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Die Bundesliga der Frauen bleibt das Ziel
#1
Der VfL Bochum steht kurz vor dem Klassenerhalt in der 2. Bundesliga der Frauen und plant bereits die Zukunft. Aktuell fallen wichtige Entscheidungen. 

Für die Frauen des VfL Bochum geht die Saison in der 2. Bundesliga in die entscheidende Phase – und das mit einer komfortablen Ausgangslage. Vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 am Sonntag (26. April) fehlen nur noch wenige Punkte, um den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen. Entsprechend klar ist der Fokus: „Wir wollen die letzten Spiele sauber zu Ende bringen und noch so viele Punkte wie möglich mitnehmen“, sagt Trainerin Kyra Malinowski. 

Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Tabelle. Bei Malinowski und innerhalb der Mannschaft wächst das Bewusstsein, dass sich ein Kapitel dem Ende zuneigt – zumindest für einige Spielerinnen. „Alle, die den Verein verlassen sollten, wollen wir mit einem guten Gefühl verabschieden“, so Malinowski. Die Mannschaft hat sich die gute Ausgangslage zum Ende der Saison erarbeitet, nun geht es darum, die Saison auch entsprechend zu Ende zu bringen. 

VfL setzt auf Kontinuität und plant gezielte Verstärkungen
Parallel dazu laufen im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Spielzeit. Von einem großen Umbruch will Malinowski allerdings nichts wissen. Vielmehr setzt der VfL auf Kontinuität. „Unser Ziel ist es, die DNA der Mannschaft beizubehalten und den Kern zusammenzuhalten“, erklärt sie. Statt eines radikalen Schnitts geht es um gezielte Verstärkungen, um das Team punktuell besser aufzustellen.

Einige wichtige Personalien stehen dabei im Fokus. Mit etlichen Leistungsträgerinnen wird weiterhin geplant – sie sollen das Gerüst der Mannschaft bilden. Endgültige Entscheidungen sind allerdings noch nicht in allen Fällen gefallen. „Da ist noch nicht alles geklärt“, räumt Malinowski ein. 

VfL-Frauen treiben Kaderplanung voran und peilen Bundesliga an
Gespräche laufen, sowohl mit den Spielerinnen aus dem aktuellen Kader als auch mit potenziellen Zugängen. Gerade auf dem Transfermarkt ist der VfL bereits aktiv geworden. Erste Gespräche mit möglichen Verstärkungen haben stattgefunden, nun liegt der Ball teilweise bei den Spielerinnen. „Es ist gerade die heiße Phase“, sagt Malinowski – auch, weil der Verein möglichst früh Planungssicherheit haben möchte.

Die Richtung ist dabei klar vorgegeben: Der VfL will sich weiterentwickeln. Kurz- bis mittelfristig soll der Sprung in die Bundesliga gelingen. Zunächst gilt der Blick jedoch Mainz, aktuell Dritter und noch mit einer kleinen Chance, entscheidend ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Noch ein paar Punkte fehlen den VfL-Frauen – dann wäre der Klassenerhalt auch rechnerisch geschafft. Und genau das will der VfL so schnell wie möglich abhaken, um sich mit voller Konzentration auf die Zukunft auszurichten. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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