05-17-2026, 06:17 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-17-2026, 07:20 PM von Herr Bert.)
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Der VfL Bochum hat den Sommerkick im Karlsruher Wildpark mit 2:1 für sich entschieden und beendet die Saison versöhnlich auf Platz neun. Im letzten Spiel der Saison hat der VfL Bochum seine letzten beiden Minimalziele nach dem Klassenerhalt erreicht. Durch den 2:1 (1:1)-Sieg beim Karlsruher SC holte sich die Mannschaft von Uwe Rösler den perspektivisch für die TV-Gelder wichtigen neunten Platz in der Abschlusstabelle und sprang mit dem erst dritten Sieg auf fremdem Rasen in der Auswärtstabelle vom letzten Platz nach oben.
Die letzte Partie der Saison im Wildpark war aber schon im Vorfeld keine mehr, in der die ganz große Spannung aufkommen sollte – im Gegensatz zu den meisten Aufeinandertreffen an diesem Sonntag. Der KSC hatte sich frühzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, die Mannschaft von Uwe Rösler konnte am 32. Spieltag den Klassenerhalt nach einer schweren Saison feiern.
Wätjen trifft früh, Fukuda gleicht für den Karlsruher SC aus
Herschenken wollten beide Teams die Partie aber offenbar nicht und nach knapp drei Minuten klingelte es bereits. Vier Spieler, die den VfL Bochum verlassen werden, kombinierten sich nach vorn. Leandro Morgalla gewann den Ball vor dem eigenen Strafraum, Matus Bero leitete direkt weiter auf Farid Alfa-Ruprecht, der den mitgelaufenen Kjell Wätjen bediente. Der Leihspieler vom BVB blieb vor dem Tor von Christian Bernat eiskalt und traf früh zur Führung.
Die währte nur bis zur 19. Minute, als Shio Fukuda ausnutzte, dass die Bochumer Mannschaft nach einer Ecke kollektiv pennte. Nicolai Rapp spielte erst Francis Onyeka her, dann konnte Timo Horn noch den Abschluss von David Herold parieren. Den einlaufenden Fukuda hatte aber kein Bochumer auf dem Schirm, sodass er unbedrängt einnetzte.
Es entwickelte sich ein klassischer Sommerkick. Chancen waren Mangelware. Wenn es bis zum Pausenpfiff gefährlich wurde, waren es meistens die Hausherren. Wie in der 33. Minute, als sich der KSC über Fukuda und Schleusener nach vorn kombinierte. Jung verzog aber knapp.
Kwarteng zieht trocken ab
Genauso eng war es in der 46. Minute, als sich Gerrit Holtmann auf seiner Seite durchtankte, beim Abschluss aber zu ungenau war. Auch Alfa-Ruprecht schoss nach einem Konter knapp übers Tor (57.). Anders der eingewechselte Moritz-Broni Kwarteng in der 70. Minute: Er nahm sich im Mittelfeld ein Herz, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und zog trocken ab. Bernat war zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Kurz darauf rutschte Callum Marshall nur knapp an der Vorentscheidung vorbei. Beim dritten Auswärtssieg und damit einem guten Abschluss einer schwierigen Saison blieb es dennoch.
Quelle: WAZ.de
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" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."