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Nur ein Sieg aus neun Spielen
#1
Der VfL Bochum hatte sich der größten Abstiegssorgen schon entledigt. Im gesicherten Mittelfeld sollte der Blick unter Uwe Rösler eher nach oben als nach unten gerichtet werden. Nun holte der VfL aber aus neun Spielen nur einen Sieg. Steht doch wieder Abstiegskampf auf dem Programm? 

Für VfL-Trainer Uwe Rösler war die Reise nach Düsseldorf eine an seine alte Wirkungsstätte: Bei der Fortuna stand der heute 57-Jährige zwischen Januar 2020 und Juni 2021 an der Seitenlinie. Bei seiner Rückkehr erlebte Rösler aber nicht nur eine 1:2-Niederlage, die gleichzeitig das vierte Spiel hintereinander ohne Sieg für Bochum bedeutete, sondern vor allem einen blutleeren Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. 

Rösler übernimmt die volle Verantwortung
"Wir hatten nicht die Energie, nicht die läuferische Stärke. Wir waren in der ersten Halbzeit mutlos, kraftlos, energielos", sagte Rösler auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Es sei allein Torhüter Timo Horn zu verdanken gewesen, dass es zur Pause nur 0:1 stand. Jedoch stellte der Trainer auch klar: "Ich habe die Mannschaft selektiert, ich habe die Mannschaft eingestellt, ich übernehme voll die Verantwortung." 

Mittlerweile ist der Trainereffekt beim VfL verpufft. Bochum fuhr in den ersten sieben Spielen unter Rösler noch beeindruckende 16 Punkte ein. Dadurch befreite der Coach die Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Der Blick im Umfeld wurde aufgrund der starken Form sogar nach oben gerichtet. Jedoch konnte Röslers Team auf den starken Ergebnissen nicht aufbauen: Zuletzt gab es in neun Spielen nur noch einen Sieg (2:0 gegen Schalke). Bochum steht zwar immer noch im Tabellenmittelfeld (Platz 10), aber der Abstand zum Relegationsplatz (Braunschweig) beträgt nur noch vier Punkte. 

Für Rösler war die Euphorie im Umfeld ohnehin immer Nebensache: "Mir wurde immer erzählt, dass wir oben angreifen sollen. Ich wusste von Anfang an, dass es irgendwann auch mal eine Durststrecke gibt. Spielerisch hatten wir die eigentlich nicht. Aber mental habe ich meine Mannschaft heute nicht wiedererkannt." Er müsse sich bei den VfL-Fans entschuldigen: "10.000 sind angereist. Es gibt wenige Mannschaften, die sowas mobilisieren können. In der ersten Halbzeit habe ich meine Mannschaft nicht wiedererkannt. Ich bin sehr enttäuscht. Das hört man auch." 

Gegen Kaiserslautern: "Back to the basics"
Jetzt gehe es darum, sich neu zu gruppieren. Der Bonus sei aufgebraucht und die Karten würden neu gemischt, meinte der Trainer. Die Marschroute für die verbleibenden zehn Spiele: "Back to the basics." Damit will Rösler schon am Samstag (20.30 Uhr) beim Heimspiel gegen Kaiserslautern wieder Punkte einfahren. Vielleicht gelingt ja endlich der zweite Sieg im Jahr 2026. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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