04-15-2026, 06:33 AM
Philipp Hofmann überzeugt beim Heimsieg des VfL Bochum gegen Braunschweig mit Toren, Vorlagen und neuer Rolle – doch reicht das auch auswärts?
Am Ende konnte Philipp Hofmann dann doch noch jubeln. Voller Wucht schoss der Stürmer den fälligen Elfmeter in der Nachspielzeit in die rechte obere Ecke und ließ Ron Thorben Hoffmann keine Chance. Spielentscheidend war der Treffer zum 4:1 gegen Eintracht Braunschweig nicht mehr, dennoch war es ein Tor, das sich der 33-Jährige in diesem Spiel verdient hatte. Wie gewohnt rieb er sich auf in den Zweikämpfen, war die wichtige Anspielstation im veränderten Spielstil. Wie in der stärksten Saisonphase unter Uwe Rösler kam ihm eine der wichtigsten Rollen zu, indem er den Ball ablegte und so das Umschaltspiel mit ermöglichte.
So bereitete er zwei Treffer an diesem Nachmittag direkt vor, hat inzwischen satte 19 Scorerpunkte (zehn Tore, neun Vorlagen) in dieser Saison gesammelt und schiebt sich damit ligaweit auf den vierten Platz. Nur Marvin Wanitzek (23), Fabian Reese (22) und Mateusz Zukowski (20) sind in der 2. Bundesliga an mehr Toren für ihre Mannschaften beteiligt als der Bochumer Stürmer, der in der Vergangenheit so oft gescholten wurde. Doch unter Trainer Uwe Rösler ist auch sein Knoten wieder geplatzt. Zehn Tore hat er inzwischen erzielt, am Sonntag wäre sogar ein elftes hinzugekommen – das er bereits mit dem Social-Media-Six-Seven-Trend feierte. Doch Schiedsrichter Wolfgang Haslberger, beziehungsweise Videoschiedsrichter Guido Winkmann, hatten etwas dagegen.
Als Hofmann nach einer Flanke von Maximilian Wittek im Strafraum den Ball gut annahm, mit einer Bewegung zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Ball zum vermeintlichen 2:0 ins Tor hämmerte, intervenierte der VAR. Mats Pannewig hatte zuvor seinen Gegenspieler Marie gefoult. Es sei schade gewesen, dass der Treffer nicht gezählt habe, aber ein Tor habe er ja noch feiern können. „Tore kann man nicht ersetzen, die sind am schönsten“, sagte er. „Ich bin froh, dass ich den Elfmeter noch schießen konnte.“
Dabei ist er nicht mal mehr ansatzweise auf Strafstöße angewiesen. Hofmann hat unter Rösler als Stürmer den nächsten Entwicklungsschritt gemacht. „Gerade gegen den Ball habe ich mir Mühe gegeben. Ich versuche umzusetzen, was Uwe möchte. Es ist ein sehr intensives Spiel, das habe ich jetzt angenommen, und ich habe auch die körperliche Fitness dafür. Ich bin mehr in der Mitte, das hilft mir im Spiel“, erklärte der Arnsberger noch in der vergangenen Woche.
Hofmann beim VfL Bochum eine wichtige Anspielstation
Gegen Braunschweig wurde dieser Effekt sogar noch verstärkt, weil Rösler unter der Woche viele Gespräche mit seinen Spielern geführt und seine eigene Herangehensweise daraufhin ein wenig adaptiert hat. Das „einfache“ Spiel stand im Fokus. Der VfL Bochum spielte wieder vermehrt lange Bälle, gab bewusst den Ballbesitz an die Gäste ab. Hofmann war wichtig als Wandspieler, der die Bälle in der Mitte herunterholte, ablegte und es somit seinen Mittelfeldkollegen ermöglichte, etwa Gerrit Holtmann auf dem Flügel einzusetzen.
„Es war eine gute Antwort auf letzte Woche“, sagte Hofmann. Wenngleich nicht alles gut war. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, waren nervös. Das Tor von Gerrit hat uns Sicherheit gegeben, wir sind selbstbewusster geworden. Ich gönne es der Mannschaft so sehr, wir haben es uns einfach verdient.“ Die Führung durch Holtmann (13.) habe Sicherheit gegeben, die Abläufe hätten gegriffen. Vor allem die Innenverteidiger Noah Loosli und Philipp Strompf haben sich in der leicht veränderten Rolle wieder deutlich besser zurückgefunden, haben kompromisslos verteidigt und Hofmann mit ihren Bällen gefüttert. „Wir haben es gut wegverteidigt“, sagte Hofmann. „Wir haben heute generell viele zweite Bälle gewonnen und konnten so umschalten. Das ist unsere Stärke und die müssen wir häufiger auf den Platz bekommen.“
Hofmann mit Appell an Mitspieler
Es gelte, diesen Ansatz in der Trainingswoche, die am Dienstag beginnt, weiter zu etablieren. „Wir müssen in der Woche genauso arbeiten, wie die letzte. Und dann müssen wir es auch auswärts auf den Platz bekommen“, sagte Hofmann. Bei Dynamo Dresden am Samstag (13 Uhr, Sky) wird es allerdings alles andere als leicht, zumal sich der VfL schon fast traditionell in Auswärtsspielen schwer tut. „Jeder muss noch mal mehr machen – auch verbal“, wiederholte Hofmann seinen Appell, den er schon unter der Woche an seine Kollegen sandte. Aber: „Wir haben uns heute viel mehr gecoacht.“ Auch daran hat er einen großen Anteil.
Quelle: WAZ.de
Am Ende konnte Philipp Hofmann dann doch noch jubeln. Voller Wucht schoss der Stürmer den fälligen Elfmeter in der Nachspielzeit in die rechte obere Ecke und ließ Ron Thorben Hoffmann keine Chance. Spielentscheidend war der Treffer zum 4:1 gegen Eintracht Braunschweig nicht mehr, dennoch war es ein Tor, das sich der 33-Jährige in diesem Spiel verdient hatte. Wie gewohnt rieb er sich auf in den Zweikämpfen, war die wichtige Anspielstation im veränderten Spielstil. Wie in der stärksten Saisonphase unter Uwe Rösler kam ihm eine der wichtigsten Rollen zu, indem er den Ball ablegte und so das Umschaltspiel mit ermöglichte.
So bereitete er zwei Treffer an diesem Nachmittag direkt vor, hat inzwischen satte 19 Scorerpunkte (zehn Tore, neun Vorlagen) in dieser Saison gesammelt und schiebt sich damit ligaweit auf den vierten Platz. Nur Marvin Wanitzek (23), Fabian Reese (22) und Mateusz Zukowski (20) sind in der 2. Bundesliga an mehr Toren für ihre Mannschaften beteiligt als der Bochumer Stürmer, der in der Vergangenheit so oft gescholten wurde. Doch unter Trainer Uwe Rösler ist auch sein Knoten wieder geplatzt. Zehn Tore hat er inzwischen erzielt, am Sonntag wäre sogar ein elftes hinzugekommen – das er bereits mit dem Social-Media-Six-Seven-Trend feierte. Doch Schiedsrichter Wolfgang Haslberger, beziehungsweise Videoschiedsrichter Guido Winkmann, hatten etwas dagegen.
Als Hofmann nach einer Flanke von Maximilian Wittek im Strafraum den Ball gut annahm, mit einer Bewegung zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Ball zum vermeintlichen 2:0 ins Tor hämmerte, intervenierte der VAR. Mats Pannewig hatte zuvor seinen Gegenspieler Marie gefoult. Es sei schade gewesen, dass der Treffer nicht gezählt habe, aber ein Tor habe er ja noch feiern können. „Tore kann man nicht ersetzen, die sind am schönsten“, sagte er. „Ich bin froh, dass ich den Elfmeter noch schießen konnte.“
Dabei ist er nicht mal mehr ansatzweise auf Strafstöße angewiesen. Hofmann hat unter Rösler als Stürmer den nächsten Entwicklungsschritt gemacht. „Gerade gegen den Ball habe ich mir Mühe gegeben. Ich versuche umzusetzen, was Uwe möchte. Es ist ein sehr intensives Spiel, das habe ich jetzt angenommen, und ich habe auch die körperliche Fitness dafür. Ich bin mehr in der Mitte, das hilft mir im Spiel“, erklärte der Arnsberger noch in der vergangenen Woche.
Hofmann beim VfL Bochum eine wichtige Anspielstation
Gegen Braunschweig wurde dieser Effekt sogar noch verstärkt, weil Rösler unter der Woche viele Gespräche mit seinen Spielern geführt und seine eigene Herangehensweise daraufhin ein wenig adaptiert hat. Das „einfache“ Spiel stand im Fokus. Der VfL Bochum spielte wieder vermehrt lange Bälle, gab bewusst den Ballbesitz an die Gäste ab. Hofmann war wichtig als Wandspieler, der die Bälle in der Mitte herunterholte, ablegte und es somit seinen Mittelfeldkollegen ermöglichte, etwa Gerrit Holtmann auf dem Flügel einzusetzen.
„Es war eine gute Antwort auf letzte Woche“, sagte Hofmann. Wenngleich nicht alles gut war. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, waren nervös. Das Tor von Gerrit hat uns Sicherheit gegeben, wir sind selbstbewusster geworden. Ich gönne es der Mannschaft so sehr, wir haben es uns einfach verdient.“ Die Führung durch Holtmann (13.) habe Sicherheit gegeben, die Abläufe hätten gegriffen. Vor allem die Innenverteidiger Noah Loosli und Philipp Strompf haben sich in der leicht veränderten Rolle wieder deutlich besser zurückgefunden, haben kompromisslos verteidigt und Hofmann mit ihren Bällen gefüttert. „Wir haben es gut wegverteidigt“, sagte Hofmann. „Wir haben heute generell viele zweite Bälle gewonnen und konnten so umschalten. Das ist unsere Stärke und die müssen wir häufiger auf den Platz bekommen.“
Hofmann mit Appell an Mitspieler
Es gelte, diesen Ansatz in der Trainingswoche, die am Dienstag beginnt, weiter zu etablieren. „Wir müssen in der Woche genauso arbeiten, wie die letzte. Und dann müssen wir es auch auswärts auf den Platz bekommen“, sagte Hofmann. Bei Dynamo Dresden am Samstag (13 Uhr, Sky) wird es allerdings alles andere als leicht, zumal sich der VfL schon fast traditionell in Auswärtsspielen schwer tut. „Jeder muss noch mal mehr machen – auch verbal“, wiederholte Hofmann seinen Appell, den er schon unter der Woche an seine Kollegen sandte. Aber: „Wir haben uns heute viel mehr gecoacht.“ Auch daran hat er einen großen Anteil.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."