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Lenz-Wechsel einer „der größten der Vereinsgeschichte“
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Überraschend ist die Vermeldung nicht mehr, jetzt ist aber alles offiziell: Cajetan Lenz wechselt in diesem Sommer zur TSG Hoffenheim. Was die Verantwortlichen sagen. 

Cajetan Lenz ist das Paradebeispiel dafür, wie sich Talente beim VfL Bochum künftig entwickeln sollen. Seit der Jugend spielte der Mittelfeldspieler im Talentwerk des Vereins, entwickelte sich dort zum Profi und wechselt nach nur einem Jahr für mindestens zehn Millionen Euro zur TSG Hoffenheim. Am Dienstag machten beide Klubs den Transfer offiziell. 

„Es ist immer schade, einen herausragenden Spieler zu verlieren, dennoch ist der Transfer von Cajetan und die damit verbundenen Einnahmen wichtig für die Entwicklung des VfL“, sagte Andreas Luthe, der Vorstandsvorsitzende des VfL Bochum, laut einer Mitteilung des Vereins. „Er zählt von den Dimensionen zu den größten der Vereinsgeschichte. Dafür ein Kompliment an Ilja Kaenzig sowie die sportliche Leitung, die die Verhandlungen und Gespräche sehr professionell geführt sowie mit einem hervorragenden Ergebnis für den VfL zu Ende gebracht haben.“ Nach Informationen dieser Redaktion kann die Ablöse durch Boni auf insgesamt 14 Millionen Euro anwachsen. 

Verantwortliche sind stolz auf die Entwicklung
Lenz unterschrieb erst im vergangenen Sommer einen Profivertrag beim VfL Bochum, nachdem sich vor allem der damalige Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner dafür eingesetzt hatte. Der damalige Trainer Dieter Hecking erkannte das Talent und Lenz spielte sich schon in der Vorbereitung in den Fokus. In einer beeindruckenden Art und Weise spielte er dann eine starke erste Profisaison. „Cajetan ist das Paradebeispiel für den Weg, der für den VfL unumgänglich ist“, sagte Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball. „Wir wollen unsere eigenen Talente an die Profis heranführen und sie dort zu Leistungsträgern entwickeln, auch um perspektivisch Transfererlöse erzielen zu können.“

Im kommenden Sommer sollen Talente wie Moritz Göttlicher, Tom Meyer und Lasse Isbruch bei den Profis möglichst ähnliche Schritte gehen. Sie sind drei von acht Talenten, die sich in der Vorbereitung unter Trainer Uwe Rösler zeigen sollen. Lenz hatte im vergangenen Jahr seine Chance genutzt. „Wir sind stolz auf die Entwicklung, die Cajetan seit der U17 beim VfL genommen hat. Er ist ein perfektes Beispiel für das, was bei uns für Top-Talente möglich ist – nämlich mit der richtigen Einstellung und der entsprechenden Leistung, den Weg aus dem Talentwerk zu den Profis auch in jungen Jahren zu gehen“, sagte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig und bedankte sich bei allen Förderern des Talents. 

Lenz bedankt sich bei Verantwortlichen des VfL Bochum
Für den Spieler selbst, der bodenständig geblieben ist und kürzlich zum Beispiel noch mit einer Stehplatzkarte in der Dortmunder Roten Erde ein Spiel der Mannschaft seines ehemaligen Mitspielers und Kumpels Luc Dabrowski verfolgte, bedankte sich bei den Verantwortlichen des VfL für die Möglichkeit, den nächsten Schritt gehen zu dürfen. „Beim VfL hatte ich bereits im Nachwuchs eine tolle Zeit und hier durfte ich mein erstes Profispiel machen, mein erstes Tor im Ruhrstadion erzielen – das sind Momente, die ich niemals vergessen werde. Ich wünsche dem Verein, meinen Mitspielern und allen Mitarbeitern nur das Beste – man wird sich garantiert wiedersehen“, sagte er. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Die TSG 1899 Hoffenheim hat Cajetan Lenz vom VfL Bochum verpflichtet. Die Ablöse für den 19 Jahre alten Mittelfeldspieler liegt Medienberichten zufolge bei 10 Millionen Euro und kann im Erfolgsfall um weitere 1,5 Millionen anwachsen – damit kommt er nah an den Rekordabgang der Bochumer heran. Hoffenheim setzte sich im Werben um Lenz gegen namhafte Bundesliga-Konkurrenz durch.

Lenz ist eine der Entdeckungen der abgelaufenen Zweitliga-Saison. Im Sommer war der Junioren-Nationalspieler in den Profikader aufgerückt und sicherte sich nach nur wenigen Einsätzen einen Stammplatz im Bochumer Mittelfeld. Inklusive DFB-Pokal kommt er auf 34 Einsätze, 28 davon in der Startelf. Dabei gelangen ihm zwei Tore und zwei Vorlagen. Seinen Marktwert steigerte er im Laufe der Saison von 400.000 auf 8 Mio. Euro. In der 2. Bundesliga liegt er im Ranking der wertvollsten Spieler damit auf dem vierten Platz

Mit der Sockelablöse von 10 Mio. Euro sortiert sich der gebürtige Bochumer auf Platz zwei der teuersten VfL-Abgänge ein. Rekordtransfer des Revierklubs ist seit der Saison 2022/23 der frühere Nationalverteidiger Armel Bella-Kotchap (24), der für 12 Mio. Euro zum FC Southampton ging. Bei der TSG erreicht Lenz knapp die Top-10 der teuersten Zugänge und ist zunächst gleichauf mit dem 2019 geholten Robert Skov (29) sowie dem 2025 verpflichteten Bazoumana Touré (20). In der Kategorie der Spieler bis 20 Jahre – Lenz hat am 16. Juni Geburtstag, also knapp vor der Öffnung des Transferfensters am 1. Juli – zahlte Hoffenheim noch nie mehr. Neben Boni soll auch eine Weiterverkaufsbeteiligung Bestandteil des Deals sein.

„Cajetan hat seine enormen Qualitäten in der 2. Liga bereits über eine Saison konstant unter Beweis gestellt und sich so nicht nur in unseren Fokus gespielt. Er bringt bemerkenswerte Anlagen mit und nahm trotz seines jungen Alters bei seinem Klub schon eine zentrale Rolle ein. Er hat eine hohe Präsenz in allen Spielphasen und passt hervorragend in unsere intensive Spielidee. Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns bestens weiterentwickeln und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen kann. Wir sind sehr froh, dass wir Cajetan für uns gewinnen konnten“, sagte Sportchef Andreas Schicker

Nicht nur TSG Hoffenheim dran: Lenz spielt sich beim VfL Bochum in Fokus
Lenz war in der Bundesliga heiß begehrt. Lange Zeit galt Eintracht Frankfurt als heißester Anwärter auf einen Transfer des zentralen Mittelfeldspielers. Auch mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig wurde das Bochumer Eigengewächs in Verbindung gebracht. Am Ende machte die TSG Hoffenheim das Rennen, wo Lenz in die Fußstapfen von Grischa Prömel treten könnte. Den 31 Jahre alten Routinier zieht es nach vier Jahren im Kraichgau wohl ablösefrei zum VfB Stuttgart.

Lenz sagte nach seiner Unterschrift in Hoffenheim: „Die Gespräche mit der TSG waren von Anfang an sehr überzeugend und wertschätzend. Hoffenheim ist bekannt dafür, jungen Spielern hervorragende Bedingungen zu bieten und sie zu entwickeln. Zudem steht der Klub für ambitionierten Fußball, in der nächsten Saison sogar international. Ich freue mich sehr darauf, künftig das TSG-Trikot zu tragen.“ 

]url=https://www.transfermarkt.de/hoffenheim-sichert-sich-begehrtes-vfl-talent-lenz-bochum-verpasst-rekordablose-knapp/view/news/479120] Quelle: Transfermarkt.de [/url]
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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