03-01-2026, 04:29 PM
Nach der Niederlage des VfL Bochum bei Fortuna Düsseldorf wachsen die Sorgen um den Klassenerhalt. Doch sie war auch ein Weckruf. Ein Kommentar.
Mittendrin, statt nur dabei. Diesen uralten Werbeslogan eines deutschen Fernsehsenders könnte der VfL Bochum dieser Tage konservieren und für die eigenen Zwecke nutzen. Durch die Niederlage bei Fortuna Düsseldorf ist nämlich sehr deutlich geworden, dass der Verein sich trotz zwischenzeitlich guter Spiele weiterhin im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga befindet. Und nach dem vergangenen Freitag sogar tiefer, als es zu erwarten war. Denn weniger das Ergebnis als der Auftritt der Mannschaft bereitete große Sorgen.
Konnte man über die erste Halbzeit in der Vorwoche gegen den 1. FC Nürnberg noch in Teilen hinwegsehen, weil zumindest die zweiten 45 Minuten eine deutliche Leistungssteigerung brachten, musste man nach 90 Minuten in Düsseldorf konstatieren, dass die über weite Strecken desaströse Darbietung die Sorgenfalten tiefer werden lässt. Nicht nur bei Trainer Uwe Rösler, der vollkommen erschrocken ob der Leistung seiner Mannschaft wirkte. Nahezu ratlos.
Panik ist unangebracht
Genauso wenig wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, macht eine Pleie bei der Fortuna aus Düsseldorf noch keinen Absteiger. Dafür waren die Auftritte gegen Spitzenteams dieser Liga in den vergangenen Wochen auch zu gut. „Wir haben gezeigt, dass wir es können“, sagte Stürmer Philipp Hofmann nach der 1:2-Pleite am vergangenen Freitag vollkommen zu Recht. Und nachdem es in den Wochen zuvor nahezu reibungslos unter Rösler lief, darf sicher auch niemand in Panik verfallen. Dafür nämlich ist zu wenig passiert.
Dennoch offenbarte die Partie in Düsseldorf, dass niemand auch nur ansatzweise nachlassen darf. Rösler hatte offenbar schon vor dem Spiel befürchtet, dass so etwas passieren könnte. Am Donnerstag sagte er während und nach der Pressekonferenz mehrfach, dass er die Gier seiner Mannschaft sehen wolle. Nicht jeder Spieler schien dies in der Trainingswoche zuvor – und schon gar nicht im Spiel – umgesetzt zu haben.
Rädchen müssen ineinander greifen
Entsprechend deutlich wurde Rösler nach dem Spiel, sagte, dass sich niemand seines Platzes sicher sein dürfe. Natürlich wird er in der kommenden Woche seine teilweise gut eingespielte Mannschaft nicht gänzlich verändern. Der eine oder andere Akteur darf sich aber sicher sein, dass der 57-Jährige ganz genau hinguckt. Ein Spieler, der nicht verstanden hat, worum es für den VfL Bochum dieser Tage noch geht – nämlich den Klassenerhalt –, der hat auf dem Feld wenig zu suchen.
Insofern war die Niederlage bei Fortuna Düsseldorf möglicherweise der Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Denn mit 80 Prozent Leistung besteht in dieser Zweiten Liga keine Mannschaft. Schon gar nicht der VfL Bochum, der in den Wochen zuvor überzeugen konnte, weil jedes Rädchen ins andere gegriffen hat. Was passiert, wenn die Maschinerie nicht wie geölt läuft, war nun deutlich zu sehen.
Quelle: WAZ.de
Mittendrin, statt nur dabei. Diesen uralten Werbeslogan eines deutschen Fernsehsenders könnte der VfL Bochum dieser Tage konservieren und für die eigenen Zwecke nutzen. Durch die Niederlage bei Fortuna Düsseldorf ist nämlich sehr deutlich geworden, dass der Verein sich trotz zwischenzeitlich guter Spiele weiterhin im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga befindet. Und nach dem vergangenen Freitag sogar tiefer, als es zu erwarten war. Denn weniger das Ergebnis als der Auftritt der Mannschaft bereitete große Sorgen.
Konnte man über die erste Halbzeit in der Vorwoche gegen den 1. FC Nürnberg noch in Teilen hinwegsehen, weil zumindest die zweiten 45 Minuten eine deutliche Leistungssteigerung brachten, musste man nach 90 Minuten in Düsseldorf konstatieren, dass die über weite Strecken desaströse Darbietung die Sorgenfalten tiefer werden lässt. Nicht nur bei Trainer Uwe Rösler, der vollkommen erschrocken ob der Leistung seiner Mannschaft wirkte. Nahezu ratlos.
Panik ist unangebracht
Genauso wenig wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, macht eine Pleie bei der Fortuna aus Düsseldorf noch keinen Absteiger. Dafür waren die Auftritte gegen Spitzenteams dieser Liga in den vergangenen Wochen auch zu gut. „Wir haben gezeigt, dass wir es können“, sagte Stürmer Philipp Hofmann nach der 1:2-Pleite am vergangenen Freitag vollkommen zu Recht. Und nachdem es in den Wochen zuvor nahezu reibungslos unter Rösler lief, darf sicher auch niemand in Panik verfallen. Dafür nämlich ist zu wenig passiert.
Dennoch offenbarte die Partie in Düsseldorf, dass niemand auch nur ansatzweise nachlassen darf. Rösler hatte offenbar schon vor dem Spiel befürchtet, dass so etwas passieren könnte. Am Donnerstag sagte er während und nach der Pressekonferenz mehrfach, dass er die Gier seiner Mannschaft sehen wolle. Nicht jeder Spieler schien dies in der Trainingswoche zuvor – und schon gar nicht im Spiel – umgesetzt zu haben.
Rädchen müssen ineinander greifen
Entsprechend deutlich wurde Rösler nach dem Spiel, sagte, dass sich niemand seines Platzes sicher sein dürfe. Natürlich wird er in der kommenden Woche seine teilweise gut eingespielte Mannschaft nicht gänzlich verändern. Der eine oder andere Akteur darf sich aber sicher sein, dass der 57-Jährige ganz genau hinguckt. Ein Spieler, der nicht verstanden hat, worum es für den VfL Bochum dieser Tage noch geht – nämlich den Klassenerhalt –, der hat auf dem Feld wenig zu suchen.
Insofern war die Niederlage bei Fortuna Düsseldorf möglicherweise der Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Denn mit 80 Prozent Leistung besteht in dieser Zweiten Liga keine Mannschaft. Schon gar nicht der VfL Bochum, der in den Wochen zuvor überzeugen konnte, weil jedes Rädchen ins andere gegriffen hat. Was passiert, wenn die Maschinerie nicht wie geölt läuft, war nun deutlich zu sehen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."