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Ärger zwischen Fans und Polizei vor der Ostkurve
#1
Die Ultras des VfL Bochum stellten zu Spielbeginn gegen Hannover den Support ein, standen bedrohlich zahlreichen Polizisten gegenüber. Die Gründe. 

Das Spiel zwischen dem VfL Bochum und Hannover 96 lief erst ein paar Sekunden, der rote Rauch, der durch eine Pyroaktion der Gästefans entstand, war noch nicht abgezogen, da stellten die Ultras des VfL in der Ostkurve ihre Unterstützung ein. Sie rollten die Fahnen zusammen und sammelten sich im Mundloch von Block O. An den Eingängen zur Ostkurve und am Weg davor bauten sich derweil Dutzende Polizisten auf. Minutenlang standen sich so Anhänger des VfL Bochum und behelmte Einheiten bedrohlich gegenüber. 

Beteiligt dabei war auch die Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE) des Landes Nordrhein-Westfalen, die nach Informationen dieser Redaktion im Stadionumlauf – das bedeutet im Bereich des Ruhrstadions – einen identifizierten Straftäter festnehmen wollte. Daraufhin sei es laut eines Sprechers der Polizei Bochum zu einer Solidarisierungsaktion der Bochumer Anhänger gekommen, durch die die Festnahme der identifizierten Person durch die Polizei fehlgeschlagen war. 

Gegenüber dieser Redaktion beschrieben Fans, dass die BFE-Einheit bis ins Mundloch zu Block P vorgedrungen war. Die Beschreibung stützen auch Bilder, die in Sozialen Netzwerken im Umlauf sind. Unbeteiligte VfL-Fans sprachen gegenüber dieser Redaktion von einem eskalativen Verhalten seitens der Polizei. Auch Unbeteiligte sollen von Polizisten geschubst worden sein. In der aktiven Fanszene gilt der Eingriff der Polizei innerhalb des Stadions als Grenzüberschreitung. 

Ultras und Polizei stehen sich im Ruhrstadion gegenüber
Nachdem sich Ultras und Polizei nach einem Gerangel lange gegenübergestanden hatten, vermittelten die Fanbeauftragten und das Fanprojekt zwischen beiden Parteien. Auch der Veranstaltungsleiter des VfL Bochum, Pascal Langer, war unter der Ostkurve vor Ort. Durch die Vermittlung und das offenbar weitgehend zurückhaltende Verhalten der Ultras nach der unterbundenen Festnahme deeskalierte die Situation. Auch die Polizei handelte in diesem Moment besonnen und ging nicht mehr weiter als bis zum Zaun und sicherte dort die Eingänge. Nach dem Spiel soll es aber noch einmal zu Problemen zwischen Fans und Polizei gekommen sein. Ein VfL-Fan sei dabei abgeführt worden. 

Nach gut 20 Minuten des Spiels zwischen dem VfL Bochum und Hannover 96 nahmen die Ultras in der Ostkurve die Unterstützung wieder auf. 

Schon am Samstagvormittag soll es in der Bochumer Innenstadt eine große Präsenz Bochumer Anhänger gegeben haben, weil Hannoveraner Fans offenbar früh in der Stadt sein wollten. Dabei soll es auch zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Die 96-Fans reisten alle in roten Mottoshirts nach Bochum und präsentierten vor Anpfiff eine Choreografie mit dem Vereinslogo und einem Spruchband „Alles auf rot“. Sie wollten so ihre Mannschaft im Kampf um den Aufstieg unterstützen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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