04-19-2026, 04:42 PM
Der VfL Bochum zeigt vorne und hinten große Schwächen, auswärts fehlen Intensität und Leidenschaft. Das kann dramatische Folgen haben. Ein Kommentar.
Wieder nichts auf fremdem Platz. Wieder zu wenig Intensität, Leidenschaft, Wille. Der VfL Bochum wandelt auf einem schmalen Grat: Nur die Heimspiele können offenbar die Liga retten, auswärts gibt es seit Wochen fast nichts mehr zu holen. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge.
In den letzten vier Auswärtspartien ging der VfL dreimal als hochverdienter Verlierer vom Platz, bei Hertha BSC reichte es noch zu einem glücklichen 1:1. Dagegen zeigte Bochum in Düsseldorf (1:2) und Magdeburg (1:4) über weite Phasen eine Gruselleistung und schenkte nun die Partie in Dresden spätestens nach einer Stunde komplett ab. Viele Fehlpässe zogen sich trotz spielerisch ordentlicher Ansätze in den ersten 30 Minuten durch die Partie. Dresden war griffiger, aggressiver, effektiver. Eine durchschnittliche Leistung reichte Dynamo zum Erfolg gegen den Harmlos-VfL.
VfL Bochum fehlt Führung und Durchschlagskraft
Ohne Philipp Hofmann fehlte von Beginn an vorne die Durchschlagskraft, und hinten leistete sich der VfL böse Patzer, die Bochum seit Wochen nicht aus dem Abstiegskampf heraus kommen lassen. Diesmal versanken vor allem die Außenverteidiger Leandro Morgalla und Oliver Olsen in entscheidende Tiefschlafphasen.
Nur am Ausfall von Stürmer Hofmann, auch wenn er sichtbar schmerzte, lag es nicht. Erschreckend war, dass der VfL beim Abstiegskonkurrenten nach dem 0:2 die Bemühungen, noch einen wichtigen Punkt zu holen, praktisch komplett einstellte. Erneut zeigte sich: Es fehlen Spieler, die in solchen Phasen den Mund aufmachen auf dem Platz. Die nicht nur selbst die Ärmel hochkrempeln, sondern auch die Kollegen mitreißen, im Zweifel sinnbildlich in den Hintern treten. Auch die diesmal fehlenden Hofmann und Maximilian Wittek, zwei Führungsspieler, sind nicht die Typen dafür, Kapitän Matus Bero ohnehin nicht. Eines von vielen Problemen, die der Klub beim großen Kaderumbruch im Sommer lösen muss, wenn er kommende Saison weiter oben mitmischen will.
Bochum kämpft im Saisonendspurt gegen Abwärtstrend und Druck
Fakten schaffen aber kann der VfL weiterhin nicht, denn zunächst gilt der Fokus weiter dem Existenzkampf in der 2. Liga. Noch hat Bochum als Tabellenzehnter die beste Ausgangslage aller Abstiegskandidaten. Zwei Heimspiele aber hat der VfL nur noch, gegen Fürth und Aufstiegsaspirant Hannover, zudem geht es nach Bielefeld und Karlsruhe. Der Druck vor der Partie gegen die Franken ist hoch. Gegen Braunschweig hielt Bochum dem Stand, überzeugte mit einem 4:1 nach einer Woche der Aussprachen. Gegen Kiel zuvor ging es schief.
Drei der letzten vier Partien hat der VfL verloren, die lange Zeit unter Trainer Uwe Rösler kaum zu schlagenden Bochumer wanken ins Saisonfinale. Eine Heimpleite gegen Fürth kann angesichts des Abwärtstrends und der eklatanten Auswärtsschwäche dramatische Folgen haben.
Quelle: WAZ.de
Wieder nichts auf fremdem Platz. Wieder zu wenig Intensität, Leidenschaft, Wille. Der VfL Bochum wandelt auf einem schmalen Grat: Nur die Heimspiele können offenbar die Liga retten, auswärts gibt es seit Wochen fast nichts mehr zu holen. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge.
In den letzten vier Auswärtspartien ging der VfL dreimal als hochverdienter Verlierer vom Platz, bei Hertha BSC reichte es noch zu einem glücklichen 1:1. Dagegen zeigte Bochum in Düsseldorf (1:2) und Magdeburg (1:4) über weite Phasen eine Gruselleistung und schenkte nun die Partie in Dresden spätestens nach einer Stunde komplett ab. Viele Fehlpässe zogen sich trotz spielerisch ordentlicher Ansätze in den ersten 30 Minuten durch die Partie. Dresden war griffiger, aggressiver, effektiver. Eine durchschnittliche Leistung reichte Dynamo zum Erfolg gegen den Harmlos-VfL.
VfL Bochum fehlt Führung und Durchschlagskraft
Ohne Philipp Hofmann fehlte von Beginn an vorne die Durchschlagskraft, und hinten leistete sich der VfL böse Patzer, die Bochum seit Wochen nicht aus dem Abstiegskampf heraus kommen lassen. Diesmal versanken vor allem die Außenverteidiger Leandro Morgalla und Oliver Olsen in entscheidende Tiefschlafphasen.
Nur am Ausfall von Stürmer Hofmann, auch wenn er sichtbar schmerzte, lag es nicht. Erschreckend war, dass der VfL beim Abstiegskonkurrenten nach dem 0:2 die Bemühungen, noch einen wichtigen Punkt zu holen, praktisch komplett einstellte. Erneut zeigte sich: Es fehlen Spieler, die in solchen Phasen den Mund aufmachen auf dem Platz. Die nicht nur selbst die Ärmel hochkrempeln, sondern auch die Kollegen mitreißen, im Zweifel sinnbildlich in den Hintern treten. Auch die diesmal fehlenden Hofmann und Maximilian Wittek, zwei Führungsspieler, sind nicht die Typen dafür, Kapitän Matus Bero ohnehin nicht. Eines von vielen Problemen, die der Klub beim großen Kaderumbruch im Sommer lösen muss, wenn er kommende Saison weiter oben mitmischen will.
Bochum kämpft im Saisonendspurt gegen Abwärtstrend und Druck
Fakten schaffen aber kann der VfL weiterhin nicht, denn zunächst gilt der Fokus weiter dem Existenzkampf in der 2. Liga. Noch hat Bochum als Tabellenzehnter die beste Ausgangslage aller Abstiegskandidaten. Zwei Heimspiele aber hat der VfL nur noch, gegen Fürth und Aufstiegsaspirant Hannover, zudem geht es nach Bielefeld und Karlsruhe. Der Druck vor der Partie gegen die Franken ist hoch. Gegen Braunschweig hielt Bochum dem Stand, überzeugte mit einem 4:1 nach einer Woche der Aussprachen. Gegen Kiel zuvor ging es schief.
Drei der letzten vier Partien hat der VfL verloren, die lange Zeit unter Trainer Uwe Rösler kaum zu schlagenden Bochumer wanken ins Saisonfinale. Eine Heimpleite gegen Fürth kann angesichts des Abwärtstrends und der eklatanten Auswärtsschwäche dramatische Folgen haben.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."