Gestern, 03:10 PM
Das Ruhrstadion in Bochum erhält bald einen neuen Namen. Welche Veränderungen für Fans und Verein anstehen, ist noch völlig offen.
Nach zehn Jahren endet in diesem Sommer eine Ära. Das Stadion an der Castroper Straße bekommt einen neuen Namen. Der bisherige Sponsor Vonovia wird den Vertrag nicht verlängern, als Hauptsponsor bleibt er dem VfL Bochum aber mindestens bis zur Saison 2028/2029 erhalten. Doch aus dem Vonovia Ruhrstadion wird künftig – ja was eigentlich?
„Damit beschäftigen wir uns schon seit längerem“, sagte Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum, im Gespräch mit dieser Redaktion. „Der neue Wirtschaftsrat unterstützt die Suche nach einem Partner massiv. Angeführt von Arnd Fittkau (Vorsitzender des Gremiums, Anm. d. Red.) zeigt der Rat viel Einsatz und Motivation bei der Unterstützung des VfL, welche er sich auf die Fahnen geschrieben hat. Das ist großartig und verdient unseren speziellen Dank, auf eine solche Gruppe zählen zu dürfen.“
Vonovia froh über langes Engagement
Noch allerdings ist kein Nachfolger für das Immobilienunternehmen aus Bochum gefunden. Dabei scheint der damalige Deal, der 2016 eingetütet und seitdem Bestand hatte, durchaus Positives bewirkt zu haben. „Unser aktueller Namensgeber des Ruhrstadions, Vonovia, hat nach zehn Jahren der Namensgebung ihre Ziele mehr als erreicht, wenn nicht sogar übertroffen“, teilte das Unternehmen auf Anfrage dieser Redaktion mit. Dies untermauern auch die Worte von Arnd Fittkau, CRO und Vorstandsmitglied von Vonovia: „Es ist und bleibt das schönste Wohnzimmer des Ruhrgebiets und das Zuhause für die VfL-Fans. Wir pflegen seit 2016 ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zum VfL.“
Und dennoch wird die Partnerschaft bezüglich des Stadionnamens enden. Möglicherweise auch, um mehr Gelder für den Klub generieren zu können. Rund eine Million Euro sind es bisher pro Saison gewesen. Gespräche mit potenziellen Sponsoren laufen. Ein Punkt scheint den Verantwortlichen des VfL Bochum darin besonders wichtig zu sein. „Das Ruhrstadion muss im Namen bestehen bleiben“, sagte Kaenzig im Gespräch. „Dank Vonovia haben wir den traditionellen Stadionnamen vor zehn Jahren wieder zurückbekommen.“
VfL sucht Unternehmen, das nach Bochum passt
Bevor das Immobilienunternehmen die Sponsoring-Rechte 2016 übernahm, verkaufte der VfL Bochum sie erstmals 2006 an eine Tochter der Stadtwerke Bochum. Zehn Jahre lang hieß das Stadion zuvor rewirpowerStadion. Ohne den originalen Namen Ruhrstadion dabei. Das änderte sich durch Vonovia wieder, die laut Kaenzig „das Stadion in gute Hände übergeben“ möchte. „An ein Unternehmen, das auch zu Bochum und dem VfL passt.“ Welches das sein wird, ist Stand jetzt aber noch offen.
Quelle: WAZ.de
Nach zehn Jahren endet in diesem Sommer eine Ära. Das Stadion an der Castroper Straße bekommt einen neuen Namen. Der bisherige Sponsor Vonovia wird den Vertrag nicht verlängern, als Hauptsponsor bleibt er dem VfL Bochum aber mindestens bis zur Saison 2028/2029 erhalten. Doch aus dem Vonovia Ruhrstadion wird künftig – ja was eigentlich?
„Damit beschäftigen wir uns schon seit längerem“, sagte Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum, im Gespräch mit dieser Redaktion. „Der neue Wirtschaftsrat unterstützt die Suche nach einem Partner massiv. Angeführt von Arnd Fittkau (Vorsitzender des Gremiums, Anm. d. Red.) zeigt der Rat viel Einsatz und Motivation bei der Unterstützung des VfL, welche er sich auf die Fahnen geschrieben hat. Das ist großartig und verdient unseren speziellen Dank, auf eine solche Gruppe zählen zu dürfen.“
Vonovia froh über langes Engagement
Noch allerdings ist kein Nachfolger für das Immobilienunternehmen aus Bochum gefunden. Dabei scheint der damalige Deal, der 2016 eingetütet und seitdem Bestand hatte, durchaus Positives bewirkt zu haben. „Unser aktueller Namensgeber des Ruhrstadions, Vonovia, hat nach zehn Jahren der Namensgebung ihre Ziele mehr als erreicht, wenn nicht sogar übertroffen“, teilte das Unternehmen auf Anfrage dieser Redaktion mit. Dies untermauern auch die Worte von Arnd Fittkau, CRO und Vorstandsmitglied von Vonovia: „Es ist und bleibt das schönste Wohnzimmer des Ruhrgebiets und das Zuhause für die VfL-Fans. Wir pflegen seit 2016 ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zum VfL.“
Und dennoch wird die Partnerschaft bezüglich des Stadionnamens enden. Möglicherweise auch, um mehr Gelder für den Klub generieren zu können. Rund eine Million Euro sind es bisher pro Saison gewesen. Gespräche mit potenziellen Sponsoren laufen. Ein Punkt scheint den Verantwortlichen des VfL Bochum darin besonders wichtig zu sein. „Das Ruhrstadion muss im Namen bestehen bleiben“, sagte Kaenzig im Gespräch. „Dank Vonovia haben wir den traditionellen Stadionnamen vor zehn Jahren wieder zurückbekommen.“
VfL sucht Unternehmen, das nach Bochum passt
Bevor das Immobilienunternehmen die Sponsoring-Rechte 2016 übernahm, verkaufte der VfL Bochum sie erstmals 2006 an eine Tochter der Stadtwerke Bochum. Zehn Jahre lang hieß das Stadion zuvor rewirpowerStadion. Ohne den originalen Namen Ruhrstadion dabei. Das änderte sich durch Vonovia wieder, die laut Kaenzig „das Stadion in gute Hände übergeben“ möchte. „An ein Unternehmen, das auch zu Bochum und dem VfL passt.“ Welches das sein wird, ist Stand jetzt aber noch offen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."