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Florian Jungwirth verlässt den VfL auf eigenen Wunsch
#1
Der VfL Bochum 1848 und Florian Jungwirth werden die Zusammenarbeit nach der Saison 2025/26 beenden. Der bisherige U17-Trainer des Talentwerks verlässt den Verein auf eigenen Wunsch. Der VfL wünscht ihm für seinen weiteren persönlichen Werdegang alles Gute.
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„Wir bedanken uns bei Florian für sein großes Engagement. Er hat mit unserem U17-Jahrgang eine sehr erfolgreiche Saison gespielt, hat damit auch in puncto Ausbildung einen wichtigen Teil zur Entwicklung unserer Nachwuchsspieler beigetragen und auch dafür gesorgt, dass das Talentwerk bundesweite Anerkennung bekommen hat. Wir wünschen ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute. Florian ist auch zukünftig beim VfL herzlich willkommen - ob an der Castroper oder an der Hiltroper Straße“, sagt Pablo Thiam, Direktor Talentwerk. 
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Florian Jungwirth verabschiedet sich mit viel Dankbarkeit: „Nach zwei intensiven und besonderen Jahren möchte ich mich beim VfL für die gemeinsame Zeit bedanken. In dieser Zeit konnte ich viel lernen und wichtige Schritte in meiner persönlichen und sportlichen Entwicklung gehen. Ein besonderer Dank gilt Heiko Butscher, der mir die Rückkehr nach Deutschland ermöglicht und mir großes Vertrauen entgegengebracht hat. Der größte Dank geht jedoch an die Spieler. Die gemeinsame Entwicklung, die Erlebnisse auf und neben dem Platz und die Emotionen dieser Zeit werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Jungwirth wechselt übrigens nach Hamburg zum HSV. Als Cheftrainer der U 17.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#3
Der heutige Artikel in der WAZ offenbart weit mehr! Nach Lesen desselben fällt mein Fazit nicht so harmonisch aus:

Welch nett verpackte Abrechnung! „Ich will ja Nix sagen, aber….“: diese Art ist perfide und armselig! Nix sagen oder eben ich find das hier falsch und gehe! Das Gewimmer , Briefchen spätpubertierender Spieler, welche sie ihm auf Verlangen schrieben und dann tränenvergießend das öffentlich zu erwähnen, wie toll er doch sei: e k e l h a f f t!  Sad
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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#4
Ja, toll war das nicht, eher grenzwertig. Die Aussage über das Betriebsklima und die Auseinandersetzung über die generelle Zielsetzung sind schon aufschlussreich. Zumindest einer hat sich in dieser angeblich heilen Welt so gar nicht wohlgefühlt. Das ist so ungewöhnlich nicht, vor allem, wenn man nicht zu den Gewinnern zählt. Das dürften dann andere sein. Überrascht hat mich die Aussage, dass dem Verein Titel und der sportliche Erfolg des Teams über die Förderung einzelner geht. Sicher ist der sportliche Erfolg eines Teams gut für Ego und Karriere der Verantwortlichen. Wollte der VfL aber nicht vorrangig Nachwuchs für den Kader des 1. Teams generieren? Nicht immer, aber manchmal beißt sich das. Und dann ist es nicht gut, wenn diese Prinzipien nicht bei allen klar und synchron sind.
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#5
Florian Jungwirth verlässt das Talentwerk des VfL – mit überraschend offenen Worten zu Stimmung und sportlicher Ausrichtung. Er wird U17-Trainer bei einem Bundesligisten. 

Als Florian Jungwirth Abschied von seiner U17 des VfL Bochum nahm, wurde es emotional. Bei der Abschlussfeier hatte der Trainer seinen Spielern eine besondere Aufgabe gegeben: Jeder sollte einen Brief darüber schreiben, was ihm die gemeinsame Zeit bedeutet hat. Die Jugendlichen lasen ihre Texte anschließend vor. 

„Die Jungs haben wunderschöne Texte geschrieben“, sagte Jungwirth. „Da ist auf jeden Fall die Sprinkleranlage in den Augen angegangen.“ Für den 37-Jährigen war es der bewegende Schlusspunkt einer Saison – und zugleich das Ende seiner Zeit im Talentwerk. 

Jungwirth betont eigene Vorstellungen bei Talente-Ausbildung
Die Entscheidung, den VfL zu verlassen, sei über Wochen und Monate gereift. „Man macht sich viele Gedanken“, sagte Jungwirth. In zahlreichen Gesprächen mit Talentwerkchef Pablo Thiam habe er seine Zukunft abgewogen. Am Ende seien zwei Punkte ausschlaggebend gewesen.

Zum einen gehe es um unterschiedliche Vorstellungen in der Ausbildung junger Spieler. Jungwirth sieht seinen Ansatz stärker darauf ausgerichtet, „Talente auf den Profifußball vorzubereiten“, sagte er. Im Talentwerk nehme aus seiner Sicht dagegen das Spielergebnis am Wochenende einen höheren Stellenwert ein. Für Jungwirth ist das kein Urteil über richtig oder falsch. „Es gibt verschiedene Ansätze, das ist ja das Schöne am Fußball“, betonte er. 

Dennoch müsse man sich in der Philosophie des Vereins wiederfinden können. Jungwirth verfolgt ehrgeizige Ziele, möchte die Pro-Lizenz erwerben und Bundesliga-Trainer werden. Deshalb habe er sich für einen Klub entschieden, dessen inhaltliche Ausrichtung besser zu seinen Vorstellungen passe. Das ist Bundesligist Hamburger SV, wie Jungwirth am Montag bereits über seinen Instagram-Account mittteilte. Er übernimmt dort zur neuen Saison den Posten als U17-Trainer. 

Jungwirth: „Die Stimmung im Talentwerk war aus meiner Sicht nicht gut.“
Der zweite Grund betrifft die Atmosphäre innerhalb des Nachwuchsbereichs. Ohne konkrete Details nennen zu wollen, spricht Jungwirth von Entwicklungen, die ihn nachdenklich gemacht hätten. „Die Stimmung war aus meiner Sicht nicht gut“, sagt er. Besonders in den vergangenen Monaten seien Dinge passiert, die für ihn schwer zu akzeptieren gewesen seien.

Jungwirth sucht neue Herausforderung trotz Thiams Angebot
Diese Erfahrungen hätten seine Überlegungen, eine neue Herausforderung zu suchen, zusätzlich bestärkt. Zugleich stellt er klar, dass jeder Mitarbeiter die Situation anders wahrnehmen könne. „Jeder muss das für sich selbst entscheiden“, sagte er. Wichtig sei ihm, sich als Trainer weiterzuentwickeln und in einem Umfeld zu arbeiten, das aus seiner Sicht optimal zu seinen Vorstellungen passe.

Jungwirth betonte mehrfach, dass er und Thiam viele offene Gespräche geführt hätten. Thiam versuchte ihn davon zu überzeugen, dass er bleibt. Jungwirth hätte offenbar auch weiter die U17 trainieren können. „Wir hätten sehr gerne mit ihm weitergemacht“, sagte Thiam. „Als ehemaliger Profi hat er andere Blickwinkel reingebracht. Ich fand ihn richtig gut als Trainer und ich fand auch gut, wie er mit den Spielern umgegangen ist.“ 

Emotionale Reaktionen: Jungwirth erhält viele positive Abschiedsnachrichten
Die Resonanz auf Jungwirths Abschied war groß. Zahlreiche Nachrichten und Anrufe erreichten ihn nach der Bekanntgabe. „Die meisten waren sehr schön und sehr positiv“, sagte Jungwirth. Hinter ihm liegen emotionale Tage. Die Erinnerungen an den Abschied von seiner U17 wird er mitnehmen – nicht zuletzt wegen jener Briefe, die für feuchte Augen sorgten.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#6
(05-26-2026, 02:42 PM)OKM schrieb: Welch nett verpackte Abrechnung! „Ich will ja Nix sagen, aber….“: diese Art ist perfide und armselig! Nix sagen oder eben ich find das hier falsch und gehe! Das Gewimmer , Briefchen spätpubertierender Spieler, welche sie ihm auf Verlangen schrieben und dann tränenvergießend das öffentlich zu erwähnen, wie toll er doch sei: e k e l h a f f t!  Sad

Unterschreibe ich. Typische Art sich zu verabschieden, wenn man dem schnöden Mammon folgt.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#7
Und freundlich sich bei der Eigenlobtirade nachtritt
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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#8
Typischer Wandervogel, ohne größeren Bezug zum VfL oder Bochum.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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