Zeitraum der baulichen Maßnahmen kein automatisches Besuchsrecht aus der Dauerkarte für die konkret betroffenen Heimspiele“, so der VfL.
Denn diese Fans sind bereits in der kommenden Saison von den ersten Umbaumaßnahmen im Ruhrstadion betroffen. So sollen nach Plan ab September die Tribünen im Nordbereich von H2 bis N1 gesperrt werden. Ab Januar werden auch im Süden die Blöcke C und D gesperrt.
Vorkaufsrecht bis zur Sperrung
Diese Dauerkarten-Inhaber haben zunächst ein Vorkaufsrecht auf ihren Stammplatz: Im Nordbereich voraussichtlich bis zum 4. Spieltag, im Süden voraussichtlich bis zum Jahresende 2026, so der VfL in seinen Schreiben an die betroffenen DK-Inhaber. Danach werden die DK „bis auf Weiteres“ ruhend gestellt. Eine Umplatzierung für alle ist nicht möglich, da es in den übrigen Blöcken bei weitem nicht genug Sitzplätze gibt, die nicht von DK-Inhabern belegt sind.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."