04-05-2026, 12:38 PM
VfL Bochum präsentiert sich gegen den 1. FC Magdeburg schwach in der Defensive und ohne Kampfgeist. Hoffnung keimte nur kurz auf.
Schon vor der Pause sackte Uwe Rösler auf der Trainerbank zusammen. Er konnte es nicht fassen, was sein VfL Bochum beim 1. FC Magdeburg 45 Minuten lang angeboten hatte. Zu diesem Zeitpunkt dürfte wohl auch der kühnste Optimist im Gästeblock nicht mehr an die Wende geglaubt haben. Und die sollte trotz eines zwischenzeitlichen Anschlusstreffers auch nicht eintreten. Nach desolater Defensivleistung und einem Auftritt wie ein Absteiger des VfL gewann der 1. FC Magdeburg mit 4:1 (2:0). Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz schmilzt weiter.
„Ich kann mir die Leistung nicht erklären. Es war heute wenig bis gar nichts“, sagte Maximilian Wittek nach der Partie. Sein Trainer Rösler war vor allem aufgrund der Art und Weise, wie die Gegentreffer fielen, bedient. „So kannst du nicht verteidigen. Alle Tore waren vermeidbar“, sagte er.
Nachdem die Magdeburger Anhänger im Block U schon weit vor Anpfiff die Richtung für diese Partie vorgaben, taten es ihre Spieler ihnen gleich und ließen den Ball von Beginn an kreisen und die Gäste aus Bochum erst gar nicht ins Spiel finden. Zudem war es ein einfaches Stilmittel, mit dem die Magdeburger den VfL Bochum zu Beginn der Partie vor Probleme stellten: Ein langer Ball auf die rechte Seite, irgendjemand würde ihn schon erlaufen.
VfL Bochum findet überhaupt nicht ins Spiel
Die ersten beiden Versuche konnte Maximilian Wittek noch entschärfen, nach sieben Minuten war das Unheil aber angerichtet. Herbert Bockhorn entwischte Farid Alfa-Ruprecht nach einem langen Ball und schlug die Flanke in die Mitte. Dort hatte Leandro Morgalla Lubambo Musonda im Rücken überhaupt nicht auf dem Schirm und sah beim Kopfball des Offensivspielers schlecht aus. Timo Horn konnte auch nicht mehr retten und der sonst so heimschwache FCM führte schnell.
Der VfL Bochum hatte kaum Ballbesitz, was allerdings weitgehend eingepriesen war. Angelaufen wurden die Hausherren allerdings auch nicht wirklich. Schon im Hinspiel an der Castroper Straße verzeichnete die Mannschaft von Petrik Sander knapp 70 Prozent, das Spiel allerdings gewann der VfL. Weil er die wichtigen Nadelstiche setzen konnte. Das gelang in Magdeburg lange nicht ansatzweise. Nur einmal in der 27. Minute kamen die Bochumer so richtig vor das FCM-Tor. Philipp Hofmann gewann an der Mittellinie ein Kopfballduell und Cajetan Lenz schickte Alfa-Ruprecht steil. Der schloss aber zu zentral ab, sodass Dominik Reimann ohne Probleme hielt.
Atik läuft Loosli davon und trifft
Magdeburg dominierte die Partie, war kaum vom Ball zu trennen. Und die langen Bälle in die Spitze blieben das bevorzugte Stilmittel. Marcus Mathisen schlug eine nahezu perfekte Flanke in die Spitze, wo Baris Atik locker von Noah Loosli davonsprinten konnte und mit seinem Ballgefühl in der 44. Minute auf 2:0 erhöhte. VfL-Trainer Uwe Rösler sank zu diesem Zeitpunkt bereits vollkommen enttäuscht von seiner Mannschaft auf dem Dach der Trainerbank zusammen. Der FCM führte Bochum in 45 Minuten regelrecht vor.
Der Anpfiff Röslers in der Kabine, er dürfte laut gewesen sein. Jedenfalls ging seine Mannschaft deutlich mutiger zu Werke und hätte bei besserer Ballkontrolle von Miyoshi möglicherweise sogar den Anschlusstreffer erzielen können. Doch die Vorarbeit von Alfa-Ruprecht konnte der Japaner nicht verwerten (48.). Vor dem eigenen Tor wurde es kurz darauf gefährlich, weil Magdeburg konterte. Zukowski allerdings stand im Abseits.
VfL Bochum kommt mutiger aus der Pause und geht baden
Und dennoch wirkte der VfL Bochum nun deutlich wacher. Miyoshi nutzte nach 56. Minuten den Raum und seine Technik, fand mit nach einem kurzen Sololauf Hofmann im Strafraum, der den Ball annahm und sich selbst vorlegte. Sein Schuss ins untere Eck war für Reimann zu platziert. Der VfL war wieder dran. Nach einer desolaten ersten Halbzeit dürfte von den gut 2000 mitgereisten VfL-Fans keiner mehr dran gedacht haben.
Der VfL war nun da. Alfa-Ruprecht konnte sich auf links durchsetzen, legte zurück auf Marshall. Dessen Abschluss allerdings konnte Reimann noch parieren (60.). Als die Gäste auf den Ausgleich drängten, schockten die Hausherren den VfL mit einem schnellen Doppelpack vor 25.030 Fans. Erst konnte Atik auf dem linken Flügel unbehelligt davoneilen und von Loosli unbedrängt auf Mateusz Żukowski zum 3:1 auflegen. „Das dritte Gegentor killt uns“, sagte Rösler nach der Partie bedient. Nach dem Anstoß unterlief Mats Pannewig ein katastrophaler Aussetzer. Richmond Tachie fing den Ball ab und setzte Zukowski ein, der auf 4:1 erhöhte. Der Schlusspunkt eines desolaten VfL-Nachmittags.
Quelle: WAZ.de
Schon vor der Pause sackte Uwe Rösler auf der Trainerbank zusammen. Er konnte es nicht fassen, was sein VfL Bochum beim 1. FC Magdeburg 45 Minuten lang angeboten hatte. Zu diesem Zeitpunkt dürfte wohl auch der kühnste Optimist im Gästeblock nicht mehr an die Wende geglaubt haben. Und die sollte trotz eines zwischenzeitlichen Anschlusstreffers auch nicht eintreten. Nach desolater Defensivleistung und einem Auftritt wie ein Absteiger des VfL gewann der 1. FC Magdeburg mit 4:1 (2:0). Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz schmilzt weiter.
„Ich kann mir die Leistung nicht erklären. Es war heute wenig bis gar nichts“, sagte Maximilian Wittek nach der Partie. Sein Trainer Rösler war vor allem aufgrund der Art und Weise, wie die Gegentreffer fielen, bedient. „So kannst du nicht verteidigen. Alle Tore waren vermeidbar“, sagte er.
Nachdem die Magdeburger Anhänger im Block U schon weit vor Anpfiff die Richtung für diese Partie vorgaben, taten es ihre Spieler ihnen gleich und ließen den Ball von Beginn an kreisen und die Gäste aus Bochum erst gar nicht ins Spiel finden. Zudem war es ein einfaches Stilmittel, mit dem die Magdeburger den VfL Bochum zu Beginn der Partie vor Probleme stellten: Ein langer Ball auf die rechte Seite, irgendjemand würde ihn schon erlaufen.
VfL Bochum findet überhaupt nicht ins Spiel
Die ersten beiden Versuche konnte Maximilian Wittek noch entschärfen, nach sieben Minuten war das Unheil aber angerichtet. Herbert Bockhorn entwischte Farid Alfa-Ruprecht nach einem langen Ball und schlug die Flanke in die Mitte. Dort hatte Leandro Morgalla Lubambo Musonda im Rücken überhaupt nicht auf dem Schirm und sah beim Kopfball des Offensivspielers schlecht aus. Timo Horn konnte auch nicht mehr retten und der sonst so heimschwache FCM führte schnell.
Der VfL Bochum hatte kaum Ballbesitz, was allerdings weitgehend eingepriesen war. Angelaufen wurden die Hausherren allerdings auch nicht wirklich. Schon im Hinspiel an der Castroper Straße verzeichnete die Mannschaft von Petrik Sander knapp 70 Prozent, das Spiel allerdings gewann der VfL. Weil er die wichtigen Nadelstiche setzen konnte. Das gelang in Magdeburg lange nicht ansatzweise. Nur einmal in der 27. Minute kamen die Bochumer so richtig vor das FCM-Tor. Philipp Hofmann gewann an der Mittellinie ein Kopfballduell und Cajetan Lenz schickte Alfa-Ruprecht steil. Der schloss aber zu zentral ab, sodass Dominik Reimann ohne Probleme hielt.
Atik läuft Loosli davon und trifft
Magdeburg dominierte die Partie, war kaum vom Ball zu trennen. Und die langen Bälle in die Spitze blieben das bevorzugte Stilmittel. Marcus Mathisen schlug eine nahezu perfekte Flanke in die Spitze, wo Baris Atik locker von Noah Loosli davonsprinten konnte und mit seinem Ballgefühl in der 44. Minute auf 2:0 erhöhte. VfL-Trainer Uwe Rösler sank zu diesem Zeitpunkt bereits vollkommen enttäuscht von seiner Mannschaft auf dem Dach der Trainerbank zusammen. Der FCM führte Bochum in 45 Minuten regelrecht vor.
Der Anpfiff Röslers in der Kabine, er dürfte laut gewesen sein. Jedenfalls ging seine Mannschaft deutlich mutiger zu Werke und hätte bei besserer Ballkontrolle von Miyoshi möglicherweise sogar den Anschlusstreffer erzielen können. Doch die Vorarbeit von Alfa-Ruprecht konnte der Japaner nicht verwerten (48.). Vor dem eigenen Tor wurde es kurz darauf gefährlich, weil Magdeburg konterte. Zukowski allerdings stand im Abseits.
VfL Bochum kommt mutiger aus der Pause und geht baden
Und dennoch wirkte der VfL Bochum nun deutlich wacher. Miyoshi nutzte nach 56. Minuten den Raum und seine Technik, fand mit nach einem kurzen Sololauf Hofmann im Strafraum, der den Ball annahm und sich selbst vorlegte. Sein Schuss ins untere Eck war für Reimann zu platziert. Der VfL war wieder dran. Nach einer desolaten ersten Halbzeit dürfte von den gut 2000 mitgereisten VfL-Fans keiner mehr dran gedacht haben.
Der VfL war nun da. Alfa-Ruprecht konnte sich auf links durchsetzen, legte zurück auf Marshall. Dessen Abschluss allerdings konnte Reimann noch parieren (60.). Als die Gäste auf den Ausgleich drängten, schockten die Hausherren den VfL mit einem schnellen Doppelpack vor 25.030 Fans. Erst konnte Atik auf dem linken Flügel unbehelligt davoneilen und von Loosli unbedrängt auf Mateusz Żukowski zum 3:1 auflegen. „Das dritte Gegentor killt uns“, sagte Rösler nach der Partie bedient. Nach dem Anstoß unterlief Mats Pannewig ein katastrophaler Aussetzer. Richmond Tachie fing den Ball ab und setzte Zukowski ein, der auf 4:1 erhöhte. Der Schlusspunkt eines desolaten VfL-Nachmittags.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."