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U17 unterliegt im Achtelfinale
#1
Die starke Saison der U17 des VfL Bochum 1848 endet im Achtelfinale der deutschen Meisterschaft. Das Team von U17-Cheftrainer Florian Jungwirth unterlag der TSG Hoffenheim am Talentwerk mit 2:5. Trotz mehrerer Rückstände gab sich der VfL nicht auf und zeigte Moral. Liam Siepen erzielte den zwischenzeitlichen Treffer zum 2:4 (80. Minute). 
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Netz. So brachte Janis Stupfel die TSG früh in Führung (10.). Der VfL ließ sich davon nicht besonders beirren. Es blieb ausgeglichen, doch die Gäste legten nach. Ben Schreiweis erhöhte nach einem Konter auf 0:2 (29.). Diesen Spielstand hat sich der VfL zu diesem Zeitpunkt natürlich anders vorgestellt. Doch dann wurde es skurril. TSG-Keeper Henri Eckelmann ließ einen vermeintlich harmlosen Rückpass durch, trat am Ball vorbei. Dieses Geschenk sorgte für den wichtigen Anschlusstreffer – 1:2 (36.). Mit dem 1:2 ging es auch in die Pause. 
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Der Ausgleich lag im zweiten Durchgang mehrmals in der Luft. Nach einer vielversprechenden Kombination fehlte beim Abschluss von Siyeong Yang nur die letzte Genauigkeit (53.). Der VfL gestaltete die Partie lange offen, aber die TSG blieb stets gefährlich. Durch einen Doppelschlag der Gäste binnen zwei Minuten stand es plötzlich 1:4 (68., 70.). Danach wurde es immer schwerer. Aber der VfL zeigte Moral. Liam Siepen zog aus der Distanz satt ab und stellte auf 2:4 (80.). Den Schlusspunkt dieses Achtelfinals setzt die TSG mit dem 2:5 durch Valentein Pinter in der Nachspielzeit (90.+2). 
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VfL Bochum 1848: Polychronidis – Koscierski, Ince, Mengenli, Benali (67. El Moussaoui), Kalan, Yang, Siepen, Beladel (46. Pahlke), Abbel (73. Avlasenko), Zengin
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Tore: 0:1 Stupfel (10.), 0:2 Schreiweis (29.), 1:2 Eckelmann (ET., 36.), 1:3 Schreiweis (68.), 1:4 Zumpano (70.), 2:4 Siepen (80.), 2:5 Pinter (90.+2)
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U17-Cheftrainer Florian Jungwirth: „Es ist brutal schwer für uns. Es ist kein Problem anzuerkennen, dass Hoffenheim heute die klar bessere Mannschaft war und verdient gewonnen hat. Aber wenn man die Jungs in der Kabine sieht, ist es brutal. Alle sind niedergeschlagen, alle weinen. Wir sind in den beiden Jahren zusammengewachsen, die Jungs bedeuten mir so viel. Das geht mir auch sehr nah. Mich macht es aber auch stolz, die Mannschaft hat gekämpft. Solche Gefühle gehören zum Leben dazu. Es ist schön, auch die schlechten Tage mit dem Staff und vor allem gemeinsam teilen zu können.“
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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