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Presseberichte zum 31. Spieltag VfL - Fürth
#1
Der VfL Bochum hat nach dem 0:2 bei Dynamo im Heimspiel gegen Fürth den nächsten Matchball. Die Franken holen auf. Rösler hat wieder mehr Optionen. 

Am Ende gab es für die Verlierer vom VfL Bochum noch eine kleine Demütigung. Dynamo Dresdens Spieler feierten das 2:0 gegen den Abstiegskonkurrenten mit lauter Party-Musik in der Kabine, auch die Bochum-Hymne von Herbert Grönemeyer schallte durch die Katakomben des Rudolf-Harbig-Stadions. Eine Provokation, für die sich der Zweitligist aus dem Revier in der nächsten Saison gerne revanchieren will. Wenn es denn beide Teams ins Ziel schaffen. 

Zweifel sind wieder zurückgekehrt beim VfL nur eine Woche nach dem 4:1 gegen Braunschweig, auch wenn Bochum mit 36 Punkten weiterhin Zehnter ist und in jedem der verbleibenden vier Spiele einen Matchball verwandeln kann. Während Dresden aber seinen guten Lauf der Rückrunde recht mühelos fortsetzte, bestätigte Bochum seinen gegenläufigen Trend mit drei Niederlagen in den letzten vier Spielen. Erneut ließ das Team von Trainer Uwe Rösler Leidenschaft und Willen vermissen auf fremdem Platz, kassierte nach Treffern von Jason Ceka (5.) und Vincent Vermeij (58.) die dritte Pleite im vierten Auswärtsspiel der letzten Wochen. 

VfL Bochum muss nach schwachem Auftritt gegen Fürth reagieren
Und erneut gab es zwei Nackenschläge nach Tiefschlaf-Phasen. „In unserer Situation kannst Du nicht unachtsam sein, die Gegentore waren zu einfach“, stellte Rösler enttäuscht fest. Zwar zeigte seine Mannschaft in der ersten halben Stunde ordentliche spielerische Ansätze, agierte im letzten Drittel aber viel zu harmlos. „Der letzte Punch, die Entschlossenheit im Strafraum haben uns gefehlt“, monierte der Coach. Spätestens nach dem 0:2 gab der VfL den Kampf auf und konnte sich bei Torwart Timo Horn bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Fürth klettert: Futkeu-Gala bei 3:2-Sieg gegen Darmstadt
Am Sonntag kommt Fürth mit frischem Selbstvertrauen (13.30 Uhr) ins Ruhrstadion. Die Franken drehten gegen Darmstadt die Partie in der Schlussphase, Stürmer Noel Futkeu erzielte alle drei Treffer beim 3:2. Fürth kletterte auf Rang 14, hat nur noch drei Punkte Rückstand auf Bochum, das fünf Zähler vor den Rängen 17 (Düsseldorf) und 16 (Braunschweig) liegt.

Torwart Horn setzt auf das „andere Gesicht“ des wankelmütigen VfL. „Es ist weiter ein Kampf ums Überleben. Wir müssen uns wieder hochpushen und ein Topheimspiel machen“, sagte der Keeper. Neben dem Heimfaktor ist Stürmer Philipp Hofmann der größte Hoffnungsträger. Der in den letzten Wochen überragende Zielspieler und Torjäger fehlte in Dresden mit Problemen in der Bauchmuskulatur, soll gegen Fürth wieder dabei sein. Das gilt auch für Linksverteidiger Maximilian Wittek. Der Stammspieler war mit Magenproblemen kurzfristig ausgefallen. 

Vor Schlüsselspiel gegen Fürth: Rösler schont Masovic nach Gelb
Trainer Rösler mühte sich, seine Profis in der Kabine schnell wieder aufzurichten vor dem nächsten, vielleicht entscheidenden Abstiegsduell. „Negativität bringt uns jetzt nichts“, meinte Außenverteidiger Leandro Morgalla. Rösler hatte bereits in der sich müde dahinschleppenden Schlussphase das Fürth-Spiel im Kopf. So wechselte er Verteidiger Erhan Masovic aus, „weil ich ihn nicht verlieren wollte“. Masovic hatte früh die Gelbe Karte gesehen. Stammverteidiger Noah Loosli fehlte nach einer Finger-Operation. Der Schweizer erhält eine Schiene, sein Einsatz ist aber noch fraglich. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Der VfL Bochum kann gegen Fürth wieder auf zwei Hoffnungsträger setzen. Rösler erklärt, warum er auf die Einheit verzichtete. Der Personalstand. 

Philipp Hofmann hatte seine kurze Hose hochgezogen, schrieb einem kleinen Kind noch ein Autogramm, ehe er seinen Weg Richtung Kabine fortsetzte. Der beim 0:2 in Dresden schmerzlich vermisste Wandstürmer des VfL Bochum hatte zuvor keine Mühe, das lockere Auftakttraining in der Woche vor dem wichtigen Abstiegs-Duell gegen Greuther Fürth am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) komplett zu absolvieren. 

Es war ein Warm-Up mit viel Fußball-Tennis und ohne Chefcoach Uwe Rösler, dessen Co-Trainer übernahmen. „Ich habe mir Videos und Spiele von Greuther Fürth angeguckt. Für Fußballtennis brauchen die Jungs mich nicht“, erklärte Rösler im Gespräch mit dieser Redaktion nach der Einheit und fügte an: „Wir werden gut vorbereitet sein.“ Ab Mittwoch soll es im üblichen Rösler-Zyklus vor einem Ligaspiel mit vier weiteren Einheiten wieder intensiv zur Sache gehen, soll sein Team mit guter Trainingsarbeit Selbstvertrauen tanken. 

Philipp Hofmann ist wieder dabei
Gegen Fürth schließlich soll der Klassenerhalt mit einem Sieg praktisch gesichert werden. Bei einer Niederlage des Tabellenzehnten gegen die drei Punkte zurückliegenden Franken könnte es dagegen nochmal eng werden.

Umso wichtiger, dass Hofmann wieder mitwirken kann, wie er im Vorbeigehen auch gegenüber dieser Redaktion signalisierte. Alles wieder in Ordnung, erklärte der Torgarant der letzten Wochen. Der 33-Jährige hatte wegen Problemen in der Bauchmuskulatur in der Vorwoche nicht richtig trainiert und letztlich die Partie bei der SG Dynamo abgesagt. 

Auch Rösler nahm erfreut zur Kenntnis, dass er mit seinem derzeit wohl wichtigsten Mann wieder planen kann, nachdem seinem Team in Dresden die Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt hatte. „Er wird vielleicht in den Zweikämpfen noch etwas rausgenommen, aber ansonsten soll er voll mitmachen“, so Rösler. 

Wittek ist wieder fit, Loosli trainiert mit Schiene
Auch auf Maximilian Wittek kann Rösler wieder setzen. Der etatmäßige Linksverteidiger und Führungsspieler mischte komplett mit. In Dresden war ihm beim Aufwärmen übel geworden, er musste sich übergeben und kurzfristig passen.

Tags zuvor war Noah Loosli an einem Finger operiert worden, den Bruch hatte er sich beim 4:1 gegen Braunschweig zugezogen. Der Schweizer, der unter Rösler meistens mit Philipp Strompf die Innenverteidigung bildete, könnte gegen Fürth wieder eine Option sein. Er trainiert mit einer Schiene. Am Dienstag noch individuell, der weitere Verlauf ist abzuwarten. „Noah muss sich jetzt an die Schiene gewöhnen“, meinte Rösler. 

Wätjen ist krank, drei Spieler sind nur auf dem Rad
Vier weitere Profis dagegen fehlten auf dem Platz. „Kjell Wätjen hat sich heute Morgen mit Durchfall abgemeldet“, sagte Rösler. „Wir haben aktuell eine kleine Magen-Darm-Welle. Ein paar Physios hatten das schon gehabt, der eine oder andere Spieler auch.“

Flügelstürmer Farid Alfa-Ruprecht, Verteidiger Philipp Strompf und Mittelfeldmann Marcel Sobottka, der es zuletzt nicht mehr in den Kader schaffte, sah man im Kraftraum auf dem Rad. „Es hatte bei einigen Spielern heute mit der Belastungssteuerung zu tun. Gegen Ende der Saison kommen immer Kleinigkeiten hinzu“, sagte Rösler und gab mit Blick auf das Fürth-Spiel Entwarnung. „Farid hat leichte Probleme mit dem Rücken, Pippo im Hüft- und Leistenbereich. Es dürfte aber bei beiden kein Problem sein.“ 

Quelle: WAZ.de
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#3
Cajetan Lenz war beim VfL Bochum lange gesetzt, in Dresden spielte er gar nicht. Trainer Rösler erklärt die Gründe. Neue Chance gegen Fürth? 

Es war eine unliebsame Premiere für Cajetan Lenz in Dresden. Der Shooting-Star des VfL Bochum in dieser Saison hockte beim 0:2 bei der SG Dynamo erstmals unter Trainer Uwe Rösler die kompletten 90 Minuten nur auf der Bank. Geplant aber war das nicht, erklärte der Coach. 

„Es war absolut vorgesehen, dass Cajetan spielt“, versicherte der Trainer diese Woche im Gespräch mit dieser Redaktion. Der Spielverlauf aber habe dann gegen die Einwechslung des Sechsers gesprochen, weil auf anderen Positionen mehr Bedarf war, Dresden Konter über Konter fuhr, die Aussicht auf einen Punkt deutlich geringer war als die Gefahr, noch höher zu verlieren. 

Lenz steht bei neun Gelben Karten
So wollte Rösler unter anderem mit Kacper Koscierski die rechte Seite stabilisieren, auf der Oliver Olsen einen schwachen Tag erwischt hatte. Zudem wollte er die mit Gelb vorbelasteten Spieler „beschützen“, so Rösler, wollte sie auch mit Blick auf das wichtige Heimspiel an diesem Sonntag gegen Greuther Fürth (13.30 Uhr/Sky) nicht nach einer Gelb-Roten Karte „verlieren“. Daher nahm er Innenverteidiger Erhan Masovic vom Feld und dann Außenverteidiger Leandro Morgalla. Zudem steht Lenz bei neun Gelben Karten, bei einer weiteren wäre er zum zweiten Mal in dieser Saison gesperrt. Bei einem am Ende aussichtslosen Spiel „wollte ich nicht riskieren, dass er Gelb bekommt“, meinte Rösler.

An der Einstellung, den Trainingsleistungen von Lenz indes hat Rösler derzeit nichts zu meckern. Dennoch ist der 19-Jährige vom Stammspieler zum Edelreservisten geworden in den letzten Wochen. Und das, obwohl Lenz der Spieler ist, der dem VfL im Sommer eine Millioneneinnahme bescheren soll. Etliche Bundesligisten haben ihr Interesse wie berichtet längst konkretisiert, auch ein Klub aus dem Ausland ist dran. Die Gespräche im Hintergrund laufen. 

Bero kehrt zurück und verdrängt Lenz auf die Bank
Hauptgrund für Lenz‘ neue Bankrolle ist die Rückkehr von Matus Bero nach seiner Verletzung. Seit dem Heimspiel gegen Kaiserslautern Anfang März setzt Rösler auf den genesenen Kapitän. Auf die Zweikampf-Mentalität des 30-Jährigen will der Trainer im Abstiegskampf nicht verzichten. „Bero ist im Moment der Spieler, den wir brauchen. Er ist eine Führungspersönlichkeit – auch auf dem Platz“, betonte Rösler am Dienstag.

Neben ihm ist Mats Pannewig, wie Bero ein Box-to-Box-Spieler und kein klassischer Sechser, die bevorzugte Wahl von Ex-Stürmer Rösler im Mittelfeldzentrum hinter Zehner Francis Onyeka im 4-2-3-1. In den letzten drei Heimspielen gegen Kaiserslautern (3:2), Kiel (2:3) und Braunschweig (4:1) legten Pannewig/Bero los. Lenz wurde jeweils eingewechselt, zeigte zuletzt gegen Braunschweig eine starke Leistung in der zweiten Halbzeit.

Rösler: Mit Pannewig offensiver, mit Lenz defensiver
Zur Startelf zählte der zuvor unter Rösler stets gesetzte Bochumer seit März nur in den Auswärtsspielen bei Hertha BSC und in Magdeburg, als erst Pannewig und dann Bero gesperrt fehlten. „Es hängt vom Ansatz ab, wie ich das Spiel angehen möchte. Wenn ich defensiver stehen will, spielt Cajetan. Wenn ich nach vorn spielen möchte, ist es Mats“, erklärte Rösler. Auch in Dresden entschied er sich für eine offensivere Gangart mit frühem Pressing. Der Matchplan sei in der ersten Halbzeit auch voll aufgegangen, betonte der Coach. „Ich wollte mit Mats eine offensivere Lösung“, so Rösler.

Und: „Wir brauchten seine Kopfballstärke gegen Dresden – vor allem nach dem Ausfall von Hofmann“, nannte der Trainer einen weiteren Grund. Stürmer Philipp Hofmann, der in der Luft in beiden Strafräumen praktisch unverzichtbar ist für den VfL, fehlte angeschlagen. Lenz misst 1,90 Meter, Pannewig 1,95 Meter, ist kopfballstärker. „Dresden ist ähnlich gefährlich bei Standards wie wir. Ohne Hofmann brauchten wir Mats in der Zone.“ 

Heimspiel gegen Fürth: Bero lobt die Talente
Und gegen Fürth? Rösler legte sich vor den entscheidenden Trainingseinheiten, die seit Donnerstag allesamt unter Aufschluss der Öffentlichkeit stattfinden, naturgemäß nicht fest. Grundsätzlich, so der Trainer, „will ich nach vorn spielen. Mats ist der Spieler, der uns besser zwischen Abwehr und Angriff verbindet mit seinem linken Fuß. Die anderen beiden haben andere Qualitäten, die auch wichtig sind.“

Die Tendenz scheint klar zu sein. Gegen Fürth hat der VfL ein Heimspiel, will den Klassenerhalt praktisch perfekt machen mit einem Sieg. Matus Bero soll vorangehen und die Jungen führen. Er nehme die Rolle an, betonte er auch gegenüber dieser Redaktion. „Es ist großartig, mit Mats und Cajetan zwei sehr gute, junge Spieler an meiner Seite zu haben“, sagte Bero. „Es ist gut, dass beide unterschiedliche Profile bedienen. Cajetan ist etwas defensiver, Mats offensiver. Für den Stil, den wir spielen, brauchen wir beide.“ Auch wenn Zielspieler Hofmann gegen die Franken dabei ist und mit ihm mehr Größe und Wucht zurückkehren, spricht viel dafür, dass erneut Bero und Pannewig loslegen. 

Quelle: WAZ.de
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#4
   
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„Sind uns der Lage bewusst“
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Das nächste wichtige Heimspiel anne Castroper. Am 31. Spieltag der aktuellen Zweitliga-Saison empfängt der VfL Bochum 1848 die Spielvereinigung Greuther Fürth im Vonovia Ruhrstadion (Sonntag, 26. April, Anstoß: 13:30 Uhr). VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete vorab auf der obligatorischen Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Aktuell sieht es gut aus. Die Spieler, die zuletzt angeschlagen waren, konnten wieder mittrainieren.“ 
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…Philipp Hofmann, der zuletzt fehlte: „Wir müssen noch seine Reaktion auf das Training abwarten. Er hatte aber keine Schmerzen mehr. Wenn er sich fit meldet, wird er spielen.“
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…den kommenden Gegner: „Es ist nicht mehr die Mannschaft vom Hinspiel. Inzwischen hatte Fürth einen Trainerwechsel und eine Formationsänderung. Es wird ein ganz schweres Spiel. Wir können es etwas mit dem Spiel gegen Kaiserslautern vergleichen. Auch die Fürther locken den Gegner Mann gegen Mann auf dem ganzen Platz. Sie sind sehr gut strukturiert und haben einen klaren Plan. Sie haben drei Unterschiedsspieler in ihrer Offensive, die im Umschaltspiel sehr gefährlich sind und eine hohe individuelle Qualität besitzen.“
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…die Marschroute für die Partie: „Wir müssen mit Tempo spielen, in Bewegung – aber dennoch in einer klaren Struktur. Auch bei zweiten Bällen und in der Restverteidigung müssen wir gut sein. Wir werden versuchen, den Gegner zu zermürben. Man macht nicht immer mit der ersten Chance ein Tor – aber natürlich würde uns das helfen. Wir wollen uns gute Chancen erarbeiten und effizient sein – so wie gegen Braunschweig.“
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…seine Einordnung der aktuellen sportlichen Situation: „Es sind noch vier Spiele zu gehen. Die Spiele werden immer weniger. Aber wir haben alles in der eigenen Hand, sind noch in einer aussichtsreichen Situation. Die Ergebnisse der anderen Teams können wir nicht beeinflussen. Wir fokussieren uns auf das, was wir beeinflussen können: das Training, die Gespräche, die Aufstellung und die Einwechslungen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und sind uns der Lage bewusst.“
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…die Besonderheit der Heimspiele im Vonovia Ruhrstadion: „Die Atmosphäre wird wieder sehr gut sein. Unsere Fans im Rücken sorgen dafür, dass unsere Mannschaft beflügelt wird. Das hilft speziell auch unseren jungen Spielern.“ 
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#5
Während der vorzeitige Klassenerhalt des VfL Bochum immer konkretere Formen annimmt, verbleibt das Kleeblatt nach der 0:1-Niederlage auf einem Abstiegsplatz. Hofmann ebnete ganz früh den Weg, um dann später mit einem Kopfball auf 2:0 zu stellen. Futkeus Anschlusstreffer kam zu spät. 

VfL-Trainer Uwe Rösler konnte nach dem schwachen Auftritt in Dresden (0:2) wieder auf Stoßtürmer Hoffmann (Rückkehr nach muskulären Problemen) und Wittek (Magenprobleme beim Aufwärmen) bauen. Außerdem rückten Loosli und Lenz in die Startelf. Morgalla, Masovic und Marshall mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen. 

Fürth-Coach Heiko Vogel sah nach dem späten 3:2-Sieg gegen Darmstadt wenig Anlass, seine Mannschaft großartig umzubauen. Einzig SVD-Leihspieler Will, der wegen einer vertraglichen Vereinbarung gegen die Lilien nicht spielen durfte, kehrte in die erste Elf zurück. Er verdrängte Arifi auf die Bank. 

Hofmann trifft nach 51 Sekunden
Kaum war Herbert Grönemeyers "Bochum" im Ruhrstadion verklungen, da ertönte schon die Tormusik - auch dank gütiger Mithilfe von Ziereis. Der Fürther Innenverteidiger rutschte bei einer Wittek-Hereingabe weg und musste so mitansehen, wie Hofmann die Kugel in aller Ruhe kontrollierte und souverän aus kurzer Distanz einschob. 

Das sollte jedoch der einzige Aufreger für lange Zeit bleiben. Das Geschehen verflachte mit fortschreitender Zeit zunehmend. Geprägt von zahlreichen technischen Fehlern kam die Partie bis zur 27. Minute fast gänzlich ohne Torchancen aus. Dann köpfte Futkeu an die Latte, bevor Miyoshi den Kasten aus zentraler Position knapp verfehlte (31.). Weil auch Hrgota den Ball aus vielversprechender Lage links vorbeisetzte (39.) und der VfL bis auf ein paar Annäherungen offensiv wenig auf die Beine stellte, stand ein 1:0 nach zähen 45 Minuten auf der Anzeigetafel. 

Doppelpacker Hofmann, Futkeu zum Anschluss
Auch im zweiten Abschnitt hatte der VfL das Geschehen voll im Griff und verdichtete die Räume geschickt. Dem Kleeblatt kamen Kreativität und Tempo im Offensivspiel abhanden. Der VfL dagegen schlug mit der ersten gefährlichen Situation des zweiten Abschnitts zu: Eine Ecke von Wittek verlängerte Hofmann am ersten Pfosten in die lange Ecke (56.). 

Ein echter Wirkungstreffer für das Kleeblatt. Fortan gelang der Vogel-Elf weiterhin wenig. Spielbestimmend war der Gast aus Franken, echte Chancen entsprangen daraus aber äußerst selten. In den Schlussminuten wurde die Spielvereinigung dann endlich zwingender. Erst scheiterte Klaus an Horn (84.), dann am rechten Pfosten (88.). 

In derselben Minute war es Futkeu, der nach Vorarbeit von Hrgota aus kurzer Distanz den Anschluss herstellte und damit nochmal richtig Spannung in die Schlussphase brachte. Nachdem Marshall freistehend die Entscheidung liegen ließ (90.+1.), retteten die Bochumer den Vorsprung mit Mann und Maus über die Zeit. 

Nach Schlusspfiff feierte der VfL den wichtigen Dreier, der der Rösler-Elf drei Spieltage vor Saisonende einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge bescherte. Die Gäste aus dem Frankenland verbleiben auf Rang 17. 

Am Samstag (13 Uhr) trifft der VfL auf das nächste Team aus dem unteren Tabellenfeld und ist zu Gast bei DSC Arminia Bielefeld. Dort kann die Rösler-Elf den Klassenerhalt bei entsprechenden Ergebnissen in den Parallelspielen auch rechnerisch sichern. Einen Tag später (13.30 Uhr) empfängt die Spielvereinigung den Rivalen aus Nürnberg zum Frankenderby. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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